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    838 research outputs found

    Andrii Portnov: Ukrainistik in Deutschland zur Zeit des Krieges

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    Neben Hilfeleistungen für die Ukraine in Form von Übernachtungsmöglichkeiten, Geld oder Sachspenden kann bereits allein das “Hören” ukrainischer Musik ein kleiner Beitrag zur Hilfe der Ukrainer_innen derzeit sein. “OsTraum” stellte eine Liste von sieben Musiker_innen aus der Ukraine zusammen, die über Streamingdienste wie Spotify etc. gehört und somit auch finanziell unterstützt werden können

    Адзін народ, адна мова, адна літаратура? Канцэпцыі гісторыі беларускай літаратуры ў эвалюцыйных змяненнях (1956–2010)

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    Histories of literature mirror experiences of their own age and thus are constantly being rewritten. This is true also for the history of Old Belarusian literature. The short introductions and comprehensive overviews, written in the period between the Thaw and the Lukashenko era (1956–2010), contain astonishingly different constructions of the literary past. The article analyses a dozen books in Belarusian, Russian and English and it singles out the most import changes, such as the role of the literature of Kyivan Rusʹ or periodization. However, the most prominent development is the step-by-step recognition of the multilingual nature of the literary heritage. This concerns the existence of texts not only in Eastern Slavonic varieties, but also in (Old) Church Slavonic, the discovery of Neo-Latin authors, and inally, the rehabilitation of Polish as a language of Belarusian literature. Although Old Belarusian studies in the post-Soviet years have been a field of innovation and reevaluation, even the most actual syntheses contain blind spots. The existence of texts in Lithuanian and the literary production of ethno-cultural minorities are hardly ever even mentioned. The idea of one common language has been given up, but the history of literature still deals with texts by representatives of one thnos that inhabit one territory

    „Wer entscheidet schon, für wen welche Sprache eine Fremdsprache ist.“ – ein Interview mit Ivna Žic

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    Ivna Žic ist Schriftstellerin und Theaterregisseurin und lebt heute in Zürich. Sie wurde in Zagreb geboren und wuchs in Zürich und Basel auf. Ihr Roman Die Nachkommende erschien 2019 bei Matthes & Seitz und wurde für den Schweizer Buchpreis, den Österreichischen Buchpreis und den Rauriser Literaturpreis nominiert. Zuvor war sie bereits als Theaterautorin mit ihren Stücken Leben wollen. Zusammen (späterer Titel: Die Vorläufigen) oder Blei erfolgreich. In Die Nachkommende verknüpft Ivna Žic zwei Zeiten und Welten und vor allem auch zwei Sprachen

    Künstlerische Interventionen – Sichtbarmachung des Unsichtbaren

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    Die ukrainische Kunstszene hat sich in den ersten Tagen des russischen Angriffs rasch zusammengefunden, um neben einer individuellen auch eine gemeinsame Form und Sprache zur Darstellung des Krieges zu finden. Die ukrainischen ComicautorInnen, IllustratorInnen und KünstlerInnen haben sich mit Hilfe der 2014 gegründeten Künstlergruppe Pictoric für eine virtuelle Austellung und Spendenaktion mit Zeichnungen aus dem Krieg versammelt

    Sprachterror. Reflexionen von Lev Rubinštejn

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    Der Dichter, Journalist und Interlektuelle Lev Rubinstein schrieb in der “Novaja Gazeta” am 13. März 2022 über die derzeitige (Kriegs-)Sprache. Novinki hat diesen Beitrag übersetzt

    ‚Spezialoperation‘ der Schriftsteller_innen: Wie Russlands Literaturorganisationen die Ukraine kolonialisieren

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    Wenige Tage nach dem Angriff russischer Truppe auf das gesamte Territorium der Ukraine am frühen Morgen des 24. Februar ist der Krieg auch in den offiziellen Institutionen der Literatur angekommen. Am 28. Februar verurteilten über 1000 Schriftsteller_innen in einem offenen Brief des PEN International den russischen Einmarsch in die Ukraine als einen „Angriff auf Demokratie und Freiheit in der ganzen Welt“. Noch am selben Tag reagierte PEN Russland mit einer Gegendarstellung. Unter dem Titel „Wer will Opfer?“ publizierten Angehörige des Präsidiums des russischen PEN-Zentrums in der traditionsreichen „Literaturzeitung“ (Literaturnaja gazeta) einen Aufruf, der die „militärische Spezialoperation“ gegen die Ukraine befürwortet und Putin die Loyalität der Literaturwelt Russlands für seinen Angriffskrieg zusichert

    „Die Offensive Russlands und der Beginn einer neuen Welt“ – Wie eine versehentlich auf ria.novosti veröffentlichte „Siegeserklärung“ zu verstehen ist

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    In der aktuellen Situation, in der wir feststellen, dass wir lange versäumt haben, Putin genau zuzuhören, auf seine Sprache, seine Terminologie und seine Rhetorik genau zu achten und so zu verstehen, welche Strategien und Absichten hier eigentlich verfolgt werden, ist es äußerst wichtig, damit endlich anzufangen

    Viktor Krotov – Philosoph ‘einfacher’ Menschen

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    Das Internet – ein Ort und Mittel für Vieles. Ob privates Chatten, Nachrichten lesen oder eine virtuelle Firmenfeier über Videokonferenz veranstalten – die Kommunikationsformate durchziehen fast alle Lebensbereiche. Aber wie wäre es mit täglichen philosophischen Reflexionsübungen in Form von kleinen Märchen? Genau das praktiziert der russische Schriftsteller Viktor Krotov (*1946), indem er seit 2007 mit steigender Frequenz kleine Märchen mit weniger als 100 Wörtern (auch Märchen-Brösel genannt) in seinem LifeJournal veröffentlicht und mittlerweile in weiteren sozialen Netzwerken wie Twitter und Vkontakte verlinkt

    Publizieren und Open Access in den Geisteswissenschaften: Erkenntnisse aus dem Projekt AuROA zu den Stakeholdern im Publikationsprozess

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    Im BMBF-Verbundprojekt „AuROA – Autor:innen und Rechtssicherheit für Open Access“ werden Musterverträge für Open-Access-Publikationen entwickelt und wird für mehr Kooperation und Standardisierung gearbeitet. Die Universitätsbibliothek der Universität Duisburg-Essen leitet das Projekt und arbeitet zwei Jahre lang gemeinsam mit dem Fachbereich Kommunikation und Wirtschaft der IST-Hochschule für Management in Düsseldorf sowie der Abteilung Buchwissenschaft der Johannes Gutenberg-Universität Mainz. Das Projekt AuROA wird durch das BMBF unter der Förderrichtlinie »Zur Beschleunigung der Transformation zu Open Access« gefördert mit dem Ziel, dass bis 2025 siebzig Prozent aller neu erscheinenden wissenschaftlichen Publikationen ausschließlich oder zusätzlich Open Access veröffentlicht werden

    Aus dem Alltag einer Erwachsenen

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    Schüler_innen denken oft, vieles werde einfacher, wenn sie erst älter würden und die Schule verlassen könnten. Unzählige Coming-of-Age-Filme berichten von dieser Übergangszeit des Erwachsenwerdens. Dass es auch ihre Lehrer_innen nicht leicht haben, können sie sich dabei kaum vorstellen. Das kroatisch-französische Drama “Zbornica” (The Staffroom, 2021) von Sonja Tarokić (Regie und Drehbuch) erzählt von dem späteren, ebenso herausfordernden Lebensabschnitt einer Schulpädagogin und damit dem „ganz normalen Wahnsinn“ des erwachsenen Alltagslebens

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