Zeitschrift Hochschule und Weiterbildung (ZHWB - Universität Bielefeld)
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Über den Umgang mit ungewissen Zukünften: Kollaborative Entwicklung von digitalen Weiterbildungsangeboten
Für die Fort- und Weiterbildungsplattform NELE – Campus Neue Lernkultur, die Lehrer:innen und pädagogisch Tätige im Ökosystem Schule adressiert, entwickelt ein interdisziplinäres Team der FernUniversität in Hagen zwei Weiterbildungsangebote zum Themenfeld Zukunftskompetenzen. Der Beitrag schildert den Entwicklungsprozess dieser Angebote als ko-kreativen und kollaborativen Prozess. Unter Einbezug der Mitglieder eines interdisziplinären Projektkonsortiums erfolgte in mehreren iterativen Zyklen die Entwicklung einer zukunftsorientierten didaktischen Gestaltung dieser Angebote. Im vorliegenden Beitrag nähern wir uns in einem ersten Schritt dem Thema Zukunftsorientierung theoretisch an und verorten uns darin. Daran anschließend skizzieren wir die thematische Ausgestaltung von Angeboten zu Zukunftskompetenzen, bevor wir nachzeichnen, wie sich zukunftsorientierte und partizipative Entwicklungsprozesse in einer konkreten Praxis ausgestalten lassen. Abschließend wird dargelegt, welche Schlüsse sich daraus für eine partizipative zukunftsorientierte Angebotsentwicklung in der wissenschaftlichen Weiterbildung ziehen lassen
Wissenschaftliche Weiterbildung und Strukturwandel: Bericht zur 11. Forschungswerkstatt wissenschaftliche Weiterbildung der AG Forschung in der DGWF. 21. bis 22. März 2024 an der Hochschule Zittau/Görlitz
Die hochschulische Weiterbildungsregion: Über die Genese und den Nutzen eines Modells bildungsregionaler Gestaltungselemente für Weiterbildungsforschung und -planung
Der Beitrag stellt eine theoretisch fundierte und an der Empirie wissenschaftlicher Weiterbildung orientierte Konzeption von hochschulischen Weiterbildungsregionen vor. Mit dem Fokus auf Erwachsenenbildung diskutiert er die Regionalisierung von Bildung interdisziplinär, was die Ebenen des Bildungssystems ebenso berührt, wie die Interaktion von hochschulischen Bildungsinstitutionen mit ihrer räumlichen Umwelt, bzw. regionalen Bedingungen, die Angebot und Nachfrage regionaler Weiterbildungsteilnahme beeinflussen. Ziel ist die Herausarbeitung eines Modells von Gestaltungselementen hochschulischer Weiterbildungsregionen. Die Modellherleitung nähert sich der Verbindung aus Bildung und Region einerseits über theoretische Implikationen der Regionenkonstruktion und andererseits orientiert an Beispielen aus der Praxis der Bildungssteuerung. Unterlegt mit Ergebnissen einer Falluntersuchung im Einzugsgebiet des Distance and Independent Studies Center der Technischen Universität Kaiserslautern liefert der Beitrag für Forschung und Bildungssteuerung verwertbare Erkenntnisse zum Aufbau und der Analyse von Bildungsregionen
Die Hochschulwahl in der wissenschaftlichen Weiterbildung : Ein Scoping Review
Das Wissen um die Hochschulwahl von angehenden Studierenden bietet wichtige Ansatzpunkte sowohl zur zielgerichteten Adressierung der Zielgruppe als auch zur Profilbildung der Hochschulen im Wettbewerb um (potenzielle) Studierende. Dies ist insbesondere für die wissenschaftliche Weiterbildung von Relevanz, wobei die Hochschulwahlforschung in diesem spezifischen Bereich noch ein Desiderat zu sein scheint. Diesem Forschungsdesiderat widmet sich der vorliegende Artikel anhand eines Scoping Review mit dem Ziel, einen Überblick über die Forschung zur Hochschulwahl in der wissenschaftlichen Weiterbildung in Deutschland zu geben und verfügbare Evidenzen in der Forschungsliteratur zu sammeln. Es zeigen sich Evidenzen in der Hochschulwahlforschung in Online- bzw. Fernstudienformaten sowie von erwachsenen bzw. postgradual Studierenden, die eine einfache Übertragbarkeit von Erkenntnissen aus herkömmlichen Hochschulwahlforschungen auf die wissenschaftliche Weiterbildung nicht möglich erscheinen lassen und weitere Forschungsbedarfe verdeutlichen
Die Rolle der Hochschulweiterbildung in regionalen Transformationsprozessen: Anmerkungen zu einem Forschungsdesiderat
Im vorliegenden Beitrag wird eruiert, welche theoretisch-konzeptionellen und empirischen Anknüpfungsmöglichkeiten sich heute zur Erforschung der Rolle der Hochschulweiterbildung in regionalen Transformationsprozessen abzeichnen. Dazu werden ausgewählte etablierte und breit rezipierte nationale wie auch internationale Diskurse mit verschiedenen Schwerpunktsetzungen skizziert, die sich mit der Bedeutung der Hochschulen in der und für die Region befassen. Unter Berücksichtigung von neueren und aktuellen Arbeiten zur Hochschulweiterbildung werden mögliche Weiterführungen sowie offene Fragen hinsichtlich der Rolle der Hochschulwei- terbildung angesprochen
Akademische Kultur im Wandel: Kompetenzfördernde Online- & Hybridlehre an der Leuphana
Kompetenzanforderungen an zukünftige Absolvent*innen von Hochschulen verändern sich ebenso wie die akademische Kultur, die sich durch die Pandemie neu finden muss. In der Professional School der Leuphana Universität Lüneburg beschäftigen sich zwei Digitalisierungsprojekte mit den Anforderungen der VUKA-Welt sowie deren Implementierung in die digitalisierte Lehre. Sie richten sich insbesondere an regional-verwurzelte, nicht-traditionelle Studierende und deren besondere Lernbedarfe, die sich im Zuge der Pandemie weiter ausdifferenziert haben und den akademischen Habitus vor neue Herausforderungen stellen. Diese Erfahrungen werden um Gestaltungspotenziale ergänzt und zur Verbesserung und Verstetigung der Online- und Hybridlehre im Weiterbildungsbereich herangezogen
Wissenschaftliche Weiterbildung für Menschen mit im Ausland erworbenen Hochschulabschlüssen: Ein erziehungswissenschaftlicher Zertifikatsstudiengang an der Universität Augsburg
Wissenschaftliche Weiterbildung als Format für Wissenstransfer
Das Aufgabenfeld von Hochschulen umfasst nicht nur Lehre und Forschung, sie sollen auch zur Problemlösung gesellschaftlicher Herausforderungen beitragen. Wissenschaftliche Weiterbildung wird dabei als Format zum Wissenstransfer zwischen Hochschule und Gesellschaft angewendet. Nun stellt sich die Frage, wie dieses Transferformat „wissenschaftliche Weiterbildung“ gestaltet werden kann, damit es gelingt? Der Beitrag behandelt diese Fragestellung, indem er zunächst die Faktoren aufzeigt, die einen Wissenstransfer grundsätzlich beeinflussen. Damit die Einflussfaktoren zu Erfolgsfaktoren des Transferformats der wissenschaftlichen Weiterbildung werden können, erfolgt darauf die Adaption bereits bekannter Gelingensbedingungen aus der transformativen Forschung auf die wissenschaftliche Weiterbildung. Aus der Zusammenführung der Einflussfaktoren und der Gelingensbedingungen ergeben sich Empfehlungen für das Transferformat der wissenschaftlichen Weiterbildung
Der Weg zu wissenschaftlicher Weiterbildung an einer grundlagenorientierten Forschungsuniversität: Überlegungen am Beispiel der Georg-August-Universität Göttingen
Wissenschaftliche Weiterbildung ist eine Aufgabe der Hochschulen und Universitäten, sie hat jedoch einen Sonderstatus, da sie anders als das grundständige Studium nicht öffentlich gefördert wird, sondern sich aus Studiengebühren selbst tragen muss. Die Einstufung als nachrangig trifft möglicherweise in besonderem Maße auf forschungsstarke Universitäten zu. Da es hier jedoch größere Unterschiede gibt, ist genauerer Blick auf die jeweilige Universität erforderlich. Die folgende Fallstudie bezieht sich auf die Georg-August-Universität Göttingen. Das Ziel des Beitrages ist es, am Beispiel der (grundlagen-)forschungsorientierten Universität Göttingen die besonderen Herausforderungen darzulegen, die für das Angebot von Weiterbildung an diesem Hochschultyp bestehen. Zunächst wird ein Überblick über die Voraussetzungen an der Universität Göttingen gegeben. Dann wird die Frage aufgeworfen, welche Organisationsform für Weiterbildung unter diesen Bedingungen sinnvoll ist und welche Positionierung der Weiterbildung in der Gesamtorganisation vorstellbar ist. Zuletzt werden Vorstellungen entwickelt, wie ein organisatorischer Wandel zur Förderung von wissenschaftlicher Weiterbildung eingeleitet werden kann