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    Der "Bürgerkrieg um Worte" geht weiter: Die Rezeption und Konzeption der russischen literarischen Postmoderne in russischsprachigen Lehrbüchern zur jüngeren Literaturgeschichte und Überblicksdarstellungen

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    Der Text beschäftigt sich mit der Postmoderne in der russischen Literaturgeschichte und wie sie in Lehrbüchern behandelt wird. Obwohl die Postmoderne bereits in Erscheinung getreten ist, ist sie noch nicht als endgültig etabliert angesehen und es gibt noch viele unterschiedliche Meinungen darüber, was als "postmodern" angesehen wird. In den letzten Jahren sind mehrere Lehrbücher über die russische Literaturgeschichte erschienen, die auch die Postmoderne behandeln. Diese Lehrbücher sind von zentraler Bedeutung für die Untersuchung. Es wird festgestellt, dass es immer noch Unstimmigkeiten gibt, ob die Postmoderne tatsächlich existiert und welche Bedeutung sie hat. Der Beitrag geht der Frage nach, warum die Postmoderne in der russischen Literaturwissenschaft nur mangelhaft rezipiert wird. Zum Abschluss werden Überlegungen angestellt, ob eine Aussöhnung zwischen den unterschiedlichen Lagern möglich ist und wo ein solcher Friedensschluss anzukündigen ist

    “Wer definiert Glück?” – ein Gespräch über Glück und Mehrsprachigkeit mit Dragica Rajčić

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    2021 war ein erfolgreiches Jahr für Dragica Rajčić. Zuerst erschien ihr neuer Roman “Liebe um Liebe” bei Matthes & Seitz, dann wurde ihr der Schweizer Literaturpreis für das Langgedicht “Glück” verliehen. Dragica Rajčić wurde am 1959 in der Nähe von Split geboren. 1978 floh sie von Kroatien in die Schweiz, wo sie sich als Gastarbeiterin aufhielt

    Kein Denken in Bildern: Interview mit Zoran Ferić

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    Gibt es einen besseren Blickwinkel, als den der eigenen Familie, um auf fast hundert Jahre Geschichte zurückzublicken und darüber zu schreiben? Zoran Ferić erzählt uns einen Teil der Weltgeschichte durch die Familiengeschichten seiner Mutter und seines Vaters und bringt uns das Eheleben seiner Eltern näher, das er nur zu gut und intensiv miterlebt hatte. Sein Generationenroman vereint Familie mit Zeitgeschehen

    Projektionen eines Übergangs: Tomek Tryznas Roman „Panna Nikt“ als Märchen der Wendezeit

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    Der folgende Artikel ist ein Versuch, die Zusammenhänge zwischen den Themen Adoleszenz, Selbstkonstruktion und weibliche Identität in Tomek Tryznas Roman „Panna Nikt“ zu lesen. Bei der Inszenierung des Dramas der Hauptfigur - des heranwachsenden Landmädchens Marysia, das in die Stadt zieht - bedient sich Tryzna reichlich literarischer Intertexte, vor allem des Märchens. Der Roman ist reich an Beispielen für eine verzerrte Selbstwahrnehmung und eine misslungene Anpassung an die Anforderungen der neuen Umstände. Marysias Erwachsenwerden lässt sich somit im Hinblick auf den Subtext des soziopolitischen Wandels in Polen um das Jahr 1989 lesen. Der Artikel konzentriert sich daher auf die verschiedenen Arten des Übergangs und die Projektionen kultureller Mythen, die im Text dargestellt werden, sowie auf die symbolischen Lesarten, denen Tryznas Roman in Polen seit seinem Erscheinen Mitte der neunziger Jahre unterworfen wurde

    Система власти Путина: Люди беспомощно подвержены власти автократических правителей

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    Putin hat historische Traumata in Hass verwandelt. Er führt sein Land in die Selbstzerstörung. Viele Russen folgen ihm auf diesem Weg. Am 21.3. hat der deutsche Historiker Gerd Koenen einen wichtigen Beitrag mit dem Titel “Autokratischen Herrschaften hilflos ausgeliefert” zur Analyse von Putins Machtsystem in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung publiziert. Da novinki.de in Zeiten der im andauernden Krieg strategisch behinderten Kommunikations-/Informationskanäle auch ein russischsprachiges Publikum adressieren möchte, publizieren wir diesen Beitrag mit Erlaubnis des Autors in russischer Übersetzung (Ü: Susanne Frank)

    Offene Vortragsreihe und Seminar über “Ukrainisches Berlin” an der Humboldt-Universität zu Berlin

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    Dieses Semester bieten die Doktorandin Oleksandra Bienert und Prof. Dr. Susanne Frank ein Seminar mit offener Vortragsreihe über das “Ukrainische Berlin” an der Humboldt-Universität zu Berlin an

    Slavische Varietäten im Sprachkontakt: Gegenwart und Geschichte, Lexikon und Grammatik. Eine Sammlung sprachwissenschaftlicher Aufsätze zu seltener untersuchten Slavinen

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    Im Zentrum des von Malinka Pila herausgegebenen Sammelbandes steht der grammatische Sprachkontakt slavischer Varietäten. Angesprochen werden insbesondere die Bereiche Futurbildung und Vergangenheitstempora, einschließlich des Plusquamperfekts und des Irrealis, sowie Formen und Funktionen des Passivs und des Verbalaspekts, außerdem (In)definitheit, Lokativ, Genus und die Eigenschaften von Präpositionalsyntagmen. Im Bereich der Lexik werden die Lehnverbintegration und die kontaktinduzierte Bedeutungsanpassung behandelt. Allgemein spielen auch strukturelle, grammatiktheoretische und kulturhistorische Fragen eine Rolle. In sprachlicher Hinsicht werden neben modernen slavischen Varietäten in nichtslavophonen Ländern (Moliseslavisch und Resianisch, Tersko, Nadiško in Italien, Obersorbisch in der sächsischen Oberlausitz) das Slavische in der rumänischen Textüberlieferung sowie die tschechische Übersetzung mittelalterlicher lateinischer Textvorlagen behandelt. Die Beiträge sind in deutscher oder italienischer Sprache abgefasst, jeweils mit einer Zusammenfassung in der anderen Sprache

    Gegen Putins Angriffskrieg: Treffen am Dienstag, den 01.03.2022 um 20:00 Uhr

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    novinki lädt zu einem Vernetzungstreffen am 01.03.2022 um 20.00 Uhr ein und gründet ein Forum für Orientierung und Hilfe während der humanitären Notlage

    Literatura i kultura polska na niemieckich uniwersytetach: praktyki i wyzwania dydaktyczne

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    The paper examines the scope, various contexts of, and approaches to Polish literature and culture at selected German universities. Drawing on their teaching experience in bachelor courses and master’s programmes that include Polish Language and Literature, the authors first outline the specificity of Polish studies in Germany against its cultural, political, and economic background. Secondly, they highlight the focus and structure of selected courses that they have taught and explain the reasons for choosing certain texts and approaches. In the next step, they identify crucial challenges faced by both the students and faculty. The paper argues that differences between Polish studies in Poland and in Germany can be stimulating for both. A particularly positive aspect of the German model is that it offers a broader, comparative (mainly, but not only, Slavic) perspective on Polish literature and culture

    “Die Menschen steuern mit instrumenteller Vernunft unaufhaltsam auf die Apokalypse zu” – Der Dramaturg Christian Tschirner im Interview

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    Am 4. Juni 2022 wurde an der Berliner Schaubühne Karel Čapeks dystopischer Roman “Der Krieg mit den Molchen” als Bühnenadaption von Soeren Voima in der Regie von Clara Weyde uraufgeführt. novinki sprach mit dem Dramaturgen Christian Tschirner über die Entstehung der Inszenierung und die Herausforderungen, Čapeks vielschichtiges Werk zu dramatisieren

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