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Bibliotheken in der Ukraine zwischen Krieg und Frieden: Ein Bericht zur Podiumsdiskussion auf der BiblioCon2024
Seit 2014 ist die Ukraine das Ziel russischer Angriffe, die sich nicht nur gegen das politische System, sondern auch gegen kulturelle Einrichtungen und damit gegen die Identität des Landes richten. Bei einer Podiumsdiskussion im Rahmen der BiblioCon2024 wurde mit Dr. Marta Nadraga, Serhij Dotsenko und Svitlana Moiseeva herausgearbeitet, wie sich in dieser Situation bibliothekarische Arbeit aufrechterhalten lässt, vor welchen Herausforderungen die Bibliotheken insgesamt stehen und welche Formen der Unterstützung möglich sind
Bibliotheken als Safe(r) Spaces für die LGBTQIA+ Community? Hands-on Lab auf der BiblioCon 2024
Dieser Artikel fasst die ursprünglichen Erwartungen und die am Ende tatsächlich entwickelten Ergebnisse des Hands-on Labs „Mehr Glitzer? How to LGBTQIA+ Safe Space für Bibliotheken“ auf der BiblioCon 2024 zusammen. Neben der Konzeptentwicklung wird auch auf die Entstehung des Themenwunschs eingegangen. Am Ende steht ein Fazit, welches die hohe Resonanz für den Workshop, die Diskussionstiefe sowie die Ergebnisse in den Kontext zukünftiger Entwicklungen in der Bibliothekswelt setzt
Digitale Barrierefreiheit für öffentliche Bildungseinrichtungen: Welche Unterstützung kann KI bieten?
In diesem Artikel wird die Situation von Studierenden mit Behinderung im Studium näher betrachtet. Das Ziel ist es, zu erschließen, wie Künstliche Intelligenz dazu beitragen kann, die digitale Barrierefreiheit an sich sowie zusätzlich in Bildungseinrichtungen positiv zu beeinflussen. Dazu wird anhand von Erhebungen erfasst, was eine Behinderung im Allgemeinen einschränken kann. Im weiteren Schritt wird dargestellt, wie Studierende mit Behinderung ihr Studium bewerten. Der Fokus liegt dabei auf dem Angebot (technischer) Hilfsmittel, deren momentane und potentielle Auswirkung in Zusammenhang mit KI, sowie auf der Frage, wie betroffene Studierende mit den Möglichkeiten umgehen. Anschließend wird Künstliche Intelligenz im Allgemeinen als Bestandteil assistiver Technologie für Barrierefreiheit betrachtet. Es werden aktuelle Möglichkeiten näher untersucht und in ihrer Praktikabilität erläutert. Diese Erkenntnisse legen dann nahe, inwiefern der Einsatz künstlicher Intelligenz zu mehr digitaler Barrierefreiheit führen kann. Das Ziel ist es, die Thematik um KI in der Barrierefreiheit aus mehreren Perspektiven zu beleuchten, dafür die Meinung von Beobachter*innen und Betroffenen zu berücksichtigen und abschließend festzustellen, inwieweit sie in Bildungsinstituten umgesetzt werden kann
Umweltbildung in Bibliotheken: Ein Interview mit Greenspeakerin Marina Falke
Welche Rolle können Bibliotheken in der Umweltbildung spielen? In diesem Interview berichtet Marina Falke, wie sie als Greenpeace-Ehrenamtliche mit der Kinderbibliothek der Hamburger Bücherhallen zusammenarbeitet, um Schulklassen an das Thema heranzuführen. Sie stellt das Programm „Was schwimmt denn da im Meer?“ vor und schildert ihre Motivation und ihre persönlichen Erfahrungen
Künstliche Intelligenz in der Literaturrecherche
Lassen sich ChatGPT von OpenAI, der Copilot von Microsofts Suchmaschine Bing und Googles Gemini für die Literaturrecherche verwenden? Ausgehend von der Frage, inwieweit sich über Große Sprachmodelle Fakten ermitteln lassen, zeigt der Beitrag, dass eine direkte Recherche von Literatur über Künstliche Intelligenz (KI) (noch) nicht zuverlässig möglich ist. Die Stärken von KI lassen sich jedoch nutzen, indem Listen von Suchbegriffen erstellt werden, die zur weiteren Recherche genutzt werden können
Stimmen und Eindrücke der 112. BiblioCon in Hamburg
Die 112. BiblioCon fand vom 4. bis zum 7. Juni 2024 im Congress Center Hamburg statt und stellte mit 4.205 Teilnehmenden einen Rekord auf. Unter dem Motto „offen.lokal.global.“ betonten die Grußwortgeber Dr. Carsten Brosda (Hamburger Kultursenator) und Arne Semsrott (Journalist und Aktivist) die Bedeutung von Bibliotheken für die Demokratie und die Gesellschaft. Zwei Studierende des Studiengangs Bibliotheks- und Informationsmanagement wollten herausfinden, wie die Besucher*innen die Messe erlebten und führten vor Ort eine Meinungsumfrage durch. Dabei standen Themen wie die Informationskompetenz und aktuelle Bibliotheksmanagementsysteme, im Fokus. Trotz vieler positiver Rückmeldungen zur Veranstaltung gab es auch Kritik an der Umsetzung des Mottos und der Zugänglichkeit der Veranstaltung für ein breiteres Publikum, insbesondere für Studierende. Insgesamt wurde die BiblioCon 2024 aber als erfolgreich bewertet
Zwischen alten Büchern und Schweizer Bergen: Praktikum in der Stiftsbibliothek St. Gallen
Der Bericht beleuchtet die Erfahrungen während einer Praxisphase in der Stiftsbibliothek St. Gallen im Rahmen des Bibliotheks- und Informationsmanagement-Studiums. Neben Einblicken in die Bibliotheksarbeit der Schweiz und den Herausforderungen sowie kulturellen Highlights des Aufenthalts werden auch der Bewerbungsprozess und die organisatorischen Vorbereitungen für das dreimonatige Auslandspraktikum dargestellt
Hot Librarian - Eine Glosse: Die neue Mode für moderne Bibliothekar*innen
„Hot Librarian“: ein Trend, der sowohl in der Modewelt als auch in den Bibliotheken für Aufsehen sorgt. Aber was steckt wirklich hinter diesem Trend? Und wird er einer „bibliothekarischen Mode“ gerecht
"Hands-on Lab" als Vortrags- und Lernformat: Der Trend zu aktivierenden Lernmethoden
Seit einigen Jahren liegen aktivierende Lernmethoden immer mehr im Trend. Mit dem Bibliothekartag im Jahr 2017 wurde der Begriff "Hands-on Lab" als Bezeichnung eines solchen Lernformats eingeführt. Dieser Artikel untersucht den Einsatz des Formats auf der BiblioCon 2024. Es werden Vorteile, Herausforderungen und Chancen auch für den Studienalltag beleuchtet
›Der Diktator verschwindet‹.: Ein Praxisbericht aus dem Hamburger ›Bildindex zur Politischen Ikonographie‹
Der Hamburger ‘Bildindex zur Politischen Ikonographie’ (BPI) ist eine etwa 200.000 Bildkarten umfassende Sammlung, die von dem Kunsthistoriker Martin Warnke in den 1970er Jahren begonnen und in den 1990er Jahren mit den Mitteln des 1991 an ihn verliehenen Leibniz-Preises am Warburg-Haus in Hamburg systematisch ausgebaut wurde. Mit dem Ziel, ein Forschungsinstrument zu schaffen, mit dem die politische Bedeutung von Bildmedien aller Art erhellt werden kann, wurde der Bildindex in dieser Form bis zu seiner Digitalisierung im Jahr 2020 fortgeführt. Im Rahmen der Förderlinie ‘Science for Society’ der Landesinnovationsförderung der Freien und Hansestadt Hamburg wurde der BPI im Sommer 2023 Gegenstand einer Reihe von insgesamt vier Workshops, zu denen die interessierte Öffentlichkeit eingeladen wurde, politische Bildphänomene der Massenmedien mit Hilfe des Hamburger Index ikonografisch zu untersuchen. Der vorliegende Text fasst die Ergebnisse der Recherchen zusammen, die im Zuge eines dieser vier Workshops – ‘Der Diktator verschwindet. Denkmalstürze als politische Übergangsriten’ – entstanden