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838 research outputs found
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Stille Bilder: Zur Minimierung des Filmischen bei Aleksandr Sokurov (Film > Photo > Malerei)
In dem Aufsatz wird untersucht, ob bestimmte Strategien des Minimalismus im zeitgenössischen russischen Film zu finden sind. Als Ausgangspunkt der Überlegungen dient ein Hinweis von Ulrich Gregor auf die minimalistische Methode in den Filmen von Aleksandr Sokurov. Anhand von konkreten Beispielen wird nach systematischen Beschreibungskriterien für die filmischen Reduktionsformen in Sokurovs Werken gesucht
О гендерной проблематике в русском языке: Новообразования последних лет и диахронный аспект
The article analyzes the activation of the word-formation process and the use of feminitives in the modern Russian language in recent years and attempts to look at this process from the point of view of the historical development of the system and norms of the Russian language
Неизвестный вариант русского литературного языка доломоносовского периода
Auf der Grundlage der Entdeckungen und Forschungen von Uspenskii soll dieser Artikel den Leser mit einer unbekannten Variante der russischen Literatursprache bekannt machen, die bereits im 17. und frühen 18. Jahrhundert außerhalb Russlands entstanden ist und nach dem für die sprachliche Tätigkeit der deutschen Reformatoren typischen Modell kodifiziert wurde, das sich grundlegend von dem von M. W. Lomonossow vorgeschlagenen Modell für die Kodifizierung der russischen Sprache unterscheidet
Realismus in "kleinen" Literaturen?: Das Beispiel der niedersorbischen Literatur
Der Beitrag behandelt die speziellen Eigenschaften von sogenannten "kleinen" Literaturen, wobei die niedersorbische Literatur als Beispiel herangezogen wird. Das zentrale Thema des Sammelwerks, nämlich der europäische Realismus, wird anhand der Darstellung des Realismus in der niedersorbischen Literatur näher beleuchtet. Dabei werden die Forschungslücken auf dem Gebiet aufgedeckt
Iwan Wyrypajew: Richtung Rap
Der Beitrag richtet besonderes Augenmerk auf das Schaffen des Dramaturgen und Regisseurs aus Irkutsk Iwan Alexandrowitsch Wyrypajew (*1974). Er ist einer der Vertreter des 'Neuen Dramas', der bedeutendsten Erscheinungen im Theater und Kino der Jahrtausendwende
Die Akademie und Druckerei von Ostroh (1576/77-1636)
Der Beitrag behandelt die Verwendung und Charakteristika der "Prosta mova", die Nutzung kirchlicher Terminologie in dieser Sprache, das Erscheinungsbild des Ukrainisch-Kirchenslavischen sowie die Existenz lokaler Normen für beide Sprachen in Ostroh. Des Weiteren wird die Relevanz der sprachlichen Normen für Ostroh diskutiert, insbesondere in Bezug auf die Vielfalt der Textproduzenten hinsichtlich ihrer geografischen, religiösen, politischen und sozialen Herkunft, ihrer Muttersprache und der Qualität ihrer Übersetzungen. Besondere Aufmerksamkeit gilt den bisher unerforschten zweisprachigen Texten (in ukrainisch-kirchenslavischer Sprache und "Prosta mova"), die aus Ostroh stammen und wichtige Zeugnisse für das Sprach- und Normbewusstsein am Übergang vom 16. zum 17. Jahrhundert darstellen. All diesen Fragen geht eine ausführliche Darstellung des historisch-kulturellen Umfeldes in Ostroh voraus, wobei besonderes Augenmerk auf die Ostroger Akademie und Druckerei gelegt wird
“We make it Europe.”
Peter Triest (Regie und Drehbuch) bildet mit “A Parked Life” (2022) den monotonen Alltag, die Einsamkeit und die Sehnsucht eines bulgarischen Fernfahrers ab und schickt uns dabei auf eine Reise durch Europa
Ein klaustrophobes Cabaret tschechischer Nationalgeschichte
Der Regisseur Petr Hašek lädt in Brno zu seinem Stück “27 – Jan Mydlářs Exekutionsshow” (27 – Exekuční show Jana Mydláře, UA 2022) ein und macht darin einen Henker zum Conférencier einer Führung durch die tschechische Geschichte – von der Niederlage in der Schlacht am Weißen Berg 1620 über den Einmarsch der Truppen des Warschauer Pakts 1968 bis zum Korruptionsskandal um Andrej Babiš. Ein wahrhaft klaustrophobes Spektakel
Фантасмагории соцреалистического канона
Im Mittelpunkt des folgenden Beitrags steht die Frage, warum und unter welchen Aspekten bestimmte Werke des Kanons des Sozialistischen Realismus in der post-sowjetischen Filmkunst attraktiv blieben. Diese Frage wird anhand von zwei Filmen untersucht – „Prorva“ von Ivan Dykhovichny (1992) und "Serp i molot" von Sergei Livnev (1994). Darüber hinaus wird die Frage erörtert, welchen Platz die „Soz-Art“ im Filmsystem Russlands der 90er Jahre einnimmt, das sich von der Ideologie abgewandt und dem Kommerz zugewandt hat
"Audio-Vision": О теории и практике раннего советского звукового кино на грани 1930-х годов
Laut Michel Foucault war das völlige Zusammenfallen von Ton und Bild, Stimme und Figur nicht nur eine entschieden neue Art der Organisation von Raum, Zeit und Erzählung, sondern zwang den Betrachter auch zu einer neuen Art von Aufmerksamkeit. Aus dieser Perspektive kann das Tonkino im Kontext der sowjetischen Kultur als Teil eines totalitären Spektakels gesehen werden, das alle medialen Strukturen umfasste und nicht nur die Errungenschaften Hollywoods, sondern auch die Idee des Gesamtkunstwerks in Form einer magisch operierenden Scheinmacht adaptierte. Bis Mitte der 1930er Jahre wurden in der UdSSR sowohl Stumm- als auch Tonfilme parallel produziert, und viele Filme wurden sogar in beiden Versionen veröffentlicht. 1928 erschien in der Zeitschrift Sovetskij ekran das Manifest der Regisseure Sergej Eisenstein, Vsevolod Pudovkin und Grigori Aleksandrov, in dem sie eine ganz eigene Vision des Tonfilms formulierten, die sich vom amerikanischen Modell abhob. Die ersten Versuche auf dem Gebiet des Tonfilms in der UdSSR der 30-er Jahre werden unter anderem am Beispiel solcher Filme analysiert wie Enthusiasmus (Donbass-Sinfonie) von Dsiga Wertow und Odna von Grigori Kosinzew