PraxisForschungLehrer*innenBildung (PFLB) - Zeitschrift für Schul- und Professionsentwicklung
Not a member yet
    287 research outputs found

    Antinomies of Inter- and Transcultural Learning

    Get PDF
    It is a difficult and certainly troubling insight that some of the goals or competences under discussion in the context of inter- and transcultural learning can and must be seen as having little in common. They can even be considered as conflicting, contradictory or mutually exclusive – one may only reflect on the discrepant expectations connected with the goal of “critical thinking” (with regard to other cultures) on the one hand and the idea of “emphatic understanding” (of other cultures) on the other (cf. Breithaupt 2017). Such jarring of oppositional phenomena in educational contexts can be explored with reference to Helsper’s discussion of how any kind of teaching or learning in today’s modern, differentiated society takes place within a matrix of oppositional concepts and objectives (cf. Helsper 2002, 2010, Schlömerkemper 2017). Specifically, Helsper uses the term “antinomies” to indicate that pedagogic practice always entails a choice between different options, each “hailing,” so to speak, to be given prominence and each encompassing a different range of specific teaching and learning goals, strategies, techniques and practical steps. This article will apply the concept of pedagogic antinomies to current challenges in the fields of inter- and transcultural teaching/learning

    Forschungsberatung in der Lehrer*innenbildung

    Get PDF
    Forschungsberatung für Studierende wird mit der Zunahme des Forschenden Studierens bzw. Forschenden Lernens immer bedeutsamer. In diesem Beitrag werden nach der Klärung der Verständnisse von Forschendem Studieren und von Beratung die Kontexte und Anlässe für Forschungsberatung thematisiert. Diese detaillierte Betrachtung von Forschungsberatung soll als Reflexionsangebot ggf. auch für die Entwicklung eigener Beratungsformate dienen

    Emotionales Erleben von Eltern im Fernunterricht: Wie bedeutsam ist das berufliche didaktische Wissen der Eltern?

    Get PDF
    In diesem Beitrag wird die temporäre und unfreiwillige Situation des Fernunterrichts wegen der Schließung von Schulen aufgrund der Coro­navirus-Pandemie hinsichtlich seiner Ausgestaltung und des Erlebens von Eltern beleuchtet. Auf Grundlage einer Online-Befragung mit 3.995 Müttern und Vätern von Grundschulkindern soll im Besonderen der Frage nachgegangen werden, inwieweit Unterschiede im emotionalen Erleben beim Fernunterricht durch das berufliche didaktische Wissen und die Arbeitssituation der Eltern erklärt werden können. Dazu wurden vier Gruppen von Eltern vor ihrem beruflichen Hintergrund betrachtet. Die Ergebnisse zeigen, dass insbesondere Eltern, die als Lehrkräfte tätig sind, sich geringer beansprucht fühlen, weniger ängstlich sind und deutlich begeisterterer sind, ihre Kinder zuhause beim Lernen zu begleiten. Mit Blick auf diese Ergebnisse wird abschließend diskutiert, wie Eltern-Lehrer*innen-Beziehungen in Zukunft pädagogisch günstig für den Lernerfolg der Schüler*innen ausgestaltet werden können und welche Funktion dabei erweiterte hybride Unterrichtskonzepte erfüllen

    Entwicklung von Selbstlern- und Medienkompetenz im Homeschooling – Chancen und konzeptionelle Anforderungen

    Get PDF
    Schüler*innen, Lehrkräfte und Eltern sehen sich durch die pandemiebedingten schulischen Veränderungen vor neue Herausforderungen gestellt: Gesamte Klassenverbände müssen (plötzlich) im Homeschooling unterrichtet werden. Das bedeutet für Lehrkräfte und Schüler*innen eine Umstrukturierung und ein Neudenken des Unterrichts und für Eltern eine erhebliche Mehrbelastung bei der Koordination des Familienalltags. Im Homeschooling verlagern sich Aufgaben, die traditionell der Schule zugeschrieben werden, auf das häusliche Lernumfeld. Zudem werden digitale Medien verstärkt für die Bearbeitung schulischer Aufgaben genutzt. Unter den aktuellen Bedingungen stellen die beiden Kompetenzbereiche Medien- und Selbstlernkompetenz für Schüler*innen deshalb wichtige Schlüsselqualifikationen zur Bewältigung des schulischen Alltags dar. Der Beitrag geht der Frage nach, wie sich die Selbstlern- und Medienkompetenz von Schüler*innen während der Corona-Pandemie im häuslichen Kontext weiterentwickelt haben. Mittels eines kontaktlosen Erhebungsverfahrens, das Lerntagebücher und telefonische Interviews umfasste, wurde die Sicht von Schüler*innen und ihren Eltern erfasst. Die Ergebnisse zeigen, dass verschiedene Faktoren das häusliche Lernen erschweren. Das Homeschooling erfordert weitreichende Selbstständigkeit und Eigenorganisation der Schüler*innen, um den schulischen Alltag strukturieren und bewältigen zu können. Es werden wichtige Handlungsbedarfe festgehalten, die die Relevanz einer Anpassung der Rahmenbedingungen an die Häuslichkeit verdeutlichen

    Statistical Literacy & Data Literacy – Grundbildung im Umgang mit empirischen Daten

    Get PDF
    Bereits in der Schule ist es notwendig, ein Verständnis von wissenschaftlichen Forschungsprozessen und dem Zustandekommen der daraus resultierenden Befunde, Schlüsse und Darstellungen zu fördern, um Schüler*innen so auf einen kompetenten Umgang mit Informationen im Alltag vorzubereiten. In diesem Beitrag wird ein Ansatz vorgestellt, wie diese Förderung im Rahmen eines Naturwissenschaftskurses für die Eingangsphase der Oberstufe erfolgen kann

    Digital Learning and the Humanities

    Get PDF
    The current research and funding situation with regards to digital teaching and learning will be a starting point to further inquire about the mission, intent and self-styling of the humanities and the field of English. The proliferation of digital opportunities makes knowledge globally available and universally transferable in a technological sense. Yet, what about the changes that digitalization triggers in epistemology or cultural techniques of information management? And, what are the stakes of the humanities and their way of making meaning and creation of knowledge? Can the knowledge of the humanities or the field of English – here particularly language, narrative literature and culture – be communicated, taught or learned with digital means? The humanities make it their designated task to provide orientation and evaluation for the increasingly complex and fast-paced global developments and their diverse cultural, societal and educative contexts. It should be in the interest of the humanities and its disciplines, to find answers to the questions of benefits that can be provided by digitalization of educational fields. Puentedura\u27s SAMR matrix (substitution, amplification, modification, redefinition) will be introduced to allow for an evaluation of digitalization processes and tools

    Unterricht während der Corona-Pandemie: Ein Vergleich von Schülereinschätzungen aus Baden-Württemberg und Nordrhein-Westfalen im Kontext sozialer Heterogenität

    Get PDF
    Im März 2020 wurden infolge der Corona-Pandemie die Schulen in der Bundesrepublik Deutschland geschlossen, und die Beschulung wurde als „Fernunterricht“ fortgeführt. In diesem Beitrag werden die Daten aus zwei Studien (Nordrhein-Westfalen und Baden-Württemberg) zusammengeführt, in denen zusammen N = 320 Schüler*innen zu ihrer Sicht auf den Fernunterricht befragt wurden. Die Ergebnisse aus beiden Studien benennen verschiedene Vor- und Nachteile des Fernunterrichts und verweisen – trotz einiger Diskrepanzen zwischen den Studien – insgesamt auf eine teils (zu) hohe Varianz in den Kommunikationswegen sowie eine hohe Belastung der Schüler*innen im Fernunterricht. Entgegen der öffentlichen Diskussion ergeben sich aus den Datensätzen beider Studien Hinweise darauf, dass mehrheitlich eine Ausstattung mit digitalen Endgeräten vorhanden ist. Aus den Daten der NRW-Studie lassen sich zudem erste vorsichtige Hinweise auf den Zusammenhang zwischen dem sozioökonomischen Status der Schüler*innen und dem Erfolg des Fernunterrichts ableiten, die weiteren Forschungsbedarf hinsichtlich der Bildungsbenachteiligung im Fernunterricht generieren

    Forschendes Lernen im universitären Lehramtsstudium: Ein Positionspapier des Verbunds schulbezogener Praxisforschung

    Get PDF
    Seit einiger Zeit beobachten wir, wie Forschendes Lernen aus einem Nischendasein ins Zentrum der Aufmerksamkeit der Lehrer*innenbildung rückt. Es sind nicht länger kleine, experimentelle Seminarformate, die nur von wenigen Studierenden gewählt werden, sondern Forschendes Lernen ist z.B. vielerorts im Kontext von Langzeitpraktika ein verbindlicher curricularer Baustein für alle Lehramtsstudierenden im zeitlich eng getakteten Studium geworden. Gleichzeitig verliert Forschendes Lernen an konzeptioneller Schärfe und begrifflicher Klarheit, weil eine Vielzahl situativer Anpassungen vor Ort vorgenommen wird. Schließlich stellen wir fest, dass immer wieder weitreichende Idealvorstellungen Forschenden Lernens formuliert werden, ohne dass die institutionellen Bedingungen und personalen Ressourcen mitbedacht werden. Vor diesem Hintergrund haben wir das hier vorliegende Positionspapier erarbeitet. Es bezieht sich explizit auf Forschendes Lernen als Pflichtbaustein im Rahmen der universitären Lehrer*innenbildung. Das Papier soll dazu beitragen, einen kritisch-konstruktiven Blick auf diese Form Forschenden Lernens im Lehramtsstudium zu werfen. Uns geht es um die Qualität des Konzepts und damit um die Stärkung zeitlicher und personeller Ressourcen, die Reflexion institutioneller Situierungen sowie die Förderung von Konzentration und kognitiver Auseinandersetzung in den hochschuldidaktischen Ausgestaltungen Forschenden Lernens im Lehramtsstudium. Das Positionspapier wurde von den Autor*innen in Abstimmung mit der Steuergruppe des Verbunds schulbezogener Praxisforschung (link) erarbeitet

    Vertrauensvolle interprofessionelle Kooperation in inklusiven Grundschulen

    Get PDF
    Der Beitrag geht der Frage nach, wie eine vertrauensvolle Zusammenarbeit mit der Ausgestaltung interprofessioneller Kooperationen von Lehr- und Fachkräften in Grundschulteams zusammenhängt. Zunächst wird die Bedeutung von Vertrauen in der Zusammenarbeit als Voraussetzung für interprofessionelle Kooperation behandelt und anschließend durch die Darstellung und Diskussion quantitativer Ergebnisse eines Forschungs- und Entwicklungsprojektes zur interprofessionellen Kooperation in inklusiven Grundschulen konkretisiert. Die Studienergebnisse zeigen, dass die befragten Lehr- und Fachkräfte (n=208) enger und intensiver zusammenarbeiten, je stärker das Vertrauensniveau im Kollegium ausgeprägt ist. Schlussfolgernd sollten Fort- und Weiterbildungsangebote für Lehr- und Fachkräfte inklusiver Grundschulen auch die Entwicklung, Aufrechterhaltung und Intensivierung einer vertrauensvollen interprofessionellen Kooperation unterstützen

    Literalitäten im altsprachlichen Unterricht: Zur Bedeutung der Medienspezifik ausgewählter Rezeptionsdokumente

    Get PDF
    Auf der Grundlage der Lehrpläne der Länder ist die Arbeit mit Rezeptionsdokumenten aus Spätantike, Mittelalter und Neuzeit konstitutiver Bestandteil von altsprachlichem Unterricht. Die unterrichtliche Praxis degradiert jedoch die Dokumente, in denen Stoffe und Motive der Antike rezipiert werden, oftmals zu reinen Materiallieferanten, weil deren Medienspezifik nur ungenügend berücksichtigt wird. Deren Berücksichtigung erfordert vor allem die Würdigung ihrer Funktionalität in ihrem kulturgeschichtlichen Kontext. Der Beitrag zeigt anhand von drei Beispielen unterschiedlicher Medialität, wie Literalitäten im altsprachlichen Unterricht hinsichtlich der Ansprüche, welche etwa die New London Group für den Umgang mit Multiliteracies fordert, angemessen berücksichtigt werden können. Als Beispiele werden herangezogen: Skulpturenensemble, Theaterstück und Bild

    264

    full texts

    287

    metadata records
    Updated in last 30 days.
    PraxisForschungLehrer*innenBildung (PFLB) - Zeitschrift für Schul- und Professionsentwicklung
    Access Repository Dashboard
    Do you manage Open Research Online? Become a CORE Member to access insider analytics, issue reports and manage access to outputs from your repository in the CORE Repository Dashboard! 👇