Journal für Psychoanalyse (Psychoanalytisches Seminar Zürich - PSZ)
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Psychoanalyse, Öffentlichkeitsarbeit und das Verhältnis zu Scham und Schuld
(Beitrag zur ›Weissen TV‹ vom 4. 4. 2003
Roudinesco, E. und Plon, M.: Wörterbuch der Psychoanalyse. Namen, Länder, Werke, Begriffe
Kein Abstract vorhanden
Publikationen des Psychoanalytischen Seminars Zürich
Publikationen des Psychoanalytischen Seminars Züric
Eine psychoanalytische Linke heute am Rio de la Plata?
Die Autorin hinterfragt den Begriff der politischen Linken im Bereich der Psychoanalyse und untersucht die Beziehungen von Ideologie und Psychoanalyse im heutigen Internet-Zeitalter. Semantisch gesehen schwankt der Begriff der Linken zwischen den zwei Polen des Unheimlichen und des Begehrens. Dagegen assoziiert man mit der Rechten Geschick und Erfolg. Die Frage wird erörtert, inwiefern diese beiden Metaphern nicht austauschbar seien
Die Politik der Emotionen: Eine gelungene Begegnung von Psychoanalyse und Sozialwissenschaften
Kein Abstract vorhanden
Gespräch mit Leneide Duarte-Plon
Major weist auf die Abspaltung des Politischen aus der Psychoanalyse hin, was immer wieder schwere Symptome nach sich zieht, wie den Skandal um Dr. Lobo in Rio de Janeiro, der sich während der Militärdiktaur an Folterungen von Regimegegnern beteiligt hatte. Die Bewegung der Generalstände soll zur Bewusstwerdung dieser Zusammenhänge beitragen. Während die Politik von der Psychoanalyse einiges über das unbewusste Funktionieren (z.B.was den Sadismus anbetrifft) lernen könnte, muss sich die Psychoanalyse darüber ins Klare kommen, was die Politik aus ihr macht. Die PsychoanalytikerInnen sind verpflichtet, der Vernunft ohne jeden Kompromiss zum Durchbruch zu verhelfen (E.M.)
VERNETZUNG SCHWEIZ
Interview mit Jürg Honegger (Ho), European Federation for Psychoanalytic Psychotherapy in the Public Sector (EFPP) Basel, Christina Kurz (Ku), Psychoanalytisches Seminar Bern (PSB) und Marie-Claire Zingg (Zi), Psychoanalytisches Seminar Luzern (PSL).
Die zentralen Theorien Fritz Morgenthalers im Vergleich mit Donald Meltzer als einem der wichtigsten Vertreter kleinianischer Psychoanalyse
Fritz Morgenthaler und Donald Meltzer haben sich ausführlich mit Sexualtheorie, Traumdeutung und dem psychoanalytischen Prozess befasst. Die Unterscheidung Morgenthalers zwischen dem Sexuellen und der organisierten Sexualität wird mit dem kleinianischen Konzept der unbewussten Phantasie verglichen. Davon ausgehend erläutert der Autor die »erweiterte psychoanalytische Sexualtheorie« von Donald Meltzer. Insbesondere seine Darstellung eines Sexuallebens, das von einer beschädigten inneren Vereinigten-Eltern-Figur abhängig geblieben ist, entspricht jenem von Morgenthaler beschriebenen Zustand, wenn der Wiederholungszwang der sexuellen Objektbesetzung in einen circulus vitiosus mit der Abhängigkeit vom Sexualobjekt gerät. Auch ihre Einschätzungen der Homosexualität und der Perversion weisen große Ähnlichkeiten auf. Morgenthalers dialektisches Verständnis der psychoanalytischen Praxis lässt sich sehr gut mit dem »Container-Contained«-Modell in Wilfred Bions erweitertem Konzept der projektiven Identifikation vergleichen, welches als dialektisches Modell der zwischenmenschlichen Kommunikation verstanden werden kann. Morgenthalers Erweiterung der Traumtheorie um eine Psychologie des Erlebens findet ihre Entsprechung bei Meltzers Feststellung, dass der Traum sowohl ein reales Erlebnis sei, als auch eine Form des unbewussten Denkens bzw. der unbewussten Phantasie. Mit dem Protokoll einer Behandlungssequenz lässt der Autor die verglichenen Themenbereiche anschaulicher und die Ähnlichkeiten der Arbeitsweisen deutlicher werden