PraxisForschungLehrer*innenBildung (PFLB) - Zeitschrift für Schul- und Professionsentwicklung
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    Erkenntnisgewinnung in den Naturwissenschaften: Von der Hypothese zur Theorie

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    Diese Unterrichtseinheit beinhaltet eine Einführung in die Grundprinzipien des naturwissenschaftlichen Arbeitens und der naturwissenschaftlichen Erkenntnisgewinnung. Die Vertiefung der Inhalte erfolgt an einem historischen Beispiel und in einem Experiment zum Fadenpendel, bei dem die Schritte des Experimentierens erarbeitet und angewendet werden sollen und so der hypothetisch-deduktive Erkenntnisgang vertieft werden soll. Die Auswertung und Interpretation der Ergebnisse bietet eine direkte Anschlussmöglichkeit für das Thema „Energie und Arbeit“ einer potentiellen nächsten Unterrichtseinheit

    Lösungswärme energetisch betrachtet: Ein Schülerexperiment zur Bestimmung der konzentrationsabhängigen Lösungsenthalpie beim Lösen verschiedener Salze

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    Im folgenden Beitrag wird ein Schülerexperiment zur experimentellen Bestimmung der Temperaturänderung beim Lösen von Salzen vorgestellt. Im Rahmen des Gesamtkonzeptes des Kurses haben sich die Schüler*innen davor mit der Dichte von Salzlösungen beschäftigt. Der für diese Unterrichtseinheit wichtige Energiebegriff wurde bereits in der Unterrichtseinheit zur Energieerhaltung am Beispiel des Fadenpendels eingeführt und wird hier in einem anderen Kontext aufgegriffen. Anhand des Experiments werden die energetischen Vorgänge beim Lösen eines Salzes erarbeitet

    Das Reallabor Universitätsschule Dresden – forschungsmethodische Grundlagen

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    Die Technische Universität Dresden (TUD) begleitet seit dem Schuljahr 2019/20 den auf 15 Jahre angelegten Schulversuch „Universitätsschule Dresden“. Der Schulversuch zeichnet sich durch die Ermöglichung von individuellen Entwicklungswegen in kooperativen Lernprozessen aus. Das Lernmanagement und die Schulorganisation erfolgen digital gestützt. Neben den dadurch entstandenen Daten werden systematisch Daten über den Lern- und Entwicklungsprozess der Schüler*innen sowie über die schulorganisatorischen Prozesse erhoben. Im vorliegenden Beitrag werden die grundlegende Forschungsausrichtung und das methodische Vorgehen durch eine Einbettung in die jeweiligen Diskurse (Schul- und Unterrichtsentwicklung, Lern- und Entwicklungsforschung, Professionalisierungs- und Einstellungsforschung) dargelegt

    A Dedicated English Portfolio for a Bilingual Primary School: A Project-in-Progress to Address the Transition Challenge and Augment the Agency of Learners at a Bilingual Primary School (and Other Primary Schools)

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    A bilingual primary school has initiated a project to address the “transition challenge” the children at the school, all of whom have bilingual classes from the start of Year One on, will face in the subject English when they go to secondary school. Working with researchers, a teacher from the school is developing a flexible, easily adaptable self-assessment portfolio that learners are able to present at secondary school so that their new English teachers can build on what the children have learnt and can do. This contribution relates some of the decisions and experiences this project-in-progress entailed in its first implementation with children in Years One and Two. For example, the project team observed informally that working with the portfolio and reflecting on their learning process and progress promotes the children’s agency and autonomy. While the portfolio is a practical instrument initiated at grassroots level, the data gathered are undoubtedly of interest to researchers and provide evidence of the benefits of starting English in Year One, and of an inclusive, across-the-board, immersive bilingual policy

    Dealing with Diversity in English Children\u27s Books in the Heterogeneous EFL Classroom

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    The use of children’s literature in language teaching is very common. However, in view of heterogeneous English as a foreign language (EFL) classrooms with learners of different interests, abilities, preferences, competences, identities, beliefs, etc., approaches to dealing with literature need to be supplemented by carefully selected scaffolds to cater to individual learner needs. Yet, it is not just the teaching methods that need to be (re)considered with regards to teaching a heterogeneous learner group, but also the topics that are covered in class should be carefully selected. Children’s books offer a wide range of topics that are commonly dealt with in the EFL classroom with younger learners. Some books, classic as well as recent ones, also depict different aspects of diversity. Such pieces of literature offer the potential to discuss diversity with learners in the EFL classroom and can serve as a basis for negotiations of diversity at the content-level. Therefore, this article deals with a two-fold question on aspects of diversity:             (1) How do selected English children’s books represent or mirror diversity?      (2) Can such books be used successfully in the heterogeneous EFL classroom

    Digitale Fremdsprachenkompetenzen? Vorüberlegungen zur Modellierung digitaler Englischkompetenzen im Rahmen des Projekts „Digi_Gap – Digitale Lücken in der Lehrkräftebildung schließen“

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    In diesem Beitrag werden infolge der Veröffentlichung des Strategiepapiers „Bildung in der digitalen Welt“ der Kultusministerkonferenz Überlegungen zur fachspezifischen Ausgestaltung des dort vorgeschlagenen Rahmenmodells zu den „Kompetenzen in der digitalen Welt“ in Bezug auf das Fach Englisch angestellt. Hierbei handelt es sich um Vorüberlegungen für das Projekt „Digi_Gap – Digitale Lücken in der Lehrkräftebildung schließen“, welches von 2020 bis 2023 als Teil der Qualitätsoffensive Lehrerbildung vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) an der Goethe-Universität Frankfurt am Main gefördert wird und in dessen Rahmen eine Modellierung digitaler Fremdsprachenkompetenzen Englisch erfolgen soll. Neben den Empfehlungen der Kultusministerkonferenz werden weitere Kompetenzmodelle sowie Ansätze und Konzepte aus dem Bereich der (Fremd-)Sprachenforschung herangezogen, um vorläufige Rückschlüsse bezüglich der avisierten Modellierung zu ziehen, die mit der Perspektive schulischer Bildung im post-digitalen Zeitalter erarbeitet werden soll

    Editorial zum Themenheft: Der Basiskurs Naturwissenschaften am Oberstufen-Kolleg Bielefeld

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    Der Basiskurs Naturwissenschaften wurde von einer Gruppe aus Lehrenden, Bildungsforscher*innen und Fachdidaktiker*innen als einjähriger Kurs mit vier Wochenstunden in der Eingangsphase der Oberstufe am Oberstufen-Kolleg Bielefeld entwickelt, langjährig erprobt, evaluiert und iterativ weiterentwickelt. Der Kurs ist so angelegt, dass er grundlegende naturwissenschaftliche Denkweisen (vgl. Scientific Literacy) und naturwissenschaftliche Methoden (vgl. Scientific Inquiry) mit einem Fokus auf steigende Selbstständigkeit und Selbstbestimmung der Kollegiat*innen adressiert und nicht in erster Linie auf fachinhaltliche Vollständigkeit abzielt. Im Zentrum des Kurskonzeptes steht der hypothetisch-deduktive Erkenntnisweg, der von den Kollegiat*innen v.a. mithilfe einer Reihe von Schülerexperimenten durchdrungen werden soll. Das vorliegende Themenheft bietet eine Zusammenstellung von konzeptionellen Beiträgen, die   Gestaltungsprinzipien und konkrete Umsetzungen für die einzelnen Unterrichtsmodule beschreiben, und Beiträgen, die erste qualitative und quantitative Befunde zur Durchführung und Evaluierung des Kurses sowie erste Rückmeldungen aus Lehrerfortbildungen fokussieren

    Selektion und Evolution: Ein Schülersimulationsexperiment zur selektiven Wirkung der Räuber-Beute-Beziehung

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    In dieser Unterrichtseinheit wird am Beispiel des Birkenspanners das Phänomen der gerichteten Selektion erarbeitet und mit einem Selektions-Simulations-Experiment veranschaulicht. Dabei erfolgt eine Verknüpfung der genetischen (Vererbbarkeit und Variabilität von Merkmalen), ökologischen (Räuber-Beute-Beziehung und negative Rückkoppelung in Ökosystemen) und evolutiven (Selektion und Anpassung) Aspekte des Phänomens. Auf der methodischen Ebene ermöglicht dieses Simulationsexperiment die Anwendung aller in den vorherigen Experimenten erlernten Kompetenzen

    Theoretische Implikationen zum Umgang mit Kontingenzphänomenen in Studium und Unterricht: Anmerkungen aus sportpädagogischer Sicht

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    Schule und Unterricht weisen paradoxe Grundstrukturen auf, in denen die pädagogischen Praxen von Lehrkräften fortwährend von verschiedenen Antinomien geprägt sind (Helsper, 2002, 2004, 2011). Es ist somit grundsätzlich davon auszugehen, dass professionelles Handeln in diesem kontingenten Feld des Unterrichts ebenso durch die Relation von Handeln und Widerfahren (Kamlah, 1973) wie von Zukunftsoffenheit und Ungewissheit mitbestimmt wird (vgl. ausf. Paseka, Keller-Schneider & Combe, 2018). Allerdings ist Unterricht ebenso durch spezifische Wirkungserwartungen begründet und das Unterrichten auf intendierte Wirkungen – und somit auf Kontinuität – hin zentriert. Vorliegender Beitrag thematisiert solche Paradoxien, Kontingenzphänomene und Ungewissheiten im Unterricht als Herausforderung für (sport-)pädagogisches Handeln. Dies betrifft unmittelbar den Unterricht, mittelbar aber auch die Lehrer*innenbildung. Im Folgenden versuchen wir aufzuzeigen, dass gerade von spezifischen Ungewissheiten der Praxis abstrahierte wissenschaftliche Diskurse und Befunde wichtige Orientierungen für das professionelle Handeln ermöglichen und daher mit Recht einen wesentlichen Schwerpunkt der universitären Lehre bilden: Sinnvolle und notwendige Bezüge auf Praxis im Studium werden hierdurch nicht relativiert, sondern in einen reflexiv-forschenden Erfahrungsbezug gebracht, um ein fundiertes und begründbares Handeln als Lehrende im Unterricht zu ermöglichen. Auf Basis dieser Prämissen werden Konsequenzen für die professionelle Entwicklung von (Sport-) Lehrkräften ausgelotet, hinsichtlich der je spezifischen Relevanz von Theorie und Praxis sowie Forschen und Lernen in einen gemeinsamen Rahmen gebracht und diskutiert

    Didaktik und pädagogische Beziehungen in Zeiten der Pandemie: Ein Praxisbericht

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    Beziehungen in der Schule sind nicht per se gute Beziehungen, nur weil sie analog sind. Beziehungen, die auf rein digitalen Kanälen eingegangen wurden, sind nicht per se schlechte Beziehungen. Analog oder digital: Entscheidend ist, mit welcher Achtsamkeit, Feinfühligkeit und Wahrung der Würde anderer miteinander umgegangen wird. Analog und digital sind aber auch die Strukturen und die didaktischen Sichtweisen wichtig, in denen Lernen und Begegnungen stattfinden. Diese können beziehungsförderlich oder beziehungsschädlich sein. Wenn Lernende von Lehrenden als Objekte und nicht als Subjekte gesehen und behandelt werden, dann entstehen schädliche Beziehungen und ein ineffektives Lernklima. Die Nutzung digitaler Medien in den Zeiten der Pandemie birgt die Chance auf demokratischere Strukturen in Lernzusammenhängen jeglicher Art. Gerade die Herausforderungen für das Lernen in der Pandemie setzen die Gestaltung gelungener pädagogischen Beziehungen voraus. Die konstruktivistische Didaktik von Kersten Reich gibt hier wichtige Impulse (Reich, 2005)

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