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    Das Feindbild des Tschetschenen in der klassischen russischen Literatur

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    Die Darstellung der Tschetschenen und anderer kaukasischer Bergvölker in den Werken bedeutender russischer Schriftsteller ist von ambivalenten Gefühlen geprägt. Diese Literatur spiegelt sowohl eine romantische Bewunderung für die Freiheit und Tapferkeit der Bergvölker als auch rassistische Stereotypen wider, die die imperialen Ansprüche Russlands rechtfertigen. Die Methodik die Autorin umfasst eine Analyse literarischer Texte, die während und nach dem Kaukasuskrieg entstanden sind, sowie die Betrachtung historischer Kontexte, die diese Darstellungen beeinflussten. Der Aufsatz verweist auf zentrale literarische Figuren und Werke, die das Bild des Tschetschenen prägten, darunter die mythischen Helden und die militärischen Führer, die sowohl als Bewahrer der Freiheit als auch als Feinde der Zarenherrschaft dargestellt werden.The portrayal of Chechens and other Caucasian mountain peoples in the works of important Russian writers is characterised by ambivalent feelings. This literature reflects both a romantic admiration for the freedom and bravery of the mountain peoples and racist stereotypes that justify Russia's imperial claims. The author's methodology includes an analysis of literary texts written during and after the Caucasian War, as well as a consideration of the historical contexts that influenced these portrayals. The essay refers to central literary figures and works that shaped the image of the Chechens, including mythical heroes and military leaders who are portrayed both as defenders of freedom and as enemies of Tsarist rule

    Тело языка и язык тела в русской авангардной поэзии

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    Der Aufsatz untersucht das wechselseitige Verhältnis von Körper und Sprache in der russischen Avantgardepoesie.This essay examines the reciprocal relationship between body and language in Russian avant-garde poetry

    Vorwort

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    novinki gegen Putins Angriffskrieg​

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    Zwischen psychologischer Agitation und kultischer Verehrung: Viktor B. Koreckij, Vojn Krasnoj Armii, spasi!: Anmerkungen zur Semiotik eines Plakats im Zweiten Weltkrieg

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    Der Aufsatz untersucht die Rolle der sowjetischen Plakatagitation und -propaganda im Kontext des Überfalls der deutschen Wehrmacht auf die Sowjetunion am 22. Juni 1941. Dieses Datum leitet einen Paradigmenwechsel in der Plakatgestaltung und -wirkung ein. Die Plakate, die zuvor vor allem ideologische Botschaften transportierten, mussten nun eine mobilisierende Funktion übernehmen, um die Bevölkerung zur Verteidigung gegen einen realen Feind zu mobilisieren. Der Autor stützt sich auf historische Quellen und semiotische Analysen, um die Veränderungen in der Plakatkommunikation zu beleuchten. Ein zentrales Beispiel ist das Plakat „Vojn Krasnoj Armii, spasil“ von Viktor Koreckij, das als repräsentatives Werk für den thematischen und stilistischen Wandel dient.This essay examines the role of Soviet poster propaganda in the context of the German Wehrmacht's invasion of the Soviet Union on 22 June 1941. This date marks a paradigm shift in poster design and impact. Posters, which had previously conveyed primarily ideological messages, now had to take on a mobilising function in order to rally the population to defend themselves against a real enemy. The author draws on historical sources and semiotic analyses to shed light on the changes in poster communication. A key example is the poster ‘Vojn Krasnoj Armii, spasil’ by Viktor Koreckij, which serves as a representative work for the thematic and stylistic change

    Prolegomena zur Bildhaftigkeit von Sprichwörtern

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    Der Aufsatz untersucht die Bildhaftigkeit von Sprichwörtern als komplexes text- und kontextbezogenes Phänomen. Der Autor kritisiert die unscharfe Verwendung des Begriffs „Bildhaftigkeit“ in der Forschung und bemängelt fehlende Unterscheidungen zwischen verschiedenen Tropen und rhetorischen Figuren. Er zeigt, dass die Diskussion über die Metaphorizität von Sprichwörtern seit Aristoteles besteht und verweist auf zentrale parömiologische Arbeiten. Der Autor nennt drei Ansätze zur Differenzierung von Sprichwörtern: textbezogene Kriterien, pragmatische Perspektiven und graduelle Abstufungen. Diese ergänzen sich eher, als dass sie einander widersprechen. Ein Kernbefund ist, dass „Metaphorizität“ und „Bildhaftigkeit“ oft synonym gebraucht werden, was begriffliche Unklarheit erzeugt. Der Aufsatz plädiert daher für eine präzisere Analyse und Kategorisierung der Tropen, um Funktion und Bedeutung bildhafter Sprichwörter angemessener zu erfassen.This essay examines the pictorial nature of proverbs as a complex text- and context-related phenomenon. The author criticises the vague use of the term “pictoriality” in research and laments the lack of distinction between different tropes and rhetorical figures. He shows that the discussion about the metaphoricity of proverbs has been going on since Aristotle and refers to key paremiological works. The author names three approaches to differentiating proverbs: text-related criteria, pragmatic perspectives and gradual gradations. These complement each other rather than contradicting each other. A key finding is that ‘metaphoricity’ and ‘pictoriality’ are often used synonymously, which creates conceptual ambiguity. The essay therefore advocates a more precise analysis and categorisation of tropes in order to better understand the function and meaning of pictorial proverbs

    Körper(lose) Freuden?: Erscheinungsformen des russischsprachigen Internet

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    Der Aufsatz untersucht anhand der Analyse einiger Werke des Cyberpunks die Rolle des Körpers im Cyberspace sowie die damit verbundenen sozialen und psychologischen Dynamiken. Während nationale und soziale Identitäten in virtuellen Räumen an Bedeutung verlieren, bleibt die Geschlechtszugehörigkeit ein zentrales Merkmal. Der Text argumentiert, dass das Internet nicht nur als Flucht vor der frustrierenden Realität dient, sondern auch die Konzepte von Körperlichkeit und Individualität herausfordert. Die Ideologie des Cyberspace ist paradox: Obwohl die Hoffnung auf eine Trennung von Geist und Körper besteht, bleibt der Körper in der digitalen Welt unverzichtbar.This essay examines the role of the body in cyberspace and the associated social and psychological dynamics based on an analysis of several cyberpunk works. While national and social identities are losing importance in virtual spaces, gender remains a central characteristic. The text argues that the internet not only serves as an escape from frustrating reality, but also challenges concepts of physicality and individuality. The ideology of cyberspace is paradoxical: although there is hope for a separation of mind and body, the body remains indispensable in the digital world

    Die postsowjetische Massenkultur

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    Der Aufsatz untersucht die sowjetische Auffassung von Massenkultur und deren Ablehnung innerhalb der offiziellen Ästhetik des Sozialismus. Der Autor argumentiert, dass die sowjetische Ideologie Massenkultur als ein Phänomen betrachtete, das nicht mit traditionellen ästhetischen Kriterien bewertet werden kann. Diese Sichtweise führte dazu, dass Massenkultur als Instrument der geistigen Unterdrückung und als Bedrohung für die Kultur insgesamt wahrgenommen wurde. Nut die Massenkultur, die einem ideologischen Diktat unterworfen war und den propagandistischen Zwecken diente, wurde geduldet. Der Autor stellt fest, dass die Merkmale, die Massenkultur zugeschrieben wurden, wie das primitive Niveau zwischenmenschlicher Beziehungen und die Verharmlosung sozialer Konflikte, die Komplexität des Phänomens nicht erfassen. Diese Reduktion auf einfache Eigenschaften führt zu einem unzureichenden Verständnis von Massenkultur.The essay examines the Soviet perception of mass culture and its rejection within the official aesthetics of socialism. The author argues that Soviet ideology regarded mass culture as a phenomenon that could not be assessed using traditional aesthetic criteria. This perspective led to the view of mass culture as an instrument of intellectual repression and a threat to culture as a whole. Only mass culture that was subjected to ideological control and served propagandistic purposes was tolerated. The author notes that the characteristics attributed to mass culture—such as the primitive level of interpersonal relationships and the trivialization of social conflicts—fail to capture the complexity of the phenomenon. This reduction to simplistic traits results in an inadequate understanding of mass culture

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