FoRuM Supervision - Zeitschrift für Beratungswissenschaft und Supervision (Universität Bielefeld)
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    Vorwort

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    Vorwort zum Heft 4

    Qualitätsmanagement und Kundenorientierung in der beruflichen Weiterbildung - Auswirkungen auf das pädagogische Personal

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    Seit gut 20 Jahren werden in Einrichtungen der Weiterbildung Qualitätsmanagementsysteme eingeführt und zertifiziert. Oft ist die Zertifizierung heute eine Voraussetzung für die Förderung durch öffentliche Gelder. Bildungspolitik und Bildungsverwaltung erwarteten, dass durch die Einführung von Qualitätsmanagementsystemen - neben einem Abbau von Bürokratie - eine qualitative Verbesserung der Bildungsangebote erreicht würde. Der Beitrag weist anhand von vier Beispielen aus der Supervisionspraxis auf, wie Regelungen aus Qualitätsmanagementsystemen zu einer institutionellen Schwächung des pädagogischen Personals führen. Dadurch werden die pädagogischen Fachkräfte den Teilnehmerinnen und Teilnehmern gegenüber in eine schwächere Position gebracht, wodurch sie in ihrem didaktischen Handlungsspielraum eingeengt werden. Dies kann man als einen Schritt in Richtung Deprofessionalisierung verstehen. Die Qualität von Bildungsangeboten wird dadurch eher gemindert als gefördert

    Das Team in der Erziehungsberatungsstelle

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    Dokumentation und Veröffentlichung des Textes zu Teamdynamiken in den Erziehungsberatungsstelle

    Vorwort

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    Vorwort zum Heft 4

    Macht, Geschlecht und Organisation - Zur Bedeutung von Macht- und Gender-Analysen in Organisationen, Teams und Gruppen für die Supervision

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    Der vorliegende Artikel befasst sich mit den Grundspannungen zwischen den zunehmenden funktionalen Anforderungen von Krankenhäusern als Typus moderner Organisationen und dem zu diesen Anforderungen querliegenden habituellen Formen. Am Beispiel von Krankenhäusern wird vor allem die Spannung zwischen den ärztlich geprägten Organisationskulturen und den funktionalen Aspekten aufgezeigt, die sich auf Organisationen im Sinne der kybernetischen Systemlehre beziehen. Hier spielen vor allem Vernetzung, Wissensaustausch und Abstimmung Schlüsselrollen. Mit Foucault wird die organisationale Barriere als Problem des ärztlichen Blicks verstanden

    In der ideologischen Falle - Supervision und das "unternehmerische Selbst"

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    Ist Supervision ein Instrument oder eine Kritik der Gouvernementalität? Diese Frage und die Erläuterung der Theorie der Regierung stehen im Mittelpunkt der folgenden Reflexionen. Dabei werden der Begriff der Gouvernementalität und das Anliegen Foucaults systematisch auf die Supervision und Beratung angewendet. Die kritischen Überlegungen zum "unternehmerischen Selbst der Kirche" geben Supervisorinnen und Supervisoren wichtige Hinweise zum Verstehen von Prozessen und institutionellen Dynamiken

    Inklusion als Projekt in der \u27Behindertenhilfe\u27 und die Bedeutung für die Supervision

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    Zusammenfassung:Unbemerkt von einer breiten Öffentlichkeit hat sich der Bereich der \u27Behindertenhilfe\u27 (so wird dieser Bereich insbesondere von den großen Wohlfahrtsverbänden benannt) in den letzten 40 Jahren rasant verändert und verschiedene Paradigmenwechsel durchlaufen. Ging es zunächst um die sogenannte "Normalisierung aller Lebensbereiche" für Menschen mit \u27Behinderungen\u27, wurden dann in den 1970er und 80er Jahren - angeregt durch die Empowerment-Bewegungen aus Amerika - Debatten über die Integration von Menschen mit \u27Behinderungen\u27 in die bestehende Gesellschaft geführt. Menschen mit \u27Behinderungen\u27 wollten und sollten nicht länger Objekt der Rehabilitation sein, sondern Subjekt ihrer persönlichen Lebensgestaltung. Hier seien vor allem die "Krüppelbewegung" und Ernst Klee genannt, die für eine breite öffentliche Aufmerksamkeit sorgten. Insbesondere Ernst Klee ist es zu verdanken, dass die Verbrechen des Naziregimes an Menschen mit \u27Behinderung\u27 aufgeklärt, benannt und einen öffentlichen Raum erhielten

    Die soziale Schwerkraft des Feldes und die Rolle der Supervision

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    Diese Arbeit stellt den feldtheoretischen Ansatz Kurt Lewins in den Kontext der Tagung "reflexive Supervision" am 20. 4. 2013. Die anlässlich dieser Tagung geschilderten vielfältigen Desintegrationsdynamiken, die von Wilhelm Heitmeyer so eindrucksvoll vorgetragen wurden, sollen an dieser Stelle mittels einer für die Supervision bedeutsamen  Theorie  sozialpsychologisch erklärt werden. Die Feldtheorie Lewins ist sozialpsychologisch ausgerichtet. Sie hat zum Ziel, anwendungsorientiert an einer Humanisierung der Interaktion in sozialen Gruppen zu arbeiten. Dazu untersuchte Lewin die Bedingungen, unter denen Individuen aber auch Gruppen besonders gefördert werden können und wie soziale Konflikte in Gruppen zu lösen sind. Zwar gehören zu den  sozialwissenschaftlichen Erklärungen und Theorien von sozialen Konflikten heute auch die  sozioökonomischen Dimensionen des Feldes. Dies ist der Aspekt von Pierre Bourdieu in dessen Theorie von Habitus und Feld. Aufgrund der Komplexität  wird diese zentrale Erweiterung an dieser Stelle jedoch nicht bearbeitet. Bourdieu intendierte mit seiner Theorie eine Verknüpfung subjektiver Sinnstrukturen mit objektiven Strukturen eines sozialen Feldes, sein Fokus ist jedoch die Beschreibung einer "engen Komplizenschaft" zwischen dem Handeln der Menschen und der Reproduktion ihrer Lebensweisen. Hingegen wollte Lewin einen Beitrag zur Lösung sozialer Konflikte leisten

    Der soziale Beruf und die Depression

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    Kolumne von Wolfgang Schmidbaue

    Die Verletzbarkeit des anderen - Überlegungen zu einer supervisorischen Ethik

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    Ausgehend von einem anthropologischen Grundverständnis menschlichenDaseins zeigt der folgende Artikel verschiedene Dimensionen menschlicherVerletzbarkeit auf. In diesem Zusammenhang werden die Themen Angst,Scham und Gewalt als konstitutive Elemente in ihren verschiedenen Facetten thematisiert und die menschliche Verletzbarkeit in ihren Dimensionen nachvollzogen.Im Mittelpunkt steht die Frage, wie im Zusammenhang von Interessenspannungen und unter der Perspektive von Verletzungsoffenheit, mit unterschiedlichen Interessen umgegangen werden kann. In der Supervision ist dies normalerweise die Ebene der Kontraktgestaltung, im Besonderen der Dreieckskontrakt. Bereits 1988 schrieb dazu Leuschner, dass der Supervisor seine Beratungsstube verlasse und Supervision in der Arbeitswelt anbiete, wo nun weitere Akteure über die Arbeit mitbestimmen (vgl. Leuschner: 8ff.). Bisher ist mit den aus dieser Tatsache resultierenden Problemen so umgegangen worden, dass die Verhandlung im Sinne eines Diskurses als angemessene Antwort auf die unterschiedlichen Interessen zur wichtigen Form und Methode in der Supervision wurde. Verhandlung setzt jedoch eine Reihe von kognitiven, reflexiven und letztlich auch politischen Fähigkeiten voraus, die als verletzungsmächtig beschrieben werden können. Demgegenüber steht jedoch an anderer Stelle die Verletzungsoffenheit eines jeden Menschen. In den reflexiven Zusammenhängen der Supervision ist diese Verletzlichkeit systematisch zu berücksichtigen

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