FoRuM Supervision - Zeitschrift für Beratungswissenschaft und Supervision (Universität Bielefeld)
Not a member yet
509 research outputs found
Sort by
Der supervisorische Beratungsprozess
In diesem Teil der Prozessdarstellung geht es allgemein um supervisorischeProfessionalität. Es wird nicht zwischen Einzelsupervision, Gruppensupervisionund Teamsupervision unterschieden. Von Bedeutung ist die supervisorischeim Gegensatz zur therapeutischen Haltung, die Auftragsklärung und dasArbeitsbündnis, der supervisorische Zugang zu den Konflikten und Problemenund die Frage nach dem, was Supervisorinnen und Supervisoren dann tun.Diese Prozessgestaltung in Supervisionsprozessen werde ich im Folgendenweitgehend aus den Publikationen der Zeitschrift Forum Supervision nehmenund mit eigenen Beispielen ergänzen. Die zitierten Aufsätze erkläre ich fürdas Supervisionsstudium für verbindlich
Supervision als inklusive Praxis
Der vorliegende Artikel referiert vor allem die Positionen von Wilhelm Heitmeyer zur gesellschaftlichen Desintegrationsdynamiken und zeigt die Bedeutung dieser Forschung für eine künftige reflexive Supervision auf. Die Idee von Supervision als inklusive Praxis ist zunächst ein Entwurf, in dessen Mittelpunkt der Abschied von funktionalistischen und modernisierungstheoretischen Denkweisen steht. Inklusive Supervision wird sich weniger auf rollentheoretisch begründetes und erfolgreiches Handeln beziehen, als vielmehr auf objektbeziehungstheoretische und bindungstheoretische Kompetenzen. Im Sinne des Bildes von sozialer Dienstleistungsarbeit als Sisyphosarbeit liegt die Produktivität der Supervision darin, Professionelle zu begleiten, wenn der Stein den Berg wieder einmal herunter rollt
Fortschritt durch Pauschalisierung? Möglichkeiten und Grenzen kategorialer und soziometrisch organisierter Inklusion
Die Kategorisierung von Menschen ist immer auch eine Pauschalisierung - eine wirkliche Individualisierung muss auf Kategorien verzichten. In Folge der parteiübergreifend beschlossenen Inklusion "beeinträchtigter" Menschen, also einer Pauschalisierung, kann die politische Führung nicht konkretisieren, wie sie vor Ort gelöst werden könnte. Entsprechend aufgebracht ist die Basis. Grund sind nicht nur die fehlenden Praxisideen, sondern perpetuierende, widersprüchliche und verdeckte Kategorisierungen wo Dekategorisierung gefordert wird. Eine soziometrische Inklusion ist sanfter, individualistisch, realistisch und verzichtet weitgehend auf Kategorien: sie operiert mit Ideographischer Diagnose und Intervention, mit Passungssuche und Networking, achtet besonders auf das Sozialverhalten, verzichtet auf Förderungsillusionen und organisiert unter Einschluss aller Möglichkeiten die Optimierung der Lebenswelt aller Menschen
Tagungsberichte der Theoriereihe "Reflexive Supervision" vom 21.04.2012
Tagungsberichte der Theoriereihe "Reflexive Supervision" vom 21.04.2012 an der Universität Bielefeld, Fakultät für Erziehungswissenschaft, Weiterbildender Masterstudiengang Supervision & BeratungTagung am 21.04.2012: "Foucault als Supervisor & Berater
Tagungsberichte der Theoriereihe "Reflexive Supervision" vom 23.06.2012
Tagungsberichte der Theoriereihe "Reflexive Supervision" vom 21.04.2012 an der Universität Bielefeld, Fakultät für Erziehungswissenschaft, Weiterbildender Masterstudiengang Supervision & BeratungTagung am 23.06.2012: "Verstehen und Verstricken: Ethnopsychoanalytische Methoden in der Supervision - Über schwierige Prozesse und unverstandenes Material
Anerkennung und freie Rede
Dieser Artikel geht der Frage nach, welche Bedingungen in einem Berufsverband, wie die DGSv einer ist, hergestellt sein sollten, damit der soziale Zusammenhalt und der von Vernunft getragene Diskurs, verstanden als gemeinschaftlich empfundene, erkenntnisinteressengeleitete Suche nach Wahrheit grundsätzlich als gemeinsames Anliegen in der Schwebe gehalten werden können.Dazu wird zur Begründung auf die Regelsehe "Anerkennungstheorie" und auf das seit Platon in der griechischen Philosophie immer wieder herausgestellte Vermögen zur "parrhesia" - namentlich die freie Rede - zurückgegriffen
Supervision oder Seelsorge - das ist hier die Frage. Ein diskursanalytischer Diskussionsbeitrag zur pastoralpsychologischen Supervision
Der Autor setzt sich mit der Frage auseinander, ob pastoralpsychologisch ausgebildete Seelsorger/innen besonders geeignet sind, Mitarbeitende in Kirche und Diakonie zu supervidieren? In der Auseinandersetzung mit Vertretern der pastoralpsychologischen Supervision kommt er zu dem Ergebnis, dass die postulierten Vorteile nur dann zum Tragen kommen, wenn die Supervisoren ihre berufsbezogene Beratungstätigkeit von der theologischen Arbeit zu unterscheiden und zu trennen wissen