Zeitschrift Hochschule und Weiterbildung (ZHWB - Universität Bielefeld)
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    374 research outputs found

    Stichwort: Strukturen wissenschaftlicher Weiterbildung

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    Von Fernstudium zu Distance Learning, Digitalisierung und Didaktik: Eine programmatische und strukturelle Transformation in der DGWF

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    In der Deutschen Gesellschaft für Wissenschaftliche Weiterbildung und Fernstudium (DGWF) e. V. haben sich Institutionen und Akteure organisiert, die in Universitäten, Hochschulen und Hochschulverbünden getragene Weiterbildung und Fernstudienangebote verantworten. In ihrem Selbstverständnis fokussiert die DGWF zum einen die Förderung, Koordinierung und Repräsentation der wissenschaftlichen Weiterbildung und des Fernstudiums. Zum anderen versteht sie sich auch als wissenschaftliche Fachgesellschaft, die durch Forschung in dieser Domäne zur Systematisierung und Akkumulation von Wissen beiträgt. Des Weiteren nimmt die DGWF für sich in Anspruch, die hochschulpolitischen Diskurse und die Professionalisierung sowohl auf nationaler als auch auf internationaler Ebene mit zu gestalten (vgl. Homepage der DGWF, https://dgwf.net). Innerhalb der DGWF engagieren sich verschiedene Landesgruppen und Arbeitsgemeinschaften in spezifischen Themenfeldern und mit verschiedenen Interessensschwerpunkten: Die Arbeitsgemeinschaft der Einrichtungen für Weiterbildung an Hochschulen, die Arbeitsgemeinschaft für das Fernstudium an Hochschulen, die Bundesarbeitsgemeinschaft Wissenschaftliche Weiterbildung für Ältere, die Arbeitsgemeinschaft Forschung und die Arbeitsgemeinschaft Offene Hochschulen. Mit diesem Profil ist die DGWF eine maßgebliche Mitgestalterin der Strukturen wissenschaftlicher Weiterbildung auf Makroebene. Der Beitrag beschreibt die programmatische und strukturelle Transformation einer Akteursgruppe innerhalb der DGWF, die sich seit ihrer Gründung dem spezifischen Themenfeld des Fernstudiums gewidmet hat. Die Veränderungen sind nicht auf diese Gruppe beschränkt. Vielmehr wird an diesem Beispiel deutlich, an welchen inhaltlichen und organisationsbezogenen Stellen sich in der DGWF als Ganzes Transformationen abzeichnen

    Umsetzung des synchron hybriden Settings in der Weiterbildung: Erleben von sozialer Präsenz und Interaktion

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    Das synchron hybride Setting kombiniert gleichzeitig Präsenz- und Onlineunterricht. Für Weiterbildungsteilnehmende bietet es den Vorteil der Wahlfreiheit des Lernorts kombiniert mit der Möglichkeit zur synchronen Interaktion. Bei der Umsetzung des synchron hybriden Settings gibt es jedoch technisch wie auch didaktisch grosse Unterschiede in der Ausgestaltung, die Einfluss auf die soziale Präsenz der Teilnehmenden und die damit einhergehende Interaktion haben können. Daher wird anhand von Fallbeispielen untersucht, wie das synchron hybride Setting in der wissenschaftlichen Weiterbildung umgesetzt wird und wie dabei soziale Präsenz und Interaktion von den Teilnehmenden erlebt werden. Die Ergebnisse liefern zudem Hinweise, welche Aspekte neben der technischen Infrastruktur zusätzlich bei der Programmgestaltung in diesem Setting berücksichtigt werden sollten, und zeigen Ansatzpunkte für weitere Forschung auf

    Akteurkonstellationen im Mehrebenensystem wissenschaftlicher Weiterbildung: Entwurf eines empirisch fundierten Modellierungsansatzes unter Bezug auf Analysekonzepte der Educational Governance

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    Der Beitrag skizziert eine Modellierung von Akteurkonstellationen im Mehrebenensystem wissenschaftlicher Weiterbildung, die im Kontext einer explorativen Untersuchung konzipiert wurde. Intention dabei war es, näheren Aufschluss zu (impliziten) hochschulischen Selbstverständnissen und Prämissen in Bezug auf die Zielgruppe beruflich Vorqualifizierter bei kurzformatigen (ingenieur-)wissenschaftlichen Weiterbildungsangeboten zu gewinnen. Aufgrund besonderer regulatorischer Rahmenbedingungen erfordert die Konzeption solcher Angebote neben hochschulinternen Abstimmungen häufig auch eine Verständigung mit externen Stakeholdern. Dabei sind Hochschulen mit teils widersprüchlichen Anforderungen und Interessenlagen konfrontiert, sodass sich die Governance wissenschaftlicher Weiterbildung als ein Agieren vielfältiger hochschulinterner und -externer Akteure, teils auf unterschiedlichen Hierarchieebenen, charakterisieren lässt. Vorliegende Analysekonzepte der (Educational) Governance-Forschung erlauben jedoch nur eine je ausschnitthafte Strukturierung der hierzu gewonnenen Erkenntnisse. Gleichwohl bieten ihre Modellierungen von Akteurkonstellationen und Mehrebenensystemen wichtige Anknüpfungspunkte für das vorliegende Modell. Es kann daher gewissermaßen als deren Fusionierung verstanden werden, um der Komplexität hochschulischer Governance im Kontext (kurzformatiger) wissenschaftlicher Weiterbildung gerecht werden zu können.

    Extramurale Bildungsaktivitäten von Paul Menzer in der halleschen Volksbildung 1918/19: Beitrag zur Formierung der Volksbildung in Zeiten des Umbruchs

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    Im Beitrag wird sich der extramuralen Volksbildung in der Übergangszeit zwischen dem Wilhelminischen Kaiserreich und der Weimarer Republik gewidmet, exemplarisch veranschaulicht an der Volksbildung in Halle/Saale 1918/1919. In diesem Kontext wird das volksbildnerische Engagement des Professors für Pädagogik und Philosophie an der Universität Halle, Prof. Dr. Paul Menzer, besonders berücksichtigt. Insbesondere Menzers extramurale Bildungsaktivitäten in Halle/Saale in der Zeit zwischen 1918/1919 bei der Organisation und Durchführung der Kriegs- und Volksabende, der volkstümlichen Hochschulkurse sowie der Volkshochschule geben einen Einblicke in die Formierung des Volksbildungswesen in der Zwischenzeit 1918/19, sondern zugleich wird auf Grundlage empirischen Materials veranschaulicht, in welcher engen Beziehung die Universität Halle zur Volksbildung stand. Mit der im Beitrag vorgetragenen historischen Mikrostudie wird darüber hinaus sensibilisiert, das Augenmerk auf Zwischenzonen und Übergangszeiten bei sozial-politischen Umbrüchen zu richten, in denen – zumindest lässt sich das für die hallesche Volksbildung behaupten – eine rege und fruchtbare volksbildnerische Dynamik auszumachen ist

    Akademisierung der Praxisanleiter:innenweiterbildung in Gesundheitsfachberufen: Ein hochschulisches Weiterbildungskonzept

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    Vor dem Hintergrund der zunehmenden Akademisierung in den Gesundheitsfachberufen sowie den damit einhergehenden Veränderungen entsprechender gesetzlicher Grundlagen ist von einem steigenden Bedarf an hochschulisch ausgebildeten Praxisanleitungen auszugehen. Dabei sind Praxisanleitende als Personen zu verstehen, welche Lernende in den Gesundheitsfachberufen (z. B. in der Pflege oder im Hebammenwesen) während ihrer praktischen Ausbildung anleiten und begleiten. Einen Unterschied zwischen der Praxisanleitung von Auszubildenden und Studierenden gibt es bisher nicht, obwohl Erstere auf Kompetenzniveau 4 und Zweitere auf Kompetenzniveau 6 im Deutschen Qualifikationsrahmen (DQR) mit durchaus unterschiedlichen Handlungs- und Reflexionsanforderungen ausgebildet werden. Wie die praktische Anleitung vor dem Hintergrund dieser verschiedenen Kompetenzniveaus gestaltet wird, wird nicht berücksichtigt, da eine Qualifikation von Praxisanleitenden auf akademischem Niveau kaum Einzug in die hochschulische Weiterbildungslandschaft gehalten hat. Somit fühlte sich eine Projektgruppe der FH Münster dazu aufgefordert, sich mit der zentralen Frage notwendiger Kompetenzen akademisierter Praxisanleitungen auseinanderzusetzen und konzipierte entsprechend eine Praxisanleiter:innen-Weiterbildung als Hochschulzertifikatskurs für Gesundheitsfachberufe. Dazu wurde zunächst eine Literaturrecherche durchgeführt, deren Ergebnisse zur Entwicklung der sich anschließenden Gruppendiskussionen dienten. Abschließend wurde das Datenmaterial mittels qualitativer Inhaltsanalyse ausgewertet. Auf der Grundlage dieser Ergebnisse wurden interprofessionelle Weiterbildungsinhalte generiert, die den Schwerpunkt v. a. auf die Berufspädagogik legen aber auch Einblicke in die unterschiedlichen Berufs- und Bildungssysteme offerieren. Dieser Kurs wird den aktuellen Anforderungen und Herausforderungen sowohl der beruflichen als auch der hochschulischen Ausbildung innerhalb der Gesundheitsfachberufe gerecht

    Akademisierung der Pflege und beruflicher Verbleib: Ergebnisse der Absolvierendenbefragung eines berufsintegrierten pflegewissenschaftlichen Studienangebots

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    Seit 2013 wird an der Dualen Hochschule Baden-Württemberg in Stuttgart der berufsintegrierte Studiengang „Angewandte Pflegewissenschaft“ mit dem Abschluss „Bachelor of Science“ angeboten. Konzipiert wurde das Studienangebot durch Fördermittel aus dem Bund-Länder-Wettbewerb „Aufstieg durch Bildung: offene Hochschulen“, in dessen Rahmen die DHBW Stuttgart dieses berufsbegleitende Studienangebot entwickeln konnte und seither im Bereich der wissenschaftlichen Weiterbildung Qualifikationsmöglichkeiten für Pflegefachpersonen anbietet. Im Fokus der Bundesförderung lagen Zielgruppen, die einen nicht-akademischen Berufsabschluss haben. Das Landeshochschulgesetz in Baden-Württemberg bietet seit 2012 in § 31 (1) die Grundlage sogenannter „Kontaktstudienangebote“ anbieten zu können. Auf dieser Grundlage wurde die Konzeption sowohl für den Bachelorstudiengangs als auch für die diversen Zertifikatsprogramme der wissenschaftlichen Weiterbildung konzipiert. Im Frühjahr 2023 erfolgte eine Befragung aller 108 Alumnae und Alumni des Studiengangs Angewandte Pflegewissenschaft (2016-2022) mit dem Ziel, den beruflichen Verbleib, die verschiedenen Aufgabengebiete, die berufliche Zufriedenheit und die berufliche Weiterentwicklung der Absolvierenden dieses berufsintegrierenden Bachelorstudiengangs zu ermitteln. Die Befragung wurde als Querschnittserhebung mittels eines standardisierten Online-Fragebogens durchgeführt. Die Datenanalyse erfolgte deskriptiv. Darüber hinaus wurden die Studienergebnisse mit Anforderungen, die durch Vorgaben der Gesetzgebung an hochschulisch qualifizierte Pflegefachpersonen gestellt werden, verglichen. Insgesamt füllten 54 von 108 kontaktierten Alumnae und Alumni den Fragebogen aus, somit ergibt sich eine Rücklaufquote von 50%. Der erfolgreiche Studienabschluss lässt basierend auf den Ergebnissen dieser Studie die Schlussfolgerung zu, dass sich durch die hochschulischen Qualifikationen von Pflegefachkräften tendenziell die Beschäftigungssituation, die Arbeitsbereiche und die besonderen Aufgaben von nicht hochschulisch qualifizierten Pflegefachpersonen unterscheiden. Der Abschluss des berufsintegrierenden Studienmodells konnte unterstützen, dass viele der Befragten berufliche Karrieren innerhalb und außerhalb der Pflege annehmen konnten. Der Großteil der Absolvierenden kann die hochschulisch erworbenen Kompetenzen im Arbeitsalltag umsetzen und übernimmt neben pflegepraktischen Tätigkeiten weitere „besondere Aufgaben“. Zwei Drittel arbeiten nach dem Studium in Leitungspositionen, in der Aus-, Fort-, und Weiterbildung und im Qualitätsmanagement

    Wissenschaftliche Weiterbildung und der Strukturwandel in Ostdeutschland: Schlaglichter auf regionale Hochschulen im Wandel

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    Wissenschaftliche Weiterbildung befindet sich in einem stetigen Wandel. Der folgende Beitrag betrachtet diesen historisch für Ostdeutschland und lotet Anknüpfungspunkte an den Lausitzer Strukturwandel aus. Diese Region musste sich nicht nur nach der deutschen Wiedervereinigung außerordentlichen Veränderungsanforderungen stellen, auch der geplante Kohleausstieg als Teil der sozial-ökologischen Transformation birgt große Herausforderungen. Welche Rolle wissenschaftliche Weiterbildung an ostdeutschen Hochschulen spielte und spielen könnte beleuchtet der Beitrag mit Schlaglichtern. Am Beispiel des Lausitzer Strukturwandels werden Forschungsbedarfe zu der Frage abgeleitet, welchen Beitrag Hochschulweiterbildung in der Transformation leisten kann

    Professionalisierung der Lehre in der wissenschaftlichen Weiterbildung: Impulse aus einer Befragung der Lehrenden in Baden-Württemberg

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    Der Beitrag ist im Rahmen des Projekts „Hochschulweiterbildung@BW“ entstanden. Er fokussiert die Professionalisierungsbedarfe der Lehrenden in der wissenschaftlichen Weiterbildung ausgehend von einer im Frühjahr 2023 in Baden-Württemberg durchgeführten Online-Befragung sowie Erkenntnisse aus den Erfahrungen im Projekt. Ausgewählte Ergebnisse der durchgeführten Befragung zu den Bedarfen der Lehrenden werden präsentiert und diskutiert. Zudem werden unterschiedliche Professionalisierungsangebote vorgestellt, die im Projekt konzipiert und teilweise umgesetzt wurden. Hiermit werden Möglichkeiten aufgezeigt, Professionalisierungsstrukturen für Lehrende in der wissenschaftlichen Weiterbildung aufzubauen und die bisherigen Erfahrungenmit dem geplanten hochschuldidaktischen Angebot für Lehrende in der wissenschaftlichen Weiterbildung analysiert

    Zertifizierungsverfahren & Professionalisierung Revisited: Bedarfe in der Qualitätsentwicklung und Professionalisierung in der wissenschaftlichen Weiterbildung in Baden-Württemberg

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    Der gesellschaftliche Bedarf an wissenschaftlicher Weiterbildung und die Nachfrage von Politik und Unternehmen gehen mit der Frage der Qualität der Angebote und der Professionalisierung der Akteur:innen einher. In diesem Beitrag beleuchten wir Zertifizierungsverfahren und Professionalisierungsangebote, die im Rahmen des Projekts Hochschulweiterbildung@BW in Baden-Württemberg entwickelt und implementiert wurden. Dabei stellen wir die Frage, welche Bedarfe die Einrichtungen haben und was einen Beitrag zur Qualitätsentwicklung und Professionalisierung leisten kann. Insbesondere wird dabei Bezug auf Zertifizierungsverfahren und Professionalisierungsangebote genommen. Es werden die Analysen von zwei Fokusgruppen mit Vertreter:innen der baden-württembergischen Hochschulen vorgestellt und diskutiert

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