Journal für Psychoanalyse (Psychoanalytisches Seminar Zürich - PSZ)
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Jahre mit Werner
Am Beispiel der langjährigen Betreuung eines Jugendlichen mit psychotischen Ängsten, gegen die er sich mit autistischen und konfusionellen Abwehrstrukturen schützt, soll entlang des Verständnisses der Vorgeschichte, der Schilderung des Erstgespräches und der Auswertung der ersten Beziehungserfahrungen in analytischen Supervisionen eine typische Vorgehens- und Denkweise innerhalb der psychoanalytischen Sozialarbeit bei der Einrichtung eines Betreuungssettings verdeutlicht werden. Ebenso wird über ausgewählte Betreuungsaspekte der Umgang mit Übertragung und Gegenübertragung in der vorwiegend durch Handlung gekennzeichneten Sozialarbeit mit an Grundstörungen leidenden Menschen beschrieben. Die hier geschilderte Betreuung fungierte als einer der Kristallisationspunkte, aus denen sich die Entwicklung eines komplexen Ambulanten Dienstes der psychoanalytischen Sozialarbeit in Tübingen ergab
Interview zur Psychoanalytischen Sozialarbeit mit Martin Feuling, Heidi Schär Sall, Ursula Leuthard
Intervie
Über integrative Prozesse in der Psychoanalyse von Kindern und Jugendlichen
Die Ausgangsfrage im nachfolgenden Artikel ist eigentlich: «Sollen und können Kinder und Jugendliche analysiert werden?» Diese Frage stand am Anfang der Kinderpsychoanalyse und ist auch heute noch aktuell. Anhand von einem kurzen historischen Rückblick auf die Anfänge und mit einem klinischen Beispiel soll gezeigt werden, dass der von Freud aus der Chemie entlehnte Begriff der «Analyse» nur den einen Teil desjenigen Prozesses beleuchtet, den wir als psychoanalytisch bezeichnen. Denn ebenso wichtig wie das Verstehen des in der Analyse präsentierten Materials ist die Frage, wie das, was analysiert worden ist, vom Patienten in kreativer Weise integriert werden kann. Dieser Prozess ist sowohl für Patient wie Analytiker höchst wechselvoll und manchmal nicht leicht zu ertragen. Im Fallbeispiel wird gezeigt wie beide Partner des analytischen Paares in sehr unterschiedliche, einander entgegengesetzte, seelische Organisationsformen gerieten und erst allmählich zu einer gewissen Klarheit über diejenigen Kräfte gelangten, die das Leiden des Patienten verursachten
Die psychoanalytisch orientierte sozialpädagogische Beratungsstelle Pinocchio
Kein Abstract vorhanden
50 Jahre Kinderpsychoanalyse Psychoanalyse und Setting: Interview mit Pedro Grosz (PG), Edi Ruggle (ER) und Ruedi Zollinger (RZ)
Interview mit: Pedro Grosz, Edi Ruggle und Ruedi Zollinge