Münchener Theologische Zeitschrift (Katholisch-Theologische Fakultät der LMU München)
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    Vorwort

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    Towards a spousal metaphysics of the Eucharist

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    Der Beitrag lotet die Chancen einer interpersonalen Ontologie von Personen, Kräften und Kontingenz für das Verständnis der Realpräsenz aus. Ein allgemeiner Aufriss die-ser metaphysischen Rahmentheorie wird dahingehend erläutert, dass Personen und de-ren freien Entscheidungen die irreduzible Quelle von Kontingenz in dieser Welt sind und dergestalt der kreativen Freiheit Gottes ähneln. Ein „infinity mirror“, innerhalb dessen zwei Personen ihren unbedingten Wert wechselseitig erkennen, ermöglicht neues und anderes Leben. Dieses Modell dient zur metaphysischen Modellierung der Inkarnation und – darauf aufbauend – des letzten Abendmahles und des Kreuzesge-schehens

    Vorwort

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    Mehr als in Sätze passt: Offenbarung als performatives Ereignis

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    Ausgehend von einem Überblick über die extrinsezistischen und potenziell gewaltför-migen Konsequenzen, die mit einem Verständnis von Offenbarung als Mitteilung propositionaler oder moralischer Gehalte einhergehen, wird in diesem Artikel ein per-formatives Verständnis des Kommunikationsprozesses von Offenbarung vorgeschla-gen. Die grundlegende These lautet, dass es im Geschehen der Offenbarung nicht um die Mitteilung von Inhalten, sondern die Transformation der beteiligten Ko-Akteure geht

    Wer bestimmt die Normen des Religionsunterrichts? Die Genehmigung von Religionsbüchern im Fadenkreuz

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    Für junge Menschen ist die Schule der wichtigste Ort, um Religion und Glaube kennen und verstehen zu lernen. In welchen Gestalten und Gehalten ihnen Glaube und Religion hier entgegentritt, entscheidet sich maßgeblich an Religionsbüchern. Am Fallbeispiel der Schulbuchreihe „Unterwegs“ wird deutlich, wie eine unkontrollierte Kultusbürokratie und restaurative Kirchenkreise die Genehmigung solcher Lehrwerke prolongieren und torpedieren. Damit aber wird aufs Spiel gesetzt, dass religiöse Bildung in der öffentlichen Schule Zukunft hat

    Reflections on the Traditional Latin Mass Movement : A Reply to Dennis M. Doyle

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    Der Autor reagiert nachfolgend auf die Einladung zu einer Gegendarstellung bezüglich Doyles Essay mit dem Titel „The Traditional Latin Mass Movement and the Unity of the Church.“ Vor dem Hintergrund der anerkennenden Kenntnisnahme von Doyles kirchlicher Gesinnung und verschiedener Elemente seines Beitrages profiliert der Autor drei Gesichtspunkte. (1) Abgesehen von kritikwürdigen, weil spalterischen Elementen des TLM gibt es Katholiken, die eine liturgische Verehrung in Übereinstimmung mit der konziliaren Lehre wünschen, aber diese nur selten im Pfarrleben finden. (2) Es ist darauf zu achten, nicht jene Weise der Anbetung misszuverstehen, die Pries ter und Gemeinde im Darbringen „des Heiligen Messopfers“ und in danksagender Verehrung der göttlichen Heiligkeit, Herrlichkeit und Majestät vereint. (3) Nicht allein extreme Vertreter des TLM, sondern auch Befürworter der erneuerten Liturgie erkennen an, dass deren Praxis mitunter in einen exzessiven Horizontalismus abrutscht. Ab schließend wird die Frage gestellt, welche Antwort gemäßigte Anhänger des TLM geben würden, wenn man sie in dieser Ära der Synodalität um ihre Meinung fragen würde

    Ground Zero of Meaning

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    Dieser Aufsatz zielt darauf ab, die Hermeneutik der Offenbarung zu dialektisieren und sie so mit der kritischen Theorie in Verbindung zu bringen, indem er den Riss der Negativität herausarbeitet, den die Offenbarung in eine Ökonomie der Bedeutung ein-führt und der das Subjekt der Geschichte jenseits der (mytho-)logischen Einschließung hervorbringt. Unter Rückgriff auf die psychoanalytische Linguistik und die jüdische Religionsphilosophie wird ein materialistischer Begriff des Sprachereignisses der Of-fenbarung entwickelt, der es erlaubt, ihren anti-hermeneutischen Kern ohne Rückgriff auf das Vorsprachliche zu denken. Die Psychoanalyse und eine Kritik der hermeneu-tischen Arbeit aus der Perspektive einer Kierkegaardschen Theologie von Sünde und Gnade helfen bei der Entwicklung einer gedenkenden Gegenhermeneutik der Gerech-tigkeit. Diese wird schließlich durch die Einbeziehung von René Girards christologi-scher Opferkritik und Marika Roses Ekklesiologie des Scheiterns direkter mit der christlichen Offenbarung verbunden

    Vorwort

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    An old principle in a new context: The doctrine of double effect using palliative sedation as an example

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    Das alte Prinzip der Doppelwirkung fand in den letzten Jahrzehnten Anwendung in einem neuen Feld, nämlich dem der so genannten palliativen Sedierung. Der Beitrag zeigt jene Schwierigkeiten auf, die mit dieser Übertragung verbunden sind. Diese Probleme geben Anlass dazu, in diesem medizinischen Kontext nicht mehr auf das Prinzip der Doppelwirkung zu rekurrieren. Auch der Begriff der ‚indirekten Sterbehilfe‘, der ja auf dieses Prinzip Bezug nimmt, ist aufzugeben. Konsequent kann nicht nur physisches Leid, sondern auch psychisches, existenzielles und spirituelles Leid prinzipiell als ein ethisch legitimer Grund für eine dauerhafte und tiefe Sedierung gel ten, selbst wenn sie den Tod des Patienten beschleunigt

    „Gewohnheit, aber auch erwachsen gewordener Glaube“: Studie zu den Motivationen für die Mitfeier des katholischen Sonntagsgottesdienstes

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    Warum Katholikinnen und Katholiken sonntags den Gottesdienst mitfeiern ist eine bislang wenig beachtete Forschungsfrage. Der vorliegende Artikel offeriert eine Stu die, die die Motivationen von regelmäßigen Gottesdienstbesuchern vor und nach der Pandemie erhob, und vergleicht die Ergebnisse mit einer kommensurablen Umfrage aus den USA. Es stellt sich heraus, dass die ausschlaggebenden Gründe einen individuellen Charakter haben und biographische, spirituelle und gemeinschaftliche Komponenten aufweisen, die durch die Pandemieerfahrungen noch einmal eine deutliche Individualisierung erfuhren

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