Münchener Theologische Zeitschrift (Katholisch-Theologische Fakultät der LMU München)
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    Λόγος and λόγος: Thoughts on the Christian notion of a σάρκωσις του λόγου

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    Der Beitrag widmet sich im Rückgriff auf Denkoptionen Martin Heideggers und Peter Knauers SJ einer Reartikulation der Rede von einer „Fleischwerdung des Wortes“. In Bezugnahme auf die konzeptionellen Parallelen zwischen Heideggers „Sein“ und Knau-ers Geschöpflichkeitsbegriff wird für die Unhintergehbarkeit jenes Horizontes argumen-tiert, innerhalb dessen sich Offenbarung ereignen können soll. Besondere Aufmerksam-keit gilt der zentralen Rolle, die das „Dasein“ dabei spielt, mittels menschlicher Rede Offenbarungsmittler zu sein. Vor dem Hintergrund der Korrelation von Gott, Wort und Glaube wird schlussendlich über das wechselseitige Bedingungsverhältnis von σάρκωσις του λόγου und ἐκκλησίωσις τοῦ πνεὺματος ein trinitarisches Offenbarungsverständnis expliziert

    Warum biblische Erzählungen durch ihre Form heilen können: Eine Betrachtung der Emmausgeschichte im Lichte neurobiologisch informierter narrativer Traumatherapie

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    Der vorliegende Artikel argumentiert dafür, dass biblische Erzählungen nicht auf ihren propositional fassbaren Inhalt reduziert werden können. Biblische Texte können durch ein Zusammenspiel von Inhalt und Form eine heilende Wirkung entfalten. Das Auf-zählen des propositional fassbaren Inhalts einer biblischen Erzählung hat nicht die glei-che Wirkung wie das Erzählen einer Geschichte, in der derselbe Inhalt in eine Ordnung bzw. Struktur gebracht wird. Basierend auf Erkenntnissen der narrativen Traumathe-rapie und illustriert am Beispiel der Emmausgeschichte wird erklärt, warum dies der Fall ist

    Gender und Auferstehung : Skizze einer gendersensiblen Korrelation

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    Die christliche Hoffnung auf Auferstehung umfasst nicht nur die Sehnsucht nach einem gegenwärtigen Anbruch des Reiches Gottes, sondern auch nach einer bleibenden eschatologischen Gemeinschaft mit Gott. Die damit verbundene Hoffnung auf Heil(ung) richtet sich auf individuelle und kollektive Aspekte. Beide sind notwendig mit den subjektiven und kollektiven Erfahrungen gekoppelt, die Menschen als geschlechtlichen Subjekten zukommen. Damit ist die Korrelation zwischen Gender und Auferstehung nicht marginal, sondern zentral. Die Skizze untersucht mögliche systematische Aspekte für gendersensible Auferstehungsvorstellungen

    Der Mystagoge : Nachruf auf Joseph Ratzinger/Benedikt XVI.

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    Weder religiös, noch säkular – Dazwischen: Eine Gedankenskizze zur gegenwärtigen (religiösen) Signatur

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    Die folgende Gedankenskizze setzt bei der Beobachtung an, dass zur Beschreibung vieler gegenwärtiger religiöser Konstellationen in westlichen Gesellschaften der Blick auf die Bereiche zwischen dem ‚Religiösen‘ und dem ‚Säkularen‘ zu richten ist. Gerade religiöse Konstellationen in einem ‚Dazwischen‘ – so die These – kennzeichnen die gegenwärtige Situation. Einen theoretischen Ansatzpunkt findet dies in der Systemtheorie, insofern die einzelne Person gezwungen wird, zwischen den jeweiligen System-Logiken hin- und her zu wechseln und viele verschiedene Rollen miteinander zu kombinieren. Das führt auch im Religionssystem dazu, dass Haltungen ‚dazwischen‘ prägend werden, die sich eindeutigen Zuordnungen zum Religiösen oder Nicht religiösen entziehen. Es ist aufschlussreich, dass schon die biblisch-christliche Tradition ein anthropologisches ‚Dazwischen‘ nicht nur kennt, sondern sehr unterschiedlich ausbuchstabiert, wobei zwei Traditionsstränge erfasst werden. Einige sich daraus er gebende theologisch-anthropologische, religionssoziologische und pastorale Konsequenzen werden am Ende angeführt

    Religionsdialog mit Anselm? Die Trinitätslehre als Stolperstein für das Gespräch zwischen Juden, Christen und Muslimen

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    Juden, Christen und Muslime glauben übereinstimmend an einen Gott, der nach Anselm von Canterbury ‚größer ist als alles, was gedacht werden kann‘. Von diesem Gott behauptet das Christentum allerdings, dass er in Jesus von Nazareth eine menschliche Natur angenommen hat. Vor diesem Hintergrund verweist der Beitrag auf Gestalten göttlicher Offenbarung in Judentum und Islam, welche dem christlichen Verständnis einer ‚Selbstmitteilung Gottes‘ nahekommen. Selbst der Begriff der ‚Inkarnation‘ ist Juden und Muslimen nicht fremd. So kann das Volk Israel als ‚Verkörperung‘ Gottes verstanden werden; ähnliches gilt für die ‚Verlautbarung‘ des Koran im Islam. Den noch erreichen beide Konzepte nicht die Lehraussage des Konzils von Nikaia, wonach das Wort Gottes ‚gleichwesentlich‘ mit Gott-Vater ist. Deshalb markieren Christologie und Trinitätslehre im Dialog der monotheistischen Religionen eine bleibende Differenz, die trotz aller Gemeinsamkeiten im Gottesbegriff zu respektieren ist

    75 Jahre Münchener Theologische Zeitschrift: Ein Rückblick

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    Der Beitrag gibt zum 75-jährigen Jubiläum der Zeitschrift einen Überblick über deren Geschichte. So werden die Hintergründe und die Intentionen der Gründung in der Nachkriegszeit behandelt und auf das Vorgängerprojekt einer Fakultätszeitschrift im 19. Jahrhundert eingegangen. In der Folge lässt sich zeigen, wie eng die Zeitschrift mit dem Fortgang der theologischen Entwicklung in München verbunden gewesen ist, die vielfach das II. Vatikanische Konzil bereichert hat und umgekehrt von diesem geprägt wurde. Im Anschluss finden die theologischen Konflikte der 1980er und 1990er Jahre innerhalb der Fakultät Erwähnung, insofern sie Einfluss auf die Fakultätszeitschrift hatten. Ein Ausblick auf die gegenwärtigen Schwierigkeiten und Chancen einer Fakultätszeitschrift, wie sie sich aus den Gründungsintentionen und 75 Jahren Geschichte ergeben, beschließt den Beitrag

    Sakramentenontologische Diskussionen im Vorfeld der Enzyklika Mysterium fidei (1965)

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    In Reaktion auf anhaltende Diskussionen darüber, wie die Gegenwart Jesu Christi in der Eucharistie zu bestimmen und welche Ontologie dafür beizuziehen ist, legte Papst Paul VI. im Jahr 1965 die Enzyklika Mysterium fidei vor. Im Weiteren sollen die in Frage stehenden sakramententheologischen Problemstellungen erläutert werden. Wie sich zeigt, stellt die Transsubstantiationslehre eine bleibende Herausforderung für die katholische Theologie dar. So ist die Diskussion auch nach Mysterium fidei an kein Ende gekommen

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