PraxisForschungLehrer*innenBildung (PFLB) - Zeitschrift für Schul- und Professionsentwicklung
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    Forschendes Lernen in der Biologiedidaktik (Zoologie/Humanbiologie)

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    Im vorliegenden Beitrag wird die Perspektive der Abteilung „Biologiedidaktik (Zoologie/Humanbiologie)“ auf das Forschende Lernen dargestellt. Besondere Berücksichtigung finden hierbei die Vorbereitungsveranstaltungen des Praxissemesters. Abschließend werden Möglichkeiten und Ideen für das entstehende Kompetenzzentrum Forschendes Lernen aufgezeigt

    Inquiry-based Learning in Inclusive English Didactic

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    Im vorliegenden Beitrag werden auf Grundlage Deweys Überlegungen zum Forschenden Lernen (inquiry-based learning) in der Englischdidaktik dargelegt. Dabei wird die Wichtigkeit der Vorbereitung auf eine inklusive und demokratische Schulkultur hervorgehoben. Angehende Lehrende sollen darüber hinaus dazu befähigt werden, sprach- und inklusionssensiblen Fachunterricht in der Praxis umzusetzen. Mithilfe der erarbeiteten Methoden in der inklusiven Englischdidaktik sind angehende Lehrende in der Lage, ihre Unterrichtshandlungen zu reflektieren und – aufgrund von Feedbackprozessen – zu optimieren. Fremdsprachenunterricht kann besonderes Potenzial für inklusiven Unterricht zugeschrieben werden, da der Erwerb einer Fremdsprache kulturelle Offenheit fördert und so indirekt inklusives Denken angeregt werden kann. Forschendes Lernen ist als (Selbst-)Kontrollinstrument für inklusiven Englischunterricht zu sehen und leistet einen großen Beitrag zum Professionalisierungsprozess

    Forschungsnah Lehren und Studieren – die Rolle der Hochschuldidaktik

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    Welche Rolle spielt die Hochschuldidaktik in der Umsetzung einer forschungsnahen Lehre und beim Forschenden Studieren? Anhand eines hochschuldidaktischen Workshops an der Universität Bielefeld wird dargelegt, wie Lehrende angeregt werden, ihre Lehre forschungsnah auszugestalten. Letztendlich sollen Studierende davon profitieren, indem sie sich motiviert mit einem Sachverhalt tiefgreifend auseinandersetzen. Anschließend werden beispielhaft Projekte anderer Hochschulen skizziert und die dazugehörige Begleitung der Hochschuldidaktik aufgezeigt, um die Spannbreite des Einsatzes dieses Konzeptes aufzuzeigen

    Mein Unterricht als Experiment – ein quasi-experimenteller Ansatz zum Forschenden Lernen in der chemiedidaktischen Lehramtsausbildung

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    Das didaktische Konzept des Forschenden Lernens hat in den letzten Jahren in der Lehrkräftebildung verbreiteten Einsatz gefunden. Dabei eignet sich die Beforschung schulischer Praxis besonders zur Unterstützung des Theorie-Praxis-Transfers. Durch die forschende Reflexion des (eigenen) Lehrhandelns kann zudem der individuelle Professionalisierungsprozess der Studierenden gefördert werden. Jedoch sind die Methoden der empirischen Sozialforschung für Studierende der Chemie häufig nicht leicht zugänglich, und es können sogar Widerstände auftreten, sich damit intensiver auseinanderzusetzen. Um dem entgegenzuwirken, wird ein Ansatz vorgestellt, der Studierenden die Ähnlichkeit des ihnen vertrauten Experiments mit dem Lehrhandeln im Forschenden Lernen aufzeigt: Mein Unterricht als Experiment. Studierende sollen den eigenen Unterricht als Experiment begreifen und beforschen. Dieser Ansatz knüpft an die extensiven Vorerfahrungen der Studierenden mit dem (Labor-)Experiment im Erkenntnisgang an und erhöht somit die Wahrscheinlichkeit für einen gelungenen Transfer ebenso wie für einen Abbau der Vorbehalte gegenüber fachdidaktischer Forschung. In überwiegend qualitativ-konzeptionellen, quasi-experimentellen Studienprojekten werden theoretische Ansätze bzw. fachdidaktische Konzeptionen beleuchtet, praktisch ausgearbeitet, als Intervention eingesetzt und die Auswirkungen im Klassenzimmer wissenschaftlich untersucht. Forschendes Lernen erzeugt auf diese Weise eine handlungsorientierte Erarbeitung bzw. praktische Anwendung von theoretischen Inhalten, wodurch die analytisch-reflexive, forschende Grundhaltung gegenüber eigenem Unterricht nicht nur theoretisch vermittelt, sondern auch exemplarisch in den Studienprojekten eingeübt wird. Durch den Erkenntnisgewinn zum praktischen Lehrerhandeln erleben die Studierenden Forschendes Lernen als berufsorientierte, explorative Auseinandersetzung und nicht als zusätzliche, ergebnislose Aufgabe. Zudem können die untersuchten fachdidaktischen Theorien und Konzepte als praxisrelevante und (im Optimalfall) wirkungsmächtige Unterstützungssysteme wahrgenommen werden

    Das Bielefelder Profil Forschenden Lernens im Fachgebiet Deutsch als Zweitsprache

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    Seit einigen Jahren nimmt das Forschende Lernen als hochschuldidaktisches Prinzip in der Diskussion um die Professionalisierung von angehenden Lehrkräften einen zentralen Stellenwert ein. Der Beitrag beschäftigt sich mit der spezifischen Ausgestaltung Forschenden Lernens im Fachgebiet Deutsch als Zweitsprache am Universitätsstandort Bielefeld. Fokussiert werden insbesondere die fachspezifischen Voraussetzungen in Abgrenzung zu anderen an der Lehramtsausbildung beteiligten Fächern, die theoretische Verortung im Rahmen des soziokulturellen Paradigmas (u.a. Vygotskij, 2002/1934) sowie die theoretische Fundierung im pragmatistischen Forschungsbegriff nach Dewey (u.a. Dewey, 1991/1938). Des Weiteren werden didaktische Umsetzungen Forschenden Lernens im Rahmen des Moduls Deutsch als Zweitsprache in ihren Möglichkeiten und Grenzen diskutiert

    Raumbezogene Schulentwicklung in einer inklusiven Schule: Zur Nutzungsgeschichte des Unterrichtsgroßraums der Laborschule Bielefeld

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    Ausgehend von Quellen aus dem Universitätsarchiv Bielefeld sowie dem Südwestdeutschen Archiv für Architektur und Ingenieurbau wird im Beitrag die Nutzungsgeschichte des Unterrichtsgroßraums der Bielefelder Laborschule (insbesondere in den Jahren 1974 bis 1979) nachgezeichnet und analysiert. Ziel ist es, auf diesem Wege einen historisch kontextualisierten Beitrag zur aktuellen Diskussion um Fragen der „inklusiven“ Schularchitektur zu leisten: So wird von pädagogischer Seite aus derzeitig zwar immer wieder die Forderung formuliert, sich vom etablierten Modell der „Klassenraum-Flur-Schule“ zu lösen und anstelle dessen auf die Errichtung sogenannter „Offener Lernlandschaften“ zu setzen; gleichzeitig jedoch gibt es zumindest in Deutschland bisher kaum tatsächliche (und vor allem: langjährige) Erfahrungen mit entsprechenden Schulraummodellen, die geeignet wären, die diversen mit einer solchen Form von Schulraumgestaltung verbundenen Hoffnungen einer systematischen Prüfung zu unterziehen. Vor diesem Hintergrund erscheint gerade die Laborschule Bielefeld – als einzige „Überlebende“ des Großraumschul-Booms der 1970er-Jahre – als geeigneter Ausgangspunkt für eine historiographische Annäherung an das grundsätzliche Verhältnis von „inklusiver“ Schulentwicklung und „offener“ Schulraumgestaltung. Im Mittelpunkt des Beitrags steht daher denn auch nicht nur die Frage, wie sich der pädagogische Umgang mit der situativen und konzeptionellen Flexibilität des Laborschulgroßraums über die Jahre gewandelt hat; ein besonderes Augenmerk gilt darüber hinaus den ganz konkreten Prozessen und Schwierigkeiten raumbezogener Schulentwicklung im alltäglichen „Apfelsinenschalen-, Kakaobecher- und Papierschwalbenkrieg“ (Rosenbohm, 1977, S. 193) der späten 1970er-Jahre

    Das Bielefelder Leitkonzept zum Forschenden Lernen im Praxissemester

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    Im vorliegenden Beitrag wird das Bielefelder Leitkonzept zum Forschenden Lernen im Praxissemester vorgestellt. Ausgehend von den Hintergründen, Rahmenbedingungen und Herausforderungen werden hierbei dessen Spezifika erläutert

    Professionshygiene bei Lehrkräften: Lehrer*innenfortbildung als Sollbruchstelle

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    Lehrer*innenfortbildung dient der zunehmenden Professionalisierung. Sie soll den Lernfortschritt der Schüler*innen im Blick haben. Dabei scheitert die Umsetzung des in Fortbildungen Gelernten häufig an der Widerständigkeit der Praxis (Organisation) mit Folgen für das Professionalitätsbewusstsein von Lehrkräften. Hier legt die objektiv-hermeneutische Rekonstruktion narrativer Ausschnitte aus einer Fortbildung die Vermutung nahe, dass so genannte Sollbruchstellen in den Fortbildungsveranstaltungen es den Lehrkräften ermöglichen, ihren (utopischen) Anspruch auf Professionalisierung aufrecht zu erhalten. Im Sinne einer Professionshygiene gelingt es so den Lehrkräften, eine Aufkündigung ihrer pädagogischen Beziehungspraxis trotz mangelnder Alimentierung auf der organisationalen Ebene zu vermeiden

    Forschendes Lernen in der Biologiedidaktik an der Universität Bielefeld: Der Einsatz von Praxisprojekten und ihr Beitrag zur Professionalisierung von Lehramtsstudierenden

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    Forschendes Lernen kann in zahlreichen Kontexten stattfinden; im jetzigen Lehramtsstudium eignet sich dafür aber besonders der Zeitpunkt des Praxissemesters. Dies bietet sowohl die Möglichkeit, sich selbst als Lehrperson auszuprobieren, als auch, erste Erfahrungen mit der Reflexion von Unterricht zu sammeln, was idealerweise an selbst durchgeführten Stunden geschehen sollte. Erwachsen aus der Unterrichtsplanung, -durchführung und -reflexion weiterreichende Untersuchungen, die die Studierenden in ihrer Lehrerprofessionalisierung unterstützen, wurde das Konzept erfolgreich umgesetzt. Zwei Beispiele sollen im folgenden Beitrag aufzeigen, wie die Lehramtsausbildung das Forschende Lernen in der Biologiedidaktik an der Universität Bielefeld realisiert

    Das Bielefelder Profil Forschenden Lernens im Fachgebiet Latein

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    Für die alten Sprachen stellt die empirische Forschung eine zentrale gegenwärtige Entwicklungsaufgabe dar. Gegenstände empirischer Forschung sind zunächst die facheigenen Ziele lateinischer Sprach-, Literatur- und Kulturkompetenz, die Sprachbildung im Deutschen und die historische Kommunikation. Zudem werden auch die Transferwirkungen des Lateinunterrichts auf Bildungsziele anderer Fächer, wie etwa die der neuen Fremdsprachen, Geschichte oder Philosophie, erforscht. Um diese Entwicklung voranzutreiben, kommt empirisch angelegten Studienprojekten, wie sie etwa im Bielefelder Praxissemester durch-geführt werden, eine wichtige Schrittmacherfunktion zu, da sie einen Beitrag zur Professionalisierung zukünftiger empirischer Forscher*innen leisten. Forschendes Lernen in den alten Sprachen umfasst grundsätzlich jedoch auch den Bereich der Hermeneutik, in dem das Fach auf eine lange Tradition zurückblickt. Dem Forschenden Lernen im Bereich hermeneutischer Problemstellungen wird auch weiterhin eine große Bedeutung zukommen. Die Besonderheit des Faches (und gleichzeitig die Herausforderung für die Lehramtsausbildung in diesem Fach) liegt nicht zuletzt darin, sowohl hermeneutisch als auch empirisch angelegtes Forschendes Lernen zum Gegenstand universitärer Lehramtsausbildung zu machen

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