FoRuM Supervision - Zeitschrift für Beratungswissenschaft und Supervision (Universität Bielefeld)
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    Vorwort

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    Vorwort zum Heft 3

    Supervision und Beratung - Reflexionen im Rahmen einer akademischen Ausbildung

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    Hinter mir liegen 25 Jahre engagierte berufliche Sozialarbeit in der Sozialpsychiatrie sowohl in Deutschland als auch Italien. Als Studentin des Masterstudiengangs "Supervision & Beratung" reflektierte ich im Rahmen einer Hausarbeit mein eigenes Beratungsverständnis und konnte endlich meine reichhaltigen Erfahrungen aus der Praxis mit wissenschaftlichen Theorien verknüpfen. Bislang hat in Deutschland wenig Beratungsforschung stattgefunden. Über vielfältige Beratungsformen recherchierend suchte ich nach Gemeinsamkeiten und Unterschieden in der jeweiligen Konzept-, Praxis- und Theorieentwicklung. Ich stelle nun die formalen Ergebnisse dar, ebenso kritische Anmerkungen und Konsequenzen, die daraus zu ziehen sind. Dem fachfremden Leser ermögliche ich einen Einblick in die Praxis, indem ich beispielhaft darstelle, in welchem Dilemma sich Beratung bei gleichzeitigem wirtschaftlichem Druck befinden kann

    Über das allmähliche Verschwinden einer jungen Profession - Zeitgeschichtliche Aspekte zur Entwicklung der Supervision

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    Der Autor entwickelt die These, dass die von der DGSv betriebene expansive Professionalisierung in den 90er Jahren nicht unwesentlich dazu beigetragen hat, Supervision als den zentralen Gegenstand des Verbandes an den Rand zu rücken. Um dies zu explizieren, wird die Geschichte der Supervision - einschließlich ihrer vergessenen Vor und Frühformen - betrachtet

    Die Pionierzeit der Supervision an der Hochschule

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    Meine erste Begegnung mit Supervision hatte ich 1975 als Studentin an der Universität Kassel, damals noch Gesamthochschule Kassel, im Rahmen des Pädagogikstudiums. Prof. Dr. Hans Kilian, einer der Psychoanalytiker, die damals in der Lehrerausbildung engagiert waren, bot Trainings an, in denen man sich im Format des Microteachings in der Lehrerrolle erproben konnte. Im Rollenspiel wurde eine zuvor vorbereitete Unterrichtssequenz gespielt, gefilmt und ausgewertet. Die durchaus Supervisorische Fragestellung war: Welche Beziehungsmuster konstellieren diese angehenden Lehrer, wie reagieren sie auf Beziehungsangebote der Schüler, wie wirken sie als Person, wie nehmen sie ihre Rolle wahr und wie beeinflusst dies das Lernen der Schüler

    Vom Subversivor zum Supervisor

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    Liebe Kollegin Tölle, lieber Kollege Kreft,Sie waren beeindruckt von der Ehrung einiger "Leuchttürme" der Supervisionsgeschichte anlässlich des 20-jährigen Bestehens der DGSv und bitten mich, Ihnen aus der Geschichte etwas mehr zu erzählen. Das tue ich gern. Wenn wir eine neue Supervisionsausbildung beginnen, versuche ich zu Beginn auch etwas über meine berufliche Geschichte zu erzählen. Dabei komme ich mir manchmal vor wie Jürgen Kuczynski, der bekannte DDR-Historiker ("Geschichte der Arbeiterbewegung"), der in seinem letzten Buch "Dialog mit meinem Enkel" seine Geschichte erzählt. Wohlwahr, Sie sind nicht meine Enkel, aber diejenigen, die die Supervisionsgeschichte fortschreiben. Ich freue mich über Ihr offenes Ohr und hoffe, Ihnen  einiges mitteilen zu können. Ich vermute, dass Sie keine chronologische Abhandlung erwarten, sondern mit Fragmenten meiner Erfahrungen ein Puzzle zusammensetzen können

    Der politische Mensch - Demokratie als Lebensform

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    Ich möchte mit einer die Frage beginnen, die zunächst etwas philosophisch-abstrakt erscheint, aber vielleicht für viele Menschen eine sehr zentrale ist: "Was ist heute eigentlich Wirklichkeit?" Sind die 7 50 Milliarden Euro eigentlich , wirklich \u27, die ausgegeben werden, um Schutzschirme für marode Banken zu bilden? Oder ist das eine Fiktion aus einem Roman? Sie müssen ja sehen, dass heute mit Milliarden umgegangen wird wie noch vor zehn Jahren mit Millionen. Das hat etwas zu tun mit einem Währungssystem, in dem auch praktisch eine D-Mark zu einem Euro wird, aber natürlich nicht im ursprünglichen Austauschverhältnis. Das heißt, diese Frage, was Wirklichkeit ist, stellt sich meines Erachtens in einer sehr zentralen Weise auch im Hinblick auf die Veränderung der gesellschaftlichen Situation, in der wir heute leben. Ich glaube, dass wir Grund genug haben, darüber nachzudenken, wie sich solche Wirklichkeiten herausbilden konnten, ohne dass die Menschen überhaupt die Umbrüche, die in dieser Wirklichkeit stecken, subjektiv wahrnehmen oder reflektieren

    Johann August Schülein/Hans-Jürgen Wirth (Hg.): Analytische Sozialpsychologie. Klassische und neuere Perspektiven, Gießen (Psychosozial-Verlag) 2011

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    Buchrezensio

    Supervision im Prozess der Veränderungen beruflicher Arbeit im Allgemeinen Sozialen Dienst (ASD)

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    In den letzten beiden Jahren habe ich mich bei den Überlegungen zu meiner und der Biografie anderer mit dem "Erinnern" beschäftigt. Ich habe nachgelesen, was der Stand der Biografieforschung ist, und habe mich mit Erkenntnissen der Hirnforschung auseinandergesetzt Dabei ist mir im Bezug auf das Erinnern eine Unterscheidung wichtig geworden: Es gibt qualitative Unterschiede zwischen dem Abspeichem und Wiedererinnern von Wissen und Wissenssystemen und dem Abspeichern und Wiedererinnern von Erfahrungen, Erlebnissen und Episoden. Wissensinhalte können gleichsam "unverändert" gehoben werden, während Erfahrungsinhalte, die vorgängigen Erlebnisse beim Vorgang des Erinnems ständig neu gestaltet werden, d. h. in einen dem Subjekt sinnvoll erscheinenden Zusammenhang gebracht werden. Markowitsch und Welzer (2006) sprechen in diesem Zusammenhang von einem Wandlungskontinuum des biografischen Gedächtnisses

    Randbemerkungen

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    Supervisor von Beruf - Berufsidentitäten und Stallgerüch

    Stichworte zur Supervision

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    Supervision als Aufklärun

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