FoRuM Supervision - Zeitschrift für Beratungswissenschaft und Supervision (Universität Bielefeld)
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Sabine Maasen/Jens Elberfeld/Pascal Eitler/Maik Tändler (Hrsg.): Das Beratene Selbst. Zur Genealogie der Therapeutisierung in den langen Siebzigern. Kulturgeschichte der Moderne Band 7, Bietefeld (Transcript Verlag) 2011
Buchrezensio
Verbände als Nonprofit-Organisationen - Handlungslogik und Strategie
Der Autor setzt sich in seinem Aufsatz mit der Frage auseinander, unter welchen Bedingungen sich Ve rbände als Organisationen entwickeln und welche strategischen Optionen sich durch ihre Besonderheiten ergeben. Dabei stützt er sich auf Erkenntnisse der organisationsoziologischen und der politikwissenschaft lichen Forschung und begründet die gesellschaftspolitische Bedeutung von Verbänden
Es darf etwas mehr sein. Einige Überlegungen zur Entwicklung der Deutschen Gesellschaft für Supervision e.V. (DGSv)
Der Beitrag reflektiert die Entwicklung des Berufsverbandes Deutsche Gesellschaft für Supervision e.V. (DGSv) und prüft, ob und welche Veränderungen in Struktur, Führung, Management, Kultur und öffentlicher Stellung eingeleitet werden müssen, um die Zukunftsfähigkeit dieses bislang erfolgreichen Professionalisierungsprojekts für einen nächstenAbschnitt zu sichern. Der Beitrag plädiert für eine Neustrukturierung der Verbandsspitze, für eine Verdeutlichung von Führungsaufgaben, für ein professionelles Management ehren- und hauptamtlicher Expertise als besonders wertvoller Ressource des Verbandes, für mehr Augenmerk auf Aspekte der Verbands- und Professionskultur sowie für eine einem Berufsverband angemessene gesellschaftliche Positionierung
Selbstreflexion: "Das Immunsystem des Selbst" - Aspekte der Mentalisierungsforschung und Überlegungen zum Transfer auf Supervision
Es geht in diesem Artikel um einen derzeit im Rahmen der Entwicklungspsychologie einerseits und Krankheitslehre um psychische Störungen wie Borderline andererseits breit diskutierten Theorieansatz mit deutlichen Auswirkungen auf therapeutisches und pädagogisches Handeln: die Mentalisierung. Wir halten diesen Ansatz für die Supervision und einem ihrer ureigensten Anliegen - Reflexion und Selbstreflexion für wichtig und bereichernd
20 Jahre Forum Supervision
Die 20 Jahre der Existenz der Zeitschrift "Forum Supervision" fallen zusammen mit den 20 Jahren, in denen ich meine professionelle Arbeit als Supervisorin gestalte. Welche Bedeutung hatte und hat die begleitende Lektüre des Forums für mich
Supervision in der Stille - Supervision und Beratung im gebärdensprachlich orientierten Raum
Der nachstehende Beitrag soll eine Fachexpertise zu einem kleinen, wenig bekannten Feld der Beratungs- und Supervisionsarbeit liefern. Anhand der Auseinandersetzung mit der Minderheit der gehörlosen Menschen möchte ichauch kritische Reflexionen zum gesellschaftspolitischen Vorhaben der Inklusion anstoßen.Abschließend möchte ich einen Einblick in die Supervision mit gehörlosen Menschen und den damit verbundenen Schwierigkeiten geben. Die öffentliche Diskussion zur Situation von Behinderten soll zum Anlass genommen werden, ein Feld auszuleuchten mit dem Ziel, dieses Feld in den Blick der Supervision zu bringen
Beitrag der Zeitschriften zur Professionalisierung von Supervision - Felderkundungen
Die Supervision und die Supervisoren, die in den 1 980er Jahren begannen, ihr Ursprungsland, die Sozialarbeit, zu verlassen und sich vorsichtig in neue Felder zu begeben, waren darauf angewiesen, diese neuen Felder kennen zu lernen und zu verstehen; sie mussten ihre Beratungsarbeit diesen Feldern anpassen, nicht unkritisch, aber eben doch mit anderen Perspektiven und Interventionen
Die DGSv in ihren (historischen) Spannungsfeldern
Der Autor beschreibt zehn wichtige Spannungsfelder, die er während seiner langjährigen Tätigkeit als Vorsitzender der DGSv wahrgenommen hat und benennt auf dem Hintergrund dieser Erfahrungen und seiner Wahrnehmung der aktuellen Verbandspolitik bedeutsame Themen für den Professionalisierungsprozess in der Zukunft
Rahmen und Maßstäbe setzen und halten. Interessen an DGSv - Bedarf - aus Organisationssicht
In diesem Artikel wird aus Sicht meiner beruflichen Entwicklung und der Arbeit eines internen Beratungsinstitutes einer großen Landeskirche die Bedeutung von fachlich durch einen Verband gesetzten Standards beschrieben. Der Nutzen für Supervisanden, für Träger und für Supervisorinnen und Supervisoren wird mit einem Plädoyer zum Qualitätserhalt verbunden. Welche Art Kompetenzen für eine kritisch klärende Prozessbegleitung benötigen Träger und Mitarbeitende verschiedener Organisationen und in welcher Weise müssen die Supervisor(inn)en dazu aus- und weitergebildet werden? Um Supervision als ein sinnvolles, d.h. Sinn stiftendes Format weiter zu etablieren, ist der Blick aus Sicht der Klienten und Kunden unbedingt erforderlich. Welche Rolle dabei die DGSv spielt oder spielen kann, wird aus institutioneller und persönlicher Sicht beschrieben
Narzisstische Übertragungen in der Supervision
Der Beitrag nimmt die Vielgestaltigkeit und den Übertragsreichtum supervisorischer Szenen aus psychoanalytischer Perspektive auf. In den Mittelpunkt des Interesses rückt dabei die Erfahrung der Kränkung durch Machtgefälle und Asymmetrie. Es wird dargelegt, welche Konsequenzen es hat, wenn dies nicht als Gegenübertragung verstanden wird