FoRuM Supervision - Zeitschrift für Beratungswissenschaft und Supervision (Universität Bielefeld)
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    Gruppenanalytische Perspektiven auf schulische Interaktionen: Eine multiperspektivische Herangehensweise

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    Gerade engagierte Lehrer*innen fühlen sich manchmal stark belastet durch das Gefühl der Verantwortung für die Schüler*innen. In diesem Beitrag möchten wir anhand des Protokolls einer Klassenratsstunde untersuchen, welche Gruppenprozesse in einer Klasse stattfinden, und welche Rolle der Lehrkraft dabei zugeschrieben wird, bzw. sie dabei übernimmt. Mit Blick auf entwicklungspsychologische, institutionelle, aktuelle gesell- schaftliche und gruppenanalytische Prozesse, werden die emotionalen Zuschreibungen und Übernahmen zwischen Lehrkraft und Schüler*innen besser verständlich. So können emotionale Belastungen potenziell reduziert und die Grenzen der Verantwortung besser gefasst werden

    Autor*innenverzeichnis

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    Berufsrollenreflexion an einer Fachschule für Sozialwesen: Erkenntnisse zur Notwendigkeit einer Implementierung von Ausbildungssupervision in der (praxis- integrierten) Ausbildung zum*zur Erzieher*in

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    Supervision an der Berufsschule mit angehenden Erzieher*innen ist ein Thema, das sich in den Publikationen zur Supervision selten findet. Der folgende Beitrag ergänzt das Feld um die Darstellung von Erkenntnissen aus einem Projekt zur Berufsrollenreflexion an einer Fachschule für Sozialwesen und erarbeitet eine Argumentationslinie zur Implemen- tierung von Ausbildungssupervision. Supervision unterstützt dabei nicht allein die Kom- petenzentwicklung der Schüler*innen, sondern auch die Rahmen- und Organisationsbe- dingungen der Ausbildung werden zum Reflexionsthema für die Schule und Praxisinsti- tutionen. Vor allem mit Blick auf Ausbildungsabbrüche und den Fachkräftemangel im sozialen Bereich eine notwendige Betrachtungsebene, bei der ein supervisorischer Blick wichtige Impulse setzt

    Qualitative hermeneutische Supervisionsforschung in Zeiten der Beratungskritik: Eine Begründung.

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    Der Artikel beschreibt Entwicklungslinien der Fallsupervision aus historischer perspek- tiver. Beginnend bei der Bearbeitung von emotionaler Überforderung als Merkmal der ersten Konjunktur der Fallsupervision, die noch einen deutlichen pastoralen Charakter trägt, wird als zweite Konjunktur die Beziehungsanalyse zum Thema der Fallsupervision beschrieben. Ausgehend von den Erkenntnissen August Aichhorns zum Unbewussten der „Verwahrlosung“ bei Kindern und Aichhorns Arbeit mit Lehrer*innen hierzu rückt durch Michael Balint das unbewusste der Art-Klienten-Beziehung in den Mittelpunkt. In der zweiten Phase der Fallsupervision stehen psychoanalytische und damit klinische Deutun- gen im Vordergrund. Die dritte Phase diskutiert die Fallsupervision sozialtheoretisch im Kontext der Beratungskritik und legt hier zum einen Schützes Theorie der Fallanalyse und weitere interpretative Sozialtheorien zu Grunde. Alle Zugänge sind bis heute für die Fallsupervision von Bedeutung

    Konfliktmanagement. Strategien für Wissenschaft und Hochschule.

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    Supervision. Eine grundlegende Einführung.

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    Von Einflüssen des Katholizismus auf die Entwick- lung der Supervision in der Bundesrepublik der 1960er Jahre

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    In der detaillierten Beschäftigung mit Quellen der Sozialen Arbeit zur Entstehung der Supervision in den 1960er Jahren legt dieser Beitrag den Fokus auf die auch in der sozi- alpädagogischen Geschichtsschreibung weithin unterdrückten religiösen Hintergründe. In der Beschäftigung mit den Rahmenbedingungen der Supervisionsausbildung an der katholischen Akademie für Jugendfragen in Münster kann gezeigt werden, wie eng ka- tholische Milieus und Ethiken mit der Entstehung von Supervision im nordwestdeutschen Raum verbunden waren und was das für das frühe Verständnis von Supervision und ihre weitere Entwicklung bedeutete

    „Überblick“: Der Podcast zu Themen rund um Supervision und Beratung

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    Grundzüge einer Ethik der Supervision: Versuch einer Explikation und ethischen Begründung des professionsethisch-humanistischen Selbstverständnisses berufsbezogener Beratung

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    Die gleichursprüngliche Wurzel von (Fall-)Supervision und Sozialer Arbeit bildet die Kritik an gesellschaftlichen Verhältnissen im Modus praktischen Handelns. Im Zuge der Professionalisierung und Institutionalisierung der Sozialen Arbeit in einem entstehenden Sozialstaat entwickelte sich Supervision zu einem grundlegenden Instrument kritischer Reflexion. Zugleich wuchs sie über ihr angestammtes Feld der Sozialen Arbeit hinaus und findet mittlerweile in einem breiten Spektrum beruflicher Felder Anwendung, das seinerseits die supervisorische Praxis theoretisch und methodisch erweitert und diversifiziert. Diese Entwicklungen standen und stehen ihrerseits unter dem Einfluss tiefgreifender gesellschaftlicher Transformationsprozesse (Bürokatisierung, Ökonomisierung etc.). Aus dieser komplexen Lage resultiert nicht nur das Erfordernis einer selbstkritischen Re- flexion auf wissenschaftlich fundierte Methoden, Formate, Gegenstände und Qualitätsstandards von supervisorischer Berufsberatung als Profession, sondern auch die Notwendigkeit einer grundlagenethisch reflektierten Rechtfertigung ihrer Ziele und Methoden. Diese doppelte Reflexionsarbeit einer theoretischen und einer ethischen Kritik von Supervision gilt es freizulegen, um die Ideen transzendentaler Autonomie, universaler Menschenwürde und unveräußerlicher Menschenrechte als unverhandelbare Fundamente einer aufgeklärten und emanzipatorischen Ethik der Beratung einsichtig zu machen

    Supervision als ethisch-reflexiver Beziehungsraum

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    Der Beitrag nimmt zunächst die krisenhafte gesellschaftliche Entwicklung zum Ausgangspunkt für die Aktualität ethischer Fragen im Supervisionskontext. Es wird begründet, warum Supervisorinnen und Supervisoren sich mit ethischen Problemen in ihren praktischen Supervisionen zunehmend auseinandersetzen müssen. In einer zweiten Argumentationslinie unternimmt die Autorin den Versuch, das Konzept der advokatorischen Ethik, welches von Micha Brumlik in den 1990er Jahren entwickelt wurde, für die Supervision fruchtbar zu machen

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