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    Noch einmal im Samizdat: Aneignungsstrategien von Bildern, Texten und Büchern im Moskauer Konzeptualismus

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    Im Beitrag werden führende Künstler des Moskauer Konzeptualismus vorgestellt. Anhand ausgewählter Werke wird ihre Auseinandersetzung mit den offiziellen ideologischen Bild- und Textwelten der sowjetischen Alltagswirklichkeit exemplarisch dargestellt. Die Aneignungsstrategien und Appropriationsprozesse werden dabei analysiert

    Роль и особенности компрессивного словообразования и словосложения в языке русскоязычной диаспоры в немецкоговорящих странах

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    The article characterises the function of some compressive word formation patterns – the univerbation and the apocoping – and the composition in the Russian language of the diaspora in german speaking countries. It draws parallels to the development of the Russian language in Russia during periods of unstable social and political situations, in which the characteristic tendencies for modern literary languages – democratisation and internalisation – are particularly apparent

    Новые данные о времени и месте перевода Хроники Георгия Амартола

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    Существует два славянских перевода Хроники Георгия Амартола. Первый перевод сохранился в русских списках XIV-XVII вв. и был сделан в X-XI вв. со второй редакции греческого текста, возникшей в начале управления Никифора II Фоки (963-969), где читается глосса, называющая одного из Фок «прадедом потом царствовавшего Никифора». В науке не существует единого мнения о том, где возник перевод, в Болгарии или на Руси, но на данный момент болгарское участие в нем не вызывает сомнений. Второй перевод, сохранившийся в основном в сербских списках, восходит к первой редакции греческого текста, где вставки о Никифoре не наблюдается. По всеобщему мнению, этот перевод возник в Болгарии в XIV в. В данной статье речь пойдет о переводе раннем

    Die kyrillische Schrift als Symbol kultureller Zugehörigkeit und Orientierung

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    In der Geschichte der Menschheit hat es mehrere Versuche gegeben, neue Alphabete zu schaffen. Häufiger jedoch passen die Menschen bereits bestehende Schriftsysteme an eine bestimmte Sprache an. In beiden Fällen hängt die Einführung der Alphabetisierung von externen Faktoren ab, die in der Regel mit kulturellen, politischen und wirtschaftlichen Faktoren zusammenhängen, wobei die sprachlichen Merkmale der betreffenden Systeme eine untergeordnete Rolle spielen. Der Artikel befasst sich mit der Verwendung des kyrillischen Alphabets für die nicht-slawischen Sprachen des Nordkaukasus und seiner Rolle als Marker der kulturellen und ethnischen Identität. Die Übernahme des kyrillischen Alphabets beruhte nicht auf rein sprachlichen Argumenten, sondern spiegelte vielmehr ein kulturelles Programm sowie politisch-militärische Strategien wider. Ausgangspunkt der Diskussion ist das Ossetische, eine iranische Sprache, die heute im Zentralkaukasus gesprochen wird und deren Schriftgeschichte trotz der relativ kurzen Zeitspanne (etwas mehr als zwei Jahrhunderte) eine beträchtliche Anzahl bemerkenswerter Momente aufweist

    Timur Kibirows „Ab ovo“: Postmodernes Spiel aus dem Geiste der englischen nicht-didaktischen Kinderliteratur

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    Das Gedicht „Ab ovo“ aus Timur Kibirows Buch „Schaltaj-Boltaj“ von 2002 zeigt zentrale Tendenzen seines Schreibens. Es markiert einen Übergang in Kibirows Werk und ist besonders relevant für Texte nach 2000. Kibirow verknüpft Gedichte in größeren Kontexten, wobei Buchtitel und thematische Verbindungen wichtig sind. Sein Werk zeigt einen Dialog mit englischer Literatur, wobei „Schaltaj-Boltaj“ spielerische Elemente betont. Intertextualität ist ein Schlüsselmerkmal, wobei Bezüge zu Werken eueropäischer Literatur hervorstechen. Kibirow mischt verschiedene Sprachregister und verwendet Ironie. Er wird oft mit der literarischen Postmoderne und Autoren wie D. Prigow verglichen. Die Auseinandersetzung mit Lewis Carroll und Vladimir Nabokov zeigt Kibirows Wertschätzung für englischsprachige Literatur und seine einzigartige Interpretation dieser Werke. Kibirow ist bei weitem nicht der einzige „anglophile“ Gegenwartsdichter, aber seine Interpretationen der englischen Literaturgeschichte und ihre Verknüpfung mit dem eigenen Werk gehören wohl zu den originellsten

    „Chleb i sól“ – Zwischen Alltagsrassismen und Gastfreundschaft

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    Die Symbolik von Brot und Salz verwendet Damian Kocur in seinem preisgekrönten Spielfilmdebut „Chleb i sól” (2022), um von Xenophobie und Alltagsrassismen in der polnischen Provinz zu erzählen

    Eine Familie im Prager Frühling

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    “SLOVO” (The Word) ist ein Familiendrama aus dem Jahr 2022, in dem die preisgekrönte Regisseurin Beata Parkanová das Persönliche zum Politischen macht und ihre Familie aus einer kleineren Stadt in der Tschechoslowakei in der Periode des Prager Frühlings porträtiert

    Präsidentschaftswahlen im Taxi – der Dokumentarfilm “Maršrut perestroen” von Maksim Šved

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    Belarus im Jahr 2020. Nur wenige Wochen bis zur dramatischen Präsidentschaftswahl. Der Dokumentarfilm “Maršrut perestroen” (engl. “The Route Recalculated”) des Regisseurs Maksim Shved sprechen ein Taxifahrer und eine Taxifahrerin: Er gegen Lukaschenko, sie für ihn. Nicht anders die Fahrgäste. Was erwarten sie alle von der Wahl und worauf hoffen sie

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