Journal of Alevism – Bektashism Studies
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    Aşura’dan Önceki ve Sonraki Ritüeller Bağlamında Alevi Şii Karşılaştırması

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    Das schiitische und das alevitische Glaubenssystem stimmen in ihrer grundlegenden Glaubensphilosophie dahingehend überein, dass beide dem Weg der Ahl al-Bayt folgen, und weisen zudem diverse gemeinsame Rituale auf. Eines davon ist das Muharram-Fest und die Rituale rund um dieses Fest, das für das Alevitentum die philosophische Grundlage, für das Schiitentum hingegen die theologische Grundlage bildet. Die Muharram-Rituale, die zur kollektiven Erinnerung und zum Gedenken an die Schlacht von Kerbala durchgeführt werden, darunter insbesondere die Schabih-Spiele, sind eine visuelle Demonstration des Sieges Gottes über den Aberglauben. Sowohl im Alevitentum als auch im Schiitentum symbolisieren die Rituale vor und nach Aschura die Ereignisse des 7. Jahrhunderts und den Schutz durch das vergossene Blut des wertvollsten Vertreters des Islam. Im Alevitentum symbolisieren die Rituale den Aufstand Husseins gegen Unterdrückung und Gewalt, während sie im Schiitentum die Entstehung der Glaubensrichtung und die Herausbildung der Lehre vom Imamat repräsentieren. Die Teilnehmer der Aschura-Rituale leiden, weinen, schlagen sich selbst, ritzen ihr Gesicht und ihren Kopf, um Blutungen zu erzeugen, usw., worin diese Rituale den alttürkischen Jug-Ritualen ähneln. Im Hinblick auf ihren mythologischen Ursprung sind die Muharram-Rituale durchaus als eine neue Version der Jug-Rituale der alten Türken aufzufassen. Das Muharrem-Fest, die Neufassung der Jug-Rituale im islamischen Gewand, steht für den Ausdruck von Schmerz. Der auffälligste Unterschied zwischen den Muharram-Ritualen der Aleviten und den Ritualen der Schiiten betrifft das Muharram-Fasten und den Aza (Trauerzug). Während das Muharram-Fasten im Aliventum der Schlüssel ist, um die Erinnerung an Kerbala lebendig zu halten, versetzen sich die Schiiten mittels des Trauerzugs und der Schabih-Spiele, einer Theateraufführung, in die Zeit Husseins zurück. Alle diese Rituale finden im Wesentlichen in zwei Phasen statt: vor und nach Aschura.There are many common rituals in the Shia Alevi belief system, which are the same as the fundamental beliefs of the people who march on the road to Ahl al-Bayt, one of which is the philosophical foundation of Alevism, Muharremlik, which is the basis of Shi’ism and the rituals around it. Muharremlik rituals, which are performed to keep the social reminiscence, remembering and Karbala event alive are the visual demonstrations of True’s victory over false. In both Alevism and Shi’ism, the rituals before and after Ashura symbolize the preservation of what is happening in the 7th century with the blood of the most precious of Islam. In the Alevi philosophy, these rituals are the symbol of Hz. Hüseyin’s rebellion against oppression and oppression. It is the process of formation of imamate doctrine in the emergence of this sect in Shiism. In ritual, pain, crying, beating, blood extraction, head splitting etc. applications, similar to the old Turkish yug ceremonies. The mythological origin of Muharremlik rituals is a new version of the old Turkish rites in many respects. Muharremlik, an Islamic form of Yug rituals, represents the manifestation of pain. The most obvious difference between the Muharram rituals of the Alevis and the rituals of the Shiites is the issue of Muharram fasting and the existence of the aza (mourning) group. If Muharram fasting is the key to keeping Karbala alive in Alevism, azadar (mourning) and the Shabih game performed as a theater show, Shiites identify themselves to the time of the Imam Hussein, and transfer it to Hüseyin’s time. All these rituals basically take place in two stages: before Ashura and on and after Ashura.Ehlibeyit yolunda yürümeleri ile temel inanç felsefeleri aynı olan Şii Alevi inanç sisteminde çok sayıda ortak ritüeller vardır ki bunlardan biri de Aleviliğin felsefi dayanağı, Şiiliğin ise itikadı temeli olan “Muharremlik” ve etrafında oluşan ritüellerdir. Toplumsal anımsama, hatırlama ve Kerbela olayını canlı tutmak için yapılan Muharremlik ritüelleri, özellikle de Şebih oyunları Hakk’ın batıl üzerinde zaferinin vizüel gösterisidir. Hem Alevilikte hem de Şiilikte Aşura’dan önceki ve sonraki ritüeller 7. yüzyılda yaşananları, İslam’ın en değerli olanının akıtılan kanıyla korunmasını sembolleştirir. Alevi felsefesinde bu ritüeller Hz. Hüseyin’in zulme, zillete karşı isyanının simgesidir, Şiilikte ise bu, mezhebin ortaya çıkmasında etkildir ve imamet doktrininin oluşma sürecinin kendisidir. Aşura ritüellerinde; acı, ağlama, dövünme, yüzü ve kafayı yarmakla kan çıkartma, baş yarma vs. gibi uygulamalar, eski Türklerin yuğ törenlerinin benzeridir. Muharremlik ritüellerinin mitolojik kökeni birçok açıdan bakıldığında eski Türklerin yuğ törenlerinin yeni versiyonu niteliğindedir. Yuğ ritüellerinin İslami kisveye bürünmüş şekli olan Muharremlik acının dışa vurmasının temsilidir. Alevilerin Muharrem ritüelleri ile Şiilerin Muharrem ritüelleri arasındaki en belirgin fark Muharrem orucu ile aza (yas) grubunun varlığı meselesidir. Muharrem orucu Alevilikte Kerbela’nın canlı tutulmasının anahtarıdırsa, azadarlık (yas tutma) ve bir tiyatro gösterisi şeklinde gerçekleştirilen Şebih oyunu Şiilerin kendilerini Hz. Hüseyin’in zamanına transfer etmeleridir. Bütün bu ritüeller temelde iki merhalede gerçekleşir: Aşura’dan önce, Aşura günü ve sonrası

    Artan Ok, Mihriban (2024). Mehdilik ve Şahkulu Ayaklanması, İstanbul: Alfa. 360 sayfa ISBN: 978-625-449-887-9.

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    Ehl-i Hak Alevilerin Tarihî Kaynaklarında Şah İsmail Hatayi

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    Seit seiner Gründung hat das Kloster von Ardabil die Menschen Anatoliens angezogen und wurde für sie zu einem heiligen Ort. Diejenigen, die sich um dieses Kloster versammelten, wurden zu Anhängern der Safawiden-Meister und sorgten im weiteren Verlauf für die Entstehung eines Kizilbasch-Staates, womit sie als alevitische Gruppierung in die Geschichte eingingen. Die offizielle Gründung des Kizilbasch-Staates erfolgte unter Schah Ismail Khatai, einen Nachfahren der Dynastie. Doch Schah Ismail Khatai war für die Aleviten in Anatolien, auf dem Balkan und im Irak nicht nur der Gründer eines Staates, sondern auch ein vollkommener Meister (mürşid-i kâmil) und ein bedeutender Dichter, wobei die religiöse Bedeutung Khatais stets überwog. Dies zeigt auch die Wendung „Keine Cem ohne Khatai“, durch der diese Gemeinden die Unverzichtbarkeit Khatais zum Ausdruck bringen. Neben den genannten Regionen gibt es auch im Iran eine bedeutende alevitische Bevölkerung. Der heutige Iran ist ein großflächiger Staat, in dem nach der Türkei die zahlenmäßig größte alevitische Bevölkerung beheimatet ist, für die der Oberbegriff Ahl-e Haqq verwendet wird. Die Ahl-e Haqq haben sich seit Jahrhunderten in allen Teilen dieser Region verbreitet und es als geschlossene Gemeinschaft geschafft, ihr Glaubenssystem zu bewahren und weiterzugeben. Die Ahl-e Haqq-Dynastien, die sich aus Angehörigen verschiedener ethnischer Gruppen wie Türken, Kurden, Luren und Lak zusammensetzen, haben ihr Glaubenssystem mittels einer starken mündlichen Tradition und niedergeschriebener historischer Quellen entsprechend seines Weges und seiner Konventionen bis in die Gegenwart bewahren können. In diesen historischen Quellen stößt man auf ein Glaubenssystem, das sich um Heilige und Sakrale entwickelt hat. Die Bedeutung von Schah Ismail Khatai, der im anatolischen Alevitentum eine bedeutende Rolle spielt, für die Ahl-e Haqq ist dabei von besonderem Interesse. Aus einer historischen Perspektive betrachtet, sollte sich die Geschichte der Ahl-e Haqq nicht wesentlich von der der Aleviten in Anatolien und auf dem Balkan unterscheiden. Dass die Ahl-e Haqq infolge der Entstehung des Kizilbasch-Staates wie die Aleviten Anatoliens und des Balkans Teil der safawidischen Geschichte, ist selbstverständlich. Der Stellenwert Khatais für die iranischen Ahl-e-Haqq-Aleviten und ihr Blick auf Schah Khatai sind jedoch bisher nicht unter Bezugnahme auf die verfügbaren historischen und religiösen Quellen behandelt worden. Aus den von den Ahl-e Haqq anerkannten Quellen geht hervor, dass Schah Ismail Khatai eine herausragende Stellung einnimmt. In den in dieser Studie konsultierten Quellen wird Khatai von den Ahl-e-Haqq-Dynastien als Verkörperung der heiligen Persönlichkeiten dieses Glaubenssystems angesehen. Zudem wird er in den Dichtungen und Liedern (deyiş/nefes) der Aschik und Guvende der Ahl-e-Haqq häufig zusammen mit den heiligen Persönlichkeiten dieses Glaubenssystems erwähnt und als Heiliger angesehen. In den Quellen, die in verschiedenen Sprachen verfasst wurden, wird Schah Ismail Khatai als eine Persönlichkeit beschrieben, die in einer bestimmten Epoche auftrat, um den Weg der Wahrheit (Gottes) zu verbreiten.Since its establishment, the Ardabil Sufi lodge has attracted the people of Anatolia, becoming a sacred space for them. Those who gathered around this lodge, by dedicating themselves to the Safavid guides, eventually facilitated the emergence of a Kızılbaş Alevi state, leaving their mark on history as Kızılbaş Alevis. The Kızılbaşiye State1 was officially founded by Shah Ismail Hatayi, who was a descendant of this dynasty. However, Shah Ismail Hatayi is not only regarded as the founder of a state among Alevi communities living in regions such as Anatolia, the Balkans, and Iraq, but also as a perfect guide (mürşid-i kâmil) and a great poet. In fact, in the eyes of these Alevi communities, Hatayi is considered more as a charismatic spiritual leader than a political figure. In the tales among these Alevi groups, the saying “No cems is held without Hatayi” reflects the importance of Hatayi, showing that his name must be invoked for the ritual to be complete. In addition to these regions, Iran, which has a significant Alevi population, is one of the lands with a high concentration of Alevi followers. Contemporary Iran, a vast country, is home to the largest Alevi population after Turkey, under the broader term “Ehl-i Hak.” For centuries, the Ehl-i Hak Alevis have spread across this region and managed to preserve and live their belief system within closed communities. The Ehl-i Hak dynasties2 consist of various ethnic groups such as Turks, Kurds, Lor, and Lek. These communities have maintained their beliefs by preserving a strong oral culture as well as written historical sources. When examining the sources of these Alevi groups, one can observe the belief system formed around saints and sacred figures. In this context, the place of Shah Ismail Hatayi in the Ehl-i Hak groups, which hold a significant place in Anatolian Alevism, is a matter of interest. In fact, when considering the history of the Middle and Early Modern periods of Iran, one may conclude that these two countries share great socio-cultural, political, and economic similarities. Therefore, it is reasonable to assume that the Ehl-i Hak Alevis, as adherents of a Sufi and esoteric belief, are not historically different from the Alevis of Anatolia and the Balkans. Particularly, with the rise of the Kızılbaş state in the context of Safavid history, it is natural for the Ehl-i Hak to also have their place in history, just as the Alevi communities in Anatolia and the Balkans did. However, the position of Hatayi among the Ehl-i Hak Alevis in Iran, and their view of Shah Hatayi, has not been thoroughly discussed in historical and belief-based sources. In this regard, it can be seen from the sources accepted among the Ehl-i Hak Alevis that Shah Ismail Hatayi holds an important place. According to the sources available in this study, Hatayi is regarded as a sacred figure of this belief system among the Ehl-i Hak dynasties. Moreover, in the verses of the Ehl-i Hak and the words of the lovers of Hak (the divine) (poems/songs), this belief system’s sacred figures are generally mentioned, and Hatayi is recognized as a saint. In Ehl-i Hak sources, Shah Ismail Hatayi is depicted as a figure who emerged at a certain period to spread the path of God.Kuruluşundan itibaren Erdebil Dergâhı Anadolu insanını kendine cezbederek bu insanlar için kutsal mekân haline gelmiştir. Söz konusu dergâhın etrafına toplananlar Safevi mürşitlerine gönül vererek ilerleyen süreçte bir Kızılbaş Alevi devletinin ortaya çıkışına imkân sağlayarak Kızılbaşlar Alevi olarak tarihe damgalarını vurmuşlardır. Kızılbaşiye Devleti1 ise bu hanedanın soyundan gelen Şah İsmail Hatayi tarafından resmiyet kazanmıştır. Fakat Şah İsmail Hatayi; Anadolu, Balkanlar ve Irak gibi coğrafyalarda yaşayan Alevi zümreler arasında bir devletin kurucusu olmanın yanı sıra bir mürşid-i kâmil ve bir ulu ozan olarak da kabul görmüştür. Hatta söz konusu Aleviler nezdinde Hatayi, siyasi kişiliğinden daha çok karizmatik inanç önderi olarak kabul görmüştür. Öyle ki söz konusu Alevi zümrelerin arasındaki söylence, “Hatayi’siz cem yapılmaz’’ diyerek ibadetlerinde ismi anılmadan olmayacak şahsiyetin Hatayi olduğunu göstermektedir. Mezkûr coğrafyaların yanı sıra yoğun bir Alevi nüfusa sahip olan coğrafyalardan biri İran’dır. Geniş bir coğrafyaya sahip olan günümüzdeki İran, bir hipernim olan Ehl-i Hak ismi altında Türkiye’den sonra en çok Alevi nüfusuna sahip coğrafyadır. Ehl-i Hak Alevileri yüz yıllardan beri bu coğrafyanın dört bir yanına yayılmış ve kendi inanç sistemlerini yaşamayı ve yaşatmayı başaran kapalı toplumlardan biri olmuş tur. Söz konusu Ehl-i Hak hanedanları2 Türk, Kürt, Lor ve Lek gibi farklı etnisite mensuplarından oluşmuştur. Bunlar güçlü bir sözlü kültürün yanı sıra yazılı tarihî kaynakları muhafaza ederek mensubu oldukları inancın yol ve erkanını uygun bir şekilde günümüze kadar devam ettirmişlerdir. Bu Alevi zümrelerin kaynakları incelemeye alınınca veliler ve kutsallar çevresinde oluşan bir inanç sistemine şahit olmak mümkündür. Bu noktada Anadolu Aleviliğinde önemli bir yere sahip olan Şah İsmail Hatayi’nin Ehl-i Hak zümreleri içerisindeki yeri ise merak konusudur. Aslında Türkiye’nin kadim komşusu olan İran’ın orta ve yeni çağ tarihi söz konusu olunca anılan bu iki ülkenin sosyo-kültürel siyasi ve ekonomik açıdan büyük benzerliklere sahip olduklarını düşünmek mümkündür. Bu doğrultuda bir tasavvufi ve batınî inanç mensubu olan Ehl-i Hak Alevilerin de Anadolu ve Balkanlardaki Alevilerden tarihi açıdan farklı olmadıkları var sayımı yerine olur. Özellikle söz konusu Safevi tarihi bağlamında Kızılbaş devletinin tarih sahnesine adım atması ile Ehl-i Hakların da bu tarih içerisinde tıpkı Anadolu ve Balkanlardaki Aleviler gibi yer almaları gayet normaldir. Fakat Hatayi’nin anılan İran, Ehl-i Hak Alevileri içerisindeki yeri ve bu zümrelerin Şah Hatayi’e bakışı tarihî ve inançsal kaynaklar eşliğinde ele alınmamıştır. Bu doğrultuda söz konusu Ehl-i Hak Alevileri arasında kabul gören kaynaklara bakılınca Şah İsmail Hatayi’nin önemli bir yere sahip olduğu görülmektedir. Hatayi -bu çalışmada ulaşabildiğimiz kaynaklarda- Ehl-i Hak hanedanlarının nezdinde bu inanç sisteminin kutsal şahsiyetlerinin mazharı olarak görülmektedir. Dahası Ehl-i Hak gûyende ve Hak âşıklarının kelamlarında (deyiş/nefes) genel olarak bu inanç sisteminin kutsal kişileri ile birlikte anılmakta olup bir veli olarak kabul görmektedir. Ehl-i Hak kaynaklarında Şah İsmail Hatayi, belli bir dönemde Hakk’ın yolunu yaymak için ortaya çıkmış bir zattır

    Anadolu Hatayileri Şah İsmail’i Duydu Mu?

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    Trotz seines relativ kurzen Lebens hat Schah Ismail († 1524), der sowohl als Schah als auch als Scheich der Safawiden bekannt ist, einen Einfluss, der über Jahrhunderte hinweg anhält. Während seine politische Anziehungskraft, die ihn zu Beginn des 16. Jahrhunderts zu einem der mächtigsten Akteure der Region machte, kurz nach der Schlacht von Tschaldiran nahezu erlosch, hat sich seine religiös-mystische Persönlichkeit, bekannt unter dem Pseudonym Khatai, besonders in Anatolien über fünf Jahrhunderte hinweg lebendig gehalten. Obwohl Schah Ismail von der offiziellen osmanischen Ideologie und ihren Intellektuellen aus politischen Gründen lange Zeit ignoriert wurde, hat er seine religiöse Autorität vor allem dank der anatolischen Kizilbasch bewahrt, die zahlreiche Dichter hervorgebracht haben, die unter dem Pseudonym Khatai tätig waren. Die Kizilbasch schufen Texte und Melodien, die sie im Mittelpunkt ihrer rituellen Praxis platzierten, und bewahrten so ihren Glauben und ihre kulturelle Identität. Durch die Gedichte und Lieder, die von den anatolischen Khatais verfasst und vorgetragen wurden, erlangte Schah Ismail Khatai nahezu Unsterblichkeit. Die Beziehung zwischen Schah Ismail und den anatolischen Khatais, die sich weniger anhand verlässlicher Dokumente und Aufzeichnungen als vielmehr entlang mündlicher Überlieferungen und narrativer Traditionen zurückverfolgen lässt, geht über die bloße literarische Reproduktion oder die Aufnahme eines charismatischen Glaubensführers in den Heiligenkult hinaus. Denn in den Einzelheiten dieser Beziehung verbergen sich die Codes eines soziologischen Bruchs, dessen politische Auswirkungen bis heute spürbar sind. Somit gehört die Beziehung zwischen den anatolischen Khatais und Schah Ismail zu den wichtigsten Grundlagen für die Erforschung der historischen Hintergründe des anatolischen Kizilbasch-Glaubens, der bis heute ein aktuelles und oft diskutiertes Thema ist. Wir verfügen nicht über ausreichende wissenschaftliche Daten, um festzustellen, welche Gedichte von Schah İsmail vor und nach 1514 in Anatolien im Umlauf waren und wie viele davon im Laufe von fünf Jahrhunderten entweder in Vergessenheit geraten oder abgewandelt worden sind. Mit anderen Worten können wir uns zwecks einer umfassenden Bewertung des Prozesses bei der Beantwortung dieser Frage nicht allein auf die heute in der rituellen Praxis des anatolischen Kizilbasch-Glaubens vorhandenen Originalgedichte und -aussagen von Schah Ismail stützen. Ein realistischer und gezielter erster Schritt für weiterführende Forschungen könnte daher mit der bereits von anderen Wissenschaftlern aufgeworfenen Frage beginnen: „Wie und in welchem Ausmaß haben die anatolischen Khatais Schah Ismail verstanden und in welchem Maße repräsentieren sie seine religiöse Identität?“ Ziel dieses Artikels ist es, die religiöse Persönlichkeit Schah Ismails in ihren Grundzügen nachzuzeichnen und ihre Spuren bei den anatolischen Khatais zu verfolgen. Zunächst wird der historische Kontext zusammengefasst, der als entscheidend für die Ausprägung von Schah Ismails Glaubenswelt angesehen wird. Anschließend werden anhand der 2017 veröffentlichten Gedichtsammlung Khatai-Diwan Begriffe wie Allah, Prophet, Tauhid, Konfession, Kizilbasch, Dschafariten, Husseini, Mawali und Ali analysiert, die als charakteristische Merkmale seiner religiösen Haltung gelten. Diese Begriffe werden dann in Bezug auf ihre Reflexionen bei den anatolischen Khatai untersucht.Despite the relatively short lifespan of Safavid Shah and Sheikh Ismail (d. 1524), his influence has endured for centuries. While Shah Ismail emerged as one of the most powerful figures in the region during the early 16th century, his political influence began to wane shortly after the Battle of Chaldiran. However, his religious-mystical persona, known under the pen name Hatayi, has retained its vitality for five centuries, particularly in Anatolia. While Ottoman officials and intellectuals ignored Shah Ismail for political reasons for a long time, the greatest factor in maintaining his religious authority was undoubtedly the Anatolian Qizilbash and the poets they raised under the pen name Hatayi. The Anatolian Qizilbash created texts and melodies around the name Hatayi, placing them at the core of their rituals to sustain their religious and cultural identity. Therefore, Shah Ismail Hatayi became immortal through the poems written and sung by the Anatolian Hatayis. The relationship between Shah Ismail and the Anatolian Hatayis, traceable more through narratives and oral culture than reliable documents and records, holds greater significance than the mere reproduction of literary texts or the incorporation of a charismatic leader into the cult of saints by his followers. This relationship conceals the codes of a sociological rupture with political effects that have persisted to this day. Hence, one of the most important grounds for tracing the historical background of the Anatolian Qizilbash faith, an enduring and frequently debated topic, is the relationship between the Anatolian Hatayis and Shah Ismail. We lack sufficient scientific data to determine which of Shah Ismail’s poems circulated in Anatolia before and after 1514, or how many of these have diverged from the tradition or transformed over the past five centuries. In other words, providing an answer to this question based solely on the unique poems and words of Shah Ismail within the ritual universe of contemporary Anatolian Qizilbashism would not contribute comprehensively to understanding the process. At this point, a realistic and accurate first step toward broader and more coherent research could begin with a question previously raised by other scholars: “How and to what extent did the Anatolian Hatayis understand Shah Ismail, and how well do they represent his theological identity?” This article aims to outline Shah Ismail’s theological profile and trace its reflections among the Anatolian Hatayis. First, the historical processes considered crucial in shaping Shah Ismail’s spiritual world are summarized. Subsequently, based on the comparative Hatayi Divanı published in 2017, concepts believed to hold distinctive significance in his theological stance—such as God, Prophet, Sect, Qizilbash, Ja’fari, Husayni, Mawali, and Ali—are analyzed, and their representations among the Anatolian Hatayis are explored.Safevi şahı ve şeyhi İsmail’in (ö. 1524) oldukça kısa bir ömür sürmesine karşın asırlara direnen bir nüfuzu vardır. 16. yüzyıl başlarında bölgenin en güçlü aktörlerinden biri hâline gelen Şah İsmail’in siyasi cazibesi, Çaldıran’dan kısa bir süre sonra hemen hemen tükenme noktasına gelirken Hatayi mahlasıyla bilinen dinî-mistik kişiliği ise beş asır boyunca koruduğu diriliğini özellikle Anadolu sahasında hâlâ sürdürmektedir. Osmanlı resmî düşüncesi ve aydınlarının siyasi kaygılarla Şah İsmail’i görmezden geldiği uzun zamanlar boyunca onun dinî otoritesini muhafaza etmesinde en büyük etken, içlerinden yetiştirdikleri onlarca Hatayi mahlaslı şairle hiç şüphesiz Anadolu Kızılbaşlarıdır. Anadolu Kızılbaşları, Hatayi adı etrafında ördükleri inanç/itikat halesinde metinler/ezgiler oluşturup onları ritüel evrenlerinin başköşesine koyarak inançsal ve kültürel varlıklarını sürdürebilmiş; Şah İsmail Hatayi de Anadolu Hatayilerinin yazdığı/söylediği deyişlerle âdeta ölümsüzlüğe kavuşmuştur. Güvenilir belge ve kayıtlardan ziyade anlatı ve sözlü kültür üzerinden takip edilebilen Şah İsmail ve Anadolu Hatayileri inanç ilişkisi, edebî metinlerin süreç içerisinde yeniden üretimi yahut karizmatik bir inanç önderinin kendisinden sonraki bağlılarınca veliler kültüne dâhil edilmesinden daha öte bir önemi haizdir. Zira, siyasi etkileri günümüze dek ulaşan sosyolojik bir kırılmanın kodları da asırlara yayılmış bu ilişkinin detayları arasında gizlidir. Dolayısıyla güncelliğini kaybetmeyen ve hemen her fırsatta tartışma konuları arasına dâhil edilen Anadolu Kızılbaş inancının tarihî arka planını takip edebileceğimiz en önemli zeminlerden biri de Anadolu Hatayileri-Şah İsmail ilişkisidir. 1514 öncesi ve sonrasında hangi Şah İsmail şiirlerinin Anadolu’da dolaşımda olduğunu ve geçen beş asır içerisinde bunların ne kadarının sürekten uzaklaştığı yahut dönüştüğünü tespit edecek yeterli bilimsel veriden mahrumuz. Bir başka ifadeyle bu sorunun cevabını, günümüz Anadolu Kızılbaşlığının ritüel evrenindeki özgün Şah İsmail şiirleriyle ve sözleriyle vermek, süreç hakkında kuşatıcı bir değerlendirme yapmaya katkı sağlamayacaktır. Bu noktada daha geniş ve tutarlı araştırmalar için atılacak gerçekçi ve isabetli ilk adım, daha önce başka bilim insanlarınca da gündeme getirilen şu soru ile atılabilir: “Anadolu Hatayileri Şah İsmail’i nasıl ve ne kadar anladı; onun itikadi kimliğini ne oranda temsil ediyorlar?” Bu makalede, Şah İsmail’in ana hatlarıyla itikadi portresine ulaşmak ve Anadolu Hatayilerinde bu portrenin izlerini sürmek amaçlanmıştır. Önce Şah İsmail’in inanç dünyasının şekillenmesinde hayati değere sahip olduğu düşünülen tarihî süreç özetlenmiş, sonrasında da 2017 yılında yayınlanmış karşılaştırmalı Hatayi Divanı’ndan hareketle onun itikadi duruşunda ayırt edici özellikler taşıdığına inanılan Allah, Peygamber, Mezheb, Kızılbaş, Caferî, Hüseynî, Mevali ve Ali kavramları değerlendirilerek bu kavramların Anadolu Hatayilerindeki yansımaları araştırılmıştır

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    Karizmatik Lider Bağlamında Şah İsmail

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    Ein charismatischer Führer ist in der Lage, die Menschen in seinem Umfeld stark zu beeinflussen und ihren Respekt und ihre Bewunderung zu gewinnen. Dieser Führungstypus verkörpert eine einzigartige Ausstrahlung, sein Auftreten weckt Vertrauen und er hat eine Vision. Charismatische Führer treten oft in schwierigen Zeiten auf, geben den Menschen Hoffnung, Inspiration und Motivation und vereinen sie um ein gemeinsames Ziel. Die Quellen ihres Charismas können von persönlichen Eigenschaften bis hin zu gesellschaftlichen Dynamiken reichen. Schwierige Zeiten, kulturelle Werte, Normen wie auch Errungenschaften prägen das Charisma eines Führers. Charismatische Führer tauchen typischerweise in Zeiten der Unsicherheit, Krise oder des Wandels auf, wenn Menschen einen Anführer suchen, der ihnen Orientierung und Hoffnung bietet. Diese Umstände schaffen ein starkes Einflussfeld für charismatische Persönlichkeiten. Kurz gesagt, das Charisma eines Führers wird sowohl von inneren Eigenschaften als auch von äußeren Gegebenheiten beeinflusst. Im Rahmen dieser Studie wurde Schah İsmail als Beispiel für eine charismatische Führungspersönlichkeit analysiert, einschließlich der Elemente, die sein Charisma ausmachen. Schah Ismail, der im 16. Jahrhundert als Gründer des Safawiden-Reichs eine zentrale Figur war, hatte nicht nur im politischen, sondern auch im religiösen und kulturellen Bereich eine tiefgreifende Wirkung. Seine politische und religiöse Führungsrolle sowie seine Identität als Scheich, Sayyid und Mahdi waren entscheidende Faktoren, die seine Anhänger in ihrer Wahrnehmung seiner charismatischen Persönlichkeit beeinflussten. Charismatische Führer treten häufig als Figuren hervor, die ihrer Gemeinschaft Orientierung geben, Vertrauen schaffen und Hoffnung vermitteln. In diesem Zusammenhang verlieh Schah Ismail seinen Anhängern eine neue politische, religiöse und kulturelle Identität. Diese Studie untersucht die Eigenschaften, die Schah Ismails Charisma ausmachten, und analysiert diese anhand von osmanischen und safawidischen Chroniken, Reiseberichten und anderen Quellen mithilfe der Dokumentenanalysemethode. Dadurch wird dem Konzept der charismatischen Führung eine historische Perspektive verliehen.A charismatic leader can strongly influence the people around them, gaining their respect and admiration. These types of leaders are known for their unique charisma, confident demeanor, and visionary outlook. Charismatic leaders often emerge in difficult times, inspiring hope, motivation, and unity among people, bringing them together for a common cause. Leaders can derive their charisma from various sources, including personal traits and social dynamics. A leader’s charisma is shaped by tough times, cultural values, norms, and accomplishments. Charismatic leaders typically emerge during periods of uncertainty, crisis, or change. In difficult times, people search for a leader who will guide them and offer hope. This creates a strong influence for charismatic leaders. In summary, the charisma of leaders is influenced both by their inner qualities and the environment in which they operate. This study analyzes Shah Ismail as an example of a charismatic leader, examining the elements that shaped his charisma. As the founder of the Safavid State in the 16th century, Shah Ismail left a deep impact not only politically but also religiously and culturally. Shah Ismail’s political leadership, as well as his identity as a sheikh, sayyid, and Mahdi, were factors that enhanced his charisma in the eyes of his followers. Charismatic leaders are often figures who guide their masses, offering them trust and hope. In this context, Shah Ismail provided his followers with a new identity, both politically, religiously, and culturally. This study explores the qualities that contributed to Shah Ismail’s charisma, using Ottoman and Safavid chronicles, travelogues, and other sources, applying document analysis to offer a historical perspective on the concept of charismatic leadership.Karizmatik lider, çevresindeki insanları güçlü bir şekilde etkileyebilen, onların saygısını ve hayranlığını kazanan lider türüdür. Bu tür liderler, kendilerine özgü çekicilikleri, güven veren duruşları ve vizyon sahibi olmalarıyla bilinmektedir. Karizmatik liderler, genellikle zor zamanlarda ortaya çıkıp insanlara umut, ilham ve motivasyon aşılayarak onları belirli bir amaç etrafında birleştirebilmektedir. Liderler karizmalarını çeşitli kaynaklardan alabilirler ve bu kaynaklar kişisel özelliklerden toplumsal dinamiklere kadar geniş bir yelpazeyi kapsamaktadır. Bir liderin karizmasını zor zamanlar, kültürel değerler, normlar ve başarılar oluşturmaktadır. Karizmatik liderler çoğunlukla belirsizlik, kriz ya da değişim dönemlerinde ortaya çıkmaktadır. İnsanlar, zor zamanlarda kendilerine yol gösterecek ve onlara umut verecek bir lider arayışına girerler. Bu durum karizmatik liderlere güçlü bir etki alanı yaratmaktadır. Kısacası liderlerin karizmaları hem içsel niteliklerinden hem de içinde bulundukları ortamdan etkilenmektedir. Bu çalışma kapsamında karizmatik lider örneği olarak Şah İsmail ve Şah İsmail’in karizmasını oluşturan unsurlar analiz edilmiştir. Şah İsmail, XVI. yüzyılda Safevî Devleti’nin kurucusu olarak sadece siyasî değil aynı zamanda dinî ve kültürel alanda da derin bir etki bırakmıştır. Şah İsmail’in siyasî liderliği, şeyh, seyit ve Mehdî kimliği onun tarafları nezdinde karizmasını artıran unsurlardır. Karizmatik liderler genellikle kitlesine yön veren, onlara güven ve umut vadeden figürler olarak öne çıkmıştır. Şah İsmail de bu bağlamda müritlerine hem siyasî hem dinî ve kültürel anlamda yeni bir kimlik kazandırmıştır. Bu çalışmayla Şah İsmail’in karizmasını oluşturan unsurlardan olan söz konusu vasıflar; Osmanlı ve Safevî kronikleri, seyahatnameler ve diğer kaynaklar ışığında, doküman analizi yöntemiyle ortaya koyularak karizmatik lider kavramına tarihî bir perspektif sunulmaya çalışılmıştır

    Gündüz, Tufan (2010). Son Kızılbaş Şah İsmail. İstanbul: Yeditepe Yayınevi. 176 sayfa. ISBN: 978-605-4052-49-3.

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