Zeitschrift Hochschule und Weiterbildung (ZHWB - Universität Bielefeld)
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Die Ableitung von Management- und Führungskompetenzen für das digitale Zeitalter
Die Digitalisierung der Wirtschaft stellt Führungskräfte und die Managementweiterbildung vor neue Herausforderungen. Um Nachwuchsführungskräfte in der professionellen Weiterbildung auf diese Herausforderungen vorzubereiten, werden in diesem Beitrag entsprechende Kompetenzen abgeleitet: Aufbauend auf etablierten sowie modernen Erkenntnissen der Managementforschung werden relevante Kompetenzbereiche definiert. Ergänzt werden Inhalte aus der aktuellen Diskussion um die so genannte Digitale Führung. Zudem werden die Perspektive von Arbeitgeber_innen sowie Ergebnisse aus der Forschung zur Beschäftigungsfähigkeit integriert. Diese theoretischen Erkenntnisse werden abschließend durch Expert_inneninterviews mit Personalentscheider_innen aus der Berliner Digitalszene validiert. Im Ausblick dienen diese Kompetenzen als Rahmen für die Entwicklung von Weiterbildungsprogrammen für Nachwuchsführungskräfte an der Berlin Professional School
Heinrich Diekmann & Holger Zinn (2017). Geschichte des Fernunterrichts. Bielefeld: W. Bertelsmann Verlag.
„Partnerships for a Digital Future. Strategic Role of Professional Higher Education in Society”: Bericht zur 28th Annual Conference of EURASHE (European Association of Institutions in Higher Education) 19. bis 20. April 2018 in Tallinn
Zielgruppen wissenschaftlicher Weiterbildung. Eine empirische Analyse auf Basis von Studierendendaten
Zu Zielgruppen wissenschaftlicher Weiterbildung werden u.a. Personen gezählt, die einer Berufstätigkeit nachgehen, die Familienpflichten haben oder arbeitslose Akademiker sind. Diese Typisierungen spiegelt die mögliche Vielfalt von Studierenden nur bedingt wider. So können auf Basis der Beschreibung kaum Rückschlüsse für eine Angebotsentwicklung gewonnen werden, die den zukünftigen Anforderungen und Bedürfnissen der Zielgruppen gerecht werden. Das Projekt E B hat es sich zur Aufgabe gemacht, wissenschaftliche Weiterbildungsangebote auf Basis von Daten evidenzbasiert zu entwickeln. Zu den Zielgruppenanalysen zählt u.a. eine Studierendenbefragung, deren Ergebnisse Gegenstand des vorliegenden Beitrages sind. Konkret wird die Zusammensetzung der Fernstudierenden der TU Kaiserslautern analysiert sowie deren Bewertung des Studiums dargestellt. Übergeordnetes Projektziel ist es, auf Basis unterschiedlicher Datenquellen Aussagen für eine bedarfs- und nachfrageorientierte Gestaltung von Studienangeboten zu treffen
Alumni von Hochschulen als heterogene Zielgruppe akademischer Weiterbildung
Alumni sind eine bedeutende Zielgruppe der Hochschulen für ihre Weiterbildungsangebote. Ein Großteil der Alumni bleibt nach dem Studium in der Hochschulregion wohnhaft, oder nimmt im näheren Umfeld der Hochschule eine Erwerbstätigkeit auf. Zudem besteht aufgrund ihres Studiums eine gewisse Verbindung zwischen Alumni und Hochschule. Die Gruppe ‚Hochschulalumni‘ ist jedoch keinesfalls homogen. Der vorliegende Beitrag zeigt anhand einer Befragung der Alumni der Hochschule Niederrhein, dass mit der Heterogenität dieser Gruppe unterschiedliche Bedarfslagen einhergehen. Möchte eine Hochschule bei der Vermarktung ihrer Angebote möglichst viele Alumni gemäß ihrer spezifischen Interessen ansprechen, lohnt sich daher eine Segmentierung der Zielgruppe. In der Gestaltung der Angebote sowie in deren Kommunikation gilt es diese differenzierten Interessen zu berücksichtigen. Hierfür leitet der vorliegende Beitrag Empfehlungen ab
„Fernstudium im digitalen Zeitalter – ein Bildungsformat im Wandel“ Bericht zur Frühjahrstagung der Arbeitsgemeinschaft Fernstudium an Hochschulen (AG-F). 29. und 30. Juni 2017 in Berlin
Sabine Schmidt-Lauff/Heide von Felden/Henning Pätzold (Hrsg.) (2015): Transitionen in der Erwachsenenbildung. Gesellschaftliche, institutionelle und individuelle Übergänge.
„Die Vielfalt der Lifelong Learners – Herausforderungen für die Weiterbildung an Hochschulen“ Jahrestagung der DGWF in Kooperation mit AUCEN. 14. bis 16. September 2016 in Wien
Theorie-Praxis-Vernetzung und Kompetenzentwicklung in dualen Studiengängen
Das duale Studium verbindet eine theoriebasierte Wissensvermittlung mit dem Auf- und Ausbau praxisbasierter Erfahrungen in Betrieben und wird sowohl in ausbildungs-/praxisintegrierenden als auch berufsintegrierenden Studienformaten angeboten. Ziel ist es, duale Studiengänge dahingehend zu analysieren, ob und inwiefern aus der Theorie-Praxis-Vernetzung ein erweiterter Beitrag zur Kompetenzentwicklung ableitbar ist. In besonderem Fokus steht dabei, die Wissenschaftlichkeit in diesen eher als praxisnah wahrgenommenen Studiengangsformen herauszuarbeiten. Grundlage hierzu ist ein Kompetenzmodell für duale Studiengänge, das auf einem potenziellen Spannungsfeld zwischen der Kompetenz zum wissenschaftlichen Denken und Handeln und den instrumentalen Kompetenzen als Erklärungsansatz fußt. Erste Erfahrungen in der Anwendung des Modellansatzes werden anhand empirischer Ergebnisse reflektiert.
Arbeitslose Ingenieur_innen. Weiterbildung als Chance zur Integration in den Arbeitsmarkt
Im Rahmen des Projektes „OTH mind: modulares innovatives Netzwerk für Durchlässigkeit“ wurde das Phänomen „Arbeitslosigkeit bei Ingenieur_innen“ durch zwei qualitative und eine quantitative Befragung untersucht. Die Erhebung sowie deskriptive Auswertungen stellen u.a. das Klientel „Arbeitslose Ingenieur_innen“, Gründe von Arbeitslosigkeit, Anforderung der Unternehmen sowie die Relevanz von Weiterbildung bei arbeitslosen Ingenieur_innen dar. Dabei ist festzustellen, dass die Gründe für Arbeitslosigkeit nicht durch mangelnde Qualifikation bedingt sind. Vielmehr sind strukturelle Gründe, z.B. persönliche Lebensumstände, dafür verantwortlich. Weiterbildung, vor allem im technischen Bereich, scheint kein probates Mittel zur Re-Integration arbeitsloser Ingenieur_innen in das Berufsleben