Osnabrück University

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    Soziale Unterstützung in Paarbeziehungen und die Vereinbarkeit von Berufs- und Familienleben

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    Gegenseitige Unterstützungsstrukturen stellen einen zentralen Aspekt der Qualität einer Paarbeziehung dar und können auch in anderen Lebensbereichen als Ressource genutzt werden. Wie Unterstützung aus anderen Quellen erscheinen intakte Strukturen in Paarbeziehungen notwendig um Anforderungen des Privat- und Berufslebens zu meistern. Obwohl der/die Partner*in für viele Menschen die wichtigste Bezugsperson im alltäglichen Leben darstellt, wurde die Rolle der partnerschaftlichen Unterstützung bisher nur wenig erforscht. Das gilt zum einen für die Rolle von Unterstützungsstrukturen innerhalb der innerpartnerschaftlichen Beziehungsqualität und zum anderen für den Zusammenhang familiärer und beruflicher Rollenanforderungen. Letztere stellen in Form von Vereinbarkeitskonflikten zwischen Beruf und Familie ein in den letzten Jahrzehnten stetig gewachsenes Phänomen dar, das für Betroffene mit einer Reihe negativer Auswirkungen verbunden ist. Die vorliegende Dissertation befasst sich folglich mit der Frage, wie partnerschaftliche Unterstützungsstrukturen und Vereinbarkeitskonflikte zwischen Beruf und Familie miteinander in Beziehung stehen. Dieser Fragestellung nähert sich die Arbeit an, indem die Bedeutung der partnerschaftlichen Unterstützungsstrukturen für moderne Paarbeziehungen theoretisch und praktisch erörtert werden. Zu den diskutierten Themen zählen partnerschaftliche Aushandlungsprozesse, die Perspektive der individualisierten Partnerschaft sowie Ansätze zur Natur sozialer Unterstützung. Auch Vereinbarkeitskonflikten zwischen Beruf und Familie werden aus unterschiedlichen Perspektiven analysiert: Der limited resources-Ansatz sieht die Ursachen einer mangelnden Kompatibilität der Lebensbereiche primär in begrenzten Ressourcen der Erwerbstätigen, die ihre Zeit und Energie zwischen den Anforderungen der Lebensbereiche aufteilen müssen. Zusätzlich spielen normative und kulturelle Faktoren eine Rolle, die die Notwendigkeit von Unterstützungsstrukturen beeinflussen und auch die Ausprägung dieser kodeterminieren. Diese Perspektive ist eng mit geschlechtsspezifischen Rollenbildern verknüpft, die die Integration von Arbeit und Familie genauso beeinflussen wie gesellschaftliche und innerpartnerschaftliche Erwartungen an unterstützendes Verhalten. So kann die Forschungsfrage nicht ohne eine geschlechterdifferenzierende Perspektive gedacht werden. Ziel der Dissertation ist es, die Beziehung zwischen Unterstützungsstrukturen in Paarbeziehungen und Vereinbarkeitskonflikten aus verschiedenen Blickwinkeln und auf unterschiedliche kausale Wirkrichtungen hin zu ergründen. Dabei verortet sich die Arbeit an der Schnittstelle zu breiteren Diskursen zum Wesen moderner Paarbeziehungen, Merkmalen der Beziehungsqualität in Paarbeziehungen und der Vereinbarkeit oder mangelnden Vereinbarkeit beruflicher und familiärer Anforderungen kinderloser Paare und Eltern. Die übergeordnete Forschungsfrage wird in vier eigenständigen Artikeln bearbeitet. Allen Artikeln gemein ist die Erforschung der einzelnen Fragestellungen durch eine quantitative Analyse von Sekundärdaten. Der erste Artikel kann dabei als Einleitung in die Arbeit gesehen werden und beschäftigt sich mit der Frage, welche Bedeutung Unterstützungsstrukturen für Paarbeziehungen haben. In einer theoretischen Diskussion wird hergeleitet, dass partnerschaftliche Unterstützung als Grundpfeiler einer Paarbeziehung zu bewerten ist. Dies wird unterstützt durch die empirische Analyse, die zeigt, dass Veränderungen in Unterstützungsstrukturen eine Auswirkung auf die Beziehungszufriedenheit haben, es umgekehrt aber keinen Effekt von Beziehungszufriedenheit auf Unterstützungsstrukturen gibt. Der zweite Artikel bezieht die Vereinbarkeitskonflikte zwischen Beruf und Familie mit ein und widmet sich der Frage, wie sich partnerschaftliche Unterstützungsstrukturen auf unterschiedliche Formen dieser Konflikte in Zweiverdienerpaaren auswirken. Die empirischen Analysen zeigen, dass partnerschaftliche Unterstützung zeit- und stressbasierte Vereinbarkeitskonflikte, die durch familiäre Verpflichtungen die Erwerbsarbeit beeinträchtigen, reduzieren, während es keinen Effekt auf Vereinbarkeitskonflikte ausgehend vom Berufsleben gibt. Diese Effekte sind stärker für Frauen/Mütter als für Männer/Väter. Für letztere zeigt sich, dass stressbasierte Vereinbarkeitskonflikte vom Beruf auf die Familie durch wahrgenommene partnerschaftliche Unterstützung reduziert werden. Artikel 3 bearbeitet umgekehrt die Frage, wie Vereinbarkeitskonflikte ausgehend von Erwerbsarbeit partnerschaftliche Unterstützungsstrukturen beeinflussen. Hier zeigen die empirischen Befunde, dass Vereinbarkeitskonflikte als eine Art Kompensationsverhalten bei Frauen sogar zu einer erhöhten partnerschaftlichen Unterstützung führen, während es keine Auswirkungen auf das Verhalten von Männern sowie auf das Verhalten des/der Unterstützungsempfänger*in zu geben scheint. Der vierte und letzte Artikel betrachtet schließlich die gesonderte Rolle von Eltern und mit dem Konstrukt des Coparentings eine Form der partnerschaftlichen Kooperation, die speziell die elterliche Rolle adressiert. Die Ergebnisse der Analysen zeigen einen positiven Zusammenhang zwischen Konflikten in der Coparenting-Beziehung und Vereinbarkeitskonflikten von Familie auf Beruf und von Beruf auf Familie. Zudem zeigt sich dieser Zusammenhang für Väter stärker als für Mütter. Zusammenfassend legen die Ergebnisse nahe, dass partnerschaftliche Unterstützung als ein Kernelement einer funktionierenden Partnerschaft gesehen werden kann und dass partnerschaftliche Unterstützungsstrukturen in Zusammenhang zu Vereinbarkeitskonflikten zwischen Beruf und Familie stehen. Die einzelnen Artikel deuten auf unterschiedliche Wirkmechanismen hin, die zum einen Unterstützungsstrukturen als Ressource zur Vereinbarkeit unterschiedlicher Lebensbereiche hervorheben und zum anderen die Rolle gesellschaftlicher und zum Teil geschlechtsspezifischer Erwartungen an familiäres und berufliches Verhalten für Paare in unterschiedlichen Konstellationen betonen. Die Untersuchungen tragen so zu einem besseren Verständnis innerpartnerschaftlicher und beruflich-familiärerer Zusammenhänge bei und bieten einen Ausgangspunkt für weitere Forschung in diesem Feld

    Biografien/Chroniken der (Co-)Radikalisierung: Befunde erster Analysen und Erkundungen des Forschungsfeldes

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    Das vorliegende Working Paper 3 ist die dritte Fassung einer Reihe von Working Papers des Projektes „Radikaler Islam – Radikaler Anti-Islam. Gesellschaftliche Polarisierung und wahrgenommene Bedrohungen als Triebfaktoren von Radikalisierungs- und Co- Radikalisierungsprozessen bei Jugendlichen und Post-Adoleszenten“ (RIRA)

    Deleuze on Habit: Cognitive Science Beyond Prediction

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    In my thesis, I analyse the paradigm shift in cognitive sciences towards a pragmatist approach, known as post-cognitivism, which recognises that cognition depends not only on the brain, but also on the dispositions of the body and the environment. This approach emerges from the convergence between pragmatist, computationalist and evolutionary analytical currents, and more dialectical and hermeneutic continental currents. Although apparently divergent, I point out that both currents share the concept of habitus as a routine and optimising dynamic. In dialogue with various authors such as M. Heras-Escribano, K. Friston, E. Di Paolo or J. Bruineberg, I show how their "habit-centred epistemology" leads to other assumptions and another normativity for the cognitive sciences, which reveals that they understand cognition as exclusively focused on the search for adaptation, equilibrium, "homeostasis" or prediction of the environment, in short, they start from a principle similar to that which governs the balance between supply and demand. I make some objections to this view. Furthermore, I propose to explore a marginal conception of habitus in the history of these sciences, inspired by Deleuze's work. This approach conceptualises habitus as something expansive, generating diversity and deepening, breaking with the “habit-goal” dualism” and avoiding a mechanical understanding of it. Thus, cognitive sciences are envisioned that aim to understand cognition beyond its predictive function

    Quality management of the diagnosis of occupational type IV allergies nationwide: A mixed-methods study to reflect future perspectives for the clarification of contact dermatitis in the workplace by means of patch testing of complex substances mixtures

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    In der Diagnostik beruflicher Typ IV-Allergien bestehen zunehmende Missstände, welche eine sachgemäße Epikutantestung mit patienteneigenen Substanzen resp. komplexen Stoffgemischen erschweren oder sogar unmöglich machen. Epikutantestungen von berufseigenen Substanzen werden zurzeit nicht systematisch erfasst. Mit der vorliegenden Arbeit soll vorrangig eine Qualitätssicherung der Diagnostik von beruflichen Typ IV-Allergien angestoßen werden, wozu erstmals eine Evaluation der Test- und Dokumentationsqualität bei bundesweit nach Beauftragung durch den Unfallversicherungsträger durchgeführten Epikutantestungen erfolgt. Zudem sollen Herausforderungen in der Datenübermittlung für die Mitarbeiter der Unfallversicherungsträger identifiziert werden. Analysiert werden soll zudem, ob und inwiefern eine Zusammenarbeit mit Produktherstellern beruflicher Stoffgemische hinsichtlich einer Deklaration und / oder Zurverfügungstellung von Einzelsubstanzen aus komplexen Stoffgemischen für die Epikutantestung möglich ist. Ferner soll eruiert werden, wie sich in der Zukunft Perspektiven für die allergologische Diagnostik, besonders im Bereich der Berufsdermatologie, bezüglich der Testung von patienteneigenen Substanzen in Deutschland, gestalten lassen können. Im Sinne eines Mixed-Methods-Ansatzes erfolgt eine Kombination quantitativer (retrospektiv-prospektive Analyse von Patientenfällen in Abschnitt I sowie parallele schriftliche vollstandardisierte online-Befragungen in Abschnitt II und III) und qualitativer Forschungsmethoden (sequentiell an Abschnitt I bis III angeschlossene problemzentrierte, semistrukturierte Experteninterviews in Abschnitt IV). Die in Abschnitt I durchgeführte dezidierte retrospektiv-prospektive Analyse von 460 Patientenfällen mit insgesamt 3004 bundesweit durchgeführten Epikutantestungen patienteneigener Substanzen zeigt hinsichtlich der Güte der Test- und Dokumentationsqualität, dass insgesamt erhebliche Defizite, besonders im Bereich der Dokumentationsqualität, bestehen; dies vorwiegend im niedergelassenen Bereich. Eine vollständige Dokumentation der Bezeichnung der patienteneigenen Substanzen lag bei 2203 (73,3%) der 3004 Substanzen vor. Die Testkonzentration wurde bei 631 (74,3%) von 849 relevanten Testungen dokumentiert. Eine Dokumentation des Applikationsvehikels erfolgte bei 593 (70,5%) von 841 relevanten Testungen. Der pH-Wert wurde bei 163 (22,5%) von 723 relevanten Testzubereitungen angegeben. Die abschließende Beurteilung der Testqualität sowie die Identifikation neuartiger beruflicher Kontaktstoffe mit Sensibilisierungspotential wird durch die oben beschriebenen Mängel hinsichtlich der Dokumentationsqualität massiv beeinträchtigt und ist in einigen Fällen unmöglich. In 457 (99,3%) Fällen fand auch eine Epikutantestung mit korrespondierenden kommerziellen Testsubstanzen statt. Die empfohlene Mittestung von Natriumlaurylsulfat erfolgte bei 389 (85,1%) Fällen. Die ausgewählten Testreihen waren in 189 (41,4%) Fällen angemessen für den ausgeübten Beruf. Es wurden 161 positive Reaktionen auf Berufsstoffe dokumentiert. Eine ausreichende Abklärung durch Testung kommerzieller Testsubstanzen erfolgte bei 116 (72,0%) und die Aufschlüsselung von Einzelsubstanzen aus einem Stoffgemisch bei 49 (30,4%) dieser Reaktionen. Anhand der vorliegenden Informationen zur Testdurchführung wurden 33 (20,5%) Reaktionen auf Berufsstoffe als falsch-positiv eingestuft. Zu konkludieren ist, dass positive Epikutantestreaktionen auf Berufsstoffe häufig nicht ausreichend abgeklärt werden oder retrospektiv als falsch-positiv zu bewerten sind. In 70% der Fälle unterbleibt die erforderliche Testung von Einzelsubstanzen aus Stoffgemischen. Aufgrund der gravierenden Missstände in der allergologischen Diagnostik besitzen die durchgeführten Testungen in 35% der Fälle keine Aussagekraft. Mit der in Abschnitt II durchgeführten Befragung der Unfallversicherungsträger konnten folgende zentrale Verbesserungsmöglichkeiten identifiziert werden: i) digitale Erfassung der Testungen mit patienteneigenen Substanzen im System, ii) digitale Anonymisierung der Patientenakte, iii) Verteilung der Arbeitslast mit dezentraler Bearbeitung der Fälle und iv) einheitliche Dokumentation der Epikutantestungen seitens der testenden Ärzte. Im Rahmen der in Abschnitt III durchgeführten schriftlichen online-Befragung von Produktherstellern beruflicher Stoffgemische stellte sich heraus, dass besonders bei der Beschaffung von Einzelsubstanzen aus komplexen Stoffgemischen für die Epikutantestung große Probleme vorliegen. Die Bereitschaft zur Benennung von Einzelsubstanzen aus einem Stoffgemisch bestand bei 16 (66,6%) der 24 Herstellerfirmen. Die Bereitschaft zur Zurverfügungstellung von Einzelsubstanzen aus einem Stoffgemisch für eine Epikutantestung bestand bei 15 (62,5%) der 24 Herstellerfirmen. Die Zurverfügungstellung soll dann allerdings nur verblindet mit Entblindung bei positiver Testreaktion erfolgen, was die Testung nicht nur im Sinne des Patientenschutzes, sondern auch aus haftungsrechtlichen Gründen unmöglich macht. Durch die in Abschnitt IV durchgeführten Experteninterviews stellte sich heraus, dass im Bereich der Diagnostik beruflicher Typ IV-Allergien insgesamt gravierende Missstände existieren. Hinsichtlich der zukünftigen Gestaltung der allergologischen Diagnostik, besonders im Bereich der Berufsdermatologie, bezüglich der Testung von patienteneigenen Substanzen resp. Berufsstoffen in Deutschland ließen sich folgende zentrale Perspektiven ableiten: i) Zunahme der Problematik für die Gesamtversorgung durch weniger testende Ärzte und gleichzeitig sinkende Verfügbarkeit von kommerziellen Epikutantestsubstanzen, ii) Zunahme der Relevanz von Epikutantestungen patienteneigener Substanzen, auch durch stetiges Hinzukommen neuer unbekannter Allergene, iii) Notwendigkeit der Verbesserung der Gesamtsituation im Sinne des Verbraucher- resp. Patientenschutzes und iv) Erfordernis der Ausgestaltung eines konsensualen Weges unter Einbezug aller Stakeholder zwecks Aufarbeitung der bestehenden Problematiken. Der Qualitätssicherung der Diagnostik beruflicher Typ IV-Allergien ist gemäß den Ergebnissen der vorliegenden Arbeit noch größere Bedeutung zuzusprechen als initial vermutet. Einer verbesserten Qualität bei der Durchführung und Dokumentation der Testungen kommt nicht nur bezüglich der Verbesserung der Versorgung der Patienten, sondern auch hinsichtlich der zielgerichteten Allokation von Finanzmitteln der Unfallversicherungsträger eine hohe Relevanz zu. Auf nationaler Ebene konnte der akute Handlungsbedarf der Initiierung eines Austausches mit allen Stakeholdern zur zukünftigen Gestaltung der Perspektiven für die allergologische Diagnostik, besonders im Bereich der Berufsdermatologie, bezüglich der Testung von patienteneigenen Substanzen resp. Berufsstoffen in Deutschland identifiziert werden, der zur Ausgestaltung eines konsensualen Weges führen soll. Geplant ist diesbezüglich die Konstituierung eines Runden Tisches, der einen auf mehreren Ebenen wirksamen, ganzheitlichen Lösungsansatz bilden soll, im Rahmen dessen die Behebung bekannter Problematiken angestrebt sowie der Entstehung neuer Problematiken vorgebeugt werden könnte. Auch auf internationaler Ebene wurde hinsichtlich der mit der vorliegenden Arbeit identifizierten vielschichtigen Problematiken seitens Fachkreisen ein Handlungsbedarf gesehen und aus dieser Kalamität heraus die European Society of Contact Dermatitis Taskforce: Legal Matters Concerning Patch Test Materials ins Leben gerufen. Eine langfristige Targetierung der identifizierten Problemstellungen auf Ebene der Europäischen Union ist dadurch zu erwarten. Die Initiierung zielführender Maßnahmen in Bezug auf eine anzustoßende Qualitätssicherung der Diagnostik beruflicher Typ IV-Allergien wurde befördert durch die mit der vorliegenden Arbeit erfolgte Identifizierung der vielschichtigen Problemstellungen im Bereich der Epikutantestung von kommerziellen sowie patienteneigenen Testsubstanzen, das Aufzeigen von akuten und langfristigen Handlungsbedarfen, auch unter Berücksichtigung berufsbezogener Aspekte, sowie die Ausgestaltung von Impulsen für nationale und internationale Handlungsinitiativen. Es ist zu erwarten, dass nur auf diese multimodale Art und Weise mit Fokus auf akute und langfristige Bedarfe eine adäquate, nachhaltige und ganzheitliche Ausgestaltung zukünftiger Perspektiven für die Aufklärung von Kontaktdermatitiden am Arbeitsplatz mittels Epikutantestung von komplexen Stoffgemischen erfolgen kann

    Die Geopolitik der Antarktis

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    Das Paper analysiert die Geopolitik der Antarktis (Südpolregion), die von Strategien für die Zeit nach dem Ende des Antarktisvertrags im Jahr 2041 dominiert wird. Die Antarktis mit 13,2 Millionen Quadratkilometern und einer Landmasse unter dem Eisschild wird als gemeinsames Erbe der Menschheit durch den Antarktisvertrag von 1959 geschützt, der 1961 in Kraft trat. Der Vertrag bildet den rechtlichen Rahmen und garantiert der internationalen Gemeinschaft freien Zugang und Forschungsrechte. Im Jahr 2023 hatte der Vertrag 56 Vertragsstaaten; davon sind 29 Konsultativstaaten, die derzeit etwa 80 Forschungsstationen in der Antarktis unterhalten. Während der Antarktisvertrag bis 2041 gültig ist, bestehen aus der Zeit der Südpolexpeditionen Gebietsansprüche Australiens, Neuseelands, Frankreichs, Norwegens, Argentiniens, Chiles und des Vereinigten Königreichs. Alle Ansprüche sind durch den Antarktisvertrag bis 2041 „eingefroren“, aber die Geopolitik blickt bereits auf die Zeit danach. Das Antarktische Vertragssystem besteht aus dem Antarktis-Vertrag und damit verbundenen Vereinbarungen, den Vereinbarten Maßnahmen zur Erhaltung der antarktischen Fauna und Flora 1964, dem Übereinkommen zur Erhaltung der antarktischen Robben 1972, dem Übereinkommen über die Erhaltung der lebenden Meeresschätze der Antarktis 1980, der Regelung der Tätigkeiten im Zusammenhang mit mineralischen Ressourcen der Antarktis 1988 und dem Umweltschutzprotokoll zum Antarktisvertrag (Madrid-Protokoll) 1991. Da das Ende des Antarktisvertrags im Jahr 2041 näher rückt, versuchen sich die Akteure auf dem antarktischen Schachbrett in eine vorteilhafte Position zu bringen. Die wichtigste Aktivität ist die strategische Positionierung von Forschungsstationen. Während sich die Länder mit Gebietsansprüchen auf ihr Territorium konzentrieren, platzieren die Vereinigten Staaten, Russland und China ihre Stationen überall in den beanspruchten Gebieten. Antarktisprojekte sind typischerweise nationale Projekte ohne internationale Zusammenarbeit. Die Vereinigten Staaten kontrollieren den Südpol mit der zentral gelegenen Amundsen-Scott-Station und verfügen über permanente Stationen in allen Sektoren, die von anderen Staaten beansprucht werden. Russland ist auch mit großen Stationen, die der Weltraumforschung dienen, und Installationen für das Navigationssatellitensystem GLONASS vertreten. Wie auch beim chinesischen Satellitensystem BeiDou sind die westlichen Staaten über das Dual Use-Potenzial solcher Anlagen besorgt. China verfügt mittlerweile über fünf große Stationen und erweitert seine Kapazitäten und Infrastruktur auch durch den Bau einer Landebahn, moderne Eisbrecher und die systematische Nutzung von Häfen und Gateways zur Antarktis. Australien und Chile machten bereits Ansprüche auf Festlandsockel zu Antarktis hin geltend, während Norwegen seine Gebietsansprüche 2015 bis hin zum Südpol ausdehnte. Die Debatte über die Ausbeutung von Ressourcen wie Mineralien, Öl, Gas, Metallen, Gold usw. ist noch theoretischer Natur. Umweltaspekte sind der Klimawandel mit dem schmelzenden Eisschild, Bedrohungen der Biodiversität durch invasive Arten, die zunehmende Mikroplastikverschmutzung und die Biosicherheit, bei der Riesenviren und Virophagen (Viren, die andere Viren infizieren) eine wichtige Rolle spielen. Es ist unrealistisch, dass es den Staaten mit Gebietsansprüchen gelingt, die Großmächte USA, China und Russland aus ihren Territorien zu verdrängen. Aus diesem Grund könnte sich die Antarktis in einen Flickenteppich aus Territorien mit faktischer Kontrolle durch verschiedene Nationen auflösen, ein Phänomen, das bereits von den Spratly-Inseln im Südchinesischen Meer bekannt ist

    Klimamigration/Klimaflucht

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    Der Zusammenhang zwischen Flucht und Migration einerseits und klimawandelbedingter Umweltveränderung andererseits wird seit einigen Jahren intensiv diskutiert. Zur Debatte stehen etwa die Stärke des möglichen Zusammenhangs beider Phänomene, das zu erwartende Ausmaß sowie unterschiedliche Begrifflichkeiten und damit verbundene mögliche völkerrechtliche Instrumente. Insbesondere das konstante Ringen um Begrifflichkeiten, die teils ganz konkrete politische Agenden und Inhalte transportieren, ist dabei zentral. So deuten die Begriffe Klimamigration und Klimaflucht auf verschiedene Bewertungen der Stärke des Zusammenhangs hin. Insgesamt fällt eine geografische Ungleichverteilung der Forschung zu Klimamigration bzw. -flucht auf, die zur Forderung einer Dekolonisierung der Debatte geführt hat

    Wissenschaftskommunikation in Zeiten von Pandemie und Krisen - Innovative Experimentalsettings zu MINT-Zukunftsthemen

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    Wissenschaftskommunikation nimmt einen wichtigen Stellenwert in der Informationsvermittlung zwischen Wissenschaft, Forschung und der Bevölkerung ein. Besonders aktuell in der Gesellschaft diskutierte Themen, zuletzt vor allem verschiedene Krisen wie die COVID-19-Pandemie, werden daher durch zahlreiche Wissenschaftskommunikationsformate begleitet, die ein angenommenes Wissensdefizit der Bevölkerung ausgleichen sollen. Moderne Formate der Wissenschaftskommunikation stellen aber auch zunehmend die Partizipation von Bürger:innen am gesellschaftlich Diskurs in den Vordergrund und erweitern damit den Begriff der Wissenschaftskommunikation als Instrument der Informationsvermittlung. Im Rahmen dieser Arbeit wurden daher verschiedene Wissenschaftskommunikationsformate konzipiert und evaluiert, die sich mit aktuellen Krisen auseinandersetzen und dazu befähigen sollen, aktiv am gesellschaftlichen Diskurs teilzuhaben. Im Fokus der entwickelten Formate stehen Experimente, die nicht lediglich als wissenschaftliche Methode, sondern als Instrument der Wissenschaftskommunikation dienen sollen. Die entwickelten und evaluierten Formate wurden adressatengerecht für die Zielgruppen Schüler:innen und Bürger:innen konzipiert. Die Arbeit ist in drei übergeordnete Teile gegliedert, die die Konzeption und Evaluation der entsprechenden Wissenschaftskommunikationsformate darlegen. Im ersten Teil wird ein Schülerlaborsetting in seiner Funktion als Wissenschaftskommunikationsformat vorgestellt, im zweiten Teil folgt die Evaluation dieses Settings. Der dritte Teil der Arbeit thematisiert Wissenschaftskommunikationsformate für Schüler:innen und Bürger:innen zur COVID-19-Pandemie. Schülerlabore sind seit einigen Jahren einer der bedeutsamsten außerschulischen Lernorte für den naturwissenschaftlichen Unterricht. Sie sollen eine authentische Lernumgebung für naturwissenschaftliches Forschen und Arbeiten abbilden und Freude, Motivation und Interesse an den Naturwissenschaften vermitteln. Gleichzeitig sind sie oft an die curricularen Vorgaben der Lehrpläne angelehnt und dienen somit auch dem Kompetenzerwerb von Schüler:innen. Wenngleich das Experiment als Fachmethode bei Schülerlaboren im Fokus steht, vermitteln einige Labore auch Kompetenzen, die sich mit der Kommunikation und Bewertung aktuell in der Gesellschaft debattierter Themen auseinandersetzen. Schülerlabore können dann als Wissenschaftskommunikationsformat für Schüler:innen bezeichnet werden, da sie sowohl Wissen zu aktuellen Inhalten vermitteln als auch das Wesen der Naturwissenschaft forschend wiedergeben. Ein solches Schülerlaborsetting wurde im Rahmen dieser Arbeit zum Thema „Nachhaltige und gesunde Ernährung“ entwickelt. Das Setting ist für Schüler:innen der Sekundarstufe II entwickelt, an das Kerncurriculum für die gymnasiale Oberstufe des Landes Niedersachsen angelehnt und in das Schülerlabor „GreenLab_OS“ der Universität Osnabrück eingebettet. Es stellt eine Adaption des Schülerlaborsettings „Es geht um die Wurst“ für Schüler:innen der Sekundarstufe I von Walf und Budke dar. Während des Schülerlabortages untersuchen die Schüler:innen ein konventionelles, ein vegetarisches und ein veganes Fleisch- bzw. Fleischersatzprodukt, um diese mithilfe chemisch-analytischer Verfahren differenzieren zu können. In der Experimentalphase des Labortages führen die Schüler:innen eine Kalorimetrie zur Bestimmung des Brennwertgehaltes der Wurstprodukte, eine Konduktometrie zur Bestimmung des Salzgehaltes, qualitative Nachweise von Ascorbinsäure (Vitamin C), Anthocyanen (Pflanzenfarbstoffen) und Nitriten (Pökelsalz), einen halbquantitativen Nachweis von Diphosphaten und eine Iodzahlbestimmung zur Ermittlung des Gehaltes an ungesättigten Fettsäuren durch. Darüber hinaus bewerten die Schüler:innen die Nachhaltigkeit verschiedener Nahrungsmittel anhand verschiedener charakteristischer Parameter in einem Bewertungsspiel. Die Experimentalkonzeption und Beschreibung des Schülerlaborsettings ist in Kapitel 3 der Arbeit dargestellt. Um den Einfluss des Schülerlabortages auf das Interesse, das Fähigkeitsselbstkonzept, emotionale Haltungen, die Standortakzeptanz und das Umweltbewusstsein der Schüler:innen zu evaluieren, wurde der Schülerlabortag durch eine quantitative Fragebogenstudie im Pre-, Post-, Follow-Up-Design begleitet (N = 73). Die Stichprobe wurde in die Interventionsgruppen Schule und Universität unterteilt, um den Einfluss des Standortes des Schülerlabores zu erheben. In der Begleitstudie konnte kein Einfluss auf das dispositionale Fachinteresse am Fach Chemie und auf das dispositionale Sachinteresse für Naturwissenschaften festgestellt werden. Deutliche Effekte zeigen sich allerdings hinsichtlich der emotionalen Konstrukte, da der Besuch des Schülerlabores bei den Schüler:innen zu einer signifikant erhöhten Freude und Interessiertheit, sowie einer signifikant reduzierten Frustration und Langeweile führt. Ebenso steigert die Intervention kurzfristig das Zutrauen in die eigenen Fähigkeiten im Fach Chemie (Fähigkeitsselbstkonzept). Während das Allgemeine Umweltbewusstsein durch die Intervention kaum beeinflusst wird, lassen sich im Umweltbewusstsein im Bereich Ernährung kurzzeitige Änderungen der Einstellungen feststellen. Hinsichtlich einiger Konstrukte lassen sich Geschlechterunterschiede messen. Unterschiede in Bezug auf den Standort des Schülerlabores lassen sich nicht signifikant messen. Ebenso geben die Schüler:innen keine Standortpräferenz an. Ein Vergleich mit der Studie von Budke zum Schülerlaborsetting „Es geht um die Wurst“ in der Sekundarstufe I zeigt Unterschiede vor allem hinsichtlich der Standortpräferenz. Grundsätzliche Änderungen der Emotionen und Interessenshaltungen durch den Schülerlabortag sind hingegen vergleichbar. Die Fragebogenstudie und der Vergleich sind in Kapitel 4 der Arbeit dargestellt. Der letzte Hauptteil der Arbeit beschreibt Wissenschaftskommunikationsformate, die im Zusammenhang mit der COVID-19-Pandemie entwickelt worden sind. Zur Aufklärung von Mythen und Fehlinformationen wurden ein Buch sowie fünf weitere Formate unter dem Namen „Corona zwischen Mythos und Wissenschaft“ konzipiert. Im Fokus stehen 13 Experimente, mithilfe derer Schüler:innen und Bürger:innen mit Haushaltsmaterialien Mythen und Fehlinformationen zur Pandemie identifizieren und aufklären sollen. Die entwickelten Formate konnten zeigen, dass der Einsatz von naturwissenschaftlichen Experimenten auch außerhalb des Schulunterrichtes möglich ist, um Wissen zu vermitteln und einen Beitrag zur naturwissenschaftlichen Grundbildung (Scientific Literacy) zu leisten. Dabei nimmt das Experiment selbst die Rolle eines Wissenschaftskommunikationsinstrument ein. Die Konzeption der Formate ist in Kapitel 5 dargestellt. Durch die Arbeit konnte daher der Einsatz von Experimenten sowohl innerhalb als auch außerhalb des naturwissenschaftlichen Unterrichtes vertieft beleuchtet werden und ein Beitrag zur Erstellung innovativer Experimentalsettings in Zeiten von Pandemie und Krisen geleistet werden

    Thesen zu Maßnahmen gegen (Co-)Radikalisierung

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    Das vorliegende Working Paper 4 ist die vierte Fassung einer Reihe von Working Papers des Projektes „Radikaler Islam – Radikaler Anti-Islam. Gesellschaftliche Polarisierung und wahrgenommene Bedrohungen als Triebfaktoren von Radikalisierungs- und Co- Radikalisierungsprozessen bei Jugendlichen und Post-Adoleszenten“ (RIRA)

    KI-Geopolitik – Algorithmen als Waffen

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    Unter künstlicher Intelligenz (KI) versteht man allgemein die Fähigkeit von Maschinen, Aufgaben auszuführen, die normalerweise menschliche Intelligenz erfordern, und ist ein Schlüsselbereich der fortschrittlichsten Computeranwendungen. Analysen von US-Militärexperten deuten darauf hin, dass in einigen Jahren eine Künstliche Allgemeine Intelligenz (Artificial General Intelligence AGI), also eine KI, die das menschliche kognitive Niveau vollständig erreicht, verfügbar sein wird. Die USA und China entwickeln derzeit neue Kriegskonzepte, bei denen der Schwerpunkt vor allem auf den Hauptverwundbarkeiten der militärischen Systeme des Gegners liegt statt auf großflächiger Zerstörung. In den USA wird dies z.B. als nicht-kinetische oder kognitive Kriegsführung diskutiert und in China als Multi-Domain Precision Warfare (MDPW). Im Einklang mit dem Konzept einer nicht-kinetischen kognitiven Kriegsführung wird KI nun als neuer Waffentyp projektiert, bei dem eine fortschrittliche künstliche Superintelligenz (Artificial Superintelligence ASI) überlegene Taktiken und eine schnelle Übernahme von Computersystemen einsetzt, um den Gegner zu überwältigen. Auch wenn dies noch keine offizielle Doktrin ist, sind sich alle Seiten darüber im Klaren, dass die Nation, die zuerst eine AGI erreichen wird, bereits über einen einzigartigen technologischen, wirtschaftlichen und militärischen Vorteil verfügen wird. Die Sicherheitsdimension von Algorithmen ist anerkannt: Im Juni 2024 hat das führende KI-Unternehmen OpenAI den pensionierten US-General Paul Nakasone, den ehemaligen Chef der National Security Agency (NSA) und des militärischen Cyber Command (CyberCom), eingestellt und wenige Tage später wurde beschlossen, den Zugang zu ChatGPT für China ab dem 1. Juli 2024 zu sperren. Der Entwurf von Computerchips ist bereits auf Computerunterstützung durch spezielle Softwaresysteme angewiesen. Die Einbeziehung von AGIs könnte diesen Prozess zur Entwicklung einer ASI beschleunigen, die weit über die menschliche Intelligenz und andere Computersysteme hinausgeht. Die meisten Autoren erwarten die AGI in diesem Jahrzehnt und die ASI in der ersten Hälfte der 2030er Jahre. Eine wichtige Erkenntnis der laufenden ASI-Debatte ist, dass eine ASI ausgefeilte Algorithmen benötigt, um den Gegner mit einem Zyklus aus Dateneingabe, Analyse, Schlussfolgerungen und Aktionen zu besiegen, aber nicht unbedingt ein „Bewusstsein“, was als der schwierigste, wenn nicht gar unmögliche Teil der KI-Entwicklung gilt. Eine ASI wird die Herausforderungen aktueller KI-Systeme verstärken: KI-Systemen mangelt es an Kontextwissen und sie entscheiden möglicherweise zu schnell. Die Undurchsichtigkeit der Systeme führt zu Erklärbarkeits- oder Interpretierbarkeitsproblemen; Weitere Probleme können durch manipulierten Input (Data Poisoning) und Halluzinationen entstehen. Als Softwaresystem ist KI anfällig für Cyberangriffe, kann aber durch Datenanalyse und Mustererkennung Cyberbedrohungen auch schneller erkennen und klassifizieren. Kriegs-Simulationen mit aktuellen generativen Large language models (LLMs) zeigten, dass die Systeme zur Eskalation bis hin zu nuklearen Angriffen neigen, denn wenn die Analyse der Kommunikation zeigt, dass es keinen Fortschritt gibt, entscheidet sich die KI für eine Eskalation. Darüber hinaus nutzen derzeit eingesetzte generative KI-Programme Täuschungsmanöver, um ihre Ziele möglichst schnell zu erreichen. Die erwartete Weiterentwicklung von Computern durch andere Computer (Maschinenevolution) wird die Kontrolle vom Menschen an Maschinen übergeben, ohne zu wissen, wie die Maschine funktioniert. Bereits die AGI kann zu einer KI-Explosion führen, die das tägliche Leben massiv verändern kann. Politik und Gesellschaft sind auf die kommenden Veränderungen nicht vorbereitet

    The Relevance of the Eucharist as Meal: A systematic Theological and Intercultural Approach in the Context of Akan Communal Meal in Ghana

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    The celebration of the Eucharist is the centre of Christian life. So this research examines the Eucharist in a systematic, theological and intercultural way of meal-sharing among Akans of Ghana. The focus of this study is to discover ways of assisting Akan Christians to revere this sacrament just as their communal meal which brings an entire household together without exclusion. This attempt resulting from inculturation has become a significant part of today’s evangelization in enhancing an active, full and conscious participation of Christians in local Churches in celebrating this sacrament. Although inculturation has not been considered officially by the Church until the Second Vatican Council, now is the time for such an inclusion since the use of local elements in the evangelization process speeds up the process of understanding the Gospel message by local Christians such as the Akans of Ghana. Secondly, the practice of inviting people of other denominations to partake in the celebration of the Eucharist/Lord’s Supper is also important in the wake of ecumenism since traditional meal-sharing among Akans has no exclusion.This attempt resulting from inculturation has become a significant part of today’s evangelization in enhancing an active, full and conscious participation of Christians in local Churches in celebrating this sacrament.This is necessary since nobody can share in the life of Jesus Christ unless the person eats his Body and drinks his Blood as Jesus has commanded (John. 6:53-56)

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