Hochschulbibliothekszentrum des Landes Nordrhein-Westfalen
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Das Mittagessen als Ort der demokratischen Bildung – eine ethnographische Studie zu Nachmittagsangeboten der Kinder- und Jugendhilfe
In den vergangenen 20 Jahren wurden die Ganztagsschulen flächendeckend ausgebaut. Ein wesentlicher Akteur im außerunterrichtlichen Bereich sind Institutionen der Kinder- und Jugendhilfe. Diese verstehen sich als Bildungsakteure mit dem Ziel, die jungen Menschen hinsichtlich ihrer demokratischen Fähigkeiten zu fördern. In diesem Forschungsprojekt wurde ethnographisch untersucht, wie die Kinder- und Jugendhilfe entsprechend dieser Aufgabe in ganztägigen Grundschulen agiert. Für das Beispiel der Mittagsverpflegung konnte festgestellt werden, dass die Möglichkeiten wesentlich durch nachteilige Rahmenbedingungen und Organisationsweisen begrenzt sind, wobei sich auch Differenzen in den Ganztagen ausmachen lassen
Predicting real indoor soundscapes based on auditory and non-auditory factors across different loudness ranges with linear and nonlinear models
Wahrnehmungsschwellen von Gewalt in Paarbeziehungen und Zusammenhänge zu negativen Kindheitserfahrungen
In bisherigen nationalen und internationalen Studien aus dem Bereich der Gewaltforschung in Beziehungen konnte übereinstimmend festgestellt werden, dass Gewalterfahrungen in der Kindheit ein signifikant erhöhtes Risiko für spätere Betroffenheit von Partnerschaftsgewalt darstellen (BMFSFJ, 2004, S. 268; Egger & Schär Moser, 2008, S. 18; Widom et al., 2008, S. 793; Cascardi & Jouriles, 2018, S. 176; Cascardi, 2016, S. 784; Blom et al., 2014, S. 5; Bernes et al. 2009, S. 417; Valdez et al. 2013, S. 137). Die Frage, auf welche Weise dieser Zusammenhang zu erklären ist und welche vermittelnden Faktoren diesem Phänomen zugrunde liegen, steht im Mittelpunkt des Forschungsinteresses
Geschwister von Menschen mit Schizophrenie. Eine qualitative Studie über die Belastungen und Bedürfnisse der Geschwister
„Welche Belastungen und Bedürfnisse entstehen im Kontext einer Schizophrenie-Erkrankung für die Geschwister?“ Ziel der Untersuchung ist die Erhebung der spezifischen Belastungen und Bedürfnisse der Geschwister sowie die Herausstellung der Lebensbereiche, in welchen Belastungen auftreten. Gleichermaßen soll eruiert werden, inwiefern die Bedürfnisse der Geschwister in deren sozialen Umfeld Beachtung finden. Im Mittelpunkt der Untersuchung steht die subjektive Perspektive der betroffenen Geschwister
Reproducible MS/MS library cleaning pipeline in matchms
Mass spectral libraries have proven to be essential for mass spectrum annotation, both for library matching and training new machine learning algorithms. A key step in training machine learning models is the availability of high-quality training data. Public libraries of mass spectrometry data that are open to user submission often suffer from limited metadata curation and harmonization. The resulting variability in data quality makes training of machine learning models challenging. Here we present a library cleaning pipeline designed for cleaning tandem mass spectrometry library data. The pipeline is designed with ease of use, flexibility, and reproducibility as leading principles.Scientific contributionThis pipeline will result in cleaner public mass spectral libraries that will improve library searching and the quality of machine-learning training datasets in mass spectrometry. This pipeline builds on previous work by adding new functionality for curating and correcting annotated libraries, by validating structure annotations. Due to the high quality of our software, the reproducibility, and improved logging, we think our new pipeline has the potential to become the standard in the field for cleaning tandem mass spectrometry libraries
Bedingungen für gelingende berufliche Reha-Verläufe von Menschen mit psychischen Erkrankungen aus der Perspektive verschiedener Akteure
Menschen mit psychischen Erkrankungen sind mit besonderen Herausforderungen bei der Integration und Reintegration in den Arbeitsmarkt konfrontiert. Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben (LTA) sollen dabei unterstützen. Der vorliegende Beitrag blickt auf die Situation von Menschen mit psychischen Erkrankungen in LTA der Bundesagentur für Arbeit aus verschiedenen Perspektiven. Auf Grundlage von qualitativen Interviews mit Tätigen bei Leistungserbringern, in Agenturen für Arbeit und Jobcentern sowie von beruflichen Rehabilitand*innen mit psychischen Erkrankungen selbst werden Gelingensbedingungen für ihre berufliche Rehabilitation und Arbeitsmarktintegration auf verschiedenen Ebenen herausgearbeitet. Mehr Individualität und Flexibilität in der Maßnahmeerbringung, eine kontinuierliche Betreuung und der Faktor Zeit, z. B. durch einerseits zu lange Wartezeiten und andererseits zu wenig Zeit in der Klärungsphase (Diagnostik, Assessment), im Rehabilitationsprozess und für die Nachsorge, stellen sich dabei als zentral heraus
PsyGeCo – Psychisch Gesund in Zeiten von Corona: Eine Evaluationsstudie zur Wirksamkeit einer psychoedukativen Kurzmaßnahme an weiterführenden Schulen
Die Adoleszenz gilt aufgrund intensiver Veränderungsprozesse nicht nur als vulnerable Phase für Fehlanpassungen, sondern auch als sensible Phase für Interventionen. Neben normativen Herausforderungen hat die COVID-19-Pandemie als nicht normative Krise zu einer erhöhten Belastung in dieser Altersgruppe geführt. In der Bewältigung dieser Herausforderungen gilt die allgemeine Selbstwirksamkeit (SWE) als Schutzfaktor, die im Rahmen der vorgestellten ressourcenorientierten Maßnahme gestärkt werden sollte. Zur Prüfung der Akzeptanz und Wirksamkeit der manualisierten Maßnahme wurde eine Wirksamkeitsstudie mit Prä-Post-Design (t0-t2) durchgeführt und evaluiert. An der Maßnahme haben N=192 Jugendliche (Range: 12 – 17 Jahre) teilgenommen. Es zeigte sich ein kurzfristiger, kleiner Effekt auf die SWE, welcher im Follow-up nicht mehr nachweisbar war. Die differentielle Wirksamkeit der Maßnahme wird vor dem Hintergrund von Faktoren wie der gesundheitsbezogenen Lebensqualität und dem sozioökonomischen Status diskutiert
Auf einen gemeinsamen Nenner gebracht? – Reporting der Treibhausgas-Emissionen der Logistikunternehmen in Deutschland
Teilhabe stärken! 53 Impulse von Menschen mit Armutserfahrung für das Land NRW
Beauftragt vom Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes NRW (MAGS) hat die Forschungsstelle für sozialräumliche Praxisforschung und Entwicklung der Hochschule Düsseldorf Ende November 2023 einen eintägigen Impulsworkshop für Menschen mit Armutserfahrungen entwickelt, durchgeführt und ausgewertet. Grundlage ist der Beschluss im Koalitionsvertrag der Landesregierung Nordrhein-Westfalens landespolitische Spielräume zu nutzen, um die soziale Teilhabe armutsbetroffener Menschen zu fördern. Der Impulsworkshop wurde gemeinsam mit Menschen mit Armutserfahrung, Vertreter:innen der freien Wohlfahrt und Vertreter:innen des MAGS konzipiert und umgesetzt. Ziel des Impulsworkshops war es, die Perspektiven und Anliegen von Menschen mit Armutserfahrungen bei der Entwicklung von Strategien gegen Armut auf der Landesebene miteinzubeziehen. Im Rahmen des Impulsworkshops wurden Themen bearbeitet, die für armutsbetroffene Personen besonders relevant sind. Die Teilnehmer:innen entwickelten Vorschläge und Forderungen zu den Themen: Arbeit und Beschäftigung, Digitalisierung, Einkommen und Leistungen, Respekt, soziokulturelle Teilhabe, Wohnen sowie – als Thema, das von allen bearbeitet wurde – politische Teilhabe von Menschen mit Armutserfahrungen. Die Ergebnisse des Workshops zeigen: 1. Die konsequente und kontinuierliche Einbeziehung der Perspektive von Menschen mit Armutserfahrung auf der landespolitischen Ebene ist wertvoll. Sie geben konkrete Einblicke in ihre Lebensrealitäten und relevante Impulse, was politisch getan werden kann, um Armut und ihre ausgrenzenden Folgen zu bekämpfen. Insgesamt werden 53 konkrete Vorschläge zu acht Themen entwickelt. Solche Formate sollten gefestigt werden, um die Lebensrealitäten und Ideen von Menschen mit Armutserfahrung in der Armutsbekämpfung stärker zu berücksichtigen. 2. Treffen von Menschen mit Armutserfahrung sind nicht nur als Plattform für Austausch und zur Entwicklung von Ideen nützlich, sie erfordern auch Resonanzen und Antworten von politischen und exekutiven Akteuren. Bei einer Weiterentwicklung des Formats müssen solche Feedback-Schleifen eingeplant werden. 3. Treffen von Menschen mit Armutserfahrung bieten eine Plattform für Vernetzung und die Möglichkeit, Scham und Stigmatisierung zu überwinden. Sie können als Raum des Empowerments genutzt und weiterentwickelt werden. Sie wirken damit auch an sich bereits als ein Instrument, die negativen Folgen von Armut zu bekämpfen – und je nach Resonanz vielleicht auch ihre Ursachen
935 - Prüfungsordnung (Studiengangspezifische Bestimmungen) für den Bachelorstudiengang Business Administration an der Hochschule Düsseldorf vom 21.03.2024
Aufgrund der §§ 2 Abs. 4, 64 Abs. 1 des Gesetzes über die Hochschulen des Landes Nordrhein- Westfalen (Hochschulgesetz - HG) vom 16.09.2014 (GV. NRW. S. 547) in der aktuell gültigen Fassung hat die Hochschule Düsseldorf die folgende Prüfungsordnung als Satzung erlassen. Diese Ordnung gilt nur in Verbindung mit der Rahmenprüfungsordnung für die Bachelorstudiengänge im Fachbereich Wirtschaftswissenschaften an der Hochschule Düsseldorf vom 18.02.2016 in der jeweils gültigen Fassung