Zeitschrift Hochschule und Weiterbildung (ZHWB - Universität Bielefeld)
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„Biografie – Lebenslauf – Generation“ Jahrestagung der Sektion Erwachsenenbildung der DGfE. 28. bis 30. September 2016 in Tübingen
„…die bringen so viel mit“ Wie Lehrende Studierende in der wissenschaftlichen Weiterbildung wahrnehmen und ihre Lehrstrategien davon ableiten
Dieser Artikel beschäftigt sich mit der Frage, welche Strategien Lehrende haben, um Lehren und Lernen in der wissenschaftlichen Weiterbildung zu gestalten. Zu diesem Zweck werden Analyseergebnisse von Interviews mit Lehrenden in der wissenschaftlichen Weiterbildung zu ihren Rollen und Lehrstrategien sowie zu ihrer Wahrnehmung von Studierenden vorgestellt. Ferner wird die wechselseitige Beziehung zwischen dem Bild von Studierenden, den Lehrstrategien und der Gestaltung eines offenen Lernklimas diskutiert
Werden die „Open Universities“ Opfer ihres eigenen Erfolgs? Bericht zur Jahrestagung der „European Association of Distance Teaching Universities“ (EADTU). 25. bis 27. Oktober 2017 in der Open University UK in Milton Keynes
Olaf Hartung & Marguerite Rumpf (Hrsg.). (2015). Lehrkompetenz in der wissenschaftlichen Weiterbildung. Konzepte, Forschungsansätze und Anwendungen.
Lateinamerikanische Zukunftskonferenz zur wissenschaftlichen Weiterbildung. Bericht zur Tagung „Proyectando la Educación Continua Universitaria“. 04. - 07. Oktober 2016 in Santiago de Chile
Forschungsergebnisse auf den Punkt gebracht. Bericht zum 5. Forschungsforum wissenschaftliche Weiterbildung der DGWF AG Forschung. 05. - 06. Mai 2017 an der Universität Bielefeld
Weiterbildungsbedarfe zum Diversity Management mit Design Thinking definieren
Der Bedarf an Weiterbildungen zum Diversity Management wird durch Studien belegt. Um ihn für die im Rahmen des Projekts „Vielfalt als Chance“ geplante Weiterbildung zu definieren, wurde eine Marktanalyse bestehender Angebote durchgeführt und mit einer Analyse zu Potenzialen von Diversity Management aus explorativen Primärdatenerhebungen verknüpft, die marktrelevante Informationen zu möglichen Zielgruppen, Inhalten und Strukturen der geplanten Weiterbildung ermitteln konnte. Dabei ist in einem Co-Creation-Workshop mit Methoden des Design Thinkings eine kooperative Angebotsentwicklung mit externen Partner_innen durchgeführt worden, womit sichergestellt werden soll, dass sich die geplante Weiterbildung an der Nachfrage orientiert. Der Bericht stellt die Bedarfsanalyse und ihre Ergebnisse vor, wonach statt des ursprünglich geplanten Weiterbildungsmasters zum Diversity Management von den ins Auge gefassten Kund_innen Kontaktstudien zu Prozessgestaltung unter Bedingungen von Komplexität, Unsicherheit und Vielfalt bevorzugt würden, die bei Interesse zu einem DAS oder CAS kumulierbar sind
Lernereigenschaften von Präsenz- und Fernstudierenden und deren Bedeutung für den Lernerfolg. Eine empirische Vergleichsstudie
In dieser Studie wurden N=123 Präsenz- und Fernstudierende auf Basis des Modells erfolgsrelevanter individueller Lernvoraussetzungen (INVO) von Hasselhorn und Gold (2013) bezüglich Motivation, akademischem Selbstkonzept, Volition und Lernstrategien mittels Online-Fragebogen befragt. Untersucht wurde, ob sich Präsenz- und Fernstudierende hinsichtlich dieser Lernereigenschaften unterscheiden, welche Zusammenhänge zwischen Lernereigenschaften und Lernerfolg bestehen und ob sich diese zwischen den Gruppen unterscheiden. Die Studierenden unterscheiden sich im individuellen Selbstkonzept und dem Lernstrategiegebrauch. Zusammenhänge zwischen Selbstkonzept, Motivation, Lernstrategien und Lernerfolg sowie Zusammenhangsunterschiede zwischen den Gruppen wurden bestätigt. Implikationen zur Entwicklung von universitären Weiterbildungsangeboten werden diskutiert
Nicht-traditionelle Studierende in internationaler Perspektive. Eine vergleichende Untersuchung
Der Begriff der „nicht-traditionellen Studierenden“ spielt in Deutschland in der Debatte über eine größere Durchlässigkeit zwischen beruflicher und akademischer Bildung und die Öffnung der Hochschulen für Berufstätige eine zentrale Rolle. Gleichwohl ist er kontrovers und streckenweise diffus. Da dieser Begriff aus dem englischsprachigen Raum und aus der international-vergleichenden Hochschulforschung kommt, sollen in diesem Beitrag ausgewählte Länderstudien vorgestellt werden, die mit diesem Begriff arbeiten. Dabei zeigt sich nicht nur die Heterogenität des Begriffes, sondern auch die damit verbundene Unterschiedlichkeit von empirischen Befunden. Da das Verständnis von nicht-traditionellen Studierenden immer an die nationalen Bildungssystemstrukturen rückgebunden ist, schlägt der Beitrag für Deutschland eine strukturbasierte Definition von nicht-traditionellen Studierenden vor, der seinen Ausgangspunkt in der für Deutschland charakteristischen Segmentierung zwischen beruflicher und akademischer Bildung findet
Lernanlässe und Nutzenaspekte von wissenschaftlicher Weiterbildung. Eine explorative Analyse
Im Rahmen einer Masterarbeit wurde der Nutzen von wissenschaftlicher Weiterbildung an der Alice Salomon Hochschule untersucht. Forschungsgegenstand waren die Zertifikatskurse des Zentrums für Weiterbildung, welche im Zeitraum von 2009 bis 2015 abgeschlossen wurden. Die zentralen Fragestellungen lauteten: a) Welche Ziele wurden von den ehemaligen Teilnehmer_innen (retrospektiv) mit ihrer Partizipation an den Zertifikatskursen verbunden? b) Welche Nutzenaspekte ergaben sich hieraus aus subjektiver Perspektive der Teilnehmer_innen? c) Welche Faktoren üben Einfluss auf die Bewertung der Ziele bzw. des Nutzens aus? Das Mixed Method Design umfasste zum einen vier problemzentrierte Interviews mit ehemaligen Teilnehmer_innen und zum anderen eine quantitativ angelegte Online-Befragung aller Personen, welche im angegebenen Zeitraum erfolgreich einen Zertifikatskurs abgeschlossen haben. Bis dato liegen für diesen speziellen Forschungsbereich nahezu keine umfangreichen Studien vor, auch fällt die empirische Erkenntnisdichte bezüglich des Nutzens von Weiterbildung allgemein eher gering aus bzw. beschränkt sich auf eine eher instrumentelle Auslegung des Nutzens. Mit der Masterarbeit wurde ein empirischer Beitrag zu diesem Thema angestrebt. Ein zentrales Ergebnis dieser Arbeit ist die herausgestellte Funktion der wissenschaftlichen Weiterbildung als Professionalisierungsinstanz von Berufspraktiker_innen der sozialen Bereiche. Im Kontext der bedingenden Arbeitsmarktstrukturen mündete die Partizipation an wissenschaftlicher Weiterbildung hingegen deutlich seltener in einen beruflichen Aufstieg oder in eine monetäre Verbesserung für die ehemaligen Teilnehmer_innen