FoRuM Supervision - Zeitschrift für Beratungswissenschaft und Supervision (Universität Bielefeld)
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    Vorwort

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    Supervision und Schule: Von der Ergründung eines Missverhältnisses zweier Institutionen.: Ein Forschungsbericht.

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    Der vorliegende Artikel beschreibt den Verlauf einer unsystematischen, d.h. nicht-linea- ren Feldforschungskampagne, die das Missverhältnis von Schule und Supervision zu er- gründen versucht. Warum nehmen Schulen signifikant wenig das Unterstützungsangebot Supervision wahr? Im Forschungsprozess wird bald die semantische Figur des*r Einzel- kämpfer*in gehoben, die sich auf Grund der Selbstreferenzialität des Systems Schule tra- ditionell fortsetzt. Einzelkämpfer*innen benötigen keine Supervision. Vielmehr noch: Es widerspricht ihrem Selbstverständnis und ihrer Kultur. Und da Direktor*innen letzthin auch nur Lehrer*innen sind, dienen sie dem Systemerhalt. Wie Ausnahmen möglich sind und, wie aus der Schule ein „offenes Team“ werden könnte, zeichnet sich während des Forschungsprozesses skizzenhaft ab

    Genderkompetenz in der Supervision: Welches Denken und Handeln braucht es auf Seiten der Supervisor*innen, um gendersensibel beraten zu können?

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    In dem Beitrag wird der Frage nachgegangen, was dafür erforderlich ist, damit Supervisor*innen geschlechtersensibel beraten können. Warum ist es so schwer, das Thema in der Beratung einer Besprechung zugänglich zu machen? Was trägt zu einer De-Thematisierung von geschlechtsbezogenen Dynamiken und geschlechtsbezogener Grenzüberschreitungen in Organisationen und auch in der Supervision bei? Auf Grundlage der zentralen Forschungsergebnisse ihrer Studie und entlang der Aufschlüsselung des Begriffs der Genderkompetenz diskutiert die Autorin, wie Supervisor*innen nicht nur gendersensibel verstehen, sondern auch einen Beitrag zu dem Erreichen eines Mehr an Geschlechtergerecht in den Organisationen, die sie beraten, leisten können. Dabei wird Bezug auf ein Fallbeispiel aus der supervisorischen Praxis genommen

    Supervision als Ort der care-ethischen Reflexion

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    Wir gehen wir in diesem Text der Frage nach den Zusammenhängen zwischen Supervision und ethischer Reflexion in Care-Organisationen nach. Dabei gehen wir von zwei Fallbeispielen aus dem Krankenhaus – eines aus der Supervisionspraxis und eines aus einem partizipativen Forschungsprojekt – aus. Wir definieren zunächst das Beratungsformat Supervision, halten fest, dass Supervision einen ethischen Rahmen braucht und beschreiben die ethischen Richtlinien als Teil des Kontrakts. Konflikte sind in Care-Organisationen und in sorgenden Beziehungen unvermeidbar, unter anderem, weil diese Beziehungen asymmetrisch sind und weil ihnen Widersprüche zugrunde liegen. Die daraus resultierenden Dilemmata werden oft genug an die Supervision herangetragen, damit ist Supervision ein Ort der ethischen Reflexion. Wir beschreiben Verbindendes und Trennendes zwischen Supervision und ethischer Fallbesprechung. Für jeden dieser ethischen Reflexionsorte ist es von Bedeutung, explizit zu machen, auf welchen ethischen Grundlagen sie beruhen. Wir beziehen uns in unserem Text und in Bezug auf die Supervision auf die feministische Care-Ethik mit ihren zentralen Konzepten Vulnerabilität, Achtsamkeit, Bezogenheit und relationale Autonomie, sowie Narrativität, die wir im Text explorieren und beschreiben das Wesen von Caring Institutions (Tronto 2013). Wir kommen zu dem Schluss, dass Supervision zweifelsohne ein Ort für die Beratung zu ethischen Themen und Fragen sein kann und sehen die Art und Weise, wie mit ethischen Dilemmata und Konflikten im Rahmen von Supervision umgegangen wird, in care-ethischen und prozessethischen Diskursen und Grundlagen verortet. Die Supervision ist daher als ein Ort der care-ethischen Reflexion zu bezeichnen. Sie ermöglicht das Ansprechen und Kommunizieren von strukturellen und organisationalen Problemen und kann so auf mehreren Ebenen dazu beitragen, dass aus einer Care-Organisation eine Caring Institution wird

    Die innere und die äußere Triade. Beratungshaltung im Spiegel der persönlichen Biografie.

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    Supervision zum Einstieg in den Lehrberuf

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    Dieser Beitrag zeigt die Wichtigkeit einer professionellen Begleitung durch das Bera- tungsformat der Supervision beim Einstieg in den Lehrberuf auf. Mit besonderem Au- genmerk auf die Bedeutung des reflexiven Lernens wird anhand des Pilotprojektes „Su- pervision begleitend zum Einstieg in den Lehrberuf“ der Pädagogischen Hochschule Wien die Wirksamkeit professioneller Beratung in Form von Supervision aufgezeigt. We- sentliche Themen und Anliegen der Supervisand*innen werden beschrieben und damit auch die komplexe Gemengelage der Berufseinstiegsphase aufgezeigt. Im Anschluss werden, aufbauend auf diesem Befund, Desiderate für einen gelungenen Berufseinstieg formuliert

    Geschlecht und Geschlechtergerechtigkeit in der Supervision. Eine Diskursanalyse.

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