PraxisForschungLehrer*innenBildung (PFLB) - Zeitschrift für Schul- und Professionsentwicklung
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    Unterrichtliche Teilhabe zwischen Kontingenz und Kontinuität: Zusammenarbeit zwischen Peers in inklusiven Lerngruppen

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    Diesem Beitrag liegt eine strukturtheoretische Forschungsperspektive auf Unterricht zugrunde. Diese wird im Folgenden zunächst hinsichtlich ihres Zugriffs auf die Bestimmung des Verhältnisses von Kontingenz und Kontinuität erörtert und anschließend über die Darstellung empirischer Analysen am Material entfaltet. Inhaltlich ist der Beitrag innerhalb der aktuellen gerechtigkeitsorientierten Transformationsforderungen im Kontext der Einführung der inklusiven Schule angesiedelt. Die Gestaltung inklusiver unterrichtlicher Teilhabe intendiert diesbezüglich die Stärkung der Zusammenarbeit und der gegenseitigen Hilfe zwischen Peers. Der spezifisch strukturrekonstruktive Forschungszugang und dessen Beitrag zu der Frage „Was ist Unterricht?“ werden in der Spannung zwischen Kontingenz und Kontinuität an diesem Gegenstandsfeld expliziert

    Schule ohne Schule – Perspektiven von Eltern und Lernbegleiter*innen

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    Das Lernen während des Lockdowns stellt für Schüler*innen, Eltern und Lehrer*innen eine Herausforderung dar. Anhand von Interviews mit Lernbegleiter*innen und Eltern, die zur Schulgemeinschaft des Schulversuchs „Universitätsschule Dresden“ gehören, werden Herausforderungen, aber auch Ressourcen dieser Schulschließungen skizziert. Dies ist der Ausgangspunkt, um das Verhältnis von Digitalisierung und Bildungsprozessen näher zu betrachten, wie auch, um die Umsetzungsmöglichkeiten durch den bzw. die Lehrer*in eines begleiteten und kooperativen Lernprozesses zu untersuchen. Auf der Basis dieser Erkenntnisse werden notwendige Ableitungen für den schulischen Bildungsprozess diskutiert.Schulversuch Universitätsschule Dresden, Elternperspektive, Lernen unter Pandemiebedingungen, Lehrer*innenperspektive, digital gestütztes Lernen, Kooperation, Bildungsgerechtigkei

    Wenn familia nicht Familie bedeutet: Kulturelles, interkulturelles und transkulturelles Lernen anhand lateinischer Hotwords

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    Angesichts einer zunehmend heterogenen Schüler*innenschaft sind die Themen kultureller, interkultureller und transkultureller Bildung sowie der Mehrsprachigkeit aus aktuellen sprachdidaktischen Diskussionen nicht mehr wegzudenken. In der Lateindidaktik wurde jedoch bisher kaum grundlegend aufgearbeitet, was unter kulturellem, interkulturellem und transkulturellem Lernen im Kontext von Spracherwerb und Mehrsprachigkeit zu verstehen ist oder wie diese Ansätze in den Elementarunterricht implementiert werden können. Der vorliegende Artikel widmet sich der Verbindung von Sprache und Kultur und stellt ein erstes Modell vor, das kulturelles, interkulturelles und transkulturelles Lernen an das Verständnis und die Reflexion von Lehrbuchtexten anbindet. Eine zentrale Rolle in diesem Modell nimmt die Hotword-Methode aus dem Fach Deutsch als Fremdsprache ein, mit welcher auf kulturelle Deutungsmuster in den Konzepten lateinischer Vokabeln fokussiert werden kann

    Der konzeptionelle Kern des Schulversuchs der „Universitätsschule Dresden“ im Corona-Test: Maßnahmenpaket zum gemeinsamen Lernen trotz Distanz im Modellversuch

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    In diesem Beitrag wird ein Modell des gemeinsamen Lernens in der Schule und des Lernens auf Distanz in Zeiten von Corona im Rahmen des Schulversuchs Universitätsschule Dresden vorgestellt. Ausgehend von einem kurzen Einblick in das Lernen in dem Schulversuch während der amtlich angeordneten Schulschließung wird das Modell charakterisiert, in dem der Schulversuch seit Schulöffnung am 18. Mai 2020 in der Grund- und Oberschule das Lernen in Gruppen in einem Wechsel zwischen direktem Schulbesuch und Lernen im häuslichen Umfeld ermöglicht. Im Besonderen hervorgehoben werden das Verhältnis von digital gestütztem Lernen und sozialem, direktem Austausch wie auch die pädagogische Methode – das Lernen in Projekten – als der pädagogische Kern des aktuellen Lernens in der Zeit nach Kontaktsperren und der Maßgabe des Social Distancing

    Kasuistik zwischen Performanz und Diskurs: Dimensionen der hochschuldidaktischen Fallauswahl für Fallrekonstruktionen im Seminarrahmen

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    Der Beitrag differenziert zunächst zwei Formate universitärer Kasuistik (pädagogische vs. erziehungssoziologische) und skizziert deren jeweilige interaktive Orientierungsrahmen. Auf dieser Grundlage wird die Fallauswahl als zentrales hochschuldidaktisches Problem kasuistischer Praxis entlang zweier Kerndimensionen der hochschuldidaktischen Auswahl von Datenmaterial identifiziert, die unabhängig von der seminaristischen Praxis selbst bereits im Vorfeld dessen Struktur bestimmen: der Edierungs- und der Bekanntheitsgrad des Datenmaterials. Im Folgenden werden die Implikationen der Datenmaterialselektion für die seminaristische Praxis sowie die universitäre Lehrer*innenbildung und damit verknüpfte Wirkungshoffnungen der Professionalisierung diskutiert

    COVID-19: Fernunterricht aus Sicht der Mitarbeitenden von Schulen in Deutschland, Österreich und der Schweiz

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    Im Zuge der Corona-Pandemie wurden weltweit temporären Schulschließungen vorgenommen. Wie funktioniert(e) Bildung in dieser Kri­se? Daten des Schul-Barometers von insgesamt 5.167 Mitarbeitenden an Schulen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz ermöglichen einen Einblick in die Rahmenbedingungen von Digitalisierung während des Lehrens und Lernens während der Schulschließung. Die Daten bestätigen den „digital divide“ in den Kompetenzen und Erfahrungen der Lehrkräfte. Lehrkräfte in Österreich und der Schweiz schätzen ihre digitalen Kompetenzen höher ein als deutsche Mitarbeitende. Die technische Ausstattung wird von Befragten aus Österreich und der Schweiz ebenfalls besser eingeschätzt als in Deutschland. Die Kooperation zwischen Mitarbeitenden der Schule selbst sowie mit Eltern und ein stärkerer Fokus auf die Beziehungsebene zu Schüler*innen wird in Zeiten der Krise trotz und wegen der Distanz noch bedeutsamer für Lehre und Lernen. Perspektivisch können aus den Daten des Schul-Barometers Empfehlungen für die „Schule von morgen“ abgeleitet werden

    Energie und Energieerhaltung am Beispiel des Fadenpendels

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    In diesem Beitrag werden die Bedeutung von Energie, Arbeit, und Energieerhaltung behandelt und die empirische Überprüfung des Energieerhaltungssatzes am Beispiel eines Fadenpendels vorgestellt. Neben der Einführung von experimentellen Arbeitstechniken zur Bestimmung der potentiellen und kinetischen Energie werden die Berücksichtigung von Messgenauigkeit und die Angabe von signifikanten Ziffern vorgenommen. Im Kontext dieses Themenheftes der Zeitschrift PraxisForschungLehrer*innenBildung sind der Begriff „Energie“ und das Konzept der Energieerhaltung für die Interpretation experimenteller Daten aus den anschließenden Experimenten notwendig

    Wiederholung als Veränderung: Zur Normativität pädagogischer Praktiken zwischen Kontinuität und Kontingenz im Unterricht

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    In der sinnverstehenden Unterrichtsforschung wird die Frage nach Kontinuität und Kontingenz im Unterricht mit unterschiedlichen sozialtheoretischen Begriffen schon lange diskutiert. Die Frage praxistheoretisch zu wenden, heißt, das für Praktiken zentrale Moment der Wiederholung theoretisch und empirisch in den Blick zu nehmen. In dem Beitrag wird hierfür das noch wenig beachtete Moment der Normativität von Praktiken theoretisch und an empirischen Beispielen ausbuchstabiert. In den Blick kommen so die teleo-affektiven Strukturen von Praktiken (Schatzki) und die Frage nach der Rekonstruktion von Anschlusshandlungen in der normativ-affektiven Dimension von Praktiken

    Möglichkeiten der Sprachförderung durch Lateinunterricht angesichts einer heterogenen Schülerschaft

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    Sprachförderung stellt heute in Deutschland eine besondere Herausforderung für die Schule dar: Zum einen weisen immer mehr Schüler*innen einen Migrationshintergrund auf und sprechen zu Hause eine andere Sprache als Deutsch. Zum anderen sind auch viele junge deutsche Muttersprachler*innen nicht zuletzt aufgrund der Nutzung elektronischer Medien heute sprachlich anders sozialisiert als in früheren Zeiten. Insbesondere die Normen der schriftlichen Standardsprache spielen im Alltag heutiger Schüler*innen eine zunehmend geringere Rolle. Im Lateinunterricht durchlaufen die Lernenden von Anfang an einen systematischen Durchgang durch das lateinische Sprachsystem, das wiederum stets mit der deutschen Zielsprache kontrastiert wird. Auch durch das Verfahren des Übersetzens werden Lernende mit den Normen der Zielsprache konfrontiert und können diese einüben. Die Vermittlung von metasprachlichen Kategorien kann zudem bei der Ausbildung von Sprachbewusstheit und Sprachreflexion helfen. Im Beitrag werden einige zentrale Aspekte einer solchen Sprachförderung aufgezeigt – v.a. am Beispiel besonderer schriftsprachlicher Kategorien im Deutschen (z.B. Genitiv, Konjunktiv, Präteritum)

    Begegnungen von Religionen als Thema des Lateinunterrichts: Eine Chance zum interreligiösen Lernen?

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    In der Diskussion um interkulturelle Bildung erscheinen Religion und religiös-kulturelle Diversität zwar im Hintergrund geradezu omnipräsent, angesprochen werden sie jedoch oft nicht – so etwa in der KMK-Leitlinie „Interkulturelle Bildung und Erziehung in der Schule“. Die römische Antike weist ein breites Spektrum von Erscheinungsformen des Religiösen auf: die Staatsre-    ligion, die Mythologie, die alltägliche Frömmigkeit und den philosophischen     Diskurs über die Götter, später dann die Auseinandersetzung zwischen dem Christentum und dem römischen Staat bzw. der paganen Kultur, aus der sich in der Synthese von Antikem und Jüdisch-Christlichem ein wesentliches Substrat für die europäische Kultur ergibt. Der Beitrag versucht, ausgehend von der Realität des multireligiösen Klassenzimmers und anknüpfend an Konzepte interreligiösen Lernens, aufzuweisen, dass der Lateinunterricht ein großes Poteztial nicht nur interkultureller, sondern auch interreligiöser Lerngelegenheiten aufweist, und formuliert Anregungen zu deren Nutzung

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