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Diskursgeschichte des Faschismus – Ringvorlesung an der Universität Potsdam
Die Ringvorlesung fragt nach faschistischen Merkmalen der heutigen nationalistischen Populismen und Autoritarismen, nimmt ihren Sprachgebrauch unter die Lupe, analysiert die warnenden Stimmen aus den letzten Dekaden und befragt die sensorischen Potenziale von Literatur, Kunst und Publizistik, Faschistisches aufzuspüren und aufzuzeigen. Dabei soll für prototypische Merkmale des Faschistischen sensibilisiert werden, die möglicherweise auch quer zu den üblichen politischen Polarisierungen zwischen links und rechts kursieren
„Nie wieder“ in 30 Sprachen. Daria Serenko erzählt, warum Feministinnen nicht nicht Widerstand leisten können
Am Tag nach dem Beginn der sogenannten „Sonderoperation“ [Anm. d. Red.: statt dem verbotenen “Krieg wird von einer “militärischen Sonderoperation” von offizieller russischer Seite gesprochen] in der Ukraine entstand der Feministische Antikriegswiderstand (FAW) – eine Semi-Guerillabewegung, die Antikriegsaktionen startet und die Informationsblockade in Russland zu durchbrechen versucht. Auf Bitte der „Glasnaja“ setzt eine der Gründerinnen des FAW Daria Serenko das Gespräch darüber fort, wieso Feministinnen zur Haupttriebkraft des Antikriegswiderstands geworden sind
“Entschuldigung, auf welcher Grundlage?” Oder: Über die Allmacht des Kontextes
Lev Rubinstein (Dichter, Journalist) beobachtet in seinem dritten Essay in Folge – veröffentlicht am 28. März 2022 in der Novaja Gazeta, die an diesem Tag zum letzten Mal erschien – aktuelle Tendenzen im Umgang mit Sprache von Seiten der Staatsgewalt
PEN Ukraine: On Dialogue While Bombs Are Falling
Das ukrainische Kapitel des PEN Clubs begründet in diesem Offenen Brief an die internationale Gemeinschaft ihren Boykott russländischer Kultur: “the only appropriate subject for our discussions […] must be about the need for an immediate cessation of Russia’s war crimes, not about the merits of its culture.
„Das ist absolut diabolisch“
In der Berliner Tageszeitung taz erschien kürzlich ein Interview, das Barbara Wurm mit dem ukrainischen Filmemacher Sergei Loznitsa führte. Zu lange habe der Westen Russland tatenlos zugesehen, weshalb er die Forderung nach einer Beteiligung des Westens am Ukraine-Krieg äußert
#WarDiary: History of Oppression
In ihrem #WarDiary reflektiert Lina Zalitok über ihren Alltag im Krieg, den sie in einem Dorf nahe Kyjiw verbringt
Sprachnachricht von Yevgenia Belorusets
Im Rahmen der rbb-Kultur-Reihe “Kriegsalltag in Kiew” sendet die Schriftstellerin und Künstlerin Yevgenia Belorusets jeden Tag eine Nachricht an rbbKultur, in der sie davon erzählt, wie sie den Krieg in der Ukraine erlebt
Weit weg von der Front und doch kein Entkommen: Aserbaidschan im Großen Vaterländischen Krieg
Aserbaidschan, 1945. Es wird wenig geredet und viel gearbeitet. Das bolschewistische Regime ruft die Aserbaidschaner zum Kampf gegen die Nazis auf, während das Land in Armut versinkt. Fliehen oder in den Krieg ziehen, das ist die Wahl der Männer. Sich dem Schmerz hingeben oder versuchen, weiterzumachen, das ist das Schicksal derer, die bleiben
Carmen de bisonte in English and for an International Audience: a Critical Review of and Supplement to Frederick J. Booth’s Bilingual Edition
Rezension zu: Song of the Bison. Text and Translation of Nicolaus Hussovianus’s „Carmen de statura, feritate ac venatione bisontis”. Leeds-Amsterdam: Arc Humanities Press; Amsterdam University Press, 2019
Propagandistische Kriegslexik – Verschiebung der Sprachnormen / Пропагандистский военный лексикон – смещение языковых норм
Der vorliegende Essay ist ein Versuch, die Rhetorik der russischen Regierung der letzten Jahre und ihre Aggressivität aufzuzeigen. Der Verfasser ist russischer PhD-Student der Psycholinguistik in Polen und zutiefst bestürzt über den Krieg und das Funktionieren der Propaganda in seinem Land. #нетвойн