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Pädiatrische Normwerte für die kardiovaskuläre MRT: Einfluss von Analysetechniken
Für die kardiale Diagnostik wird die Kardio-MRT zunehmend wichtig. Um gemessene Werte interpretieren zu können, müssen diese mit Referenzwerten verglichen werden. Für ein pädiatrisches Kollektiv existieren methodisch uneinheitliche Studien, die ventrikuläre Referenzwerte bereitstellen. Für die Vorhöfe existiert eine Studie, die zur Auswertung die Simpson-Methode verwendete. Werte für die Flächen-Längen-Methode existieren nicht. Ziel dieser Arbeit war es, pädiatrische Kardio-MRT-Referenzwerte für ventrikuläre Volumen-, Massen und Funktionsparameter für zwei unterschiedliche Auswertungsmethoden sowie für atriale Volumina erhoben anhand der Flächen-Längen-Methode bereitzustellen. Es wurden Bilddatensätze herzgesunder Kinder und Jugendlicher im Alter von 4 bis 18 Jahren ausgewertet. Für die Bestimmung der ventrikulären Volumen-, Massen und Funktionsparameter wurden Schnittbildstapel entlang der Herzachse und die Simpson-Methode verwendet. Die Analyse der Volumina der Vorhöfe erfolgte anhand von Vier- und Zweikammer-Schnittbildern. Relevante demographische Einflussgrößen wurden mittels linearer Regression ermittelt. Perzentilenkurven wurden mithilfe der LMS-Methode erstellt. Die unterschiedlichen Methoden zur Bestimmung der ventrikulären Parameter wurden mit Hilfe von Bland-Altman-Plots und linearer Regression verglichen. Insgesamt wurden 155 Proband*innen eingeschlossen. Die Körpergröße zeigte den größten Einfluss auf ventrikuläre Parameter, die Körperoberfläche den größten Einfluss auf atriale Parameter. Diese Arbeit liefert Perzentilenkurven und -tabellen für vetrikuläre Volumina, Massen und Funktion und für atriale Volumina. Mit Hilfe von Regressionsgleichungen können die beiden Auswertungsmethoden ineinander umgerechnet werden
Influence of Ocean Alkalinity Enhancement on the Stability of Phytoplankton and Microzooplankton Communities
The rapid increase in anthropogenic CO₂ emissions since the Industrial Revolution has led to climate change, impacting ecosystems, seasonal patterns, and economies. To meet the 1.5°C Paris Agreement target, CO₂ emissions must be reduced, with Negative Emission Technologies (NETs) including Ocean Alkalinity Enhancement (OAE) gaining attention. OAE involves adding alkaline materials (e.g., minerals, industrial by-products) to seawater, increasing CO₂ absorption and altering ocean chemistry, potentially affecting plankton communities fundamental to marine food webs. However, its ecological impacts remain poorly understood. This doctoral thesis examines how OAE affects phytoplankton and microzooplankton communities through two mesocosm studies and a laboratory experiment. The first study tested CO₂-equilibrated OAE in oligotrophic waters, showing no significant effects on plankton biomass, diversity, or composition, suggesting resilience and environmental safety in such conditions. The second study explored CO₂-non-equilibrated OAE with quicklime and olivine additions, revealing that, under oligotrophic conditions, phytoplankton remained unaffected. However, after nutrient enrichment, diatoms thrived, particularly in silicate-based OAE, while coccolithophores declined, highlighting potential ecosystem shifts in eutrophic waters. The third study assessed nickel (Ni) toxicity, a trace metal found in certain alkaline materials. While some phytoplankton species showed resilience, others, like diatoms, were highly sensitive, indicating that trace metals could influence community structure. Overall, OAE appears environmentally benign under tested CO₂-equilibrated conditions, though CO2-non-equilibrated conditions and trace metal exposure may introduce ecological risks. The findings highlight the need for further research to refine OAE applications and minimize unintended consequences
Strapazen der Bildlichkeit: Die visuelle Gestaltung als konstituierende Größe in Wolf Vostells Happening In Ulm, um Ulm und um Ulm herum (1964)
Am Beispiel des Happenings In Ulm, um Ulm und um Ulm herum (1964) wird die Bedeutung der visuellen Gestaltung im Werk Wolf Vostells aufgezeigt. Das Konzept, die verschiedenen Schauplätze des Happenings mit den visuellen Elementen Farbe, Licht und Dunkelheit zu gestalten, ist eine künstlerische Strategie zur Lenkung und Rahmung der Blicke der Beteiligten. Mit Hilfe von Requisiten und Schauspielern konfrontierte Vostell die Teilnehmer der Ulmer Veranstaltung mit Kulissen aus ›lebenden Bildern‹. Die Teilnehmer wurden ermutigt, diese in kollaborativer Weise mitzugestalten. In diesen körperlich anspruchsvollen Wahrnehmungssituationen wurden die Teilnehmer im Wechsel von Nähe und Distanz brutalen Motiven ausgesetzt, die auf Themen wie Krieg, Gewalt und insbesondere die Verbrechen des Nationalsozialismus verwiesen. Vostells Absicht war es, ein Sprungbrett für die Phantasie der Teilnehmer zu schaffen, indem sie die Erfahrungen, die sie im Happening machten, zur Erforschung ihrer individuellen Erinnerungen und erlebten Traumata nutzten.Taking the example of the happening In Ulm, um Ulm und um Ulm herum (1964), the article illustrates the significance of visual arrangement in Wolf Vostell’s work. The concept of employing the visual elements of color, light and darkness to create the happening’s various settings is an artistic strategy for directing and framing the participants’ gazes. Vostell employed the use of props and actors to confront the participants of the Ulm event with settings of ›living images‹. The participants were encouraged to join in creating them in a collaborative way. In these physically demanding perceptual situations, participants were exposed to brutal motifs in an alternation of proximity and distance, which referred to themes such as war, violence, and particularly the crimes of National Socialism. It was Vostell’s intention to create a springboard for the participants’ imaginations by using the experiences they made in the Happening to explore their individual memories and experienced traumas
Adjuvante hypofraktionierte Radiotherapie mit simultan-integriertem Boost (SIB) nach brusterhaltender Operation beim Mammakarzinom: 5-Jahres-Langzeitergebnisse der prospektiven ARO-Studien 2010-01 und 2013-04
Im frühen Stadium des Mammakarzinoms ist eine brusterhaltende Operation mit anschließender Brustbestrahlung die Therapie der Wahl und wird standardmäßig angewendet. Eine konventionelle Ganzbrustbestrahlung kann bis zu sieben Wochen Therapiezeit in Anspruch nehmen, sofern zusätzlich eine anschließende Dosisaufsättigung im ehemaligen Tumorbett mittels Boost-Bestrahlung erfolgt. Mittlerweile haben sich durch Neuerungen wie die moderate Hypofraktionierung und der simultan integrierte Boost Methoden zur Verkürzung dieser Therapiezeit etabliert. Die in dieser Forschungsarbeit behandelten multizentrischen Phase-2-Studien ARO-2010-01 und ARO-2013-04 untersuchten eine Kombination der Hypofraktionierung mit dem simultan integriertem Boost. Es wurden 40 Gy Gesamtdosis in 16 Therapiesitzungen (ca. 3 Wochen) auf die Gesamtbrust bestrahlt und insgesamt 48 Gy Gesamtdosis auf die ehemalige Tumorregion als Boost. Beide Studien konnten eine onkologische Sicherheit und niedrige akute Toxizität zeigen. Mittels einer retrospektiven Analyse wurde erforscht, ob die Hypofraktionierung mit simultan integriertem Boost auch in der Langzeitverträglichkeit und im Langzeitüberleben ein geeignetes Therapieverfahren für Brustkrebspatientinnen im Frühstadium darstellt. In der Analyse, in welcher 274 Patientinnen eingeschlossen und eine mittlere Nachbeobachtungzeit von 5 Jahren erreicht werden konnte, zeigten sich exzellente Ergebnisse hinsichtlich Langzeitoutcome und radiogenen Spätfolgen. Aktuell läuft in Deutschland die auf diesen Studien aufbauende Phase-3-Studie HYPOSIB, welche den Weg für eine flächendeckende Etablierung der moderaten Hypofraktionierung mit simultan integriertem Boost in Deutschland ebnen könnte
Römische Villendarstellungen in Malerei und Mosaik
Die Arbeit beschäftigt sich mit der Frage, warum sich Römer Malereien und Mosaike von Villen in ihre Häuser holten. Werden Villenportraits gezeigt oder handelt es sich um Chiffren? Anhand frühkaiserzeitlicher und spätantiker Villendarstellungen wird eine Genese aufgezeigt und dargestellt wie die einzelnen Motive einer Villa in der Folgezeit rezipiert wurden. Des Weiteren erfolgt ein Abgleich mit antiken schriftlichen Quellen, um der Bedeutung der Villenbilder auf den Grund zu gehen
Change of size and morphology of microparticles in a plasma
Single particles in contact with a plasma interact with the plasma species (ions, electron, neutrals), thus they usually charge negatively and undergo, dependent on their material, a so-called etching process. The charging of the particles is used in the field of dusty plasmas to create and investigate strongly coupled systems, while the etching processes lead to a reduction in particle size and a modification of the particle morphology. The particle size is a key feature for describing and modeling dusty plasmas, because the charge and thus the particle interaction forces directly depend on it. Although the etching processes are similar to those used in technical applications, such as the functionalization of surfaces or single atomic layer etching, they are sparsely investigated in the context of dusty plasmas. This thesis concentrates on the time resolved in-situ measurement of size and optical properties of single particles in the plasma based on Mie-theory. The evaluation of the particle size enables a systematic investigation of the etching processes, the modelling of the underlying mechanism and to link both to the condition of the particle surface. The optical properties allow to directly access the morphology of the particle, connect it to the particle motion and its charging process and thus allows to access fundamental aspects of the plasma-particle-interaction.In Kontakt mit einem Plasma wechselwirken einzelne Partikel mit den Plasmaspezies (Ionen, Elektronen und Neutralen), laden sich in der Regel negativ auf und unterliegen abhängig von ihrem Material sog. Ätzprozessen. Während die Aufladung der Partikel im Feld der staubigen Plasmen genutzt wird, um stark gekoppelte Vielteilchensysteme zu bilden und zu untersuchen, führen die Ätzprozesse oft zu einer Reduzierung der Partikelgröße und einer Modifizierung der Morphologie der Partikeloberfläche. Die Ätzprozesse ähneln dabei grundsätzlich denen aus technologischen Anwendungen, wie der Funktionalisierung von Oberflächen oder dem Ätzen einzelner atomarer Schichten von Oberflächen, sind im Kontext von staubigen Plasmen aber nur spärlich untersucht. Diese Arbeit beschäftigt sich mit der zeitlich aufgelösten in situ Messung der Größe und optischen Eigenschaften einzelner Partikel im Plasma auf Grundlage der Mie-Theorie. Die Auswertung der Partikelgröße ermöglicht es, die ablaufenden Ätzprozesse systematisch zu untersuchen, die Mechanismen zu modellieren und mit den Eigenschaften der Partikeloberfläche zu verknüpfen. Die Auswertung der optischen Eigenschaften ermöglicht es darüber hinaus, die Änderung der Morphologie der Partikel im Experiment zugänglich zu machen und mit der Bewegung der Partikel und ihrem Aufladeprozess zu verknüpfen und so Grundlagen der Plasma-Partikel-Wechselwirkung zu untersuchen
Komplikationen im Rahmen der Dauerversorgung mit Harnleiterschienen bei Patienten nach Ureterokutaneostomie
Der Fokus dieser Arbeit lag in der postoperativen ambulanten Versorgung der Patienten mit einer UKN-Anlage und Harnleiterchienendauerversorgung und dendamit auftretenden Komplikationen, notwendigen periodischen Wechseln der Harnleiterschienen. Das mittlere Follow-up betrug 16 Monate. Insgesamt kam es zu 668 postoperativen Harnleiterschienenwechseln, wovon 422 (63%) elektiv waren und 246 (37%) nicht elektiv erfolgten. Aufgrund der Dauerversorgung der Harnleiterschienen mit 3-4 monatlichen Wechseln konnten keine Ureterstenosenfestgestellt werden. Häufigste Ursache für eine ambulante Vorstellung mit nachfolgender stationärer Aufnahme waren mit 85% Harnwegsinfekte gefolgt von dislozierten Harnleiterschienen, Ureterperforation und Ureterdarmfistel.Die häufigsten bei den Harnwegsinfekten nachgewiesenenKeime gehörten zu der Gruppe der grampositiven Enterokokken mit über 52%. Hier müssen die postoperative Lebensqualität, der Vergleich der Spätkomplikationen bei den verschiedenen Harnableitungsformen unter Berücksichtigung der Risikopatientengruppen und die Verbesserung der Hautimplantationstechnik der UKN im Blickpunkt der Untersucher liegen. Eine Fokussierung auf die verwendeten Harnleiterschienen, die Erruierung der optimalen Liegedauer der Harnleiterschienen wäre für die bessere Planungder ambulanteVersorgung von Wichtigkeit. Schlußendlich wäre die Erarbeitung eines Prädilektionsscore zur Bewertung, welche Patienten optimal geeignet sind und maximalvon einer UKN profitieren, würden für die Zukunft wünschenswert und von hoher klinischer Bedeutung. Insbesondere da bereits heutevermehrt patientenindividualisierte Therapieoptionen, die die singuläre Situation des Patienten stärker berücksichtigt, zurVerfügung stehen und diese auch von den Patienten zu Rechtgefordert werden
Werkzeuge, Techniken und ihre Kränkungen des Menschen: Versuch einer historischen Rekonstruktion von Schreib- und Denkwerkzeugen vor dem Hintergrund des aktuellen Diskurses um künstliche Intelligenzen
Menschen benutzen seit ihrer Artentstehung Werkzeuge und Techniken, um damit ihre physiologischen sowie ihre kognitiven Defizite zu kompensieren. Auffällig dabei ist, dass der Mensch die jeweiligen Werkzeuge ganz unterschiedlich bewertet. Während Menschen gegenüber Werkzeugen zur Unterstützung ihrer physiologischen Fähigkeiten überwiegend wohlwollend und aufgeschlossen sind, stehen sie Denkwerkzeugen zumeist sehr kritisch gegenüber. Diese kritische Haltung zu verstehen, ist Ziel des vorliegenden Beitrags. Dafür werden zunächst ausgewählte und bedeutsame Meilensteine in der Entwicklung von Denkwerkzeugen, insbesondere unter der exemplarischen Fokussierung von Schreibwerkzeugen, historisch rekonstruiert. Angefangen mit der Entwicklung der Schrift sowie dem Übergang von einer mündlichen in eine schriftliche Kultur, über den modernen Buchdruck, die Erfindung von Taschenrechnern und Computern sowie die Etablierung des Internets und der damit verbundenen Notwendigkeit von Suchmaschinen hin zu aktuellen Entwicklungen und Diskussionen um künstliche Intelligenzen analysiert der Beitrag insbesondere die kritischen Reaktionen auf diese Innovationen. Dabei zeigt sich, dass die Grundstruktur der ablehnend-kritischen Argumentation – eine Verkümmerung der menschlichen Denkfähigkeit – sowie die mit solchen Entwicklungen einhergehenden Ängste und Befürchtungen in ihrem Kern seit Jahrtausenden stabil sind. Um diese Haltung zu verstehen, entwirft der Beitrag eine Deutung, die die Entwicklung von Denkwerkzeugen als kollektive narzisstische Kränkung beschreibt, durch die der Kern menschlichen Selbstverständnisses scheinbar infrage gestellt wird und dadurch diese aversive Haltung hervorbringt.Since the emergence of their species, humans have been using tools and techniques to compensate for their physiological and cognitive deficits. It is noteworthy that humans evaluate these tools very differently. While they are predominantly benevolent and open-minded towards tools that support their physiological abilities, they are often very critical of cognitive tools. Understanding this critical attitude is the aim of this article. For this purpose, selected and significant milestones in the development of cognitive tools, especially with an exemplary focus on writing tools, are historically reconstructed. Starting with the development of writing and the transition from an oral to a written culture, through modern book printing, the invention of calculators and computers, and the establishment of the internet and the associated necessity of search engines, to current developments and discussions about artificial intelligences, the article particularly analyzes the critical reactions to these innovations. It becomes apparent that the basic structure of the rejecting-critical argumentation – a withering of human thinking ability – as well as the fears and concerns associated with such developments have been stable at their core for millennia. To understand this attitude, the article proposes an interpretation that describes the development of cognitive tools as a collective narcissistic injury, which seemingly challenges the core of human self-understanding and thus evokes this aversive attitude
Demokratisches Denken und mentale Verben: Myslím, že und myslím in den Hovory s T. G. Masarykem
In den Hovory s T.G. Masarykem präsentiert sich der erste Präsident der Ersten Tschechoslowakischen Republik, Tomáš Garrigue Masaryk, gegenüber seinem Gesprächspartner Karel Čapek und damit auch gegenüber einem großen Publikum als demokratischer Denker und Politiker, dessen Urteile und Entscheidungen auf klaren Überzeugungen und Werthaltungen basieren und zugleich diskursiv offen sind. Diese Haltung der »Demokratie als Lebensform« bringt Masaryk unter anderem in Konstruktionen mit mentalen Verben zum Ausdruck, die subjektive Urteile markieren, und zwar myslím, že und myslím, das auch als Gliederungspartikel fungiert. Im Gebrauch dieser Konstruktionen zeigt sich Masaryks Vorstellung von Demokratie als dialogischem Prozess.In the Hovory s T.G. Masarykem, the first President of the First Czechoslovak Republic, Tomáš Garrigue Masaryk, presents himself to his interlocutor Karel Čapek and thus also to a large audience as a democratic thinker and politician whose judgements and decisions are based on clear convictions and values and are at the same time open to discourse. Masaryk expresses this attitude of »democracy as a way of life«, among other things, in constructions with mental verbs that mark subjective judgements, namely myslím, že and myslím, which also functions as a structuring particle. The use of these constructions reveals Masaryk's idea of democracy as a process of dialogue
Continuous glucose monitoring in young and older healthy adults: Investigation of glycemic variability and glycemic control, association with sleep-related characteristics and relationship with cortisol, vitamin D and chrononutrition
The ageing process is characterised by changes in glucose metabolism, sleep, cortisol, vitamin D and chrononutritional aspects (e.g. meal frequency and timing). Continuous glucose monitoring (CGM) can be used to provide information on glycemic variability and control. 34 young (20-35 y.) and 27 older (60-75 y.) healthy adults were investigated to determine whether there are differences (1) in CGM parameters between young and older adults and whether there are differences between day and night, (2) in the relationship between CGM parameters and sleep quality and distribution of sleep stages between young and older adults, (3) in the relationship between CGM parameters and cortisol between young and older adults, (4) in the relationship between CGM parameters and vitamin D between young and older adults, (5) in chrononutritional parameters between young and older adults and whether there is a relationship with CGM parameters considering morningness-eveningness preference. (1) The older age group had higher glucose concentrations and a higher risk of hyperglycemia. Healthy ageing appears to have only minor influence on glycemic variability. (2) In older adults, sleep period time was associated with a higher glucose concentration and a higher risk of hyperglycemia. In young adults, a higher proportion of slow wave sleep was correlated with a lower glucose concentration and a higher risk of hypoglycemia. (3) A lower cortisol concentration after awakening was associated with a higher glucose concentration and a lower risk of hypoglycemia in young adults. (4) There was no association between vitamin D and CGM parameters in any age group. (5) In young adults, there were correlations between increased meal frequency, an earlier first meal and a longer eating window and lower glucose concentrations and an increased risk of hypoglycemia. These associations were weaker or no longer significant controlling for morningness-eveningness preference