Universität Osnabrück: Open Journal Systems
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Textiles Gestalten an der Universität Osnabrück
Einen ersten Überblick bietet der Artikel Textiles Gestalten an der Universität Osnabrück. Auf bebilderten Doppelseiten präsentieren sich die Highlights der Exkursion zum re:pair Festival Wien, Hands on – textile Praxis in den Werkstätten, der textile Makerspace St!chLab, die Kooperation mit der Biologie in Form des Färbegartens im Botanischen Garten, die internationalen Kooperationen und die Arbeit des Textilkünstlers Ibrahim Mahama in Osnabrück
Didaktik – textile Medienkisten für den Unterricht
Das Textile Gestalten bietet in der Didaktik ein Seminar zu Medienkisten an. Ziel ist es, anpassungsfähige Materialdepots zu schaffen, die im Schulalltag erweitert werden können. Inhalt der Medienkisten der Studierenden sind Material, Methodenvorschläge, Unterrichtsabläufe und Realien. Dies zeigt Catherine Hildebrandt mit einer Medienkiste zum Thema Upcycling von Altkleidern und Frederique Harder mit einer Medienkiste zum Thema Textile Rohstoffe
Better Fashion Walk – die nachhaltige Modewelt Osnabrücks Schritt für Schritt entdecken
Das Erkunden der nachhaltigen Modewelt in Osnabrück stand im Zentrum des im Juli 2023 durchgeführten Better Fashion Walks, der unter der Leitung von Lesley-Ann Baldwin von Studierenden für Studierende im Seminar BNE im Studium und im Textilunterricht organisiert wurde. Nach der inhaltlichen Vorbereitung im Seminar und der Auseinandersetzung mit Alternativen zum Modekonsum flanierten die Studierenden unter der Aufgabenstellung, nachhaltige Modeorte zu entdecken mit neuen Augen durch die Innenstadt der Hasemetropole
TVET History and Reform: The Case of Palestine
This paper explores and analysesthe evolution of Technical and Vocational Education and Training (TVET) in Palestine since 1860 and critically reflects on the main differences and changes of traditional and current TVET. Some of the initial differences include: (1) TVET goals and objectives and(2) approachesto connectlearnerswiththe realworld ofwork. Exploring TVET reformwill illustrate the regression of its current model concerning quality, relevance and responsiveness. The article is seeking to provide a deeper understanding of TVET development and changes throughout history through a critical sociological theory lens. It will also reflect on the current conditions in Palestine under the social, cultural, political and economic systems that have been affecting the TVET system and students’ vocational choices vs. academic choice
The Academisation and Europeanisation of Midwifery Training in Germany, Austria and Switzerland
The overall aim of the study is to examine the influence of EU steering instruments on national VET structures. Using the example of midwifery training it is to be determined whether and to what extent Directive 2005/36/EC leads to an increased academisation of VET systems. A comparative analysis is made of the extent to which the countries of Germany, Austria and Switzerland have adaptedtheir legal requirements for midwiferytrainingtothe demand ofthe EU Directive over the periods 2002 and 2022. Neo-institutionalism serves as the theoretical framework. With regard to midwifery training the results suggest convergences between the countries Germany, Austria and Switzerland onthe one hand and convergences betweenthe region of Germany, Austria and Switzerland and the EU Directive 2005/36/EC on the other hand. In addition to the purely formal requirements Directive 2005/36/EC also conveys institutional myths because although the Directive does not explicitly call for the academisation of midwifery training this will be academised in the countries of Germany, Austria, and Switzerland by 2022
Wenn die Karten neu gemischt werden: Fortgeschrittene Integrationsprozesse junger Geflüchteter
Die sozialwissenschaftliche Forschung zur Integration Geflüchteter erscheint überschaubar und konzentriert sich auf wenige Aspekte, vor allem auf die Eingliederung in den Arbeitsmarkt und die Beherrschung der Sprache des Aufnahmelandes. Hinzu kommt, dass die Forschung vielfach die Phase der Ankunft in den Fokus nimmt und spätere Stadien eines Integrationsprozesses unberücksichtigt bleiben. In diesem Beitrag wird Integration breiter verstanden, um bestehende Forschungslücken zu adressieren. Bezogen wird sich dabei auf eine Studie, für die u. a. Interviews mit jungen Geflüchteten in der deutschsprachigen Schweiz geführt wurden. Mit acht jungen Männern mit Fluchtgeschichte konnten 2019 jeweils ein erstes und 2021 ein zweites Interview geführt werden. Anhand dieser Interviews lassen sich nicht nur unterschiedliche Dimensionen der Integration und ihre Bedingungen erkennen, sondern diese können in ihrer Prozesshaftigkeit und in ihrer Bedeutung für die Beteiligten analysiert werden.
When the Cards Are Reshuffled: Advanced Integration Processes of Young Refugees
Social science research on the integration of refugees appears to be limited and focuses primarily on a few aspects, especially integration into the labor market and mastering the language of the host country. In addition, research often focuses on the arrival phase and does not take into account later stages of the integration process. In this article, integration is understood more broadly in order to address existing research gaps. It refers to a study for which interviews were conducted with young refugees, among others. A first interview was conducted with eight young men with a history of flight in 2019 and a second interview in 2021. These interviews not only make it possible to identify different dimensions of integration and their conditions, but also to analyze them in terms of their processual nature and their significance for those involved
Láscarez Smith, Daniel (2023): Political Participation of Business Organizations in the Construction of the Technical Vocational Education and Training System in Costa Rica between 1980 and 2021
Chancen und Herausforderungen sozialarbeiterischer Praxis im Handlungsfeld Migration: Eine Einleitung.
Mehrsprachigkeit als kulturelles Kapital in der Bildung für nachhaltige Entwicklung von Geflüchteten: Erkenntnisse aus dem Projekt FEMNI
Sören Sponick reflektiert in seinem Beitrag darüber, wie sich Mehrsprachigkeit als kulturelles Kapital in der Bildung für nachhaltige Entwicklung von Geflüchteten als biographische Ressource nutzbar machen lässt. Bislang gibt es in Deutschland nur wenige Bildungsangebote für nachhaltige Entwicklung (BNE) die explizit Geflüchtete adressieren und zudem eine biographisch orientierte Perspektive einnehmen. Als Fallbeispiel dient das Bildungs- und Forschungsprojekt „FEMNI“. Der Autor beschreibt, wie die Mehrsprachigkeit der Teilnehmenden bzw. mehrsprachige Kommunikationssituationen in die Projektarbeit eingebunden wurde und welche Chancen, aber auch Herausforderungen dies mit sich brachte. Der Beitrag schließt mit einem Plädoyer dafür, Mehrsprachigkeit in BNE-Angeboten künftig in allen Phasen, von der Planung bis hin zur Nachbereitung konsequent zu berücksichtigen
Negotiating and Representing Cultural Heritage: An Art Intervention in Kurdish Transnational Settings
This paper proposes approaches to arts-based research designed to make transnational connections visible. It is an insight into a research project based on ethnographic documentation of Kurdish everyday cultures in Turkey. Starting from these collections, workshops with Kurdish transnational communities were held, using an arts-based research approach and participatory methods. These workshops addressed the transnationalization of Kurdish societies and memory and identity constructions, as well as historical narratives. This contribution describes the process of one of these arts-based workshops, in which possible forms of representation of Kurdish lifeworlds and transnational communities were developed. Finally, the added value of these theoretical and methodological approaches to migration research is discussed.
Aushandlung und Repräsentation von kulturellem Erbe. Eine künstlerische Intervention in kurdische transnationale Gemeinschaften
In diesem Beitrag werden Ansätze kunstbasierter Forschung diskutiert, die darauf zielen, transnationale Verbindungen sichtbar zu machen. Er bietet Einblick in ein Forschungsprojekt, das auf ethnographischen Dokumentationen kurdischer Alltagskulturen in der Türkei basiert. Ausgehend von diesen Sammlungen wurden Workshops mit kurdischen transnationalen Gemeinschaften durchgeführt, in denen die Transnationalisierung der kurdischen Gesellschaften thematisiert und Erinnerungs- und Identitätskonstruktionen sowie historische Narrative mit einem kunstbasierten Forschungsansatz und partizipativen Methoden untersucht wurden. Dieser Beitrag beschreibt den Prozess eines dieser kunstbasierten Workshops, in dem mögliche Repräsentationsformen der kurdischen Lebenswelten und transnationalen Gemeinschaften entwickelt wurden. Abschließend wird der Mehrwert dieser theoretischen und methodischen Ansätze für die Migrationsforschung diskutiert