Hochschulbibliothekszentrum des Landes Nordrhein-Westfalen
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Non-formale politische Bildungsarbeit in ländlichen Räumen - Eine Multi-Methods-Studie zu Angebotsstrukturen, Gelingensbedingungen & Herausforderungen am Beispiel Thüringen
Wie eingangs bereits angedeutet, wird der politischen Bildung eine tragende gesellschaftliche Rolle in der „Emanzipation des Subjektes“ (Bremer/Gerdes 2012: 684) sowie „für den Bestand und die Entwicklung der Demokratie als Staats-, Gesellschafts- und Lebensform“ (Scheidig 2021: 144) zugeschrieben. Da die non-formale politische Bildung überdies die Reduktion bestehender gesellschaftlicher Ungleichheitsverhältnisse anstrebt (Thimmel 2021: 167), begründet sich darin umso mehr die Notwendigkeit, zu überprüfen, inwiefern der politischen Bildung selbst Ungleichheitsverhältnisse in Bezug auf Angebotsstrukturen und Handlungspraxen in ländlichen Räumen inhärent sind. Vor dem Hintergrund der zugrundeliegenden These der verschiedenen Distanzen zwischen Adressat*innen und Angeboten politischer Bildung, gilt es zudem zu überprüfen, wie sich non-formale politische Bildung in ländlichen Räumen in der Praxis gestaltet – welche herausfordernden, aber auch gelingenden Praxen vorliegen und welche Veränderungspotenziale identifiziert werden können. Da dazu im existierenden Forschungsstand keine Erkenntnisse vorliegen, ist die vorliegende Arbeit diesem Forschungsdesiderat gewidmet. Da in den ländlichen Räumen Thüringens verschiedene spezifische Herausforderungen durch defizitäre Infrastrukturen sowie geringer Demokratiezufriedenheit und ausgeprägten menschenfeindlichen Einstellungsmustern (Reiser et al. 2023: 5) zu beobachten sind, wird der Untersuchungsgegenstand auf eben jene ländliche Räume Thüringens eingegrenzt. Ausgehend von dieser Eingrenzung und dem identifizierten Forschungsdesiderat soll die vorliegende Arbeit folgende Fragestellung beantworten:
Wie gestaltet sich die non-formale politische Bildung in ländlichen Räumen Thüringens?
1. Welche Angebotsstrukturen der non-formalen politischen Bildungsarbeit liegen vor?
2. Welche Selbstverständnisse der non-formalen politischen Bildungsarbeit liegen vor?
3. Welche Gelingensbedingungen & Herausforderungen identifizieren Fachkräfte in der Praxis der non-formalen politischen Bildung in ländlichen Räumen Thüringens
„Gesellschaft und Klima im Wandel – Junge Menschen zwischen Klimakrise und äußerst rechter Einflussnahme“: Zentrale Befunde und Handlungsempfehlungen
Rückzug aus dem Feld – Sozialtheoretische Perspektiven auf ein prekär-professionelles Selbstverständnis in der Sozialen Arbeit
954 - Ordnung zum Umgang mit Ordnungsverstößen von Studierenden und zur Festlegung von Ordnungsmaßnahmen (OV-Ordnung) der Hochschule Düsseldorf vom 06.06.2024
Aufgrund der §§ 2 Abs. 4 S. 1, 51a Abs. 3 S. 1 des Gesetzes über die Hochschulen des Landes Nordrhein-Westfalen (Hochschulgesetz – HG) vom 16.09.2014 (GV.NRW S. 547) in der aktuell gültigen Fassung hat die Hochschule Düsseldorf die folgende Ordnung erlassen
961 - Vierte Satzung zur Änderung der Prüfungsordnung für den weiterbildenden Masterstudiengang Taxation an der Hochschule Düsseldorf vom 03.07.2024
Aufgrund der §§ 2 Abs. 4, 64 Abs. 1 des Gesetzes über die Hochschulen des Landes Nordrhein-Westfalen (Hochschulgesetz - HG) vom 16.09.2014 (GV. NRW. S. 547) in der aktuell gültigen Fassung hat die Hochschule Düsseldorf die folgende Ordnung als Satzung erlassen
Fragen? Antworten! FDM-FAQ - Die Wissensbasis der FDMScout:innen
Know-how im Forschungsdatenmanagement (FDM) aufzubauen und zu erhalten, ist eine grundlegende, stetig an Bedeutung zunehmende Aufgabe an Hochschulen für angewandte Wissenschaften (HAW) (vgl. Buch et al. 2023). Dieses Know-how kommt Mitarbeitenden der FDM-Servicestellen einer Hochschule ebenso zugute wie Forschenden selbst: Es versetzt FDM-Personal in die Lage, Forschende zielführend zu beraten, zu schulen und ihnen adäquate Tools und Services zu vermitteln; Forschenden werden konkrete Lösungswege für (neuartige) praktische Herausforderungen in Forschungsvorhaben aufgezeigt. Beide Gruppen werden weiterhin befähigt, hochschulinterne und -übergreifende Diskurse und Initiativen zum FDM mitzugestalten. Auf diese Weise trägt FDM-Know-how dazu bei, anforderungsgerechte und gewinnbringende Rahmenbedingungen für Forschung an HAW zu schaffen.
Im gemeinsamen Handlungsfeld "Information und Sensibilisierung" haben es sich die Projektverbünde der Förderlinie FDMScouts.nrw zur Aufgabe gemacht, das gewonnene Handlungswissen in Form einer FDM-Wissensbasis strukturiert und frei zugänglich zu bewahren (vgl. Eilert/Slowig 2022), um die Weitergabe der gesammelten Erfahrungen auch über die Förderlaufzeit hinaus zu ermöglichen und vor allem andere HAW beim Aufbau von Know-how in den FDM-Servicestellen zu befähigen. Zweck der nun vorliegenden Wissensbasis ist es, den Zielgruppen der Beschäftigten in FDM-Servicestellen und der Forschenden den Einstieg ins Forschungsdatenmanagement zu erleichtern – gerade in Anbetracht der Tatsache, dass sich FDM-Strukturen an HAW vielfach noch in der Aufbau- oder Konsolidierungsphase befinden. Sie trägt dementsprechend solche Aspekte zusammen, die sich erfahrungsgemäß als besonders relevant erweisen: Was ist zwecks Orientierung im weitreichenden Feld FDM von besonderer Wichtigkeit (Begriffe, Einstiegsseiten, Umsetzungstipps etc.)? Welche Ressourcen und Anlaufstellen sind zentral? Welche Fragen stellen sich für Forschende und FDM-Personal immer wieder?
FDM-Wissen aufzubauen und zu vermitteln bedeutet, diese und ähnliche Fragen zu beantworten. In diesem Sinn dient das Format der Frequently Asked Questions als grundlegende Organisationsmethode der vorliegenden Wissensbasis. Als Verknüpfung häufig gestellter Fragen mit kompakten Antworten stellen die FAQs niedrigschwellig Wissen bereit und tragen im Idealfall durch ihre Interaktionsorientierung zur Gestaltung konkreter Kommunikationssituationen (Beratungsgespräche, Schulungen) bei. Als Einstiegspunkte dienen die einzelnen Phasen des Forschungsdatenlebenszyklus und die Fragen, die sie regelmäßig aufwerfen. Darunter finden Forschende und FDM-Servicepersonal Antworten, Informationen und Links, die Orientierung bieten und Umsetzungsschritte benennen. Als GitHub-Repository realisiert, ist die Möglichkeit zur dezentralen Aktualisierung und Erweiterung gegeben. Insgesamt leistet die Wissensbasis einen Beitrag zur Dokumentation der Arbeit der FDMScouts.nrw-Verbünde und soll die nachhaltige Verankerung von FDM an HAW unterstützen