Hochschulbibliothekszentrum des Landes Nordrhein-Westfalen
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Social Media Influencers as “Dirty Workers”: An Explorative Study on How They Use Strategies to Reduce the Moral Taint
Since social media influencers have become popular and monetize their content with the help of advertising deals, they have been associated with morally questionable, deceptive behavior. The list of misconduct is long. It includes, for example, not disclosing sponsored content, withholding negative experiences with promoted products, buying fake followers, and promoting false ideals of beauty. Building on the concept of “dirty work” as a theoretical framework, this article asks which strategies influencers use to soften this moral taint. Qualitative interviews with influencers living in Germany show that they are aware of their negative image in public and use various stigma management strategies. This article offers a perspective that has not yet played a role in the ethics debate about influencers. It asks how influencers, who are often associated with morally questionable practices, immunize themselves against this negative image and find a positive work identity
Case Management für Langzeitarbeitslose mit komplexen Problemlagen: Einblicke in ein Modellprojekt für Bürgergeldbeziehende mit Suchtverhalten
Bürgergeldbeziehende mit Suchtverhalten sind zum Teil mit komplexen Problemlagen konfrontiert, die auf ein spezialisiertes, aber zergliedertes Hilfesystem treffen. Hier sind rechtskreisübergreifende Hilfen notwendig, die zum Beispiel durch Case Management realisiert werden können. Der Beitrag zeigt den Blick von Fachkräften verschiedener Träger Sozialer Arbeit auf die Fallarbeit mit Case Management in einem Modellprojekt im Rahmen des Bundesprogramms "Innovative Wege zur Teilhabe am Arbeitsleben – rehapro"
RoboFlexRobuste Turbomaschinen für den flexiblen Einsatz: Numerische und experimentelle Untersuchungen zu einem axial-radial Turbinendiffusor (AP 1.5); KI-basierte, modellprädiktive Turbostrang-Regelung für einen energieoptimalen Betrieb (AP 4.2) (Abschlussbericht Verbundprojekt AG Turbo Teilvorhaben-Nr. 1.5 und 4.2)
In der Zusammenarbeit zwischen dem ITSM der Universität Stuttgart und Everllence wurde im Rahmen dieses Vorhabens (AP 1.5) eine Versuchsanlage zur Erzeugung repräsentativer Diffusorströmungen entwickelt und für experimentelle Untersuchungen eingesetzt. Begleitend zu den experimentellen Untersuchungen wurden verschiedene numerische Modelle entwickelt und anhand der Messergebnisse validiert. Aus diesem Vergleich wurden Empfehlungen zur numerischen Strömungssimulation von Axial-Radial-Diffusoren abgeleitet. Insgesamt zeigte die numerische Simulation unter den gewählten Bedingungen eine hohe Sensitivität gegenüber den Modellparametern mit entsprechenden Auswirkungen auf die beabsichtigte Geometrieoptimierung. In Arbeitspaket 4.2 des AG Turbo Verbundprojekts RoboFlex ist es den Projektpartnern Hochschule Düsseldorf und Everllence gelungen, eine modellprädiktive Mehrgrößen-Verbundregelung eines exemplarischen Turbomaschinen-Strangs zu entwickeln. Dies erlaubt der Regelungseinheit, alle verfügbaren Stellgrößen simultan zu benutzen, um ein vorgegebenes Regelungsziel zu erreichen. Zudem kann das Regelungsziel flexibel um weitere Vorgaben und Beschränkungen erweitert werden, indem diese in die Kostenfunktion implementiert werden. Ein zentraler Forschungsschwerpunkt war hierbei die Einbindung von Methoden der künstlichen Intelligenz in die Modellierung und im gleichen Zuge deren Überführung und Implementierung in die linearisierte Modellform, die die modellprädiktive Regelung verlangt. Ein besonderes Augenmerk wurde auf die fortlaufende Nachführung des KI-Modells an den zuletzt durch Messungen bekannten Anlagenzustand gelegt
A Fuzzy Logic Based Approach to Priority Determination for Smart Distribution Substations
Aufgaben und Rollen der Sozialen Arbeit in der beruflichen Rehabilitation
Die Soziale Arbeit ist Teil des interprofessionellen Reha-Teams. Im Rahmen der beruflichen Rehabilitation ist sie u. a. im Bereich der Besonderen Hilfen verortet. Bislang existiert jedoch im Vergleich zur medizinischen Rehabilitation wenig wissenschaftliche Evidenz über die Praxis Sozialer Arbeit. An dieser Stelle setzten die drei Projekte Aufgaben und Nutzen Sozialer Arbeit in der beruflichen Rehabilitation (ANSAB), Netzwerke und Kooperationen in der beruflichen Rehabilitation (NEKOBERE) und Soziale Arbeit in der beruflichen Rehabilitation (SABER) an, die im Forschungsschwerpunkt der Deutschen Rentenversicherung zur Weiterentwicklung der beruflichen Rehabilitation gefördert wurden. Gemeinsam wurde sich der Frage nach Aufgaben und Rollen von Fachkräften Sozialer Arbeit sowie in der Sozialen Arbeit Tätigen in der beruflichen Rehabilitation gewidmet.
Für die Beantwortung der Fragestellung wurden die qualitativen Studienteile der Projekte und die Online-Befragung von 109 Fachkräften des Projekts ANSAB herangezogen. Die Auswertung der qualitativen Daten und der Online-Befragung erfolgten jeweils in den Projekten. Die Ergebnisse wurden anschließend orientiert an der Best Fit Framework Synthesis zusammengeführt. Den theoretischen Rahmen bildete die Rollentheorie nach Dahrendorf.
Fachkräfte Sozialer Arbeit und in der Sozialen Arbeit Tätige übernehmen vielfältige Aufgaben und Rollen in der beruflichen Rehabilitation. Identifizierte Rollen waren u. a. die Fäden-Zusammenhalter*in, Begleiter*in im Reha-Prozess, „mütterlich“ Kümmernde und die Rolle der Netzwerker*in. Die herausgearbeiteten Aufgaben konnten den Rollen zugeordnet werden. Als besonders häufig vorkommend und als wichtig wurden von den Fachkräften Aufgaben eingeschätzt, die im Zusammenhang mit den Rollen der Fäden-Zusammenhalter*in und Begleiter*in im Reha-Prozess stehen (z. B. individuelles Reha-Verlaufsgespräch). Zwischen den beiden Rollen konnte Potenzial für Rollenkonflikte herausgestellt werden. Diese können entstehen, wenn Rehabilitand*innen die Fachkräfte als Kontrollinstanz für den Leistungsträger wahrnehmen und sich in Folge nicht mehr mit psychosozialen Anliegen an die Fachkräfte wenden.
Die Ergebnisse der drei Projekte verdeutlichen die zentrale Bedeutung von Fachkräften Sozialer Arbeit und in der Sozialen Arbeit Tätigen in der beruflichen Rehabilitation. Aufbauend darauf sollen Praxisempfehlungen für die Fachkräfte zur Förderung der Professionalisierung und des Kompetenzprofils entwickelt werden