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PEN Ukraine: #STOP WAR IN UKRAINE
Das ukrainische Kapitel des PEN Clubs versucht mit diesem Beitrag der Desinformation im Rahmen des Krieges entgegenzuwirken. Die hier aufgeführten Links sind für eine nicht-ukrainischsprachige Leser_innenschaft zusammengestellt
Grundlagenvorlesung “War & Peace” vom Osteuropa-Institut Berlin
Russlands Krieg in der Ukraine hat die globale Sicherheitsordnung und das politisch-ökonomische Gleichgewicht auf dem europäischen Kontinent nach dem Ende des Kalten Krieges verändert. Diese Vortragsreihe wird sowohl von am OEI Forschenden als auch von internationalen Osteuropa-Experten*innen aus Berlin, Deutschland und der ganzen Welt gestaltet und soll Hintergrundinformationen zum Konflikt liefern
Contributions to Baltic-Slavonic Relations in Literature and Languages: An Interdisciplinary Collection of Essays
Эстетический потенциал образа врага: Эпатажные мотивы в современной русской поэзии (Алина Витухновская и Всеволод Емелин)
Die Ukraine-Rhetorik in Putins ‚Kriegserklärung‘
Dieser Tage müssen wir einsehen, dass die aggressive Sprache Putins hierzulange nicht ausreichend ernst genommen wurde: Am 21.02.2022 hielt Putin eine einstündige Rede an die Nation, die wohl als offizielle Kriegserklärung in die Annalen der Geschichte eingehen wird. Seit dieser mit rhetorischen Mittel ausgestatteten Ansprache gibt es endgültig keine Zweifel mehr über seine Bereitschaft zu einem gewaltvollen Übergriff bzw. Inbesitznahme der gesamten Ukraine
Die Wärme menschlichen Feuers
In ihrem Debütspielfilm “ОT” (dt. Feuer, 2020) gelingt es der jungen kasachischen Regisseurin und Kamerafrau Ajžana Kasymbek gekonnt und feinfühlig die Komik im Tragischen zu erkennen und uns Zuschauer_innen – wie der Titel es verspricht – durchdrungen von Wärme zurückzulassen. Dabei bleibt es allerdings auch
Tagungsbericht zur 29.Tagung der Jungslavist:innen
Am 9. und 10. September 2021 richtete das Seminar für Slavistik / Lotman-Institut der Ruhr-Universität Bochum die 29. Tagung der Jungslavist:innen aus, die aufgrund der Pandemie virtuell stattfand. Die Teilnehmenden trafen sich online und präsentierten sowie diskutierten eine breite Palette von Themen und Methoden der slavistischen Sprachwissenschaft
Das Recht zu sprechen. Über ein Kriegsgedicht von Iryna Shuvalova
Unvorstellbarkeit, Fassungslosigkeit, Sprachlosigkeit. Dies sind die Worte, die den Angriffskrieg Russlands gegen die Ukraine begleiten. Sie bilden den Kern eines stetig anwachsenden Massivs von Expertenkommentaren, Stellungnahmen, Meinungsäußerungen, Tweets und Posts, Berichterstattung und Dokumentation, die in all ihren unterschiedlichen Formen eben dieses Unvorstellbare in Prognosen und Analysen auflösen wollen, die im Zustand elementarer Erschütterung nach Deutungsmustern und Gewissheiten suchen und die nach Worten ringen, um Ereignisse auf den Begriff zu bringen, die sich gegen jede Verbegrifflichung sperren
“De-Ukrainisierung der Ukraine” als ultimatives Ziel des russischen Angriffskrieges
Unter dem Titel “Was Russland mit der Ukraine tun sollte” publiziert der ria-novosti-Journalist Timofej Sergejcev einen 30-Jahrplan der endgültigen Auslöschung der Ukraine, die mit dem Verbot des Landesnamens beginnt und in dauerhaften Umerziehungs- und Indoktrinationslagern endet. Darin werden die zu erhaltende “Unabhängigkeit” und der angestrebte “europäische Weg” ebenso als Merkmale einer erfolgreichen “Verschleierungspolitik” ‘enttarnt’ wie die Tatsache, dass es keinen manifesten Merkmale eines den 1930er Jahren vergleichbaren Nationalsozialismus in der Ukraine gibt (wie Führer, Rassengesetze, Konzentrationslager usw.). Wir sind uns im Klaren darüber, dass die Lektüre dieses Artikels eine Zumutung ist, aber wir fühlen uns verpflichtet, einen Text wie diesen, in dem Begriffe von ihrer eingeführten Bedeutung und von ihrer nachweisbaren Referentialität vollkommen losgelöst und auf einen rein affektiven Gehalt reduziert und so als Instrumente der Orientierung in der politischen Wirklichkeit und in der Wirklichkeit der Handlungen und Fakten vollkommen unbrauchbar werden, auch dem deutschsprachigen Publikum in voller Länge zugänglich zu machen. Auch weil die auf ria-novosti publizierten Artikel dem Programm der russischen Regierung entsprechen. Wir machen darauf aufmerksam, dass dieser Artikel in der ria-novosti propagandistische Zwecke verfolgt, von denen wir uns klar distanzieren