Zeitschrift Hochschule und Weiterbildung (ZHWB - Universität Bielefeld)
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    374 research outputs found

    Verzeichnis der Autor*innen

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    Zwischen Innovation und Stagnation : Nachhaltige Angebotsentwicklung in der Wissenschaftlichen Weiterbildung

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    Der vorliegende Artikel möchte einen Beitrag zu einem differenzierten Nachhaltigkeitsverständnis in der wissenschaftlichen Weiterbildung leisten. Ausgehend von den bisherigen Arbeiten zur Nachhaltigkeit von Projekten im Kontext des Bund-Länder-Wettbewerbs „Aufstieg durch Bildung: offene Hochschulen“ (Maschwitz, Speck, Brinkmann, Johannsen & Von Fleischbein, 2019; Fautz, Speck, Brinkmann & Bök, 2020) wird der von Stockmann (1992; 1996) entwickelte „innovationsorientierte Nachhaltigkeitstyp“ näher untersucht. Dieses innovative Nachhaltigkeitsverständnis ist kompatibel mit Ergebnissen der Entrepreneurship-Forschung. Es werden Verbindungen zu einem nachhaltig-unternehmerischen Verständnis sowie agilen Projekt- und Organisationsformen hergestellt. Damit werden Innovation, Transformation und Agilität zu Bestandteilen des Nachhaltigkeitsbegriffs und ermöglichen eine integrative Auslegung für die Angebotsentwicklung in der wissenschaftlichen Weiterbildung. Abschließend werden anhand der drei Nachhaltigkeitskategorien (Effizienz, Suffizienz und Konsistenz) Vorschläge für die Anwendung in der wissenschaftlichen Weiterbildung vorgebracht und weitere Forschungsdesiderate herausgestellt

    Alter schafft Wissen. Forschendes Lernen in der wissenschaftlichen Weiterbildung Älterer: Beitrag der Universitäten zu Köln, Münster und Ulm

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    Das Forschende Lernen hat sich als ein aktivierender Ansatz der Erwachsenenbildung im Rahmen der wissenschaftlichen Weiterbildung Älterer an verschiedenen Universitäten im Kontext des Senior*innenstudiums  etabliert. In diesem Beitrag werden an Hand des Zyklus des Forschenden Lernens die Arbeitsweisen der Gruppen Forschenden Lernens an den drei Universitäten Köln, Münster und Ulm in ihren Gemeinsamkeiten und Unterschieden dargestellt. Es wird aufgezeigt, wie Forschendes Lernen einen reziproken Brückenschlag zwischen Gesellschaft und Wissenschaft ermöglicht und als ein Teil des Senior*innenstudiums zur Öffnung der Universitäten gegenüber der Gesellschaft beitragen kann

    Weiterbildung an Hochschulen: Zwischen Disziplin, Bildungspraxis und Profession

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    Weiterbildung ist ein integraler Bestandteil der Hochschulbildung und die Wissenschaft ist ihr Medium. Wie aber ließe sich die „wissenschaftliche Weiterbildung“ selbst disziplinär verorten? Ist sie überhaupt eine wissenschaftliche Disziplin, die das Wissenschaftssystem mit einer eigenen Fach-Community, originären Wissensbeständen und Methodologien bereichert? Oder ist sie eine Bildungspraxis, die spezifische Zielgruppen hochschuldidaktisch in den Blick nimmt und die einer spezifischen Profession bedarf? In dem Beitrag werden die Spannungsfelder diskutiert, in denen sich die wissenschaftliche Weiterbildung an Hochschulen wiederfindet. Ausgehend von der Nähe und Distanz der wissenschaftlichen Weiterbildung zur Erwachsenenbildung wird dem Eindruck entgegengetreten, dass die Erwachsenenbildung gleichsam die Mutterdisziplin der Weiterbildung an Hochschulen sei. Letztlich wird für eine transdisziplinäre Verortung der wissenschaftlichen Weiterbildung geworben, die anstatt einer eindeutigen Zuordnung zu Disziplin, Bildungspraxis oder Profession, als Resonanzraum für weitere Debatten dienen kann

    Motive, Auswirkungen und Bilanzierung im nachberuflichen Studium

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    In Zeiten tiefgreifender gesellschaftlicher Transformationen gewinnt das Lebenslange bzw. Lebensbegleitende Lernen zur Sicherung von Orientierung und Teilhabe zunehmend an Bedeutung. Hierbei spielen auch die Angebote der Hochschulen im Rahmen eines Gast- bzw. Seniorenstudiums eine immer stärkere Rolle, ermöglichen diese doch einem breiten Adressat*innenkreis, zumeist ohne formale Bildungsvoraussetzungen, den Zugang zu wissenschaftlichen Themen und Diskursen. Im vorliegenden Beitrag wird der Frage nachgegangen, welche Erwartungen mit der Teilnahme an nachberuflicher wissenschaftlicher Weiterbildung verbunden sind und inwieweit diese durch die Partizipation an dem Bildungsangebot eingelöst werden. Neben den Teilnahmemotiven und Auswirkungen stehen somit die intraindividuellen Bilanzierungen und personen- und teilnahmebezogenen Einflussfaktoren im Mittelpunkt. Als Datengrundlage dient eine Befragung der Teilnehmenden des #Progr# der #Uni# aus dem Sommersemester 2019. Abschließend werden die Relevanz und praktischen Implikationen diskutiert

    Bilder von Universität und deren Relevanz für die wissenschaftliche Weiterbildung

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    Hochschulen sind immer mehr gefordert als eigenständige Anbieterinnen auf dem offenen Weiterbildungsmarkt zu agieren. Wenngleich in den letzten Jahren ein leichter Anstieg zu verzeichnen ist, machen Angebote wissenschaftlicher Weiterbildung jedoch noch immer einen nur geringen Marktanteil aus. Eine Vielzahl an Publikationen hat sich ursachenforschend mit dieser Divergenz zwischen politisch forciertem Anspruch und marktwirtschaftlicher Realität auseinandergesetzt. Aus Sicht der Autor*innen spielt insbesondere die Sicht von Adressat*innen auf wissenschaftliche Weiterbildung und Universität zu einem Zeitpunkt vor der ersten Kontaktaufnahme eine entscheidende Rolle. Dementsprechend untersucht der vorliegende Beitrag bei organisationalen Adressat*innen vorherrschende Bilder von Universität und fragt nach deren Relevanz für die wissenschaftliche Weiterbildung. In der explorativen Studie wurden insgesamt elf Expert*inneninterviews durchgeführt, anhand derer induktiv Bilder über Universität herausgearbeitet werden. Universität wird darin zugleich als renommierte, wie distanzierte Institution beschrieben. Die Aussagen der Befragten zeigen auch, dass die Universität nicht als Anbieterin wissenschaftlicher Weiterbildung wahrgenommen wird

    Stichwort: Programmplanung in der wissenschaftlichen Weiterbildung

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    Sonderweg oder Königsweg: Ein akteurs- und prozessorientiertes Modell für die Entwicklung weiterbildender Studiengänge

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    Der Beitrag stellt ein idealtypisches Modell für die Entwicklung weiterbildender Studiengänge vor, das relevante Akteur*innen und zentrale Aufgabenbereiche in Form einer Prozessmatrix darstellt. Dabei wird u.a. an das Modell von Hanft (2014) angeschlossen und durch zentrale Erkenntnisse aus der Umsetzungspraxis ausgewählter Projekte im Rahmen des Bund-Länder-Wettbewerbs „Aufstieg durch Bildung: offene Hochschulen“ erweitert. Hierfür gehen die Autor*innen auf den Stand der Modellbildung und Forschung ein und führen die Ergebnisse in einem Bezugsrahmen für die anschließende Modellableitung zusammen. Die entwickelte Prozessmatrix wird grafisch dargestellt, hinsichtlich ihrer Struktur, der zentralen Rollen bzw. Akteur*innen und Prozessschritte erläutert sowie als idealtypisches Prozessmodell diskutiert. Abschließend werden ausgewählte Nutzungs- und Forschungsperspektiven aufgezeigt und weiterführende Überlegungen zur Bedeutung von weiterbildenden Studiengängen im Kontext der Hochschulentwicklung skizziert

    Senior*innenstudium digital – Herausforderungen und neue Perspektiven

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    Die Umsetzung der Digitalisierung in den Bildungseinrichtungen hat, spätestens seit Beginn der Corona-Pandemie, einen ungeahnten Schub erlebt. Dies betrifft alle Bereiche des Bildungswesens, so auch die wissenschaftliche Weiterbildung Älterer an Universitäten und Hochschulen. Wurden hier vor Beginn des Sommersemesters 2020 maximal in kleinem Umfang Onlineveranstaltungen angeboten, so sind diese digitalen Veranstaltungen in Pandemiezeiten die einzige Möglichkeit, Lehrangebote zu realisieren. Der vorliegende Artikel stellt unter diesen Voraussetzungen die Situation der nachberuflichen wissenschaftlichen Weiterbildung an den Universitäten in Frankfurt am Main, Hamburg, Mainz und München dar und zeigt anhand ausgewählter Beispiele, welche (ungeahnten) Chancen sich für die Bildung Älterer an Hochschulen durch die Digitalisierung ergeben

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