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    838 research outputs found

    Aus Eins mach Drei: Grenzen zwischen ,Sprachen' in der Slavia

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    Der Beitrag verdeutlicht anhand charakteristischer Beispiele aus dem slawischsprachigen Raum die Manipulierbarkeit von Sprachen und deren Konsequenz für Standardsprachen. Da Standardsprachen das Produkt sprachplanerischer Aktivität sind, können neue geschaffen werden, und bestehende können formal und hinsichtlich ihres Geltungsgebiets verändert werden. Dabei sind außersprachliche Einflüsse maßgebend. Die im Aufsatz präsentierten Fälle werden grob chronologisch angeordnet und berücksichtigen dabei das Ostslawische (Russisch, Weißrussisch, Ukrainisch), das Tschechische und Slowakische, das Bulgarische und Mazedonische sowie abschließend den Rest des südslawischen Raumes (Slowenisch, Kroatisch, Bosnisch, Serbisch)

    Между Сциллой кинематографа и Харибдой литературы: Киносценарий Льва Лунца "Восстание вещей"

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    In dem Beitrag wird der Frage nachgegangen, wie sich das Verhältnis zwischen Kino und Literatur in der Frühgeschichte des russischen und sowjetischen Kinos entwickelt hat und wie sich das Genre des literarischen Drehbuchs selbst bestimmt hat. Das Problem wird anhand eines anschaulichen und sehr eigenwilligen Beispiels betrachtet

    К вопросу о лексических руссизмах славянской версии Истории Иудейской войны Иосифа Флавия

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    Der vorliegende Artikel thematisiert die wissenschaftliche Debatte um den Ursprung der Übersetzung von Josephus Flavius` Geschichte des Judäischen Krieges, ob die Übersetzung aus dem südslawischen oder aus dem Russischen stammt. 1999 weist Prof. Ernst Hansack auf den südslawischen Ursprung der Übersetzung hin. Das zweibändige Werk, das von A.A. Pichkhadze und seinem Team 2000 herausgegeben wurde, liefert dagegen Belege für den russischen Ursprung der Übersetzung. Eine Reihe von Artikeln des Herausgeberteams stützt sich jedoch hauptsächlich auf das lexikalische Kriterium, das von Sobolevsky 1908 formuliert wurde. Allerdings führte dieses Kriterium eher zu Verwirrungen und Streitigkeiten als zu einer eindeutigen Zuordnung der Texte. Der Artikel diskutiert auch die zahlreichen Russismen im Text von Flavius, die sich durch die Russifizierung der Übersetzung erklären lassen, da der Text seit dem XI. Jahrhundert nur im russischen Umfeld erhalten geblieben ist. Allerdings werden im weiteren Verlauf des Artikels auch mehrere Fälle analysiert, die sich nicht als Indizien für die Zuschreibung der Übersetzung eignen

    Kozakova, Slata. 2022. Der Mann im Untergrund. Zu einem Männlichkeitstypus in der russischen Literatur der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts. (Dirk Uffelmann)

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    Prof. Dr. Dirk Uffelmann: Rezension zu: Kozakova, Slata: 2022. Der Mann im Untergrund. Zu einem Männlichkeitstypus in der russischen Literatur der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts. (=Schnittstellen. Studien zum östlichen und südöstlichen Europa 23). Göttingen: Vandenhoeck & Ruprecht. 211 S

    Reconsidering Ru(li)net: Russian literary self-publishing platforms and the war in Ukraine. A case study of Litnet.com

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    In this paper, I examine online self-publishing literary platforms in Russia from a historical and legislative perspective. Using a mixed methods approach, including digital ethnography, field diary, phenomenological interviews, I trace how the Russian Internet, and particularly literary self-publishing platforms, transformed from a free space without legislation or geographical borders to a limited digital arena controlled by the Russian state. After the Russian invasion of Ukraine, this transformation was complete: the boundaries of the Russian literary Internet coincided with the geographical borders of Russia. The notion of Runet as a community of Russian-speaking people was broken by regulative acts of the Russian government and a war. Literary and online self-publishing practices, contrary to Soviet samizdat, depend on state legislation due to their commercial nature. Regulatory acts limit authors’ capacities to express their thoughts and feelings in literary work

    Ein Splitter im Auge, ein Splitter im Kopf, ein Splitter des Krieges, ein Splitter der Geschichte

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    Unter dem Eindruck des gezielten Raketenangriffs auf ein beliebtes Restaurant in Kramatorsk, bei dem die Autorin und Menschenrechtlerin Viktorija Amelina schwer verletzt wurde und später ihren tiefen Verletzungen erlag, hat die preisgekrönte Dichterin Marianna Kiyanovska, 2022–2023 als Stipendiatin am Wissenschaftskolleg in Berlin zu Gast, einen persönlichen, literarisch wertvollen Nachruf geschrieben. Susanne Frank hat den Text aus dem Ukrainischen ins Deutsche übertragen

    Rethinking and Reimagining Ukraine in Times of War – and After

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    Am Mittwoch, 1. November 2023, beginnt eine im Wochentakt stattfindende Vortrags- und Veranstaltungsreihe an der Humboldt Universität zu Berlin, die den Fokus auf die Ukraine in Zeiten des großen russischen Angriffskriegs legt. Den Auftakt macht Gwendolyn Sasse vom Zentrum für Osteuropa- und internationale Studien (ZOiS) mit einer Vorstellung ihres neuen Buches Russia’s War Against Ukraine (Polity, 2023). Organisiert wird die fakultätsübergreifende Ringvorlesung vom Institut für Slawistik (Prof. Dr. Susanne Frank, Dr. Nataliya Tsisar). novinki empfiehlt: hingehen

    Languages of Propaganda and Resistance in the Context of Russia’s War Against Ukraine

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    Das Institut für Slawistik und Hungarologie der Humboldt-Universität zu Berlin richtet im Sommersemester 2023 eine Veranstaltungsreihe zu “Languages of Propaganda and Resistance in the Context of Russia’s War Against Ukraine” aus

    Обобщение кинодраматургии: От кинодраматургии до драматургии искусств

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    Die Filmdramaturgie ist ein besonderes Genre in der sowjetischen Mediengeschichte. Mit der 1934 eingeführten Praxis, Drehbücher vor und unabhängig von der späteren Verfilmung zu veröffentlichen, erlangt das Genre Autonomie. Anhand von wegweisenden filmdramaturgischen Monographien der 1930er Jahre wird in dem Beitrag der Prozess nachgezeichnet, in dem sich die Filmdramaturgie als eine allgemeine Dramaturgie der Künste Literatur, Theater und Kino auszeichnet

    «Harmonia vocum hebræicum cum Sclavonicis rutenicis et polonicis»: сравнительное исследование студента Симеона Тодорского и концепция «простого» языка в его «русских» переводах из Галле в начале XVIII века

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    Das im Titel genannte Dokument wurde im Archiv der Franckeschen Stiftungen zu Halle gefunden. Das Dokument wurde in der Mappe mit den Briefen von Johann Heinrich Michaelis (1668-1738) aufbewahrt und daher lange Zeit fälschlicherweise für einen der Briefe gehalten. Jedoch handelt es sich nicht um einen Brief, sondern um eine vergleichende linguistische Studie, die zum Ziel hat, im Kirchenslawischen, Russischen und Polnischen Wörter zu finden, die mit dem Hebräischen übereinstimmen

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