REPOSIT HAW Hamburg

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    18069 research outputs found

    Failure of BEV Battery Packs and the Fatigue Damage Spectrum

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    Bundesministerium für Wirtschaft und KlimaschutzNonPeerReviewe

    Gestaltung eines Chatbot-Playground zur Kompetenzförderung von Hochschullehrenden

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    Der Einfluss Künstlicher Intelligenz (KI) in Hochschulen steigt stetig und Lehrende sind aufgefordert, sich den Anforderungen im Umgang mit KI-Anwendungen (z. B. Chatbots) zu stellen. Um Raum für die Auseinandersetzung mit diesen neuen Anforderungen und das Experimentieren mit KI-Anwendungen zu geben, hat ein Team aus verschiedenen Fachbereichen ein Online-Selbstlernangebot zur Entwicklung eines Chatbots für das wissenschaftliche Arbeiten konzipiert. Die Konzeption orientiert sich an Design-Thinking-Prozessen. Das Angebot steht exemplarisch für die Vision einer Experimentierumgebung für Lehrende.The use of artificial intelligence (AI) in higher education is increasing, and lecturers are being encouraged to address the challenges of implementing AI applications in their teaching. In order to provide a space for addressing these novel requirements and experimenting with AI applications, a team comprising members from different fields has designed an online self-learning programme for the development of a chat-bot for scientific work. The design process is based on Design Thinking methodology. The programme exemplifies the vision of an experimental environment for teachers.PeerReviewe

    Erhöht eine Dysbiose durch hoch verarbeitete Lebensmittel das Depressionsrisiko? Eine Analyse evidenzbasierter Studien.

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    Die Zahl der Depressionsfälle steigt seit 1990 kontinuierlich an. Das Darmmikrobiom gewinnt dabei in der Depressionsforschung zunehmend an Bedeutung. Parallel nimmt der Konsum an hoch verarbeiteten Lebensmitteln (UPF) rapide zu. Es stellt sich die Frage, ob eine Dysbiose durch UPFs das Depressionsrisiko erhöht. Trotz erster Zusammenhänge fehlen bislang mechanistische Humanstudien, die den vermittelnden Zusammen zwischen UPFs, ausgelöster Dysbiose und Depression untersuchen. Ziel der Arbeit ist es, die aktuelle Studienlage zu diesem Thema darzustellen. Die Forschungsfrage wurde im Rahmen eines Scoping Review in drei Schritten untersucht: Darstellung der Zusammenhänge zwischen UPFs und Depression, Analyse der Auswirkungen von UPFs auf das Darmmikrobiom und Präsentation von Veränderungen des mikrobiellen Profils im Zusammenhang mit Depressionen. Epidemiologische Studien berichten je nach Studiendesign von einem um 10-44% erhöhten Depressionsrisiko bei hohem UPF-Konsum (z. B. HR=1,22; 95% Kl: 1,16-1,28). Gleichzeitig zeigt sich bei einem erhöhten Verzehr von verarbeiteten Lebensmitteln und Zusatzstoffen wie CMC eine Zunahme entzündungsfördernder Bakterien (z. B. Blautia, Clostridium, Lachnospiraceae, Roseburia) und eine Abnahme SCFA-produzierenden Bakterien (z. B. Faecalibacterium prausnitzii). Dieses mikrobielle Ungleichgewicht wird begleitet von erhöhten systemischen Entzündungsmarkern wie CRP, IL-6, TNF-alpha und Leptin. Ähnliche Veränderungen im Darmmikrobiom und erhöhte Entzündungswerte sind auch bei depressiven Störungen beobachtet worden. Obwohl statistisch signifikante Zusammenhänge bestehen, lassen sich aufgrund des aktuellen Studiendesigns keine kausalen Aussagen treffen. Die hohe Heterogenität und das Fehlen von mechanistischen Langzeitstudien am Menschen erschweren die Interpretation. Für Zukünftige Forschung brauch es weitere mechanistische Humanstudien mit standardisierten Methoden, die den Einfluss von UPFs, Veränderungen des Darmmikrobioms inkl. Biomarker und Depression gemeinsam untersuchen.The incidence of depression has continuously grown since 1990. In recent years, the microbiome has gained importance as a form a therapy in depression. With the rising consumption of ultra processed foods (UPFs) over the last decade, the question has become more relevant: Do UPFs negatively affect the gut microbiome and ultimately lead to a higher risk of depression? The aim of this work is to present the current state of research. This question was addressed through a scoping review, divided into three main topics: first, to display correlations between UPFs and depression; second, to present effects of UPFs on the microbiome; and third, to show evidence of how the gut microbiome in depressed patients looks. Numerous epidemiological studies, depending on study design, showed positive associations with a 10-44% increased risk of depression at higher UPF consumption (e.g. HR=1,22; 95% Cl: 1,16-1,28). Simultaneously, cross-sectional and randomized controlled studies showed an increase of proinflammatory bacteria (e.g. Blautia, Lachnospiraceae) and a decrease of SCFA-producing bacteria (e g. Faecalibacterium prausnitzii). This microbial dysbalance was accompanied by elevated inflammatory biomarkers such as CRP, IL-6, TNF-a and leptin. Similar findings were observed in depressed patients. Although significant associations exist, mostly cross-sectional designs limit causal conclusions. The high heterogeneity among studies and lack of mechanistic longitudinal human studies make interpretation difficult. Future research requires more mechanistic human studies with standardized methods examining UPF influence on the human microbiome, including proxy biomarkers, in the context of depression

    Tiergestützte Traumapädagogik zur Bindungsförderung : die Integration des Therapeutischen Reitens in die Frauenhausarbeit ; Chancen, Wirksamkeit und Herausforderungen von Tier-Mensch-Beziehungen bei Kindern mit Bindungsstörungen

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    Ausgangspunkt dieser Arbeit war die Suche nach einem traumasensiblen und bindungsfördernden Angebot für Kinder, die gemeinsam mit ihren Müttern* in Frauenhäusern Schutz suchen. Diese Kinder gelten nicht nur als Mitbetroffene häuslicher Gewalt, sondern sind als eigenständige Opfer von häuslicher Gewalt ernst zu nehmen – mit spezifischen Entwicklungsbedarfen und einem erhöhten Vorkommen von Bindungsstörungen. Ihre Lebensrealität ist geprägt von Instabilität, Überforderung, Vertrauensverlust und tiefgreifenden Beziehungserfahrungen, die häufig als ambivalent oder gar gefährlich erlebt wurden und langfristige Folgen mit sich ziehen. Die zentrale Fragestellung befasste sich daher damit, inwiefern das Therapeutische Reiten – als Teil der tiergestützten Pädagogik, eine sinnvolle Ergänzung zur traumapädagogischen Arbeit im Frauenhaus darstellen kann, und welche Potenziale sich daraus für die pädagogische Arbeit im Frauenhaus ergeben könnten. Im theoretischen Teil dieser Arbeit wurde deutlich, dass sowohl die Bindungstheorie als auch traumapädagogische Konzepte die Relevanz von Beziehungserfahrungen für die kindliche Entwicklung betonen. Während Bowlby und Ainsworth herausarbeiteten, wie sichere Bindungen als emotionale Basis für kindliche Selbstregulation und Exploration fungieren, verweist die Traumapädagogik auf die Bedeutung von Schutzräumen, Struktur und emotionaler Co-Regulation in der pädagogischen Arbeit mit Kindern, die Gewalterfahrungen machen mussten. Die TGP schafft einen beziehungsorientierten Erfahrungsraum, in dem Kinder über die Interaktion mit einem Tier – beim Therapeutischen Reiten mit einem Pferd – neue, korrigierende Beziehungserfahrungen machen können, ohne den Druck klassischer Gesprächssettings. Der Praxiseinblick verdeutlicht, dass Kinder mit belasteten Bindungserfahrungen über die Beziehung zu einem Tier emotionale Stabilität, Selbstwirksamkeit und korrigierende Bindungserfahrungen erleben können. Diese Beziehung zum Tier wirkte als ein emotionaler Katalysator, der den Zugang zu sich selbst, zu anderen (auch zu der Frauenhausmitarbeiterin) und zur Welt erleichtert hat. Auch wenn die Ergebnisse des Praxiseinblicks nicht im Sinne klassischer Wirksamkeitsforschung verallgemeinert werden können, liefern sie doch praxisnahe und anschauliche Hinweise auf das Potenzial tiergestützter Arbeit, insbesondere im Schutzraum Frauenhaus. Auf theoretischer Ebene bestätigten sich zentrale Annahmen der Bindungstheorie, insbesondere die Funktion einer „sicheren Basis“. Das Pferd konnte – zumindest temporär – die Rolle einer stabilen Bezugsperson übernehmen, frei von Erwartungen, Bewertungen oder negativen Beziehungsmustern. Auch die Prinzipien der Traumapädagogik wie unter anderem Sicherheit und Beziehung auf Augenhöhe – wurden durch das Therapeutische Reiten konkret umgesetzt. Die Kinder erlebten das Pferd als „sicheren Ort“: Es bot emotionale Stabilität, physische Nähe und verlässliche Interaktion. Durch die rhythmischen Bewegungen beim Reiten, das Getragen werden und die Körpersprache des Tieres wurde zudem die eigene Körperwahrnehmung aktiviert. Die Wirkung zeigt sich auf mehreren Ebenen: Auf emotionaler Ebene können Ängste reduziert, Vertrauen aufgebaut und Gefühle benennbar gemacht werden. Auf sozialer Ebene können mithilfe des Beziehungsdreiecks zwischen Pferd, Reittherapeut*in und Kind Kommunikationsfähigkeiten gefördert, Verantwortung übernommen und Teamfähigkeit gestärkt werden. Psychologisch zeigte sich ein Zuwachs an Selbstwirksamkeit, Selbstwert und innerer Sicherheit und Balance. Physiologisch belegt die Forschung eine Reduktion von Stresshormonen und die vermehrte Ausschüttung von Oxytocin. Diese multidimensionalen Effekte machen das Therapeutische Reiten zu einer wertvollen Ergänzung in der pädagogischen Arbeit mit Kindern, die in der frühen Kindheit Gewalterfahrungen machen mussten. Dabei trägt es nicht nur zur Stärkung des Wohlbefindens bei, sondern eröffnet auch Zugänge für die weitere pädagogische Arbeit im Frauenhaus und erweist sich insbesondere in der Beziehungsarbeit sich als bindungsfördernd. Gleichzeitig dürfen die Grenzen nicht ausgeblendet werden. Nicht jedes Kind ist in der Lage, sich auf eine Tierbeziehung einzulassen – insbesondere Kinder mit starker Unruhe, Aggressionen oder sehr hohem Angstniveau benötigen eine fachgerechte Gefahreneinschätzung oder alternative Angebote. Zudem ist die Implementierung Therapeutischen Reitens im Alltag eines Frauenhauses mit erheblichen strukturellen, personellen und ethischen Herausforderungen verbunden. Reittherapeut*innen benötigen traumapädagogische Zusatzqualifikationen und müssen strenge Auflagen bezüglich des Tierwohls einhalten. Die Haltung und Pflege der Pferde muss gesichert sein, ebenso wie deren Schutz vor Überforderung oder Instrumentalisierung. Besonders die finanziellen und personellen Ressourcen für eine Begleitung zum Therapeutischen Reiten sind in vielen Frauenhäusern derzeit nicht verfügbar. Trotz dieser Herausforderungen überwiegt in der Gesamtbetrachtung das Potenzial: TGP – insbesondere in Form des Therapeutischen Reitens – bietet einen Zugang zu Kindern, die sprachlich wenig erreichbar und emotional verschlossen sind oder tief verankerte unsichere Bindungsmuster verinnerlicht haben. Das Therapeutische Reiten eröffnet Erfahrungsräume, in denen Heilung im Sinne von emotionaler Sicherheit, Vertrauen und Selbstwirksamkeit möglich wird und mit einem Tier korrigierende Beziehungserfahrung gemacht werden können. Vor dem Hintergrund der Ergebnisse dieser Arbeit soll ein Ausblick skizziert werden, wie Therapeutisches Reiten im Frauenhauskontext langfristig integriert und fachlich weiterentwickelt werden kann. Von zentraler Bedeutung ist es, evaluierte Langzeitdaten zu gewinnen, um die Nachhaltigkeit und pädagogische Tragfähigkeit des Einsatzes von Reittherapie einschätzen zu können. Es wäre daher wünschenswert, gezielt Studien durchzuführen, die den langfristigen Einfluss tiergestützter Interventionen, spezifisch mit dem Medium Pferd, untersuchen und so zur wissenschaftlichen Fundierung dieses pädagogischen Ansatzes beitragen. Für die Praxis bedarf es klar definierter Qualitätsstandards, die Aspekte wie Tierethik, Kinderschutz, Fachlichkeit und Gestaltung des Reittherapeutischen Settings berücksichtigen. Dabei ist die Verbindung von Fachwissen aus der Sozialen Arbeit, Psychologie, Reittherapie und Tierpflege essenziell, um tragfähige und verantwortungsvolle Angebote zu entwickeln. Das Therapeutische Reiten darf nicht, wie momentan gehandhabt, von Projektgeldern oder Spenden abhängen. Es braucht eine strukturelle Verankerung im Hilfesystem, mit verlässlicher Finanzierung, politischer Rückendeckung und gesellschaftlicher Anerkennung. Gleichzeitig sollten Strukturen geschaffen werden, um möglichst vielen Kindern im Frauenhaus den Zugang zu solchen Erfahrungsräumen zu ermöglichen. Angesichts der tiefgreifenden Belastungen, die diese Kinder erfahren, wäre es wünschenswert, zukünftige Konzepte nicht nur für, sondern mit den betroffenen Kindern zu entwickeln. Die Rückmeldungen, Erfahrungen und Bedürfnisse der Kinder sind die besten Beiträge für die Praxisentwicklung. Abschließend lässt sich festhalten, dass Therapeutisches Reiten mehr als ein nettes Hobbyangebot ist – es ist ein ernstzunehmendes pädagogisches Instrument, das Kindern in belastenden Lebenslagen neue Perspektiven eröffnen kann. Im geschützten Kontakt mit dem Pferd können sie Beziehung ohne Bedrohung; Nähe ohne Angst; Verantwortung ohne Überforderung erleben. Die größte Stärke der Reittherapie liegt darin, wo Sprache endet – in der nonverbalen, körperlich erfahrbaren Kommunikation zwischen Kind und Tier. Da, wo Worte fehlen, kann das Pferd ein verlässlicher Übersetzer sein – für Gefühle, Bedürfnisse und Beziehungserfahrungen, die lange unterdrückt wurden. Damit wird das Pferd nicht zum Ersatz, sondern zum Türöffner zu korrigierenden Beziehungserfahrungen. Eine Brücke zwischen innen und außen. „Ich hab gedacht, ich kann das nicht – aber das Pony hat an mich geglaubt.“ (A., sieben Jahre, Anlage I.III, XXVII

    Lebensweltorientierte Gesundheitsförderung und Prävention für und mit Menschen im Party- und Festivalsetting : zur Anschlussfähigkeit des § 20a SGB V im Spannungsfeld sozialpädagogischer Lebensweltorientierung und rauschbezogener Freizeitkulturen

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    In der Arbeit wurde das Spannungsverhältnis von Gesundheitsförderung und Prävention sowohl theoretisch als auch praktisch skizziert. Festgestellt wurde, dass das Verständnis von Gesundheit und Krankheit durch gesellschaftliche Individualisierungstendenzen beeinflusst wird, zeitgleich jedoch institutionell als auch theoretisch ein Aufbrechen der biomedizinisch geprägten Normvorstellungen erkennbar wird. Das Partysetting agiert als spezifischer Sozialraum – mit eigenen Routinen, Symboliken und Risikopraxen. Die aufgezeigten Dynamiken kollektiver Vergemeinschaftung, der Bedeutung des Körpers, sowie die Funktion von Ritualisierungen verdeutlichen ein Gesundheitsverhalten als Ausdruck der lebensweltlich verankerten Realitätskonstruktion der kulturellen Prozesse innerhalb des Alltagswelt der Party als auch der Verhältnisse im Allgemeinen. Demnach besteht ein Bedarf an gesundheitsfördernden und präventiven Maßnahmen, der jedoch nicht ohne Weiteres durch verhaltenspräventive, klassische Präventionsangebote erreicht werden kann. Es zeigt sich, dass gesundheitsbezogene Entscheidungen oft nicht gegen, sondern im Rahmen einer alltagspraktischen Logik getroffen werden – geprägt durch soziale Bedürfnisse, szenespezifische Routinen und strukturelle Bedingungen. Die räumliche und zeitliche Spezifik der „Party“ beinhaltet dabei enorme gesellschaftliche Ressourcen und ein starkes gesundheitsförderndes Potential, insbesondere in ihrer Unterstützung der individuellen und kollektiven Identitätsbildung, ihren heterotopen Eigenschaften und ihrer sinnstiftenden Form innerhalb der Alltagsbewältigung. Zugleich birgt das Umfeld gesundheitliche Risiken, welche sich sowohl auf direkt pathogene Ursachen wie Substanzkonsum und Schlafmangel zurückführen lassen, als auch auf schädigende Verhältnisse, die aus den Folgen der Illegalisierung bestimmter Substanzen, sozialen Dynamiken oder unzureichender infrastruktureller Gegebenheiten, resultieren. Festzustellen ist, dass professionelle Angebote derzeit nicht genügend auf die Ressourcen des Raumes und der Vergemeinschaftungen eingehen und vorrangig suchtbezogene, verhaltenspräventive Interventionen außerhalb von Lebenswelten entwickeln. Wenn Erkrankungen des chronisch-degenerativen Spektrums jedoch nicht monokausal zu erklären sind, ist ihre Prävention nicht nur anhand spezifischer Erkrankungen, sondern auch hinsichtlich einer offenen Gesundheitsförderung wichtig. Diese benötigt jedoch die Partizipation der Adressat:innen, eine fortlaufende, gute Koordinierung und die Befassung mit den jeweiligen Kontextbedingungen als potentiell gesundheitsförderlich. Peerarbeit hat hier ein großes Potenzial und zeigt in der Praxis und theoretischen Ausrichtung eine Verzahnung der Gesundheitsförderung und Prävention innerhalb der spezifischen Alltagswelt von Szenen. Jedoch fehlt es ihr an einer flächendeckenden finanziellen Absicherung, wodurch die Professionalität der Arbeit beeinträchtigt wird. Da die öffentliche Gesundheitsversorgung eine (Mit-)Verantwortung zur Ausgestaltung von gesundheitsfördernden Sozialräumen aufweist, um dadurch die Unterschiede in den Gesundheitschancen und die Individualisierung der Gesundheit zu vermindern, müssen zukünftig niedrigschwellige, zugängliche, lebensweltorientierte Unterstützungen ausgebaut werden, um das Ziel der gesundheitlichen Chancengerechtigkeit und -gleichheit zu bearbeiten. Dies wird insbesondere hinsichtlich der Unterversorgung des szenefernen Partysettings, aufgrund der Unterfinanzierung der selbstorganisierten Peerangebote und der aktuell bestehenden, professionellen Unterversorgung, deutlich. §20a SGB V stellt einen wichtigen ersten Schritt zur finanziellen und strukturellen Unterstützung sowie zur Vernetzung und zum Ausbau bestehender Instanzen dar. Momentan zeigt er jedoch keinen ausreichend genutzten Rahmen und verweist daher auf die Notwendigkeit einer aktiven Anteilnahme von Akteur:innen des Gesundheits- und Sozialwesens in der Entwicklung von Interventionen. Insbesondere bedarf es einer stärkeren Einmischung der Sozialen Arbeit in gesundheitspolitische Diskurse, um aus ihrer professionsspezifischen Perspektive heraus rechtsverbindliche, verhältnispräventive Maßnahmen mitzugestalten, die sich konsequent an den Lebenslagen und dem Wohlbefinden der Menschen orientieren

    Adhärenz in der allergenspezifischen Immuntherapie bei Gräserpollenallergie: Eine qualitative Untersuchung zu Darreichungsform und Gesundheitskommunikation

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    Einleitung: Allergische Rhinitis durch Gräserpollen ist eine chronische Erkrankung, die Betroffene und das Gesundheitssystem stark belastet. Die allergenspezifische Immuntherapie (AIT) gilt als einzige kausale Behandlungsform, erfordert jedoch eine mehrjährige Adhärenz, die in der Praxis häufig nicht erreicht wird. Ziel der Arbeit war es, Einflussfaktoren auf die Therapietreue zu identifizieren, Unterschiede zwischen der subkutanen (SCIT) und sublingualen Immuntherapie (SLIT) herauszuarbeiten und die Rolle der Gesundheitskommunikation im Therapieverlauf zu untersuchen. Methodik: Die Untersuchung folgte einem qualitativen Forschungsdesign. Es wurden leitfadengestützte Interviews mit Ärzt:innen und Patient:innen durchgeführt. Die Auswertung erfolgte mittels qualitativer Inhaltsanalyse nach Mayring, unterstützt durch die Software MAXQDA. Die Kategorien wurden sowohl deduktiv aus der Theorie als auch induktiv aus dem Material abgeleitet. Ergebnisse: Die Ergebnisse zeigen, dass SCIT durch feste Praxistermine Struktur und Sicherheit bietet, jedoch mit erheblichem organisatorischen Aufwand verbunden ist. SLIT lässt sich flexibler in den Alltag integrieren und wird häufiger begonnen, erfordert jedoch mehr Eigenverantwortung und ist daher anfälliger für Abbrüche. Unabhängig vom Verfahren erwies sich die Kommunikation zwischen Ärzt:innen und Patient: innen als Schlüsselfaktor. Diskussion: Die Ergebnisse verdeutlichen, dass keine der Darreichungsformen grundsätzlich überlegen ist und die Wahl eher von der individuellen Lebenssituation und der begleitenden Kommunikation abhängig ist. Frühzeitige Aufklärung, kontinuierliche Betreuung und unterstützende Strukturen erwiesen sich als zentrale Faktoren für die Adhärenz. Fazit: Die Arbeit unterstreicht die Bedeutung patientenzentrierter Entscheidungen und einer verbesserten Kommunikation für den Erfolg der AIT. Für die künftige Forschung ergeben sich Anknüpfungspunkte zur Untersuchung digitaler Unterstützungssysteme und zur Einbindung verschiedener Patienten- und Arztgruppen

    Zur Beziehung von normativer Männlichkeitssozialisation und sexualdelinquentem Verhalten : eine Analyse im Kontext der Straffälligenhilfe

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    Das übergreifende Ziel der Arbeit war es, sich der Frage „Wie beeinflusst eine normative Männlichkeitssozialisation die Sexualdelinquenz bei Männern im Kontext der Straffälligenhilfe mit jugendlichen Tätern?“ zu widmen. Beantwortet werden kann sie damit, dass die Männlichkeitssozialisation hohen Einfluss auf Sexualdelinquenz nehmen kann. Nicht nur den Tätern, sondern auch den gesellschaftlichen Strukturen und öffentlichen Reaktionen kann eine große Verantwortung zugeschrieben werden. Eine ungleiche Verteilung von Macht zeigt sich nicht nur in den Daten der PKS, sondern auch in der alltäglichen Realität. Dies wird beispielsweise durch den Gender-Pay-Gap deutlich. Es wird nach wie vor oft erwartet, dass vorgegebene Geschlechterrollen erfüllt werden, und Menschen, die diesen nicht entsprechen, haben es nachweislich schwerer als andere. Sexualisierte Gewalt wird gesellschaftlich verurteilt, jedoch bleiben meist die Konsequenzen für Täter aus, da Taten oftmals nicht aufgedeckt oder aufgrund von fehlenden Beweisen nicht verurteilt werden. Sexismus und Misogynie besitzen nach wie vor eine enorme Reichweite und auch der Feminismus erzeugte Gegenbewegungen, die sich wehren, um eine männliche Autorität aufrecht zu erhalten. Durch die Normalisierung von Gewalt bei männlich gelesenen Personen sinkt die Hemmschwelle, gewalttätig zu werden und die Grenzen, eine derartige Tat zu begehen, lassen sich leichter überwinden. Auch das Internet erleichtert die Verbreitung von sexistischen und misogynen Werten und kann gewaltbereite Radikalisierungen wie die der „Incels“ hervorrufen. Egal welche soziale Schicht, die Täter sind größtenteils männlich und die Erklärung findet sich nicht in biologischen Gegebenheiten, sondern hauptsächlich in der Sozialisation. Die Sozialarbeit in der Straffälligenhilfe steht vor einer großen Herausforderung, wenn sie sich gegen strukturell und patriarchal verankerte Normen stellen möchte. Sie hat jedoch die Chance, aufzuklären und in ihren jungen Klienten intrinsische Motivationen und Bedürfnisse zu wecken, die präventiv (weitere) Taten verhindern. Vor allem die Arbeit mit Jugendlichen Tätern hat die Chance, präventiv aufzuklären. Dennoch ist der Weg dorthin bisher eher hindernisreich und Forschungen zu einem expliziten geschlechterreflektierten Umgang mit jungen Sexualstraftätern sind noch nicht angemessen umfangreich. Von einer von Diskriminierungen durchzogenen Gesellschaft ist niemand frei, der in ihr aufwächst, weswegen auch jede*r Professionelle zunächst und stetig sich selbst reflektieren muss. Öffentliche Debatten um #MeToo oder den Fall Gisèle Pelicot erscheinen rückblickend und in Anlehnung an die Ergebnisse noch bedeutungsvoller, da sich gesellschaftliche Strukturen nur wandeln können, sofern auf Ungerechtigkeiten aufmerksam gemacht wird. Opfergeschichten müssen demnach für die Gesellschaft und Täter sichtbarer gemacht werden. Methoden wie der TOA können, sofern sie weiter reflektiert und überarbeitet werden, dazu beitragen. Das Patriarchat hat Wurzeln geschlagen, die sich zwar bereits wandeln, die aber zunächst nicht wegzudenken sind. Es gilt daher sowohl für die Soziale Arbeit als auch die gesamte Gesellschaft, sich diesen Wurzeln entgegenzustellen, sie zu verstehen und zu hinterfragen, um beispielsweise die Auswirkungen einer normativ männlichen Sozialisation auf Gewalt einzudämmen

    Methoden zur Evaluierung von RAG-Systemen und Analyse der Grenzen, Faktoren und Implikationen für den praktischen Einsatz

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    Moderne Sprachmodelle haben in den vergangenen Jahren gezeigt, dass sie als textbasierte Assistentensysteme sehr gut funktionieren. Jedoch stellt für die Modelle weiterhin die Herausforderung dar, auf der Basis verschiedener Fragen vernünftige, konsistente und kontextbezogene Antworten zu generieren. Eine mögliche Verbesserung, um diesem Problem entgegenzuwirken, ist der Aufbau sogenannter RAG-Systeme (Retrieval-Augmented Generation), die einem Sprachmodell spezifischen, relevanten und thematisch passenden Kontext zu einer Frage bereitstellen. Untersuchungen haben zunächst gezeigt, dass es viele verschiedene Metriken gibt, um die Präzision und Leistungsfähigkeit dieser Systeme zu bewerten. Mit den verschiedenen Metriken und einem Datensatz zur Auswertung von Sprachmodellen sowie RAG-Systemen wurde ein umfassender Test entwickelt, um diese Systeme systematisch und objektiv zu evaluieren. Verschiedene Sprachmodelle sowie RAG-Systeme wurden mit diesem Test ausführlich getestet. Anhand der Untersuchungen konnte gezeigt werden, dass die Präzision der Sprachmodelle steigt, sobald sie einen spezifischen Kontext zu einer Frage erhalten. Dies bedeutet, dass RAG-Systeme im Vergleich zu reinen Sprachmodellen in der Regel generell präziser sind.Modern language models have shown in recent years that they work very well as text-based assistant systems. However, these models still face the challenge of generating reasonable, consistent, and context-related answers based on various questions. A possible improvement to counteract this problem is the development of so-called RAG systems (Retrieval-Augmented Generation), which provide a language model with specific, relevant, and thematically appropriate context for a question. Research has initially shown that there are many different metrics to evaluate the precision and performance of these systems. Using various metrics and a dataset to evaluate language models and RAG systems, a comprehensive test was developed to systematically and objectively assess these systems. Various language models and RAG systems were extensively tested with this test. The tests showed that the precision of the language models increases as soon as they are given specific context for a question. This means that RAG systems are generally more precise than pure language models

    Identified publications from a systematic review of studies and methodological approaches to measure preschool children's sensory satisfaction with meals

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    This dataset contains the publications identified in a systematic literature review of studies and methodological approaches that measures preschool children’s sensory satisfaction with meals and were published between January 2010 and February 2024. It documents which studies were retained for further analysis and the criteria used to exclude unsuitable studies. Empirical studies published in English or German were included if they assessed the sensory satisfaction of healthy children aged 4 to 6 years with meals. The identified studies were evaluated using eight different criteria. Two reviewers screened the studies identified in the two databases PubMed and ScienceDirect independently and in parallel. Of the initial 4,775 publications, 32 studies were considered for further analysis.NonPeerReviewe

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