Zeitschrift Hochschule und Weiterbildung (ZHWB - Universität Bielefeld)
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Zufriedenheit von Studierenden mit der Studienberatung und ihr Einfluss auf die Aufnahme eines Studiums
Die lebenslange Lernbegleitung von Berufstätigen wird für Bildungseinrichtungen zunehmend ein wichtiges Arbeitsfeld. Die Gestaltung der Studienberatung für diese Zielgruppe, die Zufriedenheit der Studierenden mit der erhaltenen Beratung sowie der Einfluss der Beratung auf die Einschreibeentscheidung sind vor einem weiterbildenden Studium zentrale Servicebereiche, die in diesem Beitrag untersucht werden. Ziel der vorliegenden Studie ist es zu ergründen, durch welche Beratungskonzepte sich die Studienaufnahme fördern lässt. Dazu werden Ergebnisse aus der genannten Erhebung sowie aus der bestehenden Weiterbildungsforschung mit wirtschaftswissenschaftlichen und wirtschaftspsychologischen Erkenntnissen zur Servicequalität, Kundenzufriedenheit und Kundenbindung interdisziplinär verknüpft (C/D-Paradigma, Kano-Modell, FRAP, Tri:M Grid)
Alexandra Jürgens (2017). Determinanten des Studienerfolgs. Nichttraditionell Studierende in ingenieurwissenschaftlichen Studiengängen. Bielefeld: W. Bertelsmann Verlag.
„Beratung im Kontext des Lebenslangen Lernens: Konzepte, Organisation, Politik, Spannungsfelder“ Bericht zur Jahrestagung der Sektion Erwachsenenbildung der DGfE. 27. bis 29. September 2017 in Heidelberg
„Zukunftsperspektiven der Hochschulweiterbildung: Nachhaltigkeit, Digitalisierung und gesellschaftlicher Auftrag“ Bericht zur Jahrestagung der DGWF. 13. bis 15. September 2017 in Magdeburg
Freie Bildungsmaterialien in der wissenschaftlichen Weiterbildung. Herausforderungen und Chancen von OER
Der Einsatz von Open Educational Resources (OER) im deutschen Bildungssystem wird mit zunehmender Tendenz diskutiert (s. KMK 2015; HRK 2016). Im Hochschulsystem gibt es bisher jedoch kaum breitenwirksame Erfahrungen mit frei zugänglichen bzw. frei lizenzierten Lehr-/ Lernmaterialien. Insbesondere in den Auseinandersetzungen zur wissenschaftlichen Weiterbildung ist der Einsatz von OER bisher selten im Fokus (vgl. Blees et al. 2015). Gleichwohl gibt es in diesem Sektor spezielle Gelingensbedingungen und strategierelevante Optionen bei der Einbindung von OER. Der Artikel setzt sich mit den grundlegenden Aspekten auseinander, die bei der Implementierung von OER in der wissenschaftlichen Weiterbildung und in dazugehörigen Fernstudienszenarien von Bedeutung sind. Es werden – u.a. flankiert durch Ergebnisse einer Befragung von Akteuren – Chancen und Herausforderungen in Bezug auf OER aufgezeigt und diskutiert.
Projektbezogene Forschung und Entwicklung in der wissenschaftlichen Weiterbildung als Steuerungsimpuls hochschulinterner Veränderungsprozesse
Durch projektbezogene Forschungs- und Entwicklungsvorhaben wird die hochschulinterne Auseinandersetzung mit dem Bereich der wissenschaftlichen Weiterbildung auf verschiedenen Funktions- und Organisationsebenen gefördert. Hierdurch ergeben sich nicht selten Veränderungsnotwendigkeiten innerhalb der Hochschulorganisation, die vor Projektbeginn nicht im Fokus lagen und erst im Prozess an Relevanz gewinnen. In dem vorliegenden Beitrag wird beispielhaft aufgezeigt, wie Veränderungsprozesse innerhalb von Hochschulen durch das Zusammenwirken von Forschung und (Angebots-)Entwicklung initiiert und von innen heraus intensiviert werden können
Wolfgang Seitter/Michael Schemmann/Ulrich Vossebein (Hrsg.) (2015): Zielgruppen in der wissenschaftlichen Weiterbildung. Empirische Studien zu Bedarf, Potenzial und Akzeptanz.
Zeitliche Vereinbarkeitspraktiken von Weiterbildungsteilnehmenden
Der Artikel analysiert zeitliche Vereinbarkeitspraktiken von Weiterbildungsteilnehmenden im Spannungsverhältnis individueller, beruflicher sowie sozialer Anforderungen. Hierfür werden bereits existierende Befunde aus der Zeit- und Vereinbarkeitsforschung mit ausgewähltem Material einer durchgeführten qualitativen Zeitvereinbarkeitsstudie verglichen. Es werden drei Interviews mit Teilnehmenden eines wissenschaftlichen Weiterbildungsangebotes analysiert, um aufzuzeigen, wie es nicht-traditionellen Zielgruppen gelingt, Weiterbildung als einen neuen Bereich in ihr Leben zu integrieren, welche Faktoren sich auf die zeitliche Vereinbarkeit auswirken und nicht zuletzt welche individuellen Bewältigungsstrategien angewendet werden. Ziel des Artikels ist es, bereits existierende wissenschaftliche Befunde über die Zeitvereinbarkeit von Weiterbildungsteilnehmenden auf den Hochschulbereich zu übertragen und anhand konkreter Beispiele weiter zu differenzieren