Hochschulbibliothekszentrum des Landes Nordrhein-Westfalen
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Konflikte in der Sozialen Arbeit politisch organisieren und zuspitzen: Proteste aus aktions- und strategietheoretischen Perspektiven entwickeln
Der Beitrag geht auf der Basis grundlegender Erkenntnisse aus der kritischen konfliktorientierten Sozialen Arbeit der politiktheoretischen Frage nach, wie die Profession Konflikte systematisch in Protesten politisch organisieren und zuspitzen kann. Dafür werden Überlegungen aus Ansätzen der Sozialen Bewegungs- und Protestforschung sowie aus organisierungstheoretischen und aktivistischen Wissensbeständen mit einem politikwissenschaftlichen Ansatz politischer Strategieentwicklung in einen Dialog gebracht und für die politische Entwicklung sowie die empirische Analyse von Protesten Sozialer Arbeit fruchtbar gemacht. Der Ansatz „Interventionspunkte“ zu identifizieren, wird deduktiv aus Protestereignissen heraus empirisch aufgezeigt und dabei die Protestakteurin Soziale Arbeit an drei Beispielen (Obdach-/Wohnungslosenhilfe, berufliche Selbstorganisierung, Jugendhilfe) sichtbar gemacht
1015 - Prüfungsordnung (studiengangspezifische Bestimmungen) für den Masterstudiengang Innenarchitektur an der Hochschule Düsseldorf vom 08.07.2025
Aufgrund der §§ 2 Abs. 4, 64 Abs. 1 des Gesetzes über die Hochschulen des Landes Nordrhein-Westfalen (Hochschulgesetz - HG) vom 16.09.2014 (GV. NRW. S. 547) in der aktuell gültigen Fassung hat die Hochschule Düsseldorf die folgende Prüfungsordnung als Satzung erlassen. Diese Ordnung gilt nur in Verbindung mit der Rahmenprüfungsordnung des Fachbereichs Architektur (RahmenPO) an der Hochschule Düsseldorf vom 08.07.2025 (Verkündungsblatt der Hochschule Düsseldorf, Amtliche Mitteilung Nr. 1012)
1016 - Prüfungsordnung (studiengangspezifische Bestimmungen) für den Masterstudiengang Civic Design – Architektur mit Schwerpunkt Städtebau an der Hochschule Düsseldorf vom 08.07.2025
Aufgrund der §§ 2 Abs. 4, 64 Abs. 1 des Gesetzes über die Hochschulen des Landes Nordrhein-Westfalen (Hochschulgesetz - HG) vom 16.09.2014 (GV. NRW. S. 547) in der aktuell gültigen Fassung hat die Hochschule Düsseldorf die folgende Prüfungsordnung als Satzung erlassen. Diese Ordnung gilt nur in Verbindung mit der Rahmenprüfungsordnung des Fachbereichs Architektur (RahmenPO) an der Hochschule Düsseldorf vom 08.07.2025 (Verkündungsblatt der Hochschule Düsseldorf, Amtliche Mitteilung Nr. 1012)
Soziale Arbeit als Akteurin im Kontext gesellschaftlicher Transformation: Wissensbestände und Erkenntnisse aus Profession und Disziplin
Soziale Arbeit nimmt einerseits für sich in Anspruch, gesellschaftliche Wandlungsprozesse aktiv mitzugestalten, andererseits ist sie auch von gesellschaftlichen Transformationsprozessen betroffen. Soziale Arbeit hat dabei den Auftrag den Wandel in eine spezifische Richtung zu fokussieren. Soziale Arbeit ist dazu aufgerufen, den aktuellen Wandel und deren Triebkräfte und sozialen Dynamiken wissenschaftlich zu untersuchen und die konkreten Wandlungsprozesse konzeptionell zu beschreiben, methodisch zu begleiten und mit den Akteur:innen zu gestalten. Dabei muss sie sich der Herausforderung stellen, Entwicklungen auf subjektiver Ebene, auf der Ebene von Gruppen und auf der Ebene von Gemeinwesen in Richtung von Zusammenhalt, Empowerment und Befreiung, sozialer Gerechtigkeit, den Menschenrechten, einer kollektiv getragenen Verantwortung und der Achtung von Vielfalt und Diversität voranzutreiben und trotz vieler Entwicklungen hin zu Dystopien auch ihre utopischen Anteile nicht aus dem Blick verlieren
Research Data Lifecycle
A data lifecycle serves as a framework for structured data management. It covers the entire data flow from planning and generation to storage and provision. Measures for structured data management can be taken at all stages of the data lifecycle in order to use data efficiently, ensure its quality and guarantee its long-term availability.
This diagram visualizes the research data lifecycle, which is divided into three main areas: planning and repurposing, generation and processing, and storage and provision. Each area comprises specific tasks and processes for handling data.
The first phase, “Planning and Repurposing”, contains two key elements. The first is the planning of the research project, in which the objectives, methods and resources are defined. Secondly, it involves researching and reusing existing data in order to assess its usefulness and potential for the project at hand.
The second phase, “Generation and processing”, consists of three elements, which are mapped in a separate circular process. First, data is collected and recorded, either through experimental studies, surveys or other methods. The transition from the first phase to the second phase takes place via this element, as this is where the basic generation of own data within the research begins. Secondly, the collected data is stored and organized to ensure its integrity and availability. Thirdly, the relevant information is processed, analyzed and selected. The transition from the second phase to the third phase takes place from this element, as the knowledge gained is prepared for further storage and provision. Overall, the second phase forms a continuous cycle.
The third phase “Storage and Provision” consists of three elements. Firstly, the research results are published, be it in scientific journals, repositories or other relevant publication venues. Secondly, the data is archived to ensure its long-term availability and integrity. Thirdly, access to the research results is created, for example through selective access for certain user groups or increased visibility
Partizipative Rehabilitationsforschung hoch im Kurs – nachdenkliche Einblicke in ein Projekt zu Sozialer Arbeit in der beruflichen Rehabilitation
Auch in den Rehabilitationswissenschaften wird zunehmend für partizipative Forschung plädiert. So wird inzwischen empfohlen diesen Forschungsstil auch konsequent in Förderanträgen zur Rehabilitationsforschung zu berücksichtigen. Dabei werden die strukturell in partizipative Forschung eingelassenen Paradoxien und weitere Herausforderungen aber noch vernachlässigt. Ebenso fehlen systematische Evaluationen dazu, ob und in wie weit partizipative Forschung die erkenntnis- und demokratietheoretisch begründeten Erwartungen, die an diesen Forschungsstil geknüpft werden, einlöst. Vor diesem Hintergrund soll die Umsetzung eines partizipativen Forschungsstils in einem Forschungsprojekt vorgestellt sowie kritisch reflektiert und eingeordnet werden, welchen Beitrag partizipative Forschung zu aussagekräftigeren Erkenntnissen und zur Befähigung leisten kann.
Im Forschungsprojekt ANSAB wurde ein partizipativer Forschungsstils im Sinne einer beratenden Beteiligung umgesetzt und berufliche Rehabilitand*innen im Projektbeirat beteiligt. Einbezogen wurden diese auch bei der Gestaltung eines Interviewleitfadens und der Ergebnisinterpretation. Zusätzlich wurden mit sieben der mitwirkenden Rehabilitand*innen narrative Interviews geführt und inhaltsanalytisch ausgewertet. Durch die so gewonnen Einblicke und das empirische Material konnten Ergebnisse zur Umsetzung partizipativer Rehabilitationsforschung erzielt werden.
Im Ergebnis zeigt sich, dass sich die mitwirkenden beruflichen Rehabilitand*innen durch ihre Beiratstätigkeit befähigt fühlen und auch andere Menschen in einer ähnlichen Situation befähigen möchten. Weiterhin haben sie sich aktiv in den Forschungsprozess eingebracht und so zur anwendungsorientierten Erkenntnisgewinnung beigetragen.
Einerseits ermutigen die Ergebnisse mit Blick auf die mit partizipativer Forschung verbundenen Erwartungen, andererseits verweisen diese jedoch auch auf die Herausforderungen und Limitationen dieses Forschungsstils. Auf Grundlage unserer Erkenntnisse und von Ergebnissen weiterer Forschungsprojekte, die einen partizipativen Forschungsstil verfolgen, sollten Empfehlungen zur Umsetzung nochmal überarbeitet werden und dabei auch die unterschiedlichen Anwendungsbereiche in den Rehabilitationswissenschaften Berücksichtigung finden.Participatory research is increasingly being promoted in rehabilitation sciences. It is now recommended that this type of research be consistently considered in funding applications for rehabilitation research. However, the structural paradoxes and other challenges associated with participatory research are still neglected. There is also a lack of systematic evaluations of whether and to what extent participatory research fulfills the epistemological and democratic expectations associated with it. Against this background, the implementation of a participatory research style in a research project will be presented and how participatory research can contribute to more meaningful findings and empowerment will be critically reflected upon and contextualized.
In the ANSAB research project, a participatory research style in the sense of advisory participation was implemented and vocational rehabilitants were involved in the project advisory board. They were also included in the design of the interview guidelines and the interpretation of the results. In addition, narrative interviews were conducted with seven of the participating rehabilitants and analyzed using content analysis. The insights gained in this way and the empirical material made it possible to achieve results on the implementation of participatory rehabilitation research.
The results showed that the participating vocational rehabilitants felt empowered by their work on the advisory board and would also like to empower other people in a similar situation. Furthermore, they were actively involved in the research process and thus contributed to the application-oriented acquisition of knowledge.
On the one hand, the results are encouraging with regard to the expectations associated with participatory research, but on the other hand, they also point to the challenges and limitations of this style of research. Based on our findings and the results of other research projects that pursue a participatory research style, recommendations for implementation should be revised again, considering the different areas of application in the rehabilitation sciences