Journal für Psychoanalyse (Psychoanalytisches Seminar Zürich - PSZ)
Not a member yet
449 research outputs found
Sort by
Die Fadenspule in Zürich – ein psychoanalytisch orientierter Begegnungsraum für Kleinkinder und ihre Eltern
Kein Abstract vorhanden
Verein für Psychoanalytische Sozialarbeit (Hrsg.): Verrückte Lebenswelten – Über Ressourcenorientierung in der Psychoanalytischen Sozialarbeit: Brandes & Apsel Verlag, Frankfurt a. M. 2009
Buchbesprechun
Niemand hat mich gern: Die Geschichte einer Familienbegleitung
Die Falldarstellung handelt von der Geschichte verzweifelter Eltern sowie eines ebenso verzweifelten Mädchens, das nicht verstanden wird. Erst durch die Übersetzung der Handlungen in Sprache kann sukzessive erreicht werden, dass das Mädchen selber zur Sprache findet und ihre Gefühle nicht mehr destruktiv ausagieren muss
Empfangen, zuhören, hören: Das kleine Kind in der Maison Verte
(Aus dem Französischen übersetzt von Dagmar Ambass)
In meiner Präsentation der Arbeit als accueillant in der Maison Verte werde ich drei Kinder im Alter von zweieinhalb Jahren vorstellen, die in einem Punkt eine Gemeinsamkeit aufweisen: Sie agieren in einer transgressiven Weise, die von ihren Eltern und der Gesellschaft nur schwer ertragen wird. Es handelt sich um kleine, schwierige Begebenheiten, die wir sowohl als Eltern als auch als Professionelle im Alltag mit einem Kind antreffen: Eine Verstocktheit, einen Biss, ein wiederholtes Übergehen eines Verbots, das, was wir als Erziehende häufig als Unfug bezeichnen. Im ersten Teil des Textes hören wir die Mütter über ihre Kinder sprechen. Wir vernehmen das leise, aber insistierende Echo des sozialen Diskurses und die wohlmeinenden oder zurückweisenden Reaktionen der anderen Eltern. Im zweiten Teil des Textes kommt das Kind zu Wort. Durch seine Gebärden, sein Handeln, sein Sprechen wendet es sich an die Eltern. Aber die Frage bleibt unhörbar für den Erwachsenen. Daher zieht der accueillant die wichtigen Lebensfragen in Betracht: die Sexualität, die Geburt, den Tod – Fragen, die Familienereignisse betreffen, vor denen die Eltern das Kind schützen wollten
Dieses Gefühl, dass etwas nicht stimmte: Eine Kindheit zwischen 1940 und 1948: Wagenbach, Berlin 2005
Buchbesprechun
Von Pflastern und Pflanzen: Die ethnopsychoanalytische Betreuung von Asylsuchenden im Ethnologisch-Psychologischen Zentrum (EPZ) Zürich
In diesem Artikel wird die Konzeption und Arbeit des Ethnologisch-Psychologischen Zentrums (EPZ), einem stationären Betreuungsangebot für psychisch belastete Asylsuchende, vorgestellt, welches bis zur Mitte des Jahres 2005 in Zürich existierte. Es soll herausgearbeitet werden, welche Merkmale psychoanalytischer Sozialarbeit in der Einrichtung zum Tragen gekommen sind. Der Fokus liegt dabei auf der alltäglichen Praxis der Einrichtung, die mit Hilfe von Interviewausschnitten und Feldforschungsnotizen empirisch belegt und illustriert wird
Geldverwaltung gibt zu Reden
Anhand von Fallvignetten aus einer langjährigen Geldverwaltung wird dargestellt, wie im traditionellen Feld von Sozialarbeit Elemente psychoanalytischen Verstehens Anwendung finden können. Dabei kommen die verschiedenen triangulierenden Aspekte der Geldverwaltung zur Sprache
Damit Freiheit nisten kann: Psychoanalytische Sozialarbeit im Verein EXIT-sozial
Der folgende Beitrag skizziert, wie psychoanalytische Sozialarbeit in einem Verein, der in der Demokratischen Psychiatrie gründet, realisiert wird. Dazu beschreibt die Autorin das Selbstverständnis des Vereins und seine Situation im gesellschaftlichen und politischen Kontext, sie hinterfragt die Bedeutung der psychoanalytischen Sozialarbeit und berichtet von ihrer Umsetzung