Zeitschrift Hochschule und Weiterbildung (ZHWB - Universität Bielefeld)
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Nickel, Sigrun, Püttmann, Vitus & Schulz, Nicole (2018). Trends im berufsbegleitenden und dualen Studium. Vergleichende Analysen zur Lernsituation von Studierenden und Studiengestaltung. Düsseldorf: Hans-Böckler-Stiftung.
Organisationsstrukturen und Ausrichtung wissenschaftlicher Weiterbildungseinrichtungen: Ergebnisse einer Befragung bayerischer Hochschulen
Die Organisationsstrukturen wissenschaftlicher Weiterbildung in Deutschland weisen ohne Zweifel ein hohes Maß an Diversität auf. Dieses Phänomen, das unter anderem auf definitorische Spielräume und wirtschaftliche Erfordernisse zurückgeführt werden kann, ist Ursache und Wirkung einer höchst unterschiedlichen Weiterbildungsrealität an deutschen Hochschulen. Es verwundert daher nicht, dass auch die DGWF diese organisationale Vielfalt an Hochschulen bereits zum Gegenstand einer qualitativen Forschungsarbeit gemacht hat. Der vorliegende empirische Beitrag setzt an dieser Arbeit an und ergänzt eine stärkerquantitativ gelagerte Perspektive zur Organisation hochschulischer Weiterbildung. Mit den Befragungsergebnissen 26 staatlicher Hochschulen in Bayern wird erstmals ein umfassender Querschnitt der gelebten Organisation, Ausrichtung und Zuständigkeit wissenschaftlicher Weiterbildungseinrichtungeneines Bundeslandes sichtbar. Trotz einer großen Heterogenität bei Ausrichtung und Aufgabenspektrumwird deutlich, dass bayerische Hochschulen ihre Weiterbildungseinrichtungen zunehmend zentralisierenund professionalisieren. Die Ergebnisse zeigen, dass sich organisationale Unterschiede und Hochschulgröße nicht zwangsläufig in der Anzahl der Teilnehmenden an Angeboten der wissenschaftlichen Weiterbildung niederschlagen. Eine Evidenz für die Bevorzugung einzelner Organisationsmodelle scheint daher nicht gegeben. Ein Vergleich dieser Ergebnisse mit anderen Bundesländern oder auf internationaler Ebene ist bislang nicht möglich und verweist auf zukünftige Forschungspotenziale
Die Weiterbildungsformate CAS, DAS und MAS in der Schweizer Hochschullandschaft : Eine Betrachtung aus unterschiedlichen Blickwinkeln
An den Schweizer Hochschulen sind die wissenschaftlich ausgerichteten Weiterbildungen als Formate mit den Bezeichnungen CAS für Certificate of Advanced Studies, DAS für Diploma of Advanced Studies und MAS für Master of Advanced Studies seit ihrer Initiierung etabliert. In diesem Beitrag werden die wichtigsten Etappen der Genese der drei Formate aufgezeigt, die Gründe dargelegt, weshalb sich die Formate trotz des längeren Prozesses hierzu schweizweit durchsetzen konnten und wie sich dabei die Aufbaustruktur veränderte. Des Weiteren werden die Mengen der Angebote nach Hochschultyp sowie die Themenfelder nach Formaten ausgelotet. Zu Letzterem wird beispielsweise deutlich, dass fast jedes zweite MAS-Angebot auf lediglich zwei von total dreizehn Themenfelder entfällt
Kühl, Wolfgang, Lampert, Andreas & Schäfer, Erich (2018). Coaching als Führungskompetenz – Konzeptionelle Überlegungen und Modelle. Göttingen: Vandenhoeck & Ruprecht.
Die Gestaltung wissenschaftlicher Weiterbildung in den Bereichen Gesundheit und Pflege aus Arbeitgebendenperspektive: Ergebnisse einer Zielgruppenanalyse
Die Ostfalia Hochschule für angewandte Wissenschaften entwickelt im Rahmen des Teilvorhabens „Upgradeangewandte Pflegewissenschaften, B.Sc.“ (Förderkennzeichen: 16OH22035) wissenschaftliche Weiterbildungsprogramme in den Bereichen Gesundheit und Pflege. Zur Zielgruppe gehören vor allem nicht-traditionell Studierende. Damit Beruf, Familie und Weiterbildung sich vereinbaren lassen, werden die Angebote auf Grundlage des Blended Learning Konzeptes gestaltet. Nach einer ersten Zielgruppenanalyse, der Entwicklung eines Angebots sowie Evaluierung erster Module in der ersten Förderphase (01.08.2014-31.01.2018), wurde zu Beginn der zweiten Förderphase (01.02.2018-31.07.2020) eine weitere Zielgruppenanalyse durchgeführt, um basierend auf den bis dahin gewonnenen Ergebnissen vertiefende Hinweise für die Weiterentwicklung des Angebots zu gewinnen. Diese Zielgruppenanalyse wurde mithilfe von Fokusgruppen- und Einzelinterviews aus den Bereichen Altenhilfe und Eingliederungshilfe umgesetzt. Die Interviews geben wichtige Hinweise für die weitere Ausgestaltung des Angebots. Grundsätzlich bewerten die Arbeitgebendendie bereits konzipierten Module als positiv, jedoch ist häufig der Nutzen für die Praxis nicht klar. Es wird eine intensivere Kooperation mit den Hochschulen gewünscht. Die Arbeitgebenden sehen Potenzial in derwissenschaftlichen Weiterbildung, jedoch sind aktuell die (politischen) Rahmenbedingungen nicht gegeben,um akademisiertes Personal in der Praxis adäquat einzusetzen