Journal für Psychologie (Neuen Gesellschaft für Psychologie - NGfP)
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    Recognition in sustainable way - a way to recognized sustainability? Recognition and sustainability in business processes

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    Wirtschaftskrise, Umweltbelastung, gesellschaftlicher Wandel – von Unternehmen wird mehr und mehr gefordert, dass sie Verantwortung auch für gesellschaftliche Bereiche übernehmen, die nicht zu ihrem wirtschaftlichen Kerngeschäft gehören. Statt der Vorgabe einer kurzfristigen Profitmaximierung etabliert sich mehr und mehr die Vorstellung einer ganzheitlich verantwortungsvollen und auf Beständigkeit ausgelegten, also nachhaltigen Wirtschaftsweise als erstrebenswertes Ziel. Dies erfordert das Engagement aller Beteiligten, womit die Mitarbeiter in den Fokus des Interesses rücken. Sie sind es, die von einer nachhaltigen Unternehmensstrategie überzeugt werden müssen, da sie nachhaltiges Wirtschaften in ihrer täglichen Arbeit umsetzen werden – oder eben nicht. In der Praxis erweist sich die den Mitarbeitern seitens des Unternehmens entgegengebrachte und von ihnen auch wahrgenommene Anerkennung und Wertschätzung dabei als ein nicht zu unterschätzender Faktor. Gerade das Verhältnis zu Kollegen und Vorgesetzten kann erheblichen Einfluss darauf nehmen, ob nachhaltiges Wirtschaften als wichtiges Thema angenommen und persönlich vertreten wird. Nach einer kurzen Einführung in die konzeptionellen Kernthemen nachhaltigen Wirtschaftens zeigt die Autorin in einem ersten Schritt die Aspekte auf, in denen eine anerkennende und wertschätzende Haltung als ein grundlegender Baustein von Nachhaltigkeitskonzepten betrachtet werden kann, ohne den eine nachhaltigkeitsorientierte Unternehmensstrategie nicht oder zumindest nicht glaubwürdig umgesetzt werden kann. Die Autorin plädiert für die Etablierung einer offenen, anerkennenden und wertschätzenden Kommunikationskultur als Teil der expliziten Unternehmensstrategie und liefert Anregungen für deren praktische Umsetzung.The heaviest economical crisis since decades, environmental damage, changes in society – companies are more and more asked to take on responsibility for issues not in the first instance connected to their core business. In spite of being economically successful, no matter the price, they are asked to holistically determine their business strategy on longevity and responsibility – sustainability in short. For a task as huge as this, the commitment of all people involved is needed, so employees become the focal point of interest. As they are the ones bringing a sustainable strategy to life every day, they have to be convinced of the company’s vision to do so. In practice, acts of recognition and appreciation expressed by managers and actually perceived as that by employees, seem to have significant influence on the employees’ commitment towards sustainable thinking and acting. After introducing into core issues of the sustainability concept in brief, the author highlights the importance of a recognizing and appreciating corporate attitude, without which a sustainable strategy cannot be implemented in a credible way. She advocates the development of an open-minded, appreciating culture of communication as an explicit part of the business strategy and presents some suggestions for practical implementation

    On the Political Psychology of Antisemitism

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    Antisemitismus und die moderne Gesellschaft gehören zusammen und sind auf das Engste miteinander verwoben. Der vorliegende Beitrag versucht diese Erkenntnis unter Bezugnahme auf die wesentlichen soziologischen und psychologischen Überlegungen mit Blick auf das Verhältnis von Individuum und Gesellschaft aufzuklären. Dabei wird der Versuch unternommen, individuelle, überindividuelle und strukturelle Dimension in eine Politische Psychologie des Antisemitismus zu integrieren. Das Hauptanliegen des Aufsatzes besteht darin, die theoretischen Erkenntnisse zu dieser Frage in einem integrativen Ansatz miteinander zu vermitteln.Antisemitism and modern society are inextricably and intimately interwoven. This idea will be explicated by drawing upon major sociological and psychological theories regarding the relationship between the individual and society. The goal is to integrate individual, supraindividual, and structural dimensions into a political psychology of antisemitism. The main objective of this article is to gather various relevant theoretical insights and synthesize them into an integrated approach

    Psychological Essentialism as Relevant Concept within Gender Studies

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    Psychologischer Essentialismus als Konzept beschreibt eine bestimmte Annahme eines Menschen über die Beschaffenheit von sozialen Kategorien, nämlich eine kategoriedefinierende Essenz zu besitzen. Es werden sowohl die mögliche Beschaffenheit der zugeschriebenen Essenz, die Messung der Zuschreibung, wie auch verschiedene Konstellationen von Essentialisierenden und Essentialisierten beschrieben. Nach Zusammentragen der bisher erforschten Antezedenzen und Konsequenzen wird auf die Verknüpfungsmöglichkeiten mit der Genderforschung eingegangen. Hierbei ist relevant, dass Essentialisierungen die Verantwortungslokalisation für Nachteile beeinflussen und dass sie eine Festlegung auf Eigenschaften hervorrufen. Es entstehen außerdem neue Forschungsfragen, etwa, wie kulturelle Normen auf die einzelnen kognitiven Dimensionen des psychologischen Essentialismus` wirken und inwiefern die Essentialisierung von kulturellen Konzepten diese verhärtet, wie z.B. das Konstrukt der Geschlechtsbinarität. Abschließend wird bedacht, dass auch Forschende Gefahr laufen, zu essentialisieren und für die Konzeption von Essentialisierungen als kontextabhängig und variabel plädiert.Schlagwörter: Essenz, Essentialismus, implizite Theorie, Essentialisierung von GeschlechtPsychological essentialism is the concept, that an individual holds a specific assumption about the character of social categories, i.e. to possess category defining essence. The possible consistence of the essence, the measurement of the ascription, and some combinations of essentializers and essentialized people are described. After summarizing the so far studied antecedences and consequences, some possible entanglements with gender studies are listed. It seems relevant that essentializing affects the attribution of responsibility for disadvantages and that it elicits a fixing of characteristics. There are also new research questions, like how do cultural norms influence the separate dimensions of psychological essentialism. And how does the essentializing cement cultural concepts, like the construct of gender binary. Concluding, it is mentioned that also researchers run the risk of essentializing and that the author is advocating a context dependent and variable concept of essentializing

    Buchbesprechung

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    On irritable machines and sensitive minds. Body images and soul metaphors in the early modern era and enlightenment

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    Auf der Suche nach den historischen Wurzeln der zeitgenössischen Leitmetaphern psychologischer Forschung und Theorie eröffnet diese Arbeit eine ideengeschichtliche Perspektivierung und Relativierung abendländischer Körper- und Seelenbilder. Der Fokus wird dabei auf die frühaufklärerischen rationalistischen und technizistischen Ursprünge der Physiologie und Psychologie des 19. Jahrhunderts gelegt. Anhand Philipp Sarasins Analyse des Hygienediskurses wird im Weiteren die populärwissenschaftliche Rezeption der »reizbaren Maschine« als wesentliches Element eines sich in der Aufklärung formierenden, männlich-bürgerlichen Körperverständnisses einbezogen. Der letzte Abschnitt bespricht die hintergründige Maschinenmetaphorik der frühen akademischen Psychologie anhand der Arbeiten von Herbart und Ebbinghaus, um die Breitenwirkung des mechanistischen Universalismus auch auf dem Gebiet der »empirischen Seelenlehre« aufzuzeigen.Exploring the historical sources of contemporary metaphors in psychological research and theory, this text aims to put the metaphors of body and soul in western science and philosophy into a new perspective. Focusing on the rationalistic and technicistic roots of physiology and psychology in 19th century, which go back to the beginnings of industrialization and enlightenment, the cultural and philosophical preconditions of the sciences of body and soul are highlighted. Following Philipp Sarasins analysis of the discourse of hygienics, the popular reception of the »irritable machine« shows the formation of an enlighted, civic and male dominated constitution of the western body discourse in 19th century. In the last chapter, the popularity of machine-metaphors in science is demonstrated also in the field of early academic psychology, as exemplified in the works of Herbart and Ebbinghaus.Key Words: History of Psychology, Philosophy of Psychology, Metaphors in Psychology, Mechanicism, metaphors of body and sou

    Recognition within the context of work and profession

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    Der Beitrag geht der Bedeutung von Anerkennung im Rahmen der Arbeit und der beruflichen Identität nach. Zunächst wird versucht, durch terminologische Überlegungen den Begriff der Anerkennung zu präzisieren. In einem weiteren Schritt wird das traditionelle Verständnis von Arbeit modifiziert. Dem instrumentellen, vornehmlichen am Gegenstand der Arbeit orientierten Begriff wird eine Perspektive gegenübergestellt, welche Arbeit genuin als Interaktion oder soziales Handeln begreift. Denn erst wenn Arbeit als Beitrag im gesellschaftlichen Leistungsaustausch betrachtet wird, stellt sich die Frage der Anerkennung von Arbeit. Vor diesem Hintergrund wird unter Berücksichtigung von neueren psychoanalytischen Einsichten und sozialphilosophischen Überlegungen Axel Honneths der Begriff der Anerkennung in seiner Bedeutung und Tragweite für den Kontext von Arbeit und Beruf charakterisiert. Anerkennung erweist sich dabei als wichtiger Faktor der sozialen Integration des Einzelnen in eine durch Arbeitsteilung und Individualisierung ausdifferenzierten Gesellschaft. Zum Schluss des Beitrags werden eigene Forschungsergebnisse vor allem zum Verhältnis von Anerkennung und Arbeitsmotivation präsentiert und vor dem Hintergrund der theoretischen Überlegungen diskutiert.This paper treats the meaning of recognition within the field of work and the frame of professional identity. The first steps serve to state the concept of recognition more precisely. Then the common understanding of work is modified. Opposite to the instrumental concept which focuses mainly the object of work a perspective is evolved where work is conceived as interaction or social action. Only in the case which comprehends work as contribution to the exchange of achievements within the society the problem of recognition in the field of work arises. In consideration of modern psychoanalytical approaches and of the social philosophy by Axel Honneth the concept of recognition then is characterized with regard to its significance and scope in the field of work and profession. Thereby recognition turns out be a determining factor that feeds social integration of the individuals as parts of a differentiated society which can be characterized by division of work and individualization. Finally results of empirical research mainly regarding the relation of recognition and work motivation are presented and discussed

    Why Metapsychology

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    Vor dem Hintergrund der Reformulierung der Psychoanalyse als Neuro-Psychoanalyse wird nach dem Stellenwert der Freudschen Metapsychologie für das gesellschaftskritische Potential der Psychoanalyse gefragt. Dabei wird zunächst eine Parallele zu Adornos Verteidigung der Philosophie gezogen, Freuds Definitionen einer metapsychologischen Darstellung vorgestellt, um schließlich an den Konzepten Befriedigungserlebnis und Lebensnot zu zeigen, dass metapsychologische Konzepte inkompatibel mit einer positivistischen Auffassung der Psychoanalyse sind und menschliche Natur als gesellschaftlich vermittelte zu denken erlauben. Kontrastiert wird diese Darstellung mit einer kritischen Untersuchung von »Das Gehirn und die innere Welt« von Mark Solms und Oliver Turnbull, prominenten Vertretern einer Neuro-Psychoanalyse. Abschließend wird in einigen Thesen zusammengefasst, inwiefern die Metapsychologie den »Stachel Freud« repräsentiert und daher »stört«.Against the background of the reformulation of psychoanalysis as neuro-psychoanalysis this article asks if and how Freudian metapsychology is needed in order to capture the critical potential of psychoanalysis. By outlining a parallel to Adorno’s arguments on behalf of Philosophy, the article examines Freud’s own definitions of metapsychology. It demonstrates both, the potentials of metapsychology to think the dialectic of human nature and culture and its incompability with a positivistic approach to Psychoanalysis by discussing the earlier Freudian concepts of »experience of satisfaction« and »Lebensnot«. This argument is contrasted with a critical investigation of »The Brain and the inner world« by Mark Solms and Oliver Turnbull, both pioneers of Neuro-Psychoanalysis. In conclusion it seems clear that metapsychology constitutes a disturbing concept and this is precisely the reason it needs to be appreciated

    A Discussion Paper on Appreciation and Double-bind: Operative Managers as Moderators of Pathogenetic Firm Policy or Paradox as Patterns of Internal Communication?

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    Anerkennung der MitarbeiterInnen, Wertschätzung und verwandte Schlagwörter zieren die Leitbilder vieler Unternehmen im deutschsprachigen Raum. Fast jede Führungskraft stimmt – zumindest bei offiziellen Anlässen – Carl Rogers (1983) Ziel der unbedingten Wertschätzung der Person formell zu. Informell jedoch sprechen die Befunde für Wirtschaftsorganisationen eine andere Sprache und weisen auf eine Abnahme innerbetrieblicher Wertschätzung und unterstützenden Verhaltens hin (Stummer 2007). Doch welche Auswirkung hat fehlende Wertschätzung? Oder eine Nicht-Wertschätzung durch die Unternehmensleitung?Ausgehend von einer multi-methodischen Fallstudie in einem Industriebetrieb mit etwa 3000 MitarbeiterInnen im Metall- und Maschinenbaubetrieb diskutiert folgender Beitrag (1) den Zusammenhang zwischen der wahrgenommenen Wertschätzung durch die Unternehmensleitung, (2) dem subjektiven Wohlbefinden, (3) dem individuellen Krankenstandsverhalten und (4) der puffernde Wirkung wie auch (5) den Direkteffekt der Unterstützung durch unmittelbare Vorgesetzte.Im vorliegenden Fall herrscht eine offene Nicht-Wertschätzung durch die Unternehmensleitung, die auch von annähernd allen MitarbeiterInnen so wahrgenommen wird. Die Intensität des Kontaktes mit der unmittelbaren Führungskraft (Werksmeister) beeinflusst dabei die subjektiven Gesundheits- und Krankheitsdefinitionen der einzelnen ArbeiterInnen und führt zu einem stark unterschiedlichen Krankenstandverhalten. Wie dieser Sachverhalt zu bewerten ist, ist allerdings fraglich. MitarbeiterInnen mit sehr viel Kontakt zum unmittelbaren Vorgesetzten tendieren zu Präsenteismus, während solche mit wenig Kontakt tendenziell früher und bereits bei leichteren Symptomen in einen Krankenstand gehen. Puffert der »signifikant Andere«, sprich die unmittelbare Führungskraft, die fehlende Wertschätzung, oder wird eine »Double-bind« Situation im Sinne von Bateson erzeugt (Bateson, Jackson, Haley,Weakland 1962)? Handelt es sich daher kommunikationstheoretisch betrachtet nicht nur um eine Trivialisierung des Menschen (von Förster 2005), sondern sogar um eine Paradoxie, die in den Verhaltensmustern schizophrene Symptome aufweist?Employee-appreciation and related expressions are often used in the discourse and mission statements of companies and nearly every manager at least officially agrees to their importance. Frequently, however, the »theory in use« is different to such a degree that researchers and practitioners talk and publish about phenomena characterized by the term ›desolidarization‹.The present paper reports the results of a multi-method case study. The investigation was designed to explore the relationships between (1) perceived degree of employee-appreciation by the workforce, (2) subjective well-being, (3) individual absenteeism and presenteeism and, most importantly, (4) the potential moderating effects caused by direct supervisors plus their (5) immediate impact on the health status of their subordinates.In the company studied, the employees experienced an absolute non-appreciation by company policy and top management while the operative managers tried to be caring. This combination may lead to a Double-bind effect for the workforce which tends to be detrimental for their health

    Unemployed and Without a Clue - On the Framing of Stereotypical Evaluations of Unemployed in the Regional Newspapers Nordkurier and Volksstimme

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    In deutschen Print-Medien werden Arbeitslose gemeinhin als Faulenzer, Drückeberger oder Schmarotzer stereotypisiert und abgewertet. Wie diese Studie auf Basis einer theoretischen und empirischen Verknüpfung des sozialpsychologischen Stereotype Content Models mit dem kommunikationswissenschaftlichen Framing-Konzept belegt, wird die Berichterstattung der ostdeutschen Regionalzeitungen Nordkurier und Volksstimme dagegen vom Stereotyp des inkompetenten Arbeitslosen dominiert. Inkompetenz-Zuschreibungen sind dabei häufig Bestandteile eines Frames, der Arbeitslosigkeit als Folge mangelnder Qualifikation problematisiert. Innerhalb des »Qualifizierungs-Frames« wird der Arbeitslose zwar selten explizit für seine Lage verantwortlich gemacht, im Zuge eines unbedingten Qualifizierungsoptimismus wohl aber in die Pflicht genommen, sich mittels staatlicher Hilfe weiter zu bilden, um seine Arbeitslosigkeit zu überwinden. Sowohl innerhalb des »Faulenzer-Frames« als auch innerhalb des »Qualifizierungs-Frames« vermittelt sich Anerkennung einzig und allein über Anstrengungen zur Überwindung von Arbeitslosigkeit. Wie einige wenige Beiträge über sozial engagierte Arbeitslose zeigen, kann die Leistung Arbeitsloser jedoch auch unabhängig von Erwerbsarbeit gewürdigt und anerkannt werden. Gerade im Rahmen der Lokalberichterstattung besteht für Regionalzeitungen die Chance, ausführlicher über bürgerschaftliches Engagement Erwerbsloser zu berichten.In German print media unemployed are commonly stereotyped and devalued as slackers or parasites. Based on a theoretical and empirical conjunction of the social-psychological Stereotype Content Model with the communication-scientific concept of Framing, this study shows that the coverage of the East German regional newspapers Nordkurier and Volksstimme is in contrast dominated by the stereotype of the incompetent unemployed. Incompetence-attributions are often components of a frame, which problematizes unemployment as a result of lack of skills. Within the »qualification-frame« the unemployed is rarely made explicitly responsible for his position. However, he is committed to continue his education in the course of an absolute qualification-optimism by means of state aid to overcome his unemployment. Both within the »slacker-frame« and within the »qualification-frame«, recognition is mediated solely through efforts to overcome unemployment. As a few articles about socially engaged unemployed show, activities of unemployed can also be appreciated and acknowledged independently of paid employment. Especially the context of local reporting is an opportunity for regional newspapers to report more extensively on civic engagement of unemployed

    Recognition and appreciation as key success criteria of modern leadership

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    Anerkennung und Kritik nehmen in Praxis und Forschung einen zunehmend wichtigeren Stellenwert ein. Dies zeigt sich zum einen an der steigenden Anzahl an Publikationen die sich mit diesem Themenkreis beschäftigen, zum anderen daran, dass die Praxis dem Thema mehr und mehr Beachtung schenkt. Dies geht soweit, dass sich Firmen bereits heute daran messen lassen müssen, wie ernsthaft sie mit diesem Thema umgehen. Der richtige Umgang mit Wertschätzung, Ankerkennung und Kritik bedarf der Schaffung einer wertschätzenden Managementkultur und eines wertschätzenden Unternehmensumfeldes, in dem dann Anerkennung und Kritik als Instrument der Motivations- und Verhaltenssteuerung eingesetzt werden können. Hierzu ist ein bewusster und situationsgerechter Umgang mit Anerkennung und Kritik von entscheidender Bedeutung und stellt hohe Anforderungen an die Qualifikation und Ausbildung moderner Führungskräfte.The concepts of recognition and appreciation are gaining importance in daily business and in the realm of scientific discussion. This can be observed, both through the rising number of publications that are dealing with these topics, and through the increased attention devoted by practitioners. Firms now are likely to face the situation of being judged based on the seriousness with which they handle these issues. The accurate handling of recognition, appreciation and criticism demands the establishment of a management culture based on recognition, in which appreciation and criticism can be used as an instrument for motivation and behavioral control. To do so, it is of utmost importance, to handle appreciation and criticism based on the requirements of each specific situation. This demands high standards in the qualification and education of modern managers

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