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Achtsamkeit in der Sozialen Arbeit - Zum Wert der Achtsamkeit beim Umgang mit beruflichen Herausforderungen
Einfluss der Kompetenz-Werkstatt auf die Gesundheitskompetenz und die subjektive Gesundheitseinschätzung der Studierenden : Eine Untersuchung des Impacts der Kompetenz-Werkstatt im Sommersemester 2020 an der HAW Hamburg
Die deutschen Hochschulen stellen eine wichtige bildungspolitische Institution zur Ausbildung der Studenten*innen zu zukünftigen Führungskräften und Multiplikatoren*innen der Gesundheitsförderung dar. Neben gesundheitlichen Anforderungen und Ressourcen birgt die Hochschule die Möglichkeit, den Gesundheitszustand durch eine Verbesserung der Gesundheitskompetenz positiv zu beeinflussen. Mithilfe des Fragebogens zur Gesundheitskompetenz nach Lenartz sowie dem SF-12, wurde der Einfluss der Kompetenz-Werkstatt des Sommersemesters 2020 an der Hochschule für Angewandte Wissenschaften in Hamburg (HAW) auf die Gesundheitskompetenz und die subjektive Gesundheitseinschätzung der Teilnehmer*innen untersucht. Die Untersuchung fand in Form einer Längsschnittstudie mit zwei Messpunkten statt. Die Stichprobengröße der ersten Umfrage belief sich auf n=16 und die Stichprobengröße der zweiten Umfrage auf n=12. Es wurden nur vollständig ausgefüllte Fragebögen ausgewertet. Die Untersuchung fand mittels bivariater Analyse, Zweistichproben-t-Test und multipler linearer Regression statt. Der Zusammenhangstest zwischen der Gesundheitskompetenz sowie der subjektiven Gesundheitseinschätzung und der Anzahl an Teilnahmen ergab jeweils keinen Zusammenhang. Die Analyse auf Mittelwertunterschiede ergab keine signifikante Differenz zwischen der durchschnittlichen Gesundheitskompetenz sowie der durchschnittlichen subjektiven Gesundheitseinschätzung vor und nach der Teilnahme an der Kompetenz-Werkstatt. Die Ergebnisse der bivariaten Analyse und der T-Tests sind nicht signifikant. Die multivariate Analyse ergab, dass die Prädiktoren überwiegend keine Eignung für eine Vorhersage darstellen. Zudem ergab die Analyse, dass der Prädiktor Department für das Regressionsmodell der Gesundheitskompetenz sowie der Prädiktor Semester für das Regressionsmodell Gesundheitseinschätzung statistisch zuverlässig vorhersagen können. Die Ergebnisse der multivariaten Analyse sind nicht signifikant. Während des Studiums können gesundheitsbezogene Lebensstilfaktoren und Ressourcen entwickelt werden. Die Hochschule dient als Ausbildungsort für zukünftige Führungskräfte und Multiplikatoren*innen für Gesundheitsförderung. Eine dauerhafte Einbettung der Kompetenz-Werkstatt als Wahlpflichtmodul in ein department- und fakultätsübergreifendes Modulhandbuch ist anzustreben, um die Förderung von Gesundheitskompetenz als universitäres Querschnittsthema schrittweise zu etablieren
Pharmacists of Germany as immunizers : A country comparison and opportunity assessment
Introduction: Until recently, vaccine administration in Germany was carried out by physicians and pharmacists who were only advising about vaccines. However, Germany refreshed its laws and allowed pharmacists to administer vaccines to patients in pharmacies. Therefore, the Flu Model project was started in the pharmacies in the last quarter of 2020. A literature review comparing Germany with countries having high vaccination rates was vital to assess which protocols, elements, and components involved in the systematic provision of vaccines through pharmacists were taken up by Germany and where does it lack.
Methods: A comprehensive literature search was conducted for all five countries. After the application of inclusion/exclusion criteria 89 studies, government pdfs, compilations, documents from national health departments and associations were finalized for the literature.
Results: The results from the literature review demonstrated that Germany as compared to the United States, Great Britain, Ireland, and Australia; has developed a systematic approach to equip pharmacists with necessary skills, protocols, laws, and resources. With exceptions to patient’s age accessible to the pharmacy for vaccination, undergraduate training, social media usage for awareness purposes, and vaccine administration limited to only pharmacy premises; Germany has required elements to carry out successful vaccinations at the pharmacy premises.
Conclusion: In a nutshell, several opportunities are evident from results and could be focused on by Germany. With exceptions to those gaps, Germany has necessary protocols, elements, and components that make up the system meant for an organized provision of vaccines at pharmacy premises through a pharmacist
Empirische Risikoabschätzung bedeutender Großschadenslagen und Katastrophen im Kreis Segeberg
kein Abstract vorhanden
Gefährdungsbeurteilung als Maßnahme des Arbeitsschutzes und Instrument der Gefahrenprävention in Reitbetrieben
Diese Arbeit befasst sich mit Gefährdungsbeurteilungen auf vier Reitbetrieben. In einem ersten Schritt werden grundlegende Begriffe für die Arbeit festgelegt und das Thema Gefährdungsbeurteilung und Arbeitsschutz rechtlich eingeordnet. Außerdem werden Merkmale genannt, die bei der Arbeit mit Pferden und Kindern berücksichtigt werden müssen. Die untersuchten Betriebe werden kurz vorgestellt. In einem nächsten Schritt folgt eine ausführliche Literaturarbeit über die Merkmale und Ursachen von Reitunfällen. Anschließend wird das methodische Vorgehen bei den Gefährdungsbeurteilungen erläutert und beschrieben, wie der Autor bei den vier Gefährdungsbeurteilungen vorgegangen ist. Dazu werden zunächst unterschiedliche Verfahren für eine Gefährdungsbeurteilung vorgestellt, ein Betrachtungsradius festgelegt und Gefährdungen ermittelt und beurteilt. Die Beurteilung erfolgt in einer Risikoeinschätzung und -bewertung. Im Anschluss werden Schutzziele definiert und Maßnahmen festgelegt. In vier Tabellen sind die Ergebnisse der ermittelten Gefährdungen zusammengefasst. In einem weiteren Schritt wird die Begehung der Betriebe beschrieben und Gefährdungsfaktoren benannt. In einem letzten Schritt werden die Tabellen mit den Gefährdungen zusammenfassend beschrieben. Als Ergebnis dieser Arbeit wurde mit Hilfe der Auswertung der Gefährdungsbeurteilungen eine ausführliche Checkliste entwickelt, um Begehungen in Zukunft zuverlässig und detailliert durchführen und Reitbetriebe sicherer gestalten zu können
Psychotherapie und Beratung in der Sozialen Arbeit – zwischen Abgrenzung und Konvergenz
Sozialraumorientierung in der Eingliederungshilfe : Chance oder Risiko für sozialarbeiterisches Handeln in der Behindertenhilfe?
Gesundheitsbezogene Lebensqualität von Endometriose-Patientinnen
Hintergrund: Endometriose ist die weltweit zweithäufigste gynäkologische Erkrankung. Obwohl diese chronische Krankheit bereits seit Langem bekannt ist, bedarf der Wissensstand weiterer Forschung. Erkenntnisse über die Ursache der Endometriose liegen gegenwärtig in einer begrenzten Anzahl vor. Verschiedene Symptome, die durch die Krankheit verursacht werden, haben einen immensen Einfluss auf die gesundheitsbezogene Lebensqualität betroffener Frauen. Die Analyse der Einflussfaktoren und der kausale Zusammenhang mit der Erkrankung hinsichtlich der Lebensqualität sind von großer Bedeutung für die zukünftige Forschung und Behandlung der Endometriose.
Methodik: Im Rahmen einer systematischen Literaturrecherche wurden die Datenbanken PubMed, Livivo und PsycInfo herangezogen. Zur Erfassung verschiedener Studien und dem aktuellen Forschungsstand wurden in dieser Arbeit Suchbegriffe entwickelt, die miteinander kombiniert wurden. Mithilfe der Checklisten für Fall-Kontroll- und Kohortenstudien vom Schottischen Institut für Leitlinienentwicklung und der Checkliste für Leitlinien für das Berichten von Beobachtungsstudien von der Strengthening the Reporting of Observational Studies in Epidemiology Initiative wurde die gefundene Literatur ausgewertet.
Ergebnisse: Insgesamt wurden neun Studien bezüglich der Variablen subjektives Wohlbefinden, Fatigue, sexuelle Dysfunktion, Depression und Schmerzen gefunden und ausgewertet. Diese Leitsymptome konnten als negative Einflussfaktoren auf die gesundheitsbezogene Lebensqualität von Endometriose-Patientinnen sichergestellt werden. Ein signifikanter Zusammenhang konnte zwischen mehreren Leitsymptomen festgestellt werden, sodass die multifaktorielle Betrachtung der Erkrankung sinnvoll und empfehlenswert ist.
Diskussion: Der aktuelle Forschungsstand deutet darauf hin, dass nicht die Erkrankung alleine, sondern die damit einhergehenden Leitsymptome die gesundheitsbezogene Lebensqualität beeinflussen. Aufgrund der geringen Anzahl an Publikationen besteht weiterer Forschungsbedarf. Ebenfalls sollten längere Nachverfolgungszeiträume und andere Studiendesigns mit einem höheren Evidenzgrad in Betracht gezogen werden
Prävention und Versorgung von nosokomialen Infektionen in Krankenhäusern und die Rolle des Qualitätsmanagements und der Krankenhaushygiene im Gesundheitswesen
Hintergrund:
Menschen kommen aus unterschiedlichen Gründen ins Krankenhaus und lassen sich entweder ambulant oder stationär behandeln. Ziel der Behandlung ist oftmals, den Gesundheitszustand der betroffenen Personen wiederherzustellen. Die Gesundheit ist das oberste Gut des Menschen, daher hoffen zahlreiche Patienten*Innen auf eine patientensichere Versorgung in der jeweiligen Einrichtung. Zunehmend kommt es allerdings zu Komplikationen in der Versorgung und der Behandlung, sodass es zu einer verlängerten Krankenhausverweildauer der Patienten*Innen kommt. Gründe hierfür sind die steigende Anzahl an nosokomialen Infektionen (NI) und multiresistenten Erregern (MRE) in Krankenhäusern. Die zunehmende Verbreitung von NI und multiresistenten Erregern führt zu einer Herausforderung im Gesundheitswesen, sodass präventive Maßnahmen zur Eindämmung immer mehr an Bedeutung gewinnen. Daher beschäftigt sich die vorliegende Bachelorarbeit mit der Prävention und Behandlung von NI und der Rolle des Qualitätsmanagements und der Krankenhaushygiene im Gesundheitswesen, die einen unmittelbaren Einfluss auf die Prävention von NI darstellen. So soll die enge Zusammenarbeit in Hinblick auf die Prävention von NI dargestellt werden.
Methode:
In der nachfolgenden Arbeit wurde ein qualitatives Experteninterview mithilfe eines selbst erstellten Leitfadeninterviews von der Verfasserin durchgeführt. Das Leitfadeninterview beinhaltet zehn Fragen anhand derer die Aufgabengebiete, die Ursachen zur Verbreitung von NI und die enge Zusammenarbeit der Krankenhaushygiene und des Qualitätsmanagements dargestellt werden. Aufgrund der Tatsache, dass in der nachfolgenden Arbeit nur ein Experteninterview durchgeführt werden konnte, sind die Ergebnisse demnach nicht repräsentativ. Die dem Interview entnommenen Ergebnisse dienen somit als eine Zusatzinformation und als eine Ergänzung zum ausgearbeiteten theoretischen Teil der Bachelorarbeit.
Ergebnisse:
Aus den Ergebnissen wurden zahlreiche Aussagen der Verfasserin, die bereits im theoretischen Teil ausgearbeitet wurden, bestätigt. Es ist zunehmend eine Verbreitung von VRE, ESBL, 3 und 4 MRGN zu sichten. Aus den Ergebnissen konnte auch geschlossen werden, dass die Krankenhaushygiene sowie das Qualitätsmanagement bei der Prävention von NI eng zusammenarbeiten. Die geschieht, indem regelmäßig gemeinsam Hygieneaudits durchgeführt werden. Weitere Ergebnisse sind in der Bachelorarbeit enthalten