Publikationsserver der Fachhochschule des BFI Wien
Not a member yet
1438 research outputs found
Sort by
Diversity Management als Teil des Employer Branding von Vorarlberger Landeskrankenhäusern
Der demografische Wandel führt in Österreich zu einem zunehmenden Mangel an Fachkräften, weshalb Unternehmen sich verstärkt mit Gegenstrategien auseinandersetzen müssen. Dies gilt insbesondere für Organisationen im Gesundheitswesen, da hier aufgrund der Alterung ein zusätzlicher Bedarf an Mitarbeiter:innen entsteht, vor allem in der personalintensiven Pflege. Als übergeordnetes strategisches Konzept versucht Employer Branding das jeweilige Unternehmen nach innen und außen als attraktive: r Arbeitgeber:in darzustellen. Eine weitere Möglichkeit, dem Personalmangel entgegenzuwirken, ist die aktive Berücksichtigung von bisher wenig beachteten Beschäftigungsgruppen. In diesem Kontext kommt dem Diversitätsmanagement eine bedeutende Rolle zu. Durch die gezielte Nutzung der Vorteile, die eine vielfältige Belegschaft mit sich bringt, soll sich das Unternehmen als attraktive Arbeitgeber:in am Markt positionieren und bestehendes Personal länger binden können. Aktuell gibt es für die spezifische Situation der Vorarlberger Landeskrankenhäuser keine umfassende Untersuchung dazu, wie Diversitätsmanagement zur Etablierung einer erfolgreichen Employer Brand beitragen kann. Die vorliegende Masterarbeit geht dieser Frage nach. Um dieses Ziel zu erreichen, wurde zum einen der aktuelle Stand der Forschung erhoben und zum anderen wurden im Rahmen von zwölf halbstrukturierten Interviews die diesbezüglichen Perspektiven von Fachexpert:innen, die in den Vorarlberger Landeskrankenhäusern in Führungspositionen tätig sind, ausgewertet. Im Fokus standen dabei die Chancen und Herausforderungen von demografischer und kultureller Diversität als Strategie gegen den Personalmangel. Sowohl die Literatur als auch die Expert:inneninterviews geben Hinweise auf das große Nutzenpotenzial von Diversitätsmanagement als Teil einer Employer-Branding-Strategie. Gleichwohl den befragten Führungskräften die Vor- und Nachteile von Diversität im Betrieb bekannt sind und sich in Teilbereichen bereits erfolgreiche Maßnahmen im Bereich Diversitätsmanagement etablieren konnten, fehlt bislang eine ganzheitliche, strategische Konzeption.Masterarbeit Wien, Fachhochschule des BFI Wien 202
Einflussfaktoren für die Gründung von Wiener Impact Startups im Einflussbereich des Wiener Startup-Ökosystems
Die vorliegende Arbeit hat zum Ziel, Anpassungspotenziale im Wiener Startup-Ökosystem zu identifizieren und Maßnahmen abzuleiten, anhand deren Umsetzung durch die handelnden Akteure verbesserte Rahmenbedingungen zur Gründung von Impact Startups im Wiener Startup-Ökosystem entstehen können. Zur Beantwortung der Forschungsfrage wurden Sub-Forschungsfragen aufgestellt, die sich mit der Gründungsmotivation der Gründer:innen von Wiener Impact Startups beschäftigen und darüber hinaus Erkenntnisse über die Barrieren und Treiber im Gründungsverlauf generieren. Der Erkenntnisgewinn erfolgte durch die Durchführung einer qualitativen Fokusgruppendiskussion mit Gründer:innen von Wiener Impact Startups sowie deren Auswertung anhand der qualitativen Inhaltsanalyse nach Mayring. Die Ergebnisse der Forschungsarbeit verdeutlichen die Relevanz des empfundenen Verantwortungsgefühls der Gründer:innen für gesamtgesellschaftliche Herausforderungen in Bezug auf die Gründungsmotivation. Der daraus resultierende Wunsch nach Impact, der durch die Gründung entstehen soll, wird ebenfalls als entscheidende Determinante identifiziert. Darüber hinaus entsteht durch die Forschungsarbeit ein Verständnis für die phasenspezifischen Treiber und Barrieren während des Gründungsprozesses. Als zentrale Barrieren des Gründungsprozesses wurden die Ideengenerierung, die Finanzierung, die Erstellung eines Minimum Viable Products (MVP) sowie die Planung und Durchführung der Gründung und damit notwendige administrative Entscheidungsfindungsprozesse als Barrieren identifiziert. Darüber hinaus entstehen durch die Integrierung des Impacts im Geschäftsmodell Wettbewerbsnachteile, die Impact Startups vor große Probleme in der finanziell nachhaltigen Weiterentwicklung stellen. Ergänzend zum bisherigen Forschungsstand konnte auch die Rolle der Persönlichkeitsentwicklung im Gründungsprozess beleuchtet werden. Als treibende Kräfte wurden das Netzwerk und der Wissenstransfer identifiziert, deren Verfügbarkeit phasenübergreifend positive Auswirkungen auf den Gründungsprozess ausübt. Für das Wiener Startup-Ökosystem lassen sich vor allem Anpassungsbedarfe in den Unterstützungsleistungen zum Netzwerkaufbau und dem Wissenstransfer, speziell zu gründungsspezifischem Wissen, ableiten. Auch die Rolle der Persönlichkeitsentwicklung von Gründer:innen muss mehr fokussiert werden. Darüber hinaus bedarf es einer Vereinfachung und Anpassung des Fördersystems.Masterarbeit Wien, Fachhochschule des BFI Wien 202
Verbraucherentscheidungen Verbraucherinnenentscheidungen
Die vorliegende Masterarbeit untersucht die Nachhaltigkeitsdynamiken innerhalb der Reinigungsmittelbranche in Deutschland. Dabei werden die Auswirkungen von Nachhaltigkeitseinstellungen, Präferenzen der Verbraucher:innen sowie die Rolle der Corporate Social Responsibility (CSR)-Maßnahmen auf die Kaufentscheidungen analysiert. Aufgrund der wachsenden globalen Umweltprobleme und das steigende Bewusstsein für nachhaltigen Konsum werden die ökologische, soziale und ökonomische Nachhaltigkeit zunehmend wichtiger. Die Problemstellung der Masterarbeit basiert auf der Notwendigkeit, die Auswirkungen des Konsumverhaltens auf die Umwelt zu minimieren und nachhaltige Alternativen zu fördern. Dabei zielt die Forschungsfrage darauf ab, die komplexen Beziehungen zwischen Verbraucher:innenverhalten, Nachhaltigkeitsbewusstsein und Unternehmenspraktiken zu untersuchen. Das theoretische Hintergrundkapitel beleuchtet die Grundlagen für die Analyse des Verbraucher:innenverhaltens im Bereich Reinigungsmittel und Nachhaltigkeit. Dazu werden die Dimensionen des nachhaltigen Konsums, CSR und Green Marketing beleuchtet. Die theoretischen Grundlagen liefern ein vertieftes Verständnis für die Zusammenhänge zwischen nachhaltigem Konsum, unternehmerischer Verantwortung und Marketingstrategien. Somit dient die Literaturanalyse zur Identifizierung relevanter Konzepte und Erkenntnisse. Darauf aufbauend nutzt die Methodik eine quantitative Online-Umfrage der deutschen Verbraucher:innen. Die Ergebnisse der Studie von 303 Proband:innen zeigen, dass Nachhaltigkeitsaspekte einen signifikanten Einfluss auf das Kaufverhalten bei Reinigungsmitteln haben. Besonders die Bedeutung von Umweltschutz und CSRMaßnahmen für die Wahrnehmung von Reinigungsmitteln wird verdeutlicht. Die Interpretation der Ergebnisse legt nahe, dass Reinigungsmittelunternehmen verstärkt auf eine umfassende CSR-Strategie setzen sollten, die ökologische, ethische und soziale Aspekte berücksichtigt. Dadurch können Unternehmen nicht nur die Bedürfnisse der Verbraucher:innen besser erfüllen, sondern auch langfristige Werte schaffe. Die Limitationen der Studie sind auf eine begrenzte Stichprobengröße und potenzielle Verzerrungen zurückzuführen. Zukünftige Forschungen könnten sich auf vertiefte Untersuchungen der CSR-Maßnahmen konzentrieren, um das Verständnis für den nachhaltigen Konsum zu vertiefen.Masterarbeit Wien, Fachhochschule des BFI Wien 202
Nachhaltige Tourismusdestinationen als Wegweiser für eine zukunftsorientierte und verantwortungsvolle Regionalentwicklung : eine empirische Analyse am Beispiel der Region Thermen- und Vulkanland
Der Tourismus ist in einem großen Ausmaß von einer intakten Natur abhängig und von den Auswirkungen des Klimawandels betroffen. Gleichwohl trägt er wesentlich dazu bei. Aufgrund des European Green Deal werden sämtliche Sektoren angehalten, sich nachhaltiger zu positionieren und eine Transformation zu vollziehen. Davon umfasst ist auch der Tourismus, der aufgrund seines Ressourcenverbrauches und der produzierten Treibhausgasemissionen ein entsprechendes Potential für die Implementierung nachhaltiger Maßnahmen aufweist. Für die Transformation des Tourismus können unterschiedliche Wege eingeschlagen werden. Über die Integration von internationalen Standards und Umweltmanagementsystemen kann das Management Veränderungen in Organisationen in Gang setzen. Weiters tragen gezielte ökologische, soziale und ökonomische Ansätze und Maßnahmen zu einer Transformation bei. Zertifizierungen werden dazu genutzt, um den Nachhaltigkeitsstatus von Organisationen und Tourismusdestinationen von unabhängigen Stellen bestätigen und transparent darstellen zu lassen. Das Österreichische Umweltzeichen als Zertifizierung kann in diesem Zusammenhang als Leitfaden für eine nachhaltige Transformation von Tourismusdestinationen dienen.
Die gegenständliche Arbeit widmet sich der Transformation von
Tourismusdestinationen am Beispiel des Thermen- und Vulkanlandes. Hierbei wird über teilstrukturierte Interviews mit Expert:innen erforscht, welche Unterstützung für eine nachhaltige Transformation basierend auf den Kriterien der österreichischen Umweltzeichen-Richtlinie UZ 82 in der Region benötigt wird und wie Stakeholder:innen dazu beitragen können.
Die Ergebnisse zeigen, dass insbesondere Unterstützung zur Mobilität in der Region sowie finanzieller Natur erforderlich sind. Zudem stellen die Förderung der Zusammenarbeit mit den Stakeholder:innen sowie der Sichtbarkeit des nachhaltigen, lokalen kulinarischen Angebotes eine weitere wichtige Rolle dar. In Bezug auf die Stakeholder:innen wird ersichtlich, dass die Forcierung sozialer Themen sowie Kooperationen bedeutend für deren Beitrag zur Transformation sind. Die Einbeziehung weiterer Stakeholder:innen, wie Tourist:innen, erweist sich als zielführend.Masterarbeit Wien, Fachhochschule des BFI Wien 202
Digitalisierung im Recruiting-Prozess am Beispiel des Virtual Reality Personality Assessment KOIA
Weder in privaten noch in beruflichen Kontexten ist die Thematik der Digitalisierung in der heutigen Zeit wegzudenken. Der technologische Wandel prägt nicht nur die Gesellschaft, sondern ebenso die Wirtschaft und wird auch in Zukunft für weitere Transformationen sorgen. Aufgrund der Tatsache, dass sich jene mit diesem unaufhaltsamen Fortschritt einhergehenden technischen Errungenschaften rasant weiterentwickeln, ist auch das Gebiet der virtuellen Realität in den Fokus der Aufmerksamkeit gerückt.
Das Bestreben der vorliegenden Master Thesis ist es zu eruieren, wie Virtual Reality im Recruiting von HR-Mitarbeiter:innen wahrgenommen wird. Um ebenjene Untersuchung nicht nur theoretisch, sondern auch empirisch zu beleuchten, wird zusätzliches besonderes Augenmerk auf das Virtual Reality Personality Assessment KOIA gelegt. Dieses immersive Tool wurde von der Wirtschaftsprüfungs- und Steuerberatungsgesellschaft PricewaterhouseCoopers im Jahr 2021 in enger Zusammenarbeit mit dem Austrian Institute of Technology entwickelt. Anhand der eingehenden Auseinandersetzung damit wird der zweiten Forschungsfrage nachgegangen, inwiefern dieses digitale Programm den Recruiting-Prozess unterstützt.
Zu diesem Zweck wurden zunächst teilstrukturierte Expert:innen-Interviews mit jeweils fünf ausgewählten, im Recruiting-Bereich von PwC tätigen Personen geführt. Anschließend sind diese Gespräche nach jener methodischen Vorgehensweise der von Udo Kuckartz entwickelten inhaltlich strukturierenden qualitativen Inhaltsanalyse ausgewertet und einer umfassenden Interpretation unterzogen worden.
Die Ergebnisse zeigen, dass der Einsatz digitaler Hilfsmitteln den Arbeitsalltag von HRMitar- beiter:innen deutlich erleichtert. Auch Neuerungen und Implementierungen von technischen Programmen gegenüber lässt sich eine grundsätzliche Aufgeschlossenheit erkennen. Bezüglich des Einsatzes von auf virtueller Realität basierenden Assessments herrscht jedoch allgemeine Skepsis. Die Angst, bei Verwendung eines solchen Tools wie KOIA den persönlichen Bezug zu den Bewerberi:innen zu verlieren, stellt sich, zumindest aktuell, noch als zu großes Hindernis dar.Masterarbeit Wien, Fachhochschule des BFI Wien 202
Wirtschaft und Management : Schriftenreihe zur wirtschaftswissenschaftlichen Forschung und Praxis / Demokratie in der Krise – alter Wein in neuen Schläuchen?
Die Krise der Demokratie ist ein Forschungsfeld mit langer Tradition. War sie in der Antike mit der Intention formuliert, die neue Herrschaftsform in Misskredit zu bringen, so wird das Bild spätestens mit dem 20. Jahrhundert immer differenzierter und orientiert sich an Teilproblemen der Demokratie. Dabei weisen ältere, historische Längsschnittstudien ähnliche Ergebnisse auf wie die kurzfristigen Analysen der wissenschaftlichen Gegenwartsliteratur. So muss konstatiert werden, dass die Demokratie noch alle ihre Krisen und Verwerfungen in der Lage war zu überwinden; ein Aspekt, der zu häufig zu kurz kommt.The crisis of democracy is a research field with a long tradition. While in ancient times it was formulated with the intention of discrediting the new form of rule, by the 20th century at the latest the picture has become more and more differentiated and is oriented towards partial problems of democracy. Both older, historical longitudinal studies show similar results as the short termanalyzes of contemporary scientific literature. It must be stated that democracy was still able to overcome all its crises and distortions; an aspect that is too often neglected
Unternehmensmaßnahmen zur Inklusion von Menschen mit psychischen Krankheiten
This master's thesis examines measures that can lead to successful and sustainable (re)integration of individuals with mental illness into companies. In a constantly changing work environment, it is crucial for companies to develop strategies to minimize mental illness and promote the inclusion and well-being of their employees. Research findings suggest that current corporate prevention measures may not be sufficient to sustainably minimize mental illness. Additionally, internal corporate measures for the daily inclusion of people with mental illnesses may be implemented little to none. Furthermore, guidelines for internal corporate support for individuals with mental illness may be lacking. To address these research questions, an extensive literature review was conducted followed by eight qualitative expert interviews. The results were analyzed and compared with existing literature to derive recommendations for future research areas.Masterarbeit Wien, Fachhochschule des BFI Wien 202
Empowering the workforce : decentralizing responsibility in a medium-sized plant within a large hierarchically organized corporation
Masterarbeit Wien, Fachhochschule des BFI Wien 202
Der Beitrag des Personalmanagements in der Entwicklung zu einem nachhaltig ausgerichteten Unternehmen
Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich mit dem Einfluss und der Rolle des Personalmanagements in Veränderungsprozessen in der Entwicklung zu einer nachhaltigen Unternehmensausrichtung. Nachhaltigkeit nimmt in der Gesellschaft eine immer wichtigere Rolle ein und Unternehmen müssen sich damit auseinandersetzen, wie sie Nachhaltigkeit in ihre Unternehmensabläufe integrieren. Das Personalmanagement stellt einen zentralen Faktor für erfolgreiche Veränderungsprozesse dar und sollte als strategische*r Begleiter*in wirken.
Es wurden sechs Expert*inneninterviews mit Personen aus den Bereichen Personalmanagement, Change Management und Nachhaltigkeit durchgeführt und auf die Erfolgsfaktoren und Herausforderungen, die mit betrieblichen Veränderungsprozessen in Bezug auf Nachhaltigkeit aufkommen, eingegangen.
Das Ergebnis der Studie ist, dass das Personalmanagement eine Schlüsselrolle in Veränderungsprozessen einnimmt. Je strategischer das Personalmanagement in einem Unternehmen eingebettet ist, desto besser lassen sich aus der Unternehmensstrategie konkrete, nachhaltige Maßnahmen ableiten, die das Personalmanagement entweder selbst entwickelt oder in Zusammenarbeit mit internen und externen Stakeholder*innen erarbeiten kann. Diese sollten gemeinsam eine Nachhaltigkeitsstrategie erarbeiten, aus der die einzelnen Maßnahmen abgeleitet werden können. Es kann festgehalten werden, dass Nachhaltigkeit in alle Unternehmensbereiche Einzug halten soll.The purpose of this paper is to investigate the impact and the role of the Human Resources Management in a company in change processes with regards to the movement towards a more sustainable company. The growing importance of sustainability makes it necessary that companies integrate aspects of sustainability in their processes. The Human Resources Management is a key factor for successful Change Management Processes and should operate as a strategic partner.
Six experts in the field of Human Resources Management, Change Management and sustainability in terms of success factors and challenges in change processes in terms of sustainability were interviewed in this study. The focus was to investigate the success factors and challenges of Change Management and sustainability.
The study concludes that the Human Resources Management of a company is taking a key role in the change process towards becoming a more sustainable company. The more strategic the role of the HR department is embedded in the company, the more it can contribute to a sustainability transformation with sustainable actions that are derived from the overall business strategy. The more strategic the topic is addressed, the better it is possible to develop sustainable practices. HR is taking in a key position in developing these practices in intensive collaboration with external and internal stakeholders. The stakeholders should build a sustainable strategy and derive the actions from the business strategy. Sustainability should be addressed in all departments in the company.Masterarbeit Wien, Fachhochschule des BFI Wien 202
Fachkräftemangel in Österreich – Wettbewerb um zukünftige Arbeitskräfte
The shortage of skilled labor has become one of the most critical challenges facing the Austrian labor market. The public sector, which relies on highly qualified personnel to maintain essential services such as healthcare, education, and public administration, is particularly affected. As demand for these services increases, the sector struggles to attract and retain the necessary workforce. This master’s thesis examines the causes and impacts of the skilled labor shortage on working conditions within Austria's public sector, focusing on the repercussions for both employees and employers.
The skilled labor shortage stems from a combination of factors, including demographic changes, technological advancements, and shifting labor market dynamics. Austria's aging population has resulted in fewer younger workers entering the labor force, while the rapid pace of digitization has created new demands for specialized skills, particularly in information technology (IT). The public sector faces strong competition from the private sector, which often offers more attractive salaries and working conditions.
This thesis explores how these challenges affect key aspects of public sector employment, including job satisfaction, workload, and work-life balance. The growing pressure on employees to take on additional responsibilities has led to higher stress levels and a decline in working conditions. The limited opportunities for career advancement further exacerbate the difficulties in attracting and retaining qualified professionals.
The empirical part of this thesis is based on qualitative interviews with HR managers and public sector specialists in Austria. The findings suggest that while some organizations have introduced flexible working models, such as remote work and flexible hours, these measures are often insufficient to fully address the workforce gaps. Additionally, upskilling and continuous development for existing staff are increasingly prioritized, but structural barriers, such as rigid pay systems and bureaucratic hiring processes, remain obstacles.
A key takeaway is the need to enhance the attractiveness of the public sector as an employer. Traditional incentives like job security are no longer enough to retain top talent. Non-monetary benefits, such as improved working conditions, greater autonomy, and career development opportunities, are essential. Moreover, fostering a supportive organizational culture that prioritizes employee well-being is critical for maintaining a motivated workforce.
In the long term, comprehensive policy reforms are needed to address the structural issues contributing to the skilled labor shortage. Collaboration between policymakers, educational institutions, and public sector leaders will be essential to ensure that Austria’s public institutions can meet the demands of a competitive labor market. This thesis contributes to the academic discussion on public sector employment and offers practical recommendations for developing innovative human resource strategies tailored to the evolving workforce.Masterarbeit Wien, Fachhochschule des BFI Wien 202