FoRuM Supervision - Zeitschrift für Beratungswissenschaft und Supervision (Universität Bielefeld)
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Scheitern: Zwischen erfrischendem Humor und der Gefahr einer idealisierten Selbstoptimierung
In meinem zurückliegenden Beitrag habe ich mich mit dem Phänomen des Scheiterns aus-einandergesetzt. Dabei konnte ich aufzeigen, dass es beim Scheitern um eine Grunddimension des Menschseins geht. Während Fehler grundsätzlich korrigiert und überwunden werden können, begegnet uns im Scheitern eine existenzielle Dimension des menschlichen Daseins. Scheitern ereignet sich im persönlichen und im beruflichen Kontext. Wo immer wir über dies Phänomen unserer eigenen Sterblichkeit und den uns als Menschen gesetzten Grenzen begegnen, bleiben Annahme und Akzeptanz die einzig angemessenen Reaktionsweisen
Zum Start des Studiengangs Supervision und Beratung an der Fliedner Fachhochschule Düsseldorf
Die vulnerable Gesellschaft. Die neue Verletzlichkeit als Herausforderung der Freiheit.: Eine Rezension
Tagungsbericht der Mitgliederversammlung der Deutschen Gesellschaft für Supervision und Coaching e.V. (DGSv) vom 08. bis 9. November 2024 in Bonn
Tagung an der Evangelischen Hochschule Freiburg: Historische Entwicklung professioneller Methoden und Handlungskonzepte der Sozialen Arbeit
Frühkindliche Bildung zwischen Beziehung, Leiblichkeit und professioneller Selbstreflexion: Historische und aktuelle Diskurslinien
Der Beitrag rekonstruiert ausgewählte historische, sozialpolitische und erkenntnistheoretische Diskurslinien frühkindlicher Betreuung in Deutschland und zeigt, wie sich Vorstellungen von Kindheit, Erziehung und frühpädagogischer Verantwortung über Jahrhunderte verschoben haben. Im Zentrum stehen die wechselnden gesellschaftspolitischen Motivlagen – von ideologisch geprägten Familienleitbildern über geschlechter- und arbeitsmarktpolitische Interessen bis hin zu aktuellen Debatten um Teilhabe, Chancengerechtigkeit und kindlicher Bildungsrechte. Durch die Analyse der unterschiedlichen Entwicklungsphasen, einschließlich der divergierenden Systeme in BRD und DDR, wird deutlich, dass Frühpädagogik stets ein umkämpftes Feld sozialer Aushandlungsprozesse blieb. Der Beitrag plädiert dafür, frühkindliche Bildung um eine leibbezogene und psychodynamisch fundierte Perspektive zu erweitern, um Selbstbildungsprozesse des Kindes sowie professionelle Anforderungen an Fachkräfte herzustellen
Polizeiliche Berufsrollenreflexion im Supervisionsdiskurs
Der Artikel beleuchtet das Format und die theoretische Fundierung eines Moduls zur Be-rufsrollenreflexion im Polizeistudium an der Hochschule für Polizei und öffentliche Verwaltung NRW (HSPV NRW). Ziel des Moduls ist es, angehende Polizist*innen zur professionellen Selbstreflexion zu befähigen. Das Modul basiert ursprünglich auf konstruktivistischen Ansätzen, Stufenmodellen der Reflexion und Methoden wie Kollegialer Beratung. Im Rahmen einer Kooperation zwischen der HSPV NRW in Bielefeld mit dem Masterstudiengang Supervision und Beratung an der Universität Bielefeld wird hier die Berufsrollenreflexion in den wissenschaftlichen Diskurs zur Supervision eingeordnet. Ziel ist es, die theoretische Fundierung der Berufsrollenreflexion weiter zu vertiefen und für das Studienmodul fruchtbar zu machen. Es wird deutlich, dass Supervision dabei nicht nur der Handlungsoptimierung dient, sondern der kritischen Auseinandersetzung mit beruflichen Rollen im Spannungsfeld von Individuum, Polizeiorganisation und Öffentlichkeit