Kiel University

MACAU: Open Access Repository of Kiel University
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    Library Service Optimization with Machine Learning: Concepts, Implementation, and Evaluation

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    Libraries, such as the ZBW – Leibniz Information Centre for Economics, serve as vital institutions for the access and dissemination of knowledge, yet they face ongoing challenges in the digital era. This thesis delves into three pivotal components aimed at bolstering library systems: the utilization of document titles for classification and recommendations, the analysis of trends in user-generated content, and the enhancement of recommender systems through deep learning. The findings of this thesis contribute to the enhancement of the discovery systems of ZBW through the exploration of document titles for classification and recommendations, user-generated content trend analysis, and deep learning in recommender systems. The study reveals that leveraging document titles can be a practical and resource-efficient approach for libraries, with competitive results compared to full-text analysis. The ”attend2trend” model introduces an interpretable method for predicting emerging trends in user-generated content, and the integration of Paragraph Vectors improves recommendation quality, enhancing user experiences within library systems

    Zukunftsthemen und Potenziale für ein klimaneutrales Schleswig-Holstein

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    Der Sammelband greift Empfehlungen des Wissenschaftsrates aus der Strukturbegutachtung 2023 für das Land Schleswig-Holstein auf. Dieser bescheinigt den Hochschulen des Landes eine herausragende Rolle als Innovationstreiber, welche die begrenzten Ressourcen verstärkt mit strategischen Zielen unterlegen und untereinander abstimmen sollten. In diesem Zusammenhang wurde dem Themenfeld Erneuerbare Energien / Energiewende eine besondere Relevanz zugesprochen, um Schleswig-Holstein zu einem Reallabor für die Transformation hin zu einem nachhaltigen und zukunftsfähigen Energiesystem zu entwickeln. Um Stärken systematisch auszubauen, wurden die in den Beiträgen diskutierten Fokusfelder vorgeschlagen, welche beispielsweise im Rahmen von Leistungs- und Zielvereinbarung bzw. Landesförderprogramme systematisch weiterentwickelt werden sollten

    Effekte einer akustischen Stimulation während des Schlafs auf Schlafparameter und das subjektive Befinden bei Patienten mit Schizophrenie

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    Bei Menschen, die an Schizophrenie erkrankt sind, zeigen sich sehr häufig objektive und subjektive Störungen des Schlafs im Vergleich zu Gesunden. Da eine subjektiv schlechte Schlafqualität mit einer schlechten Lebensqualität und einer schlechteren Bewältigung von Stressoren assoziiert erscheint, war es das Ziel der Studie, durch eine akustische nächtliche Stimulation zur Verstärkung langsamer Oszillationen im Tiefschlaf bei Probanden mit Schizophrenie bzw. schizoaffektiver Störung mögliche positive Veränderungen der objektiven Schlafparameter und des subjektiven Befindens herbeizuführen. Bei 18 Probanden mit Schizophrenie bzw. schizoaffektiver Störung mit stabiler Medikation wurden unter Doppelverblindung bezüglich der Stimulationsbedingung mögliche subjektive und objektive Veränderungen des Schlafes durch die akustische nächtliche Stimulation untersucht. Für die Stimulation wurde das „Closed-Loop“- Verfahren mit phasengenauer Applikation von pink noise verwendet, durch die langsame Oszillationen im Tiefschlaf verstärkt werden sollten. Die objektiven Schlafdaten, die mittels Polysomnografie bestimmt wurden, zeigten keine statistisch signifikanten Veränderungen durch die nächtliche akustische Stimulation. Hinsichtlich des subjektiven Befindens der Probanden zeigte sich eine statistisch signifikante Verlängerung der subjektiven Gesamtschlafzeit sowie eine genauere Einschätzung der Schlafdauer unter der Stimulationsbedingung. Bezüglich der subjektiven Stimmung nach der akustischen Stimulation ergab sich eine statistisch signifikante Verschlechterung, wohingegen das Energie- und Anspannungsniveau sowie die Schlaferholsamkeit ohne Veränderung verblieben

    Charakterisierung von flockenbildenden und schnell sedimentierenden Mikroalgen-Bakterien-Konsortien in der Bioremediation

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    The microalgae-bacteria consortia (MBC) described here can be used for cost-efficient and continuous production of biomass in a chemostatic bioreactor. In order to obtain its characteristic sedimentation behavior, it is necessary to repeatedly select environmental samples for floc-forming and fast-sedimenting structures by gravitation. Comparative studies with unialgal cultures have been conducted, which have revealed exceptional sinking properties of the MBC. The predominant species was found to be dependent on the cultivation substrate while the sinking properties remained useful for bioreactor application. Furthermore, the manipulation of (a)biotic parameters demonstrated that floc aggregation can serve as a protective layer against extreme environmental conditions. It is known that extracellular polymeric substances (EPS) play a role in particle aggregation in marine snow and wastewater sludge. The flocculation process of the MBC was found to be driven by a biofilm matrix consisting mainly of proteins and polysaccharides. This was further demonstrated by an induced disaggregation with sonication and heat which resulted in rapid reflocculation unless subsequently inhibited by either an antibiotic or an enzymatic treatment. Moreover, the extracted EPS can function as a flocculant for the non-flocculating microalgae C. vulgaris. The sinking properties were significantly enhanced, which emphasized the importance of these substances in the floc-forming and sedimentation process. In conclusion, the investigations provided new insights into MBC and their potential in water treatment. As a next step, verifying the laboratory results in large-scale bioreactors can potentially facilitate the commercial biomass production.Die hier beschriebenen Mikroalgen-Bakterien Konsortien (MBC) können für eine kostengünstige und kontinuierliche Produktion von Biomasse in einem chemostatischen Bioreaktor verwendet werden. Um das charakteristische Sedimentationsverhalten zu erreichen, ist es erforderlich, natürliche Umweltproben wiederholt auf flockenbildende und schnell sedimentierende Strukturen zu selektieren. Es wurden vergleichende Studien mit unialgalen Kulturen durchgeführt, die außergewöhnliche Sinkfähigkeiten der MBC ergaben. Die vorherrschende Art variierte in Abhängigkeit vom Substrat, während die Sinkeigenschaften für die Bioreaktoranwendung erhalten blieben. Außerdem konnte durch die Manipulation von (a)biotischen Parametern gezeigt werden, dass die Flockenaggregation als Schutzschicht gegen extreme Umweltbedingungen dienen kann. Es ist bekannt, dass extrazelluläre polymere Substanzen (EPS) eine Rolle bei der Partikelaggregation im marine snow sowie in Klärschlamm spielen. Die Ergebnisse zeigen, dass der Flokkulationsprozess der MBC durch eine Biofilmmatrix gesteuert wird, die hauptsächlich aus Proteinen und Polysacchariden besteht. Eine durch Ultraschall und Hitze induzierte Disaggregation führte zu einer schnellen Reaggregation, sofern diese nicht durch eine nachfolgende antibiotische oder enzymatische Behandlung gehemmt wurde. Die extrahierten EPS konnten weiter als Flockungsmittel für die nicht-flokkulierende Mikroalge C. vulgaris fungieren und damit die Sinkeigenschaften verbessern, was die Bedeutung dieser Substanzen für den Flockenbildungs- und Sedimentationsprozess unterstreicht. Die Untersuchungen lieferten neue Einblicke in MBC und deren Wasserreinigungspotenzial. Eine Verifizierung der Laborergebnisse durch Untersuchungen in großtechnischen Bioreaktoren könnte in Zukunft die kommerzielle Biomasseproduktion erheblich erleichtern

    Leben = Kunst = Leben - Wolf Vostell und Das Happening der Gleichzeitigkeit: Zum Aspekt der Simultaneität als mimetisches Kompositionsprinzip

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    Wie kaum ein anderer Künstler seiner Zeit spiegelt Wolf Vostell in seinem facettenreichen Werk das zeitgenössische Leben wider. Im Zentrum seines Werkes steht der Mensch – seine Schwäche, seine Vergänglichkeit sowie seine Fähigkeit zum reflektierten Handeln. Das Leben, verstanden als Dualität von konstruktiven und destruktiven Prozessen, ist Ausgangs- und Endpunkt von Vostells Kunst, zusammengefasst in seiner Gleichung »Leben = Kunst = Leben«. Das Leben fungierte für Vostell als Materialquelle und als kompositorisches Modell, dessen Struktur er im Sinne des Mimesisbegriffs nachahmte. Durch seine Methode der Décollage übertrug er Merkmale des zeitgenössischen Alltagslebens – wie Widerspruch, Zerstörung und Gleichzeitigkeit – als kompositorische Grundprinzipien in seine Kunst. Der Aspekt der Gleichzeitigkeit zieht sich nicht nur als kompositorisches Kriterium durch Vostells Werk, sondern die Gleichzeitigkeit von Vergangenheit und Zukunft ist auch im Werk selbst impliziert: ein mahnendes Memento mori und visionäres Frühwarnsystem zugleich.Like hardly any other artist of his time, Wolf Vostell reflected the contemporary life in his multifaceted work. At the center of his work is the human being – his weakness, his transience as well as his ability to act reflectively. Life, understood as a duality of both constructive and destructive processes, is the starting point and end point of Vostell’s art, summarized in his equation »life = art = life«. For Vostell, life functioned as a source of material and as a compositional model whose structure he imitated in the sense of the concept of mimesis. Through his method of décollage, he transferred characteristics of contemporary everyday life – such as contradiction, destruction and simultaneity – into his art as fundamental compositional principles. The aspect of simultaneity not only runs through Vostell’s work as a compositional criterion, but the simultaneity of past and future is also implicit in the work itself: both, a cautionary memento mori and a visionary early warning system at the same time

    Analysis of clinical, biochemical, histological and immunhistochemical markers of therapeutic effects in patients with inflammatory bowel diseases under treatment with selective IL-6 trans-signaling inhibition (Olamkicept): Retrospective analysis of a phase IIa study

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    IL-6 trans-signaling is known as a proinflammatory signaling pathway in inflammatory bowel diseases (IBD). Olamkicept, a selective IL-6 trans-signaling inhibitor, was given to patients with IBD for the first time as a part of a phase IIa study. Compatibility and effects of Olamkicept on the inflammatory activity were assessed in a multimodal way with special focus on immunhistochemical changes in the gut. In a subgroup Olamkicept induced clinical and biochemical remission as well as mucosal healing. Immunhistochemically, antiinflammatory effects occured, especially concerning proliferation and presence of immune cells. Mucosal STAT3 phosphorylation, being the target of Olamkicept, was blocked significantely. pSTAT3 is considered as an early and specific marker for therapeutic response on Olamkicept. In a subgroup of IBD, IL-6 trans-signaling seems to be an increased signaling pathway and this subgroup may profit of the treatment with Olamkicept in particular

    Untersuchungen zum klinischen Stellenwert von Weichteilsarkomkonfigurationen in der Magnetresonanztomografie

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    Weichteilsarkome sind seltene, aggressive Tumoren mit hoher Metastasierungs- und Rezidivneigung. Die Bildgebung erfolgt meist mittels MRT mit gadoliniumhaltigem Kontrastmittel, das jedoch nebenwirkungsreich ist. Diese Studie untersuchte Risikofaktoren für Metastasen und Rezidive sowie die Möglichkeit, den Einsatz von Kontrastmittel zu reduzieren. Dafür wurden die Charakteristika von 285 Weichteilsarkome in Bezug auf das Auftreten von Metastasen und Rezidiven untersucht. Zudem wurde geprüft, ob die Tumorkonfiguration eine Beurteilung ohne Kontrastmittel ermöglicht. Als signifikante Risikofaktoren für die Metastasierung erwiesen sich Leiomyosarkome (p=0,002), hoher Tumorgrad (p=0,001; RR=6,2 bzw. p=0,004; RR=7,3), multilobulierte Tumorkonfiguration (p=0,033; RR=3,2), infiltratives Wachstum (p=0,029; RR=3,7), R0-Resektion (p=0,008) und Rezidive (p<0,001; RR=5,5). Diese Ergebnisse bestätigen weitgehend die bisherige Forschung, wobei die Tumorkonfiguration als bislang wenig beachteter Faktor neu in den Fokus rückt. Bezüglich der Rezidive waren adulte Fibrosarkome (p<0,001) sowie Tumore in Axilla/Schulter/Oberarm (p=0,029) als Risikofaktoren relevant. Einige bekannte Risikofaktoren konnten nicht bestätigt werden, was auf die begrenzte Zahl von 50 Rezidiven hindeutet. Ein weiteres wichtiges Ergebnis ist, dass bei multilobulierten Tumoren die nativen MRT-Bilder bereits ausreichen, um Tumorgrenzen und Infiltration sicher zu beurteilen (p<0,001), wodurch auf Kontrastmittel verzichtet werden kann, was Nebenwirkungen reduziert und die Patientensicherheit erhöht. Diese Erkenntnis ist jedoch nur begrenzt verallgemeinerbar, da sie auf der Analyse von 62 primären Weichteilsarkomen beruht. Zukünftige Studien sollten größere, multizentrische Patientenkollektive einbeziehen, um die Aussagekraft der Ergebnisse zu erhöhen und ihre klinische Relevanz weiter zu bestätigen

    The Measurement of Sensitivity

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    This dissertation contributes to filling the research gaps in the field of sensitivity research. In particular, it sheds light on two facets. On the one hand, structured, theory-based reasonings are provided for assessing the sensitivity of direct questions on the topic of corruption. In the course of this articles, two potential strategies for addressing sensitivity (and sensitivity bias) qua design are suggested. These publications thus make it clear how the data collection of opinions on and experiences with corruption can be improved. On the other hand, the third paper takes an empirical approach and examines factors influencing the sensitivity assessment as well as the connection between sensitivity assessment and anonymity assessment with the response behaviour of respondents. It is shown that the sensitivity assessment was strongly influenced by the directly formulated items and that this sensitivity assessment also had a significant influence on the conscious response behaviour of respondents. This influence could not be completely eliminated even by the anonymity of the responses. This outcome is particularly noteworthy in light of the prevailing notion that improved anonymity will enhance response rates and data quality

    Biomechanische Untersuchung zur anteromedialen Rotationsinstabilität des Kniegelenkes: Analyse einer flachen Innenbandrekonstruktion und anteromedialen Bandrekonstruktion

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    Ziel der Dissertationsarbeit war eine biomechanische Testung einer flachen Innenbandrekonstruktion und anteromedialen Bandrekonstruktion zur Stabilisierung der anteromedialen Rotationsinstabilität (AMRI) am Kniegelenk. Dazu wurden vier unterschiedliche Rekonstruktionsarten des Innenbandapparates (medial collateral ligament, MCL) an Kniegelenken von Körperspender:innen ausgeführt. Die verschiedenen Rekonstruktionsarten waren eine herkömmliche Einzelbündel Rekonstruktion des oberflächlichen Innenbands (superficial medial collateral ligament, sMCL) im Vergleich zu einem flachen Transplantat. Zusätzlich wurden diese jeweils mit und ohne einer anteromedialen dMCL-Rekonstruktion getestet, welche die Funktion des tiefen Innenbands (deep medial collateral ligament, dMCL) wiederherzustellen versucht. Diese vier Rekonstruktionen wurden mit einem Robotiksystem in einem validierten Protokoll in Innen (IR)- und Außenrotation (AR), Valgusrotation (VR) und einer Kombination aus Außenrotation und vorderer Schublade (anteromedial drawer, AMD) untersucht. Durch Resektion des sMCL und dMCL wurde eine AMRI simuliert. Die verschiedenen Instabilitäten des Kniegelenkes wurden gegenüber der Kinematik des nativen Kniegelenkes verglichen. Zudem wurde der Einfluss der AMRI auf das vordere Kreuzband (VKB) durch Messung von dessen Dehnung mit einem Längenänderungssensor während des gesamten Versuchsdurchlaufs untersucht. Es konnte gezeigt werden, dass eine bisher übliche Einzelbündel Rekonstruktion die AMRI nicht suffizient stabilisieren kann. Ein Versuch der anatomischen, flachen sMCL-Rekonstruktion ist der Einzelbündel sMCL-Rekonstruktion überlegen, konnte jedoch die getestete Rotationsschublade nicht stabilisieren. Nur die zusätzliche dMCL-Rekonstruktion war in diesem Fall allen anderen Rekonstruktionen überlegen

    Deutsche Komposita und ihre Äquivalente in nordslavischen Sprachen

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    In dem Beitrag wird die Stellung der Komposition im Sprachsystem des Deutschen mit deren Rolle sowie konkurrierenden Ausdrucksmöglichkeiten aus verschiedenen Sprachebenen in vier nordslavischen Sprachen, konkret in zwei westslavischen (Polnisch und Tschechisch) und zwei ostslavischen (Russisch und Ukrainisch) untersucht, um aus so einem Vergleich Unterschiede in der Sprachtypologie der untersuchten slavischen Sprachen zueinander sowie zum Deutschen zu verifizieren bzw. zu revidieren. Die Untersuchung wird anhand von Sprachmaterial aus dem parallelen Korpus InterCorp durchgeführt, womit gewährleistet wird, dass aktuelle und authentische Sprache untersucht wird.This article examines the position of composition in the language system of German with its role and competing expressive possibilities from different language levels in four North Slavic languages, specifically in two West Slavic languages (Polish and Czech) and two East Slavic languages (Russian and Ukrainian), in order to verify or revise differences in the linguistic typology of the Slavic languages examined in comparison to each other and to German. The study will be carried out using language material from the parallel InterCorp corpus, thus ensuring that current and authentic language is analysed

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