PraxisForschungLehrer*innenBildung (PFLB) - Zeitschrift für Schul- und Professionsentwicklung
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Lehrer*innenforschung, Praxisforschung und Forschendes Lernen – Ein Bericht über Bielefelder Erfahrungen
In diesem Beitrag werden die Erfahrungen aus der Laborschule und dem Oberstufen-Kolleg mit Lehrer*innenforschung und Praxisforschung sowie Erfahrungen aus der Lehrer*innenausbildung mit Forschendem Lernen dargestellt. Zunächst wird das Verständnis von Lehrer*innen- und Praxisforschung näher erläutert; anschließend wird am Beispiel des Oberstufen-Kollegs beschrieben, wie sich das Konzept der Lehrer*innenforschung/Praxisforschung im Laufe der Zeit verändert hat. Das Forschende Lernen in der Lehrer*innenausbildung, als ein mit der Praxisforschung verwandtes Konzept, wird in zwei curricularen Formaten vorgestellt, mit und ohne parallel stattfindende eigene Unterrichtserfahrungen der Studierenden
Forschendes Lernen in der Fachdidaktik Sozialwissenschaften
Der Beitrag stellt die grundsätzliche Bedeutung Forschenden Lernens für die Entwicklung sozialwissenschaftsdidaktischer Professionalität im Praxissemester heraus. Am Beispiel der sozialwissenschaftlichen Fachdidaktik konkretisiert sich Forschendes Lernen über dessen Verzahnung mit Fachdidaktischen Prinzipien und der Orientierung an den Qualitätskriterien der Wissenschaftlichkeit, der Gesellschaftlichkeit und der theorie- wie methodenbasierten (Selbst-) Reflexivität
Forschendes Lernen im Fachgebiet Sachunterricht: Herausforderungen im Forschungsprozess
Im Praxissemester sollen auch im Fach Sachunterricht eine forschende Grundhaltung, Reflexionsvermögen und die Urteilsfähigkeit innerhalb der Disziplin gefördert werden (WR, 2001). In einem vielperspektivischen Fach wie dem Sachunterricht stellen sich hier besondere Herausforderungen in der Auseinandersetzung mit der Sachunterrichtsdidaktik als wissenschaftlicher Disziplin
Zum Zusammenhang von Praxis, Forschung, Praxisforschung, Bildung und Lehrer*innenbildung: Editorial zur ersten regulären Ausgabe der PraxisForschungLehrer*innenBildung (PFLB) – Zeitschrift für Schul- und Professionsentwicklung
Im Editorial zur ersten regulären Ausgabe der PraxisForschungLehrer*innenBildung (PFLB) – Zeitschrift für Schul- und Professionsentwicklung erläutern die Herausgeber*innen entlang des Titels der Zeitschrift die Intentionen des Journals. Grundgedanke hierbei ist die Praxisnähe bzw. der grundlegende Praxisbezug der hier dokumentierten Forschung. Das Spektrum reicht von klassischer Praxisforschung zu Schule und Unterricht, in der die Praxisnähe und der Praxisbezug durch die partizipativen Forschungsprozesse gemeinsam mit Praktiker*innen sichergestellt werden, bis hin zur lokal relevanten Evaluationsforschung aus anwendungsorientierter Perspektive. Als übergreifendes Merkmal dieses neuen Open-Access-Journals wird damit die Orientierung an einer Forschungs- und Entwicklungslogik (FuE-Logik) herausgestellt
Forschendes Lernen in den Bildungswissenschaften
Das Forschende Lernen in den Bildungswissenschaften an der Universität Bielefeld wird beschrieben. Neben einem Überblick über die Rahmenbedingungen wird anhand des Vorgehens des Autors und einer fakultätsweiten Interessengruppe die Ausrichtung von Forschendem Lernen im Praxissemester detaillierter ausgeführt
Forschendes Lernen im Unterrichtsfach Pädagogik – Bielefelder Perspektiven
Der vorliegende Artikel setzt die Überlegungen von Hahn, Meinholz, Störtländer und Thomas aus dem Jahre 2017 fort, indem auf Erfahrungen aus der Planung, Durchführung und Reflexion von zweisemestrigen Lehrveranstaltungen im Unterrichtsfach Pädagogik zurückgegriffen wird. Hierbei wird insbesondere hinterfragt, inwieweit es im universitären Kontext gelingen kann, einen originären, domänenspezifischen Zugang zur Vermittlung pädagogischen Wissens in der Praxis des Pädagogikunterrichts zu bestimmen. Es wird dafür plädiert, den Stellenwert des Faches in der gesellschaftswissenschaftlichen Fächergruppe genauer in den Blick zu nehmen
Forschendes Lernen im Praxissemester Philosophie
In der Philosophiedidaktik an der Universität Bielefeld wird mit dem Konzept der fachdidaktischen Transformation (Johannes Rohbeck) gearbeitet, um das Forschende Lernen bei Studierenden im Praxissemester anzuleiten. Der Grad an Professionalität als Philosophielehrkraft wird daran gemessen, wie gut die fachdidaktische Transformation gelingt. Studierende haben durch das Verfahren die Möglichkeit, an sich forschend zu erlernen, wie guter Philosophieunterricht bereits im Praxissemester gelingen kann
Forschendes Lernen im Fach Sport: Eine (standortbestimmte) Standortbestimmung entlang fachspezifischer Bedingungen, theoretischer Rahmungen und empirisch begründeter Perspektiven
Ausgehend von der Identifizierung fachlicher Gegenstände als Grundlage empirischer Erkenntnisgewinnung zeigt diese Standortbestimmung auf, welchen Beitrag der hochschuldidaktische Ansatz des Forschenden Lernens im Kontext selbstreflexiver studentischer Auseinandersetzungen mit den Antinomien und Widersprüchlichkeiten schulischer Praxis leisten kann. Dabei nimmt er fachspezifische Besonderheiten des Zugangs zum zukünftigen Berufsfeld in den Fokus und zeigt theoretische Reflexionsfolien hierfür auf. Aus vorliegenden empirisch gewonnenen Erkenntnissen werden letztlich Aufgaben und Arbeitsansätze für weiterführende wissenschaftliche Beschäftigung skizziert und Anschlussofferten für den Transfer auf andere Fächer und nachfolgende Aus- und Weiterbildungsformate formuliert
Ein Leitbild, viele Konzepte? Eine vergleichende Analyse der Profile Forschenden Lernens
Bei deskriptiver Auswertung der „Profile Forschenden Lernens in den (Fach-)Didaktiken“ – als Selbstauskünfte der an der Lehrer*innenbildung beteiligten Fächer am Studienstandort Bielefeld – findet man neben konsensualen Aspekten eine sehr unterschiedliche inhaltliche Interpretation und methodisch differente Ausgestaltung des Bielefelder Leitkonzepts auf der Umsetzungsebene. Diese Divergenzen werden im folgenden Artikel anhand der 17 Profile näher beleuchtet
Forschendes Lernen als kleinster gemeinsamer Nenner: Das Bekenntnis zu einem hochschuldidaktischen Programm als Ausdruck eines disziplinbildenden „institutionellen Isomorphismus“
Der vorliegende Text unternimmt den Versuch, die von Vertretern der Fachdidaktiken am Standort Bielefeld erstellten sogenannten „Profile Forschendes Lernen“ als Ausdruck eines „normativen Isomorphismus“ zu deuten. Auf Bekenntnisebene reagieren die Profilpapiere mit der Affirmation des Konzepts Forschendes Lernen sowie den damit verknüpften Wirkungshoffnungen unter dem Schlagwort Professionalisierung, was auf die Sonderstellung der Fachdidaktiken im wissenschaftlichen Feld zurückgeführt wird. Der normative Isomorphismus kann so als Ausdruck eines konstitutiv-disziplinären Gegenstandsbezugs des wissenschaftlichen Felds Fachdidaktik gelesen werden, der primär darauf gerichtet ist, die eigene professionelle Disziplinenbildung voranzutreiben