Universität Osnabrück: Open Journal Systems
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Negotiating Migration in Cities: A Relational Comparative Perspective
This discussion paper calls for broadening the scope of research on cities and migration, both empirically and theoretically, by applying a relational comparative perspective. It pleas to rethink how cities are studied and compared in migration studies. Although cities have become central reference points in migration research since the ›local turn‹, most studies still focus primarily on capital cities and gateway cities as self-contained spaces in the Global North. These biases lead to blind spots in the production of knowledge regarding the migration–city nexus. Newer theoretical, empirical, and methodological perspectives offer possible ways out by decentering migration and focusing on the multiple relations sustained in and across cities in the Global South and North.
Die Aushandlung von Migration in Städten: eine relational vergleichende Perspektive
In diesem Diskussionspapier rufen wir dazu auf, die Forschung über Städte und Migration sowohl empirisch als auch theoretisch um eine relational vergleichende Perspektive zu erweitern. Es plädiert dafür, die Art und Weise, wie Städte in der Migrationsforschung untersucht und verglichen werden, zu überdenken. Obwohl Städte seit dem ›local turn‹ zu zentralen Bezugspunkten in der Migrationsforschung geworden sind, konzentrieren sich die meisten Studien weiterhin hauptsächlich auf Hauptstädte und Gateway-Cities als in sich geschlossene Räume im Globalen Norden. Dieser Blick führt zu blinden Flecken bei der Produktion von Wissen an der Schnittstelle von Stadt und Migration. Neuere theoretische, empirische und methodische Perspektiven bieten mögliche Auswege, indem sie Migration dezentrieren und sich auf die vielfältigen Beziehungen konzentrieren, die in und zwischen Städten im Globalen Süden und im Globalen Norden bestehen
No man’s land und hermeneutische Abstinenz in der Schule
Michael Kiefer widmet sich in seinem Beitrag der Bewältigung von Herausforderungen, die mit Pluralitäten einhergehen im Problemfeld Schule – ein immer größer werdendes Betätigungsfeld für Sozialarbeiter:innen. In seinem Artikel lotet Michael Kiefer die Anwendbarkeit einer „Hermeneutischen Abstinenz“ im Rahmen eines schulischen Projekts zum Schulwechsel von der Grundschule auf die weiterführende Schule anhand der Ausgangssituation einer neuen Klasse aus. Dabei liefert der Artikel eine ausführliche Auseinandersetzung mit der Genese und Kontextualisierung beider Methoden, um anschließend anhand der Ausgangssituation ein Szenario durchzuspielen, in dem beide Methoden im Klassenzimmer zur Anwendung kommen
Soziale Repräsentationen und migrantische Deutungen der Arbeit in der Gastronomie
Durch Migration geprägte Arbeitsfelder bieten Migrant:innen einfachen Zugang zu Beschäftigung, unterscheiden sich aber als Ankunftsarbeit von traditionell berufsfachlich organisierten Arbeitsmarktbereichen. Der Beitrag geht am Beispiel der Gastronomie der Frage nach, wie Zugezogene ihre Ankunftsarbeit deuten. Mit Rückgriff auf das Konzept der sozialen Repräsentation werden folgende migrantisch-subjektive Deutungen vorgestellt: Die Gastronomie wird zwar als ein Ort des Einstiegs in den Arbeitsmarkt gedeutet. Vor dem Hintergrund der jeweiligen Erwerbsbiografie und beruflichen Aspiration aber ergeben sich zwei konfligierende soziale Repräsentationen, in denen die Gastronomie ganz unterschiedlich – nämlich entweder als nichtberuflicher Ort des Umstiegs oder als beruflicher Ort des Aufstiegs – gedeutet wird.
Social Representations and Migrants’ Interpretations of Work in the Catering Industry
Fields of work characterised by migration provide migrants easy access to employment but differ as arrival labour from labour market sectors traditionally organised by professional requirements. Taking the catering industry as a case, the article explores the question how migrants interpret arrival labour and presents, by resorting to the concept of social representation, interpretations from the subjective perspective of migrants: As a field of entrance the employment in the catering industry is interpreted as a suitable field to access the world of employment. But based on their respective history of employment and professional aspiration migrants further develop two conflicting social representations in which the employment is interpreted entirely different, namely: either as a non-professional field of changeover or as a professional field of advancement. 
Kulturanthropologie des Textilen an der Technischen Universität Dortmund
Die Kulturanthropologie des Textilen an der Technischen Universität Dortmund präsentiert die Studiengänge Lehramt Textilgestaltung sowie Kulturanalyse und Kulturvermittlung sowie das Nebenfach Kulturanthropologie des Textilen mit Studienprojekten, Exkursionen, Auslandskooperationen, der Fachschaft und Studiensammlungen. Es vereint wissenschaftliche, didaktische und gestalterische Ansätze und Betrachtungen auf dem Feld des Vestimentären und der materiellen Kultur
Lebensweltliche Einstellungen junger Muslim:innen in Deutschland (DİTİB Jugendstudie 2021)
Im ihrem Beitrag stellen Meltem Kulaçatan und Harry Harun Behr die zentralen Ergebnisse ihrer Studie zu lebensweltlichen Einstellungen junger Muslim:innen in Deutschland (DİTİB Jugendstudie 2021) vor. Die Studie fragt dabei Segmente wie Identität, Beheimatung, Diskriminierungserfahrungen, religiöse Verhandlungsprozesse und das Verhältnis der Jugendlichen zur DİTİB ab. Zuletzt stand die Studie in der Kritik. So wurde unter anderem der Umgang mit den quantitativen Daten kritisiert. Bemängelt wurde ferner eine „mangelnde kritische Distanz“ zur DİTİB
Einleitung: Ethnisierung und (Im)Mobilitäten in historischer Perspektive
In den letzten Jahren wurden in der englisch- und deutschsprachigen Migrationsforschung die methodologische Ethnizität und die Migrantisierung von Mobilitäten kritisiert. Neue methodologische und theoretische Ansätze wurden entwickelt, um die Erforschung von Mobilitäten zu dekolonisieren und inklusiver zu machen. Diesem Themenheft liegt die Ansicht zugrunde, dass dieser primär auf einer Gegenwartsdiagnose basierende Perspektivenwechsel auch für die Untersuchung vergangener (Im)Mobilitäten erkenntnisfördernd ist. Im Zentrum steht der Begriff der Ethnisierung, der es ermöglicht, sowohl Institutionen und Staaten in den Blick zu nehmen, die ethnisierende Kategorien zum Zwecke der Steuerung und/oder Unterbindung von (Im)Mobilitäten nutzen, als auch Individuen zu betrachten, die selbstbestimmt auf solche Kategorien zurückgreifen, und die Relation zwischen beiden Phänomenen zu problematisieren. Die einzelnen Beiträge dieses Themenheftes untersuchen demnach empirisch, welche Interdependenzen zwischen Ethnisierungsprozessen und Verhinderung, Erzwingung oder Selbstbestimmung von Mobilität je nach Kontext wirken. English and German-speaking migration studies of the last years have criticized the methodological ethnicity and the migrantization of mobilities. New methodological and theoretical frameworks were developed in order to decolonize the study of mobilities and make it more inclusive. This special issue puts forward that the study of past (im)mobilities would also benefit from this shifting of perspectives that is primarily based on a time-diagnostic. In doing so, it focuses on the term ›ethnicization‹ that enables to take into account both the use of ethnicizing categories by institutions or states in order to steer and/or stop (im)mobilities and the self-determined recourse to such categories by individuals, and to discuss the relationship between the two phenomena. Hence, the articles of this special issue examine the empirical inter-dependencies between ethnicization processes and the prevention, enforcement or self-determination of mobility
Textil studieren an der Pädagogischen Hochschule Freiburg
Zu den textilbezogenen Studiengängen an der Pädagogischen Hochschule Freiburg gehören die Studienangebote der Fachrichtung Mode und Textil im Rahmen der Bachelor- und Master-Lehramtsstudiengänge für die Primar- und Sekundarstufe I im Rahmen des Studienfaches Alltagskultur und Gesundheit, welches die beiden Fachdisziplinen Ernährung und Konsum sowie Mode und Textil kombiniert. Außerdem wird ein lehramtsaffiner Masterstudiengang angeboten und es erfolgen Lehrexporte in bildungsaffine Studiengänge – allen voran in den Bachelorstudiengang Kindheitspädagogik