Münchener Theologische Zeitschrift (Katholisch-Theologische Fakultät der LMU München)
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„Wir haben eine ältere Offenbarung als jede geschriebene, die Natur.“: Probleme epistemischer Rekonstruktionen des Absoluten am Beispiel von F. W. J. Schelling und Wolfgang Welsch
Nachdem innerhalb der Fachphilosophie für längere Zeit gegenüber Ontologien des Absoluten Verschlossenheit herrschte, lassen sich in jüngster Zeit Ansätze beobachten, die dieses Themenfeld wieder verstärkt in den Blick nehmen – eine auch für die systematische Theologie nicht uninteressante Entwicklung. Dieser Beitrag stellt einerseits die historischen Impulse F. W. J. Schellings in der „Freiheitsschrift“ und Wolfgang Welschs aktuelle evolutionär begründete Ontologie einander vergleichend gegenüber und nimmt dabei zugleich Rücksicht auf die erkenntnisskeptisch motivierte Warnung des Schelling-Kritikers Hermann Lotze vor einer Uneinholbarkeit des Absoluten mittels des Denkens
Stuflesser, Martin: Eucharistie. Liturgische Feier und theologische Erschließung. Regensburg: Pustet 2013
Diözesanliturgien in Deutschland nach dem Konzil von Trient: Münster – Köln – Trier*
Die Reformen, die das Konzil von Trient angestoßen hat, wurden in unterschiedlicher Weise und Schnelligkeit in den verschiedenen Gebieten der Kirche umgesetzt. Selbst die liturgischen Bücher, die die Päpste im Anschluss an dieses Konzil veröffentlichten, wurden bei weitem nicht überall sogleich übernommen. Der Beitrag zeichnet nach, dass die deutschen (Erz-)Diözesen Köln, Trier und Münster bis ins 19. Jahrhundert hinein an ihren Diözesanliturgien festgehalten haben. Die liturgische Einheitlichkeit, die als Frucht des Tridentinums gilt, ist insofern teilweise erst das Ergebnis restaurativer und romanisierender Tendenzen in der Zeit des Ultramontanismus