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    Darstellungen von gleichgeschlechtlicher Elternschaft im Bilderbuch zwischen familiärer Idealisierung, Besonderung und Nebensächlichkeit

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    Bilderbücher leisten einen zentralen Beitrag zum Kulturalisierungsprozess und übermitteln zugleich als Träger gesellschaftlicher Diskurse Normen und Werte. Der vorliegende Beitrag untersucht Bilderbücher mit gleichgeschlechtlichen Eltern hinsichtlich der erziehungswissenschaftlichen Frage, wie in ihnen Familialität dargestellt wird. Hierzu wurden 22 Bilderbücher, die gleichgeschlechtliche Eltern zeigen, qualitativ analysiert und einer Typenbildung unterzogen. Die Ergebnisse zeigen drei verschiedene Darstellungsweisen von Familialität: Im ersten Typ wird Familie als Ausdruck von Nähe und Körperlichkeit und als glückliches Kollektiv dargestellt. Der zweite Typ zeichnet sich durch Besonderung aus, in ihm wird Familie als erklärungsbedürftiges Kollektiv dargestellt. Im letzten Typ scheint die gleichgeschlechtliche Elternschaft keine Rolle zu spielen und wird somit zur Nebensächlichkeit.PeerReviewe

    Promoting sustainable development via stakeholder engagement in higher education

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    Background: Higher education institutions (HEI) are uniquely positioned to contribute to sustainable development through education, research, community engagement, and policy influence. In this context, stakeholder engagement is recognised as an important strategy, since involving diverse groups in decision-making processes, HEIs can harness a wealth of perspectives, expertise, and resources, fostering more inclusive, innovative, and effective approaches to sustainability. There is a perceived need for studies that explore the contribution of various stakeholders in higher education, and suggest ways to optimise their participation in processes. Against this background, this paper seeks to bridge the gap between theoretical frameworks of stakeholder engagement and practical applications within the context of sustainable development in higher education. Results: By examining 29 real-world case studies and best practices, this paper provides actionable insights and guidance for HEIs to enhance their sustainability efforts. Findings from the analysis of cases in Europe, Africa, Asia, and North and South America were consolidated into ten guidelines for HEIs seeking to promote sustainable development through stakeholder engagement. The analysis of trends identified three clusters: (i) HEI’s role in sustainable development through stakeholder engagement and Sustainable Development Goals (SDGs); (ii) human-centred sustainability via transformative learning and community empowerment; and (iii) education and interdisciplinary approaches to sustainability. Conclusions: The nature of the work performed, and the scope of the activities of HEIs put them in a key position to drive sustainable development by engaging diverse stakeholders across academic and societal contexts, including students, faculty, administration, industry partners, and the broader community. Inclusive participation and interdisciplinary educational programmes that integrate sustainability across curricula are key to effective stakeholder engagement. In addition, institutional commitment, including strong leadership and strategic policies, is essential for advancing sustainability initiatives, while partnerships with local communities and industries amplify the practical impact of sustainability efforts while addressing real-world challenges.PeerReviewe

    Emotionale Herausforderungen und Resilienz in der Palliativversorgung : eine qualitative Untersuchung

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    Hintergrund: Der demografische Wandel in Deutschland erhöht den Bedarf an Palliativversorgung, die in die allgemeine (APV) und spezialisierte Palliativversorgung (SPV) unterteilt wird. Belastungen und Bewältigungsstrategien in beiden Bereichen wurden bislang nur wenig miteinander verglichen. Diese Arbeit untersucht daher die Gemeinsamkeiten und Unterschiede der Belastungen und Bewältigungsstrategien von Pflegekräften in der APV und SPV. Methoden: Es wurden vier halbstrukturierte Interviews mit Pflegekräften aus beiden Versorgungsbereichen leitfadengestützt durchgeführt. Die Auswertung erfolgte mit der inhaltlich strukturierenden qualitativen Inhaltsanalyse nach Kuckartz und Rädiker unter Verwendung von MAXQDA Version 2022. Ergebnisse: Zentrale Belastungen in beiden Bereichen waren die Begleitung von An- und Zugehörigen und ethische Dilemmata bei Therapieentscheidungen. Strukturelle Belastungen wurden vor allem in der APV genannt. Die häufigsten Bewältigungsstrategien waren die Teamarbeit, eine emotionale Distanzierung und Selbstfürsorge. Zudem betonten die Pflegekräfte die Bedeutung der Akzeptanz des Todes als natürlichen Teil des Lebens, was zu einer positiven Veränderung ihrer Lebenseinstellung führte. Diskussion und Schlussfolgerungen: Die Ergebnisse stimmen überwiegend mit früheren Studien überein, besonders hinsichtlich der Belastung durch die An- und Zugehörigenbegleitung. Unterschiede zeigen sich in der Belastung durch Therapieentscheidungen, die in anderen Studien nur wenig Beachtung findet. In der SPV überwiegen emotionale Belastungen, während in der APV strukturelle Belastungen dominieren. Besonders in der APV bestehen noch Forschungslücken bezüglich der Bewältigungsstrategien, weshalb zukünftige Studien hier ansetzen sollten

    Veränderungen im Umgang mit Cannabis an Hamburger Berufsschulen nach Inkrafttreten des neuen Konsumcannabisgesetzes (KCanG) – Eine qualitative sozialempirische Studie

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    Hintergrund: Cannabis ist die meist konsumierte illegale Droge in der EU. Der psychoaktive Inhaltsstoff THC birgt Risiken wie Abhängigkeit, Psychosen und Angststörungen, besonders für Jugendliche, deren Gehirn sich noch in der Entwicklung befindet. Das durchschnittliche Einstiegsalter für den Cannabiskonsum liegt bei 14,6 Jahren. Die Legalisierung von Cannabis für Erwachsene in Deutschland durch das Konsumcannabisgesetz (KCanG) hat insbesondere für Berufsschulen eine hohe Relevanz, da minder- und volljährige Schüler*innen dort vermehrt aufeinandertreffen. Daher untersucht diese Arbeit, welche Veränderungen nach Einführung des KCanGs in Berufsschulen wahrgenommen werden. Methoden: Zur Datenerhebung wurden problemzentrierte Interviews mit vier Fachkräften einer Hamburger Berufsschule geführt. Die Auswertung erfolgte durch die qualitative Inhaltsanalyse nach Kuckartz mit der MAXQDA-Software. Ergebnisse: Cannabiskonsum ist unter dem Großteil der Schüler*innen vorhanden, und findet auch an der Berufsschule statt. Eine Veränderung des Konsumverhaltens nach Einführung des KCanGs wurde jedoch nicht festgestellt. Es besteht Wissensbedarf bei Schüler*innen und Fachkräften bezüglich des Gesetzes. Zudem zeigt sich eine Lücke im Regelsystem, da das Mitführen von Cannabis an der Schule durch die neue Gesetzeslage nicht mehr explizit verboten ist. Fachkräfte empfinden sich nicht ausreichend geschult und fordern mehr Aufklärung sowie eine einheitliche Handlungsstrategie, welche derzeit in Arbeit ist. Schlussfolgerungen: Das KCanG hat keinen erkennbaren Anstieg des Konsums verursacht, verstärkt jedoch Unsicherheiten im Umgang mit der neuen Gesetzeslage. Es besteht ein Bedarf an Handlungskonzepten und Suchtprävention in Berufsschulen

    Leisure noise exposure and blood pressure among young adults : an exploratory analysis of the OHRKAN cohort data

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    Objective: This study aims to investigate the association between leisure noise exposure and blood pressure levels among young adults aged 23-30 years. Methods: Cross-sectional data from 917 participants collected during the fifth survey (OHRKAN 5) of the OHRKAN longitudinal cohort study were analysed. Blood pressure measurements were taken following standardised protocols, and leisure noise exposure was surveyed through a detailed questionnaire covering 22 leisure activities. A threshold of < / ≥ 80 dB(A) was used for leisure noise exposure level assessment. Multivariate logistic regression analysis was performed to examine associations between leisure noise exposure and blood pressure levels, adjusting for sociodemographic and cardiovascular parameters. Results: The OHRKAN 5 cohort showed unusually high rates of elevated blood pressure, reaching 43.1% among males and 21.4% among females – substantially exceeding rates documented in previous studies of similar age groups. No significant association was observed between leisure noise exposure and blood pressure levels (OR = 0.95, 95% CI: 0.70–1.30, p=.7623). However, male gender (OR: 2.71, 95% CI: 2.01-3.66, p<.0001) and self-reported physician-diagnosed hypertension (OR = 6.19, 95% CI: 2.15–17.90, p=.0007) showed strong positive associations with hypertensive blood pressure levels. A sensitivity analysis with blood pressure treated as a continuous variable confirmed these findings. Conclusion: No evidence for elevated blood pressure levels related to leisure noise exposure was found among the young study population. The voluntary nature of leisure noise exposure and potentially different stress responses compared to environmental or occupational noise might explain these findings. Future research is needed to further investigate these results and explore potential mechanisms underlying the relationship between leisure noise exposure and cardiovascular parameters

    Commuter Aircraft – Chance auf eine umweltfreundliche Luftfahrt? Analyse der Umweltauswirkungen von modernen Commuter Aircrafts in der Luftfahrtindustrie

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    Diese Arbeit befasst sich mit der Analyse zu den Umweltauswirkungen moderner Commuter Aircraft in der Luftfahrtindustrie. Hierzu werden drei bestehende Flugzeugtypen unterschiedlicher Commuter Größenklassen mit drei Flugzeugtypen moderner Antriebstechnik ähnlicher Größenklassen verglichen und in Bezug auf den CO2-Ausstoß, bzw. des CO2-Äquivalents bewertet.This thesis deals with the analysis of the environmental impact of modern commuter aircraft in the aviation industry. For this purpose, three existing aircraft types of different commuter size classes are compared with three aircraft types of modern propulsion technology of similar size classes and evaluated in terms of CO2 emissions or CO2 equivalent

    Numerical analysis of the solidity effect of a ducted, highly loaded, hovering UAM-vehicle engine

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    The concept of future urban mobility often requires the integration of the third spatial dimension. Urban air mobility (UAM) vehicles are designed to provide such airborne transportation, and their design and operational planning must address both technical requirements and societal concerns, particularly regarding safety and noise. In this study, the impact of solidity on aerodynamic and aeroacoustic performance is examined. Beyond these considerations, the number of blades has been demonstrated to exert a substantial influence on the weight of the propulsion system. The present design, characterized by its relatively low aspect ratios, high solidity, and high blade loading, deviates from the majority of existing UAM-vehicle rotor designs, which feature comparatively thin, long rotors with low solidities. The analysis was conducted using both steady-state and transient 3D RANS simulations. To maintain a consistent thrust requirement, the rotational frequency was varied in one test series, while the stagger angle was adjusted in another. The study also considered the fundamental effects of core flow and sidewall interactions. Finally, tonal acoustic differences for selected test cases were compared using the FWH analogy. The results revealed that reducing solidity by one-third, relative to the reference case, led to a 2.17% increase in aerodynamic efficiency, accompanied by a moderate 1.4 dB rise in aeroacoustic load.PeerReviewe

    Analyse und Vergleich verschiedener Medienserver und ihrer Bedienphilosophien: Wo könnten spezialisierte Kontrollelemente Vorteile bieten?

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    Diese Arbeit beschäftigt sich mit der Bedienung von Medienservern. Um Einsatzmöglichkeiten von Medien-servern und Herausforderungen an diese besser verständlich zu machen, wird am Anfang dieser Arbeit auf die Fähigkeiten des Medienservers eingegangen und beleuchtet, wie er in fast alle Genres der Veranstaltungstechnik Einzug gehalten hat. Im Anschluss soll eine Marktübersicht einen Einblick in verschiedene Arten der Technik geben. Um die Unterschiede zu veranschaulichen, die die Bedienphilosophie von Medienservern aufweisen können, wird ein beispielhaftes Einsatzszenario beschrieben. Hierfür wird eine dreidimensionale Projektionsfläche eingerichtet und bespielt. Sie verlangt nach einer Vielfalt an elementaren sowie fortgeschrittenen Software-Features und einer umfangreichen Einrichtung. Außerdem kommt es bei Produktionen dieser Art oft zu der Situation, dass bereits hergestellte Inhalte auf die realen Gegebenheiten angepasst und bearbeitet werden müssen. Der folgende Vergleich fokussiert sich auf die für diese Aufgabe besonders wichtigen Herausforderungen. Insbesondere die Einrichtung mehrerer Projektoren, ihre Abstimmung aufeinander und der Bezug auf die dreidimensionale Projektionsfläche werden hervorgehoben. Die Analyse des Einrichtungsprozesses führt zur Frage, ob moderne Medienserver davon profitieren können wie bei Licht, Video und Tonpulten bereits üblich, mithilfe eines Hardware-Kontrollelements gesteuert zu werden, anstatt lediglich über eine Desktop- Oberfläche. Betrachtet wird, was für Geräte es bereits am Markt sind und wie diese eingesetzt werden. Zum Schluss wurde die Steuerung der zweier Funktionen aus dem Einrichtungsprozess einer Projektion mit Hilfe eines Controllers einer Spiele-konsole realisiert

    Neue Hoffnung, alter Schmerz - Betreuung der Folgeschwangerschaft nach Fehl- oder Totgeburt : ein Versorgungsplan für Hebammen

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    Die Ergebnisse dieser Arbeit tragen zu einem verbesserten Verständnis der Bedürfnisse von schwangeren Personen mit Verlusterfahrung durch Fehl- oder Totgeburt bei. Sie zeigen, dass psychische Belastungen wie Stress, Ängste und depressive Symptome sowie der daraus resultierende erschwerte Bindungsaufbau zum Kind relevante Themen sind, die in der Versorgung noch nicht ausreichend beachtet werden. Eine Normalisierung dieses belasteten Schwangerschaftserlebens kann dazu beitragen, die soziale Isolation von Betroffenen zu verringern. In Bezug auf die Forschungsfrage lässt sich zusammenfassend festhalten, dass die Grundlage der Betreuung ein offener und empathischer Umgang mit dem vorangegangenen Verlust sowie den Sorgen und Unsicherheiten in der bestehenden Schwangerschaft sein sollte. Hebammen sollten eine kontinuierliche und flexible Betreuung bereits ab dem ersten Trimenon ermöglichen, um die Versorgungslücke zu Beginn der Schwangerschaft, in der die größte Unsicherheit vorherrscht, zu schließen. Es ist von hoher Bedeutung eine umfassende Anamnese zu erheben, ambivalente Gefühle sowie psychische Belastungen zu validieren und Betroffene antizipierend darauf vorzubereiten, indem ihnen Wissen zu ihrer Situation vermittelt wird. Zudem kann es hilfreich sein, die Vitalität des Kindes mit gemeinsam gehörten Herztönen zu prüfen und die Aufmerksamkeit auf die im Schwangerschaftsverlauf zunehmenden Kindsbewegungen zu lenken. Zur Stärkung der pränatalen Bindung gehört, neben der Reduktion von Cushioning durch Personifizierung des Kindes, auch die Stärkung protektiver Faktoren, wie der Paarbeziehung und der wertschätzenden Erinnerung an das verlorene Kind. Wenn weitere Versorgungsschritte nötig erscheinen, um Stress, Ängste und depressive Symptome zu reduzieren, können Hebammen Entspannungsübungen anleiten, mit den schwangeren Personen Affirmationen für eine positive Umdeutung der Situation entwickeln, sie dazu anhalten, ihre Gedanken und Gefühle aufzuschreiben oder den Austausch mit Familien in derselben Situation fördern. Hebammen nehmen mit ihrem beruflichen Fokus auf die Physiologie in der Versorgung dieser Folgeschwangerschaften eine wichtige Rolle ein, die jedoch an ihre Grenzen kommen kann. Zwar gilt es, eine Pathologisierung der psychischen Belastungen zu vermeiden, pathologische Entwicklungen aber dennoch zu erkennen und bei Bedarf die Anbindung an psychologische Beratung oder psychotherapeutische Behandlung herzustellen. Für die Förderung der peripartalen psychischen Gesundheit von Familien ist es wichtig, dass die Hebammenarbeit in der Schwangerschaftsbetreuung in Deutschland weiter gestärkt wird. Hebammen kommt eine zentrale Rolle in der Sensibilisierung der Gesellschaft hinsichtlich der Häufigkeit von Schwangerschaftsverlusten und der Normalisierung von Belastungen in der Folgeschwangerschaft zu. Insbesondere sozial benachteiligte Familien und schwangere Personen mit psychischen Vorbelastungen würden als Risikogruppen von einer verbesserten Versorgung profitieren. Um zu evaluieren, ob die Umsetzung des Versorgungsplans tatsächlich zu einer Verminderung von Stress, Ängsten und depressiven Symptomen sowie einer stärkeren pränatalen Bindung führt, braucht es weitere Forschung. Im Ausblick auf den weiteren Versorgungskontext stellt sich zudem die Frage, ob die Belastungen in Folgeschwangerschaften womöglich bereits durch die unmittelbare Hebammenbetreuung von Schwangerschaftsverlusten reduziert werden könnten

    Cost effective analysis after patient communication training in obstetrics : evaluating economic efficiency

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    Background: In obstetrics, teamwork among healthcare professionals and effective communication with expectant parents are key to prevent adverse events during childbirth. These events can have lasting impacts on families and lead to significant costs for both the healthcare system and the affected families. The aim of this study is to evaluate the cost effectiveness of a training intervention for expectant mothers, focusing on improving effective communication in obstetrics. Study design and methods: An experimental intervention study was conducted with 76 pregnant women in the intervention group receiving patient training, and 88 in the control group. Cost effectiveness of the obstetric data was collected and evaluated with the Diagnosis Related Groups (DRG) classification, the internal cost of medical treatment and reimbursement by health insurance. In addition, patient characteristics, co-morbidities, and risk factors were assessed. Results: We found meaningfully lower costs per patient following patient training including communication training (patients with complications and in the intervention group 3053 Euros vs. with complications but in the control group 4523 Euros; patients without complications 2168 vs. 2418 Euros). The training significantly impacted patient safety in terms of a reduced average patient costs by 30 % only in case where women experienced complications. Conclusion: The results demonstrate the positive impact of communication training on enhancing patient safety while simultaneously reducing costs. The implementation of a patient training program focusing on communication skills for expectant parents effectively merges economic efficacy with a progressive approach in obstetrics. Furthermore, effective communication training could improve the articulation of needs, thereby bridging the gap between potentially exacerbated health inequalities for pregnant women with social risk factors.PeerReviewe

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