Universität Osnabrück: Open Journal Systems
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    230 research outputs found

    Textildesign an der Hochschule Niederrhein, Mönchengladbach

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    Textildesign in Mönchengladbach ist ein komplexer Studiengang mit einer Balance aus technischen und kreativen Fächern. Zu den Themen gehören Ästhetik, Qualität, Nachhaltigkeit und gesellschaftlicher Kontext. Gleichermaßen gehört die Kontroverse zwischen Ökonomie und Ökologie zu den Kernfragen des Studiums. Der Studiengang wird exemplarisch dargestellt anhand des Konzepts und der Umsetzung einer nachhaltigen studentischen Strick-Druck-Kollektion zum Thema Artenschutz

    Moden und Styles an der Akademie der bildenden Künste in Wien

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    Die Akademie der bildenden Künste in Wien beschäftigen sich Lehrende und Studierende im Rahmen der Fashion und Textile Studies intensiv mit Moden und Textilien. Dazu gehören u. a. textile Protestkulturen, Fachdidaktik und Nachhaltigkeit, Slow Fashion in der Werkstattpraxis, die Entwicklung einer gestalterischen Handschrift im Design und Geschlechterdiversität

    Nur Ärger mit der Flüchtlingskrise? Zur Ehrenrettung eines ambiguen Begriffs

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    Wenige Begriffe aus dem Großthemenfeld Migration haben in der Wissenschaft einen so schweren Stand wie der der Flüchtlingskrise: In der Alltags- und Mediensprache fest verankert, gilt er seinen Kritiker*innen als unpassender Schmähausdruck. Der Beitrag zeichnet diverse Aspekte dieser Kritik nach und setzt sich seinerseits kritisch mit ihnen auseinander – darunter der Flüchtlingsbezeichnung, der Begriffskopplung und der Krisensubjektivierung. Er gelangt zu dem Schluss, dass man der Flüchtlingskrise zwar einerseits eine Grundambiguität schwerlich absprechen kann, diese aber andererseits nicht unbedingt in eine sprachliche Ablehnungshaltung münden muss. Vielmehr lässt sich die Interpretationsoffenheit des Begriffs im Hinblick auf die Fülle der divergierenden Krisenwahrnehmungen auch positiv bewerten. The Trouble with the Refugee Crisis: Coming to Terms with Entrenched Ambiguity Few terms in migration research are as contested and ill-reputed as refugee crisis: Although deeply embedded in everyday language, its critics consider it inappropriate at best. This contribution casts light on different aspects of their critique – the Flüchtling label, the link between refugees and crisis, and the subjectivation of the latter. It concludes that while the term is undoubtedly ambiguous, this ambiguity alone is no convincing reason for rejecting it in its entirety. Instead, its interpretative openness may also be regarded as something positive, especially if one considers the abundance of divergent crisis perceptions

    »Zigeuner«, »Apachen« und »Murcianos«. Katalanismus und Konstruktion von Fremdheit in lokalen Diskursen und in der Stadtgeografie Barcelonas vor dem Spanischen Bürgerkrieg

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    Der Beitrag analysiert die Konstruktion von Fremdheit in Barcelona während der Zwischenkriegszeit. Wie sich diese konkret manifestierte, wird zum einen an der Entwicklung der Stadtgeografie Barcelonas und zum anderen anhand ausgewählter Zeitungsartikel und Reportagen vor allem hinsichtlich der Frage untersucht, wie sich ethnische Fremdzuschreibungen und die Konstruktion von Fremdheit auf das Zusammenleben in der Stadt auswirkten. Dadurch arbeitet der Beitrag beispielhaft heraus, wie der Katalanismus durch die im Zuge der Arbeitsmigration entstehenden Auseinandersetzungen (re)aktiviert wurde und wie sich soziale und politische Konflikte auf die (inter)ethnischen Verhältnisse in Barcelona auswirkten. »Gypsies«, »Apaches« and »Murcianos«. Catalanism and Constructions of Otherness in Local Discourses and in Barcelona’s Urban Geography before Spanish Civil War This contribution analyzes the construction of ›otherness‹ in Barcelona before the Civil War. On the one hand, it focuses on the evolution of Barcelona’s urban geography and on the other hand, selected articles and reports in local newspapers are examined asking how foreignness in contrast to a local, ur-ban identity is constituted. Furthermore, this contribution elaborates on the question how Catalanism was (re)activated in the struggles caused by labor migration and how the social and political conflicts affected the (inter)eth-nical interactions in Barcelona

    Transnationale Allianzen und Ethnisierung für die Anerkennung Jugoslawiens: Nationale Konstruktionen eines Autorenkollektivs um den Publizisten Milan Ćurčin (1919)

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    Der Beitrag untersucht die Konstruktion einer jugoslawischen Nation in Großbritannien vor dem Hintergrund der Pariser Friedenskonferenzen am Ende des Ersten Weltkriegs. Er fragt nach den Ethnisierungsstrategien einer Gruppe von Autor*innen, die auf die britische Anerkennung eines jugoslawischen Staats sowie langfristige britisch-jugoslawische Beziehungen zielten. In einem Künstlerportrait über den kroatischen Bildhauer Ivan Meštrović, das als Quelle in den Fokus genommen wird, nutzten die britischen und südslawischen Verfasser*innen der Publikation Kunst als Projektionsfläche für ihre Nationsidee. Es wird argumentiert, dass sie auf nationalistische Narrative zurückgriffen, mit denen sich britische Leserinnen und Leser identifizieren konnten, und die jugoslawische Nation gleichartig zu britischen Nationsvorstellungen konstruierten. Die Beiträge, die der serbische Publizist Milan Ćurčin als Herausgeber versammelte, verorteten sich in einem Diskurs um die europäische Nachkriegsordnung. Ihre Ethnisierungsstrategien zeigen die Wandelbarkeit von Nationsvorstellungen sowie das zweckbestimmte Vorgehen nationalistischer Akteure, die ihre Konstruktionen den bestehenden politischen Machtverhältnissen sowie ihrem Publikum anpassten.This article examines the construction of a Yugoslav nation in Great Britain against the background of the Paris Peace Conferences at the end of the First World War. It examines the ethnicisation strategies of a group of authors who aimed for the British recognition of a Yugoslav state and long-term British-Yugoslav relations. The British and South Slavic authors of the published articles used art to convey their idea of nationhood, as in an artist’s portrait of the Croatian sculptor, Ivan Meštrović, which is taken into focus as source. It is argued that they drew on nationalist narratives with which British readers could identify themselves, and constructed the Yugoslav nation akin to imaginings of a British one. The contributions collected by Serbian publicist Milan Ćurčin as editor are contextualized within a discourse about the European post-war order. Their strategies of ethnicisation show the mutability of ideas of nationhood as well as the purposeful actions of nationalist actors who adapted their constructions to the existing political power relations and their audience.&nbsp

    Autorenverzeichnis

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    Fashion, textile art and material studies at the University of Lapland, Finland

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    Mode, Textilkunst und Materielle Kultur sind die Studienrichtungen an der University of Lapland in Finnland. Die Erasmus-Partnerhochschule des Textilen Gestaltens der Universität Osnabrück bietet eine intensive gestalterische Ausbildung und eine Einführung in die nordische Kulturwelt an. Der Austausch wurde 2022 neu initiiert und von einer ersten Studentin aus Osnabrück begeistert aufgenommen

    Zwischen ethnografischer Feldforschung und künstlerisch-ästhetischer Praxis. Textiles Gestalten an der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg

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    Zwischen ethnografischen Feldforschung und künstlerisch-ästhetischer Praxis verortet sich das Textile Gestalten an der Carl von Ossietzky Universität in Oldenburg. Ein Schwerpunkt des Studiums liegt auf Textilien im Spannungsfeld zwischen Sachkultur, Körper, Medien, Design und Bildung für nachhaltige Entwicklung. Im Studiengang Materielle Kultur geht es um Formate des Forschenden Lernens im interdisziplinären Kontext. Das Lehr-Lern-Labor Textil lädt Schüler:innen, Lehrer:innen, Studierende und Dozierende dazu ein, gemeinsam die textile Alltagskultur zu erforschen

    Keeping »Undesirables« at Bay: Discourse and Practices of U.S. Consul Henry W. Diederich in Bremen (1900–1906)

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    To explore the role played by U.S. consuls in the infrastructure aimed at controlling and restricting migration at the end of the nineteenth and beginning of the twentieth century, this paper looks at ›despatches‹ [sic] from U.S. consul Henry W. Diederich in Bremen from 1900 to 1906. The focal point of this paper is the discourse in his letters to the Department of State on the socalled ›new immigration‹ from southern and especially eastern Europe. Important aspects of this paper include the essentialization and othering of transmigrants, particularly Jews from the Russian empire, as well as exclusionary practices. Although adhering to the letter of the law and relying on bureaucracy and ›scientific‹ categories to exclude ›undesirables‹, he continually sought to extend the role of consuls in controlling migration and asserting state power over private actors, such as the steamship company North German Lloyd operating in Bremen. Another aspect examined in this paper is the discourse on ›old‹ and ›new immigration‹ in a comparative perspective in his despatches as well as in despatches from other consuls. »Unerwünschte« Auswanderer*innen fernhalten. Diskurse und Praktiken des US-Konsuls Henry W. Diederich in Bremen (1900–1906) Der folgende Beitrag analysiert die Rolle der US-Konsuln in der zur Migrationsverwaltung und -beschränkung dienenden Infrastruktur am Ende des 19. und zu Beginn des 20. Jahrhunderts anhand von ›Despatches‹ des USKonsuls Henry W. Diederich in Bremen aus den Jahren 1900 bis 1906. Im Mittelpunkt dieses Beitrags steht der Diskurs über die ›neue Einwanderung‹ aus Süd- und Osteuropa in seinen Briefen an das US-Außenministerium. Wichtige Aspekte dieses Beitrags sind die Essentialisierung und Fremdbestimmung von Transmigrant*innen, insbesondere russischen Juden, sowie Ausgrenzungspraktiken. Obwohl er sich an den Wortlaut des Gesetzes hielt und sich auf die Bürokratie und ›wissenschaftliche‹ Kategorien stützte, um ›unerwünschte‹ Einwanderer*innen auszugrenzen, war er ständig bestrebt, die den Konsuln zugewiesene Rolle bei der Migrationskontrolle zu erweitern und die staatliche Macht gegenüber nichtstaatlichen Akteuren wie der in Bremen tätigen Dampfschifffahrtgesellschaft Norddeutscher Lloyd durchzusetzen. Ein weiterer Aspekt, der in diesem Aufsatz untersucht wird, ist der Diskurs über die ›alte‹ und die ›neue Einwanderung‹ in vergleichender Perspektive in seinen ›Despatches‹ sowie in den Briefen anderer Konsuln

    Strategische Interventionen im europäischen Grenzregime. Realpolitisches Vorgehen und radikale Ambitionen in Kämpfen um Gesundheitsversorgung für Illegalisierte in Bremen und Leipzig

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    Der Artikel setzt sich mit der Frage nach progressiver systemischer Transformation im europäischen Grenzregime nach dem Sommer der Migration 2015 auseinander. Mit dem Konzept der strategischen Interventionen arbeite ich heraus, wie progressive Akteur*innen im Konfliktfeld von urban citizenship realpolitisches Vorgehen mit radikalen Ambitionen verbinden. Ein raumsensibler Vergleich von Kämpfen um die Gesundheitsversorgung Illegalisierter in Bremen und Leipzig verdeutlicht, dass strategische Interventionen nicht nur zur lokalen Verankerung anonymer Gesundheitsversorgung beitragen, sondern auch einen Zusammenhang zur Transformation des Gesundheitssystems herstellen. Das Konzept der strategischen Intervention ist ein Impuls an die Migrationsforschung, um divergierende Perspektiven in einen produktiven Austausch rund um progressive Transformationen des europäischen Grenzregimes zu bringen. Strategic Interventions in the European Border Regime. Realistic Politics and Radical Ambitions in Struggles for Health Care Provision for Illegalised Migrants in Bremen and Leipzig The article deals with the question of progressive systemic transformation in the European border regime after the summer of migration 2015. Using the concept of strategic interventions, I unveil how progressive actors in the field of urban citizenship combine realistic politics with radical ambitions. A spatially sensitive comparison of struggles for health care for illegalized people in Bremen and Leipzig illustrates that strategic interventions not only anchor anonymous health care locally, but also establish a connection to the transformation of the health care system as a whole. The concept of strategic intervention may also provide an impetus for migration research to engage divergent perspectives in a productive exchange around progressive transformations of the European border regime

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